Korea

Die fremden Nachbarn

© Nils Clauss

Mehr als 16.000 nordkoreanische Flüchtlinge leben zurzeit in Südkorea. Viele von ihnen kommen aus der Region nahe der chinesischen Grenze und haben eine jahrelange Odyssee als illegale Migranten in China hinter sich. Angekommen in Seoul, der Stadt ihrer Träume, müssen die meisten jedoch feststellen, dass sie für ein Leben in einer hochtechnisierten Gesellschaft nur unzureichend gerüstet sind. Sie haben meist keine Ausbildung in ihrem Heimatland erhalten, die wenigsten hatten schon einmal ein Handy oder einen Computer vor sich.

Einrichtungen wie die Sennet Schule in Seoul (Bild links) hilft jungen Einwanderern aus Nordkorea, sich im Nachbarland zurechtzufinden. Die Karte, die hier zu sehen ist, zeigt die Bundesländer sowohl Süd- als auch Nordkoreas. Der Grenzverlauf zwischen beiden Staaten ist grafisch kaum erkennbar. In der Realität sind die Barrieren zwischen den Bewohnern der beiden Bruderstaaten um so höher, schreibt der Journalist Neil Dowling in seiner Reportage, die zusammen mit dieser Fotostrecke entstanden ist.

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