Wal-Rettung in Australien

Orientierungslos im Ozean

 |  © Tony Ashby/AFP/Getty Images

Mehr als 500 Wale und Delfine sind seit November vor Australien gestrandet; nur jedes fünfte Tier konnte gerettet werden. Von den 80 Grindwalen, die sich in der Nacht zum 23. März in der Hamelin-Bucht an der Westküste festgeschwommen hatten, verendeten 67, noch bevor Tierschützer sie retten konnten. Elf Tiere wurden am Dienstag mit Lastwagen in eine 20 Kilometer entfernte Bucht gebracht, wo der Zugang zum offenen Meer leichter ist. Außerdem wollten die Helfer dadurch verhindern, dass befreite Tiere zurück zu ihren Artgenossen an Land schwimmen. Grindwale gehören zur Familie der Delfine. Sie leben in Schulen und Jagen nachts nach Krebsen und kleinen Fischen. Immer wieder wird ihnen ihr Sozialverhalten zum Verhängnis: Wenn ein Tier aus der Gruppe sich verirrt, folgen ihm die anderen und schwimmen ebenfalls in die Falle.

Leser-Kommentare
  1. gute aktion !

    werden die tiere denn notgeschlachtet und das (hervorragende) fleisch verwertet / verkauft ?

  2. ... die tiere ohne ueberlebenchance ... meinte ich

  3. wurden viele Wal- und Delfinarten an den Rand der Ausrottung gebracht. Auch heute sind diese faszinierenden Meeressäuger immer noch der Bejagung und zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Meeresverschmutzung, durch Boote und Unterwasserbohrungen verursachter Lärm, Verlust ihres Lebensraumes, Beifang in Fischnetzen und die globale Erwärmung, die unsere Meere verändert, sind einige der vom Menschen verursachten Bedrohungen.

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