Online-Wahlkampf Grünes Feuerwerk im NetzSeite 2/2
Ein paar Dinge gibt es, die wirklich zu bemängeln sind. Barrierefrei beispielsweise ist die Seite nicht. Zwar gibt es kein Flash, doch für Blinde sind in dem neuen Layout mehr Hürden vorhanden als in dem alten Internetauftritt. Daher sprach man bei der Vorstellung denn auch lieber von "barrierearm". Das ist insofern erstaunlich, als Lemke sagte, man wolle "ein Netz für alle, wir wollen niemanden außen vor lassen".
Und auch die Einbindung von YouTube-Videos ist nicht ganz unproblematisch. Zumindest, wenn man sich so wie die Grünen den Datenschutz zur obersten Maxime gemacht hat. Was Lemke noch einmal bestätigte, als sie sagte, die Grünen forderten ein Ende des "Datenklaus durch Unternehmen". Dank der eingebundenen Videos aber können alle Daten der Besucher von www.gruene.de von Google gespeichert und verarbeitet werden. Ein eher kleines Datenschutzproblem, der Umgang der Grünen mit den Daten ihrer Unterstützer ist ansonsten vorbildlich. Aber immerhin.
Man sei sich des Problems bewusst, sagte Lemke, und fordere von YouTube, "dass das Tracken unterbleiben soll". Verzichten aber wolle man deswegen nicht auf dieses "sinnvolle Tool".
Auf ein anderes sinnvolles Werkzeug allerdings haben die Grünen vorerst verzichtet – versehentlich, wie versichert wurde: Die schnelle Informationsmöglichkeit durch RSS-Feed. Die Technik sei informiert, sagte der für den Auftritt verantwortliche Robert Heinrich. Man werde RSS so schnell wie möglich nachreichen.
- Datum 07.09.2009 - 14:51 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Was nützt eine toll gestaltete Homepage, wenn kein Inhalt existiert?
Würden die Grünen nur halb so viel Mühe für ihre Programmatik aufwenden, die nur so vor emotional besetzten Themen und dogmatischen Standpunkten strotzt (kein Genfood, Kernenergieausstieg usw.), dann würden sie vielleicht etwas dazu beitragen, um in Deutschland Wohlstand, Fortschritt und Arbeitsplätze zu erhalten. Wenn man sich dagegen aber mit Händen und Füßen wehrt und nach einer Post 68er Mentalität Politik gestaltet, kann nichts sinnvolles dabei entstehen.
Der pragmatisch-wissenschaftliche Blick ist den Grünen genauso fremd, wie der SPD das Wort Glaubwürdigkeit.
Mit so viel Ideologie in einem Gestaltungsprozess, wie die Politik es ist, mitzuwirken, kostet mehr, als es bringt. Wir brauchen keine weiteren Experimente. Deutschland hat mehr verdient, vor allem eine Politik, die sich glaubhaft mit Themen wie Atomenergie, Stammzellenforschung und Genfood auseinandersetzt und sie nicht auf der Grundlage von eigenen Weltbildern ablehnt. Wir brauchen Perspektiven und keine Ideologien!
bin wirklich mal gespannt auf Ihre ideologiefreien Perspektiven.
Sagen Sie doch einfach: "Mir paßt der grüne Kram nicht", wozu der überflüssige ideologische Müll von Ideolodiefreiheit?
Mir paßt der grüne Kram auch nicht, das ist FDP mit Gänseblümchen, aber weder Sie noch ich sind frei von Wertsystemen, also was soll dieser Dünnsinn?
Frei nach Clinton: Es sind die Interessen, Dummkopf.
bin wirklich mal gespannt auf Ihre ideologiefreien Perspektiven.
Sagen Sie doch einfach: "Mir paßt der grüne Kram nicht", wozu der überflüssige ideologische Müll von Ideolodiefreiheit?
Mir paßt der grüne Kram auch nicht, das ist FDP mit Gänseblümchen, aber weder Sie noch ich sind frei von Wertsystemen, also was soll dieser Dünnsinn?
Frei nach Clinton: Es sind die Interessen, Dummkopf.
Beides nicht. Seit Jahrzehnten die gleichen Köpfe!
bin wirklich mal gespannt auf Ihre ideologiefreien Perspektiven.
Sagen Sie doch einfach: "Mir paßt der grüne Kram nicht", wozu der überflüssige ideologische Müll von Ideolodiefreiheit?
Mir paßt der grüne Kram auch nicht, das ist FDP mit Gänseblümchen, aber weder Sie noch ich sind frei von Wertsystemen, also was soll dieser Dünnsinn?
Frei nach Clinton: Es sind die Interessen, Dummkopf.
Die Forderung nach Freisein von Ideologie als Ideologie zu bezeichnen ist mit Sicherheit ideologisch und daher lehne ich diesen Gedanken aus ideologischen Gründen ab!
Die Forderung nach Freisein von Ideologie als Ideologie zu bezeichnen ist mit Sicherheit ideologisch und daher lehne ich diesen Gedanken aus ideologischen Gründen ab!
Feuerwerk? Hab das Feuerwerk nicht gefunden, ist wohl mehr ein Tischfeuerwerk.
Auch die Kommentarfunktion scheint nicht besonders entwickelt zu sein. Auf die Schnelle hab ich nur einen Beitrag gefunden, wo ein Kommentar überhaupt möglich ist.
Vermutlich möchten die Grünen nicht so direkt und öffentlich nach ihrem aktiven neoliberalen Beitrag - gemeinsam mit dem Genossen der Bosse - gefragt werden.
Kann ich verstehen, da gibt es eine Menge unbewältigter Vergangenheit.
War Trittin nicht damals Umweltminster, angeblich der beste, den Deutschland jemals hatte?
Merkwürdig, bei mir ist nur die jahrelange Diskussion zum Dosenpfand hängengeblieben. Ist ja auch ein weltbewegendes Thema.
... aber ihre neue Webseite ist irgendwie "zu grün", also rein ästhetisch betrachtet zu "massiv". Zu undezent. Das ist einfach nur eine Design-Frage, meiner Meinung nach.
Und in der Tat wirken manche Aussagen/Ansagen einfach zu plakativ und altbekannt, obwohl sie eigentlich sehr wichtig sind und richtig.
Ob Claudia Roth und Cem Özdemir oder Sylvana Koch-Mehrin und Guido Westerewlle, ob Grün oder Gelb: "Es kommt darauf an , was hinten raus kommt." (Ex-Bundeskanzler Kohl).
Bei allen denkbaren "Koalitionen" in der Einheitspartei CDSUSPDFDPGRÜNE: NO CHANGE!
Also können mir diese superdupermegageilen Internetauftritte gestohlen bleiben: Bunte Verpackung für olle Kamellen.
Offenbar ist diese anbiedernd und gewollt wirkende Auffrischung des Internetaufritts der verzweifelte Versuch der Grünen, junge Wähler anzusprechen. Doch das Gegenteil dürfte eintreten: Innerhalb der bunten Aufmachung sehen die altgewordenen Grünen noch älter aus. Alte Werberegel: Ein schlechtes Produkt läßt sich auch durch eine schöne Verpackung nicht besser verkaufen. Politik von gestern ebenfalls nicht.
Ich würde eher sagen fast alles falsch gemacht.
1. Die Farben tun in den Augen weh
2. Es gibt keine Gewichtung auf der Seite
3. Die Slogans sind schlecht plaziert
4. Die Slogans sind eher abschreckend als anregend
5. Unwichtiges ist riesengroß, wichtiges verschwindet im Wirrwar der Farben
6. Der Einbezug der Community ist mehr als fadenscheinig dargestellt, das ist zu gezwungen, zu möchtegern cool.
7. Die Seite ist hochgradig unruhig
8. Am unteren Rand erwartet den User ein Linkwald in mini Schrift
9. Und und und
Also die Seite fällt unter "wollen aber nicht können". Die Vermutung liegt nahe das die Seite aus einer der "jungen, hippen, coolen" und völlig überteuerten Designschmieden aus Berlin stammt. Blick ins Impressum: Jaaa Berlin, wo auch sonst. Den Preis für diesen Grafikwahnsin müssen die Grünen nun scheinbar mit Spenden wieder reinbetteln.... Lächerlich
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