Schule Lehrer mit Zuwanderer-Biografie gesucht!
Zehn Prozent der Schüler haben einen Migrationshintergrund, aber nicht einmal ein Prozent der Lehrer. Die Bildungspolitik will das jetzt ändern
"Ja, ich möchte später Lehrer werden", sagt Can Arslan, Elftklässler einer Gesamtschule in Gelsenkirchen. Auf einem mehrtägigen Seminar für angehende Abiturienten, einem sogenannten Schülercampus, konnte er kürzlich das Unterrichten ausprobieren: "Mal selber Gruppenarbeit organisieren, ein übersichtliches Tafelbild gestalten und vor allem immer stressresistent bleiben." Die Hertie-Stiftung hatte dreißig begabte Jungen und Mädchen aus der Oberstufe zum Trainingscamp nach Düsseldorf eingeladen, ausnahmslos Talente aus Gastarbeiter-Familien. "Mehr Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte gewinnen!", war das Leitmotiv.
Längst gehört es zum Pflichtenkatalog in der Personalentwicklung großer Unternehmen, eine ethnische und kulturelle Vielfalt unter den Mitarbeitern zu schaffen. Denn Diversity , so heißt das Fachwort dafür, gilt als produktiv. Dementsprechend haben sich auch die Bundesländer im Nationalen Integrationsplan von 2007 zur "erhöhten Einstellung von Lehrkräften mit Migrationshintergrund" verpflichtet.
Bislang gibt es bundesweit allerdings mehr Polizisten als Pädagogen, die mit ihrer multikulturellen Lebenserfahrung fremde Verhaltensweisen persönlich kennen und deshalb darauf besser reagieren können. Ihr Anteil unter den Düsseldorfer Ordnungshütern beispielsweise liegt bei fünf Prozent. Hingegen sind an Rhein und Ruhr, wo jeder dritte Schüler ausländischer Herkunft ist, höchstens 1300 von 180 000 Lehrkräften selbst in zwei Sprachen und Kulturen zu Hause. Viel zu wenig, kritisiert der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet: "Denn soziale Einbindung braucht Vorbilder. Und Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte zeigen Eltern und Kindern, dass Aufstieg durch Bildung möglich ist, unabhängig von der Herkunft."
Im Falle Can Arslan geht diese Rechnung auf. Sein Vater ist Handwerker in einem Metallbetrieb. Zu Hause wird türkisch gesprochen. "Alles soweit okay", sagt Can. "Vorbild für meine berufliche Zukunft ist aber mein Klassenlehrer." Sein Name: Abbas Mordeniz, Studienrat für Türkisch, Sport und Mathe. Der Mittdreißiger war mit seinen Arbeit suchenden Eltern aus Ostanatolien nach Deutschland gekommen. Er lernte als 15-jähriger Deutsch, machte Abitur und studierte an der Universität Essen. "Seit ich die Schule als soziales Sprungbrett kennen gelernt habe, stand für mich das Lehramt als Traumberuf fest. Anwälte oder Betriebswirte spielten demgegenüber in einer mir völlig unbekannten Welt."
Doch solche Bildungskarrieren sind immer noch seltene Ausnahmen. Im vergangenen Jahr beispielsweise waren lediglich 10 000 von 300 000 Abiturienten Migrantenkinder. Ihre Zahl müsste drei Mal höher sein, um im statistischen Durchschnitt zu liegen. Rund neunhundert der Besten werden gegenwärtig von der Hertie- und der Bosch-Stiftung mit monatlichem Büchergeld, einem PC nebst Internetanschluss zu Hause sowie in außerschulischen Seminaren besonders gefördert.
"Wenn sich also jemand von meinen Schülern über Benachteiligungen beschwert, kann ich viel besser darauf hinweisen, dass sich Anstrengung lohnt", sagt Lehrer Mordeniz. Er gab auch Can den Tipp, sich um ein START-Stipendium zu bewerben. Und wenn er sich wirklich für ein Lehrerstudium entscheiden sollte, dann kann er es mit dem Horizonte-Stipendium der Hertie-Stiftung versuchen. 650 Euro im Monat, mehr als der Bafög-Höchstsatz. Referendare bekommen tausend Euro im Jahr.
Dieses Begabtenprogramm ist neu. Im ersten Jahr werden 13 Studenten und sechs Lehramtsanwärter mit Migrationshintergrund unterstützt, überwiegend Frauen. Mittelfristig sollen laufend vierzig Stipendien vergeben werden, sagt Stiftungs-Sprecherin Dörte Florack. Das ist natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber selbstverständlich stehen alle deutschen Förderwerke wie etwa die Studienstiftung auch Schülern und Abiturienten mit ausländischem Pass offen.
Um aus diesem Kreis möglichst viele künftige Kollegen zu gewinnen, hat sich in Nordrhein-Westfalen ein "Netzwerk Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“ gebildet. Eine der Mitbegründerinnen, Antonietta Zeoli, wurde jüngst vom Schulministerium zur Landeskoordinatorin berufen. Sie soll jetzt von Amts wegen Diversity populär machen, an den Schulen selbst wie in der breiten Öffentlichkeit.
Davon können nicht zuletzt deutsche Pädagogen profitieren. Sie erliegen sonst leicht, wie eine aktuelle Studie des Bundesbildungsministeriums über Bildungsmisserfolge zeigt, stereotypen Vorurteilen, haben etwa das Bild vom "türkischen Pascha" im Kopf. Experten sprechen von "negativ kulturalisierenden Zuschreibungen“, die dazu führen können, dass Kinder in der Schule abqualifiziert werden. Obwohl im Gegenteil Vielfalt alle bereichern könnte.
- Datum 26.03.2009 - 15:25 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Man kann sich nur wundern, auf welche schwachsinnigen Ideen manche Politiker kommen. Die Migranten sollen sich doch hier in Deutschland integrieren und dann sollen sie sich gleich mal an deutsche Lehrer gewöhnen. Als Alternative könnte man Deutschland ja auch zur türkischen Kolonie machen. Manchmal hat man ohnehin den Eindruck, daß der deutsche Gut-Mensch sich am liebsten selbst aufgeben würde.
kommentar bestimmt nicht "schwachsinnig".
und koloniale erfahrungen haben sie auch bravo!!
kommentar bestimmt nicht "schwachsinnig".
und koloniale erfahrungen haben sie auch bravo!!
kommentar bestimmt nicht "schwachsinnig".
und koloniale erfahrungen haben sie auch bravo!!
Der Lehrer unterrichtet Türkisch, Sport und Mathe? Wieso bezahlen wir eine Lehrkraft, damit sie Türkisch unterrichtet? Die Kinder sollen doch Deutsch lernen. Türkisch lernen sie zu Hause.
Und Französisch, Spanisch, Russisch, Latein oder andere Sprachen auch?? Ich habe es als durchaus schade empfunden, an meiner Schule ausschließlich zwischen Französisch oder Latein wählen zu können, nebst dem obligatorischen Englisch. Das Fach Türkisch richtet sich nicht nur ausschließlich an jünge MitbürgerInnen türkischer Herkunft sondern auch jene mit deutscher Herkunft.
beklagen sich, dass in Deutschland so wenige fließend Englisch sprechen können. Der Deutsche scheint kein Polyglot zu sein.
Und Französisch, Spanisch, Russisch, Latein oder andere Sprachen auch?? Ich habe es als durchaus schade empfunden, an meiner Schule ausschließlich zwischen Französisch oder Latein wählen zu können, nebst dem obligatorischen Englisch. Das Fach Türkisch richtet sich nicht nur ausschließlich an jünge MitbürgerInnen türkischer Herkunft sondern auch jene mit deutscher Herkunft.
beklagen sich, dass in Deutschland so wenige fließend Englisch sprechen können. Der Deutsche scheint kein Polyglot zu sein.
Und Französisch, Spanisch, Russisch, Latein oder andere Sprachen auch?? Ich habe es als durchaus schade empfunden, an meiner Schule ausschließlich zwischen Französisch oder Latein wählen zu können, nebst dem obligatorischen Englisch. Das Fach Türkisch richtet sich nicht nur ausschließlich an jünge MitbürgerInnen türkischer Herkunft sondern auch jene mit deutscher Herkunft.
was mit türken und türkisch zu tun hat, ist schlecht für viele mitbürger.
das ist die deutsche arroganz und überheblichkeit.
deswegen gibt es für jede ausländergruppe auch ein bestimmtes schipfwort.
z.B. kanaken, ithaka, japse, jugos, polaken wenn ich ein paar nennen darf.
die ganz bösen sachen schreibe ich lieber nicht auf.
ich erinnere noch an die judenwitze und türkenwitze die sehr populär sind.
so etwas ist bei uns deutschen ganz normal.
dewegen können wir uns auch nicht vorstellen, das türkisch ein ganz normales schulfach(fremdsprache wie englisch oder latein) sein kann.
darum haben wir einige kommentatoren , die schon an einen übernahme deutschlands durch die türken befürchten.
Wenn Kinder, gleich welcher nationalen Herkunft, die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen und eine andere Sprache erlernen wollen - warum nicht auch Türkisch!?
Hier geht es darum, jungen Menschen türkischer Herkunft mit Defiziten in der deutschen Sprache nicht noch die Sprache anzubieten, die ohnehin in den Familien gesprochen wird und sich so - sicherlich ungewollt - als Integrationshemmnis für die nächste Generation auswirkt.
Ansonsten empfehle ich dem Autor, sich einmal mit der Problematik des Diversity Management näher zu beschäftigen. Kein Unternehmen orientiert sich an Quoten nach Hautfarbe oder Herkunft. Was zählt ist die Qualifikation! Im Fall der Polizisten ist das neben den allgemein gültigen Voraussetzungen die Zusatzqualifikation der Sprache, die den Zugang zu fremdsprachigen Gruppen erleichtert. Genau so, wie ein international tätiges Exportunternehmen für den türkischen Markt eben türkisch sprechende Mitarbeiter benötigt.
Aber warum ethnische Herkunft alleine eine Qualifikation sein soll, erschließt sich mir nicht.
Schule soll neben der Wissensvermittlung auch erziehen. Erziehen im Kontext unseres kulturellen Hintergrundes, erziehen im Sinne unserer Wertvorstellungen. Dazu bedarf es eines integrierten Lehrers, der unsere Werte verinnerlicht hat. Herkunft egal.
Nur so überwinden wir Patriarchat, Beschneidung, Zwangsehen von Minderjährigen, etc.
Quote ist da eher kontraproduktiv.
was mit türken und türkisch zu tun hat, ist schlecht für viele mitbürger.
das ist die deutsche arroganz und überheblichkeit.
deswegen gibt es für jede ausländergruppe auch ein bestimmtes schipfwort.
z.B. kanaken, ithaka, japse, jugos, polaken wenn ich ein paar nennen darf.
die ganz bösen sachen schreibe ich lieber nicht auf.
ich erinnere noch an die judenwitze und türkenwitze die sehr populär sind.
so etwas ist bei uns deutschen ganz normal.
dewegen können wir uns auch nicht vorstellen, das türkisch ein ganz normales schulfach(fremdsprache wie englisch oder latein) sein kann.
darum haben wir einige kommentatoren , die schon an einen übernahme deutschlands durch die türken befürchten.
Wenn Kinder, gleich welcher nationalen Herkunft, die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen und eine andere Sprache erlernen wollen - warum nicht auch Türkisch!?
Hier geht es darum, jungen Menschen türkischer Herkunft mit Defiziten in der deutschen Sprache nicht noch die Sprache anzubieten, die ohnehin in den Familien gesprochen wird und sich so - sicherlich ungewollt - als Integrationshemmnis für die nächste Generation auswirkt.
Ansonsten empfehle ich dem Autor, sich einmal mit der Problematik des Diversity Management näher zu beschäftigen. Kein Unternehmen orientiert sich an Quoten nach Hautfarbe oder Herkunft. Was zählt ist die Qualifikation! Im Fall der Polizisten ist das neben den allgemein gültigen Voraussetzungen die Zusatzqualifikation der Sprache, die den Zugang zu fremdsprachigen Gruppen erleichtert. Genau so, wie ein international tätiges Exportunternehmen für den türkischen Markt eben türkisch sprechende Mitarbeiter benötigt.
Aber warum ethnische Herkunft alleine eine Qualifikation sein soll, erschließt sich mir nicht.
Schule soll neben der Wissensvermittlung auch erziehen. Erziehen im Kontext unseres kulturellen Hintergrundes, erziehen im Sinne unserer Wertvorstellungen. Dazu bedarf es eines integrierten Lehrers, der unsere Werte verinnerlicht hat. Herkunft egal.
Nur so überwinden wir Patriarchat, Beschneidung, Zwangsehen von Minderjährigen, etc.
Quote ist da eher kontraproduktiv.
Es spricht wohl einiges dafür, dass auch Lehrer mit Migrationshintergrund eingestellt werden. Dass deren Zahl so niedrig liegt dürfte aber auch daran liegen, dass es Migranten-Kinder seltener aufs Gymnasium schaffen. Daher ist es gut, um entsprechend qualifizierte Personen zu werben. Keinesfalls aber darf es aus Gründen der "political correctness" zu einem Absenken der Standards kommen, nach wie vor sollten bevorzugt die besten Absolventen eines Jahrgangs bevorzugt eine Stelle bekommen.
Noch ein paar Kommentare zu zwei Abschnitten:
"Denn Diversity, so heißt das Fachwort dafür, gilt als produktiv." Da wird eine neue, politisch korrekte Sau durchs Dorf getrieben. Ob "diversity" überhaupt mehr Vor- als Nachteile bringt ist nicht erwiesen aber zu bezweifeln, da auf jeden Fall Reibungsverluste zu erwarten sind - was aber steht auf der Haben-Seite? Vor fünf Jahren hiess das Zauberwort noch "shareholder value" und heute rückt man davon ab, ich vermute mal, dass man auch die "diversity"-Programme am Ende bereuen wird. Wahrscheinlich ist das Ganze ohnehin eher eine Marketing-Kampagne auf dem Rücken der Belegschaft, um sich bei den Regierenden oder (insbesondere Supermärkte) bei einer bestimmten Zielgruppe einzuschmeicheln.
"Obwohl im Gegenteil Vielfalt alle bereichern könnte." Das ist so eine Phrase die dieser Tage oft gebraucht wird aber nichts beweist. Und im Rahmen der Globalisierung schien bisher das Gegenteil zu gelten - in vielen Unternehmen spricht man mittlerweile englisch, zumindest in den oberen Etagen. Aber da wird auch nur die eigene Kultur zu Grabe getragen ... ). Und derart wird die "Bereicherung" letztlich auch ausfallen, man kann es in universitären Arbeitsgruppen schon heute beobachten: die Sprache im Seminar wird auch sofort zu Englisch, sobald auch nur ein Zuhörer die deutsche Sprache nicht beherrscht - zu verlagen, die deutsche Sprache zu lernen, ist ja unfair.
dass liegt nicht daran dass migranten-kinder es seltener aufs Gymnasium schaffen, sonder seltener für das Gymnasium empfohlen werden.
dass liegt nicht daran dass migranten-kinder es seltener aufs Gymnasium schaffen, sonder seltener für das Gymnasium empfohlen werden.
"Zehn Prozent der Schüler haben einen Migrationshintergrund, aber nicht einmal ein Prozent der Lehrer...."
Vier Prozent der Schüler gelten als (lernbeeinträchtigt, verhaltensauffällig, geistig behindert...) sonderschulbedürftig, aber nicht einmal ein Prozent der Lehrer. Das muss geändert werden.
was mit türken und türkisch zu tun hat, ist schlecht für viele mitbürger.
das ist die deutsche arroganz und überheblichkeit.
deswegen gibt es für jede ausländergruppe auch ein bestimmtes schipfwort.
z.B. kanaken, ithaka, japse, jugos, polaken wenn ich ein paar nennen darf.
die ganz bösen sachen schreibe ich lieber nicht auf.
ich erinnere noch an die judenwitze und türkenwitze die sehr populär sind.
so etwas ist bei uns deutschen ganz normal.
dewegen können wir uns auch nicht vorstellen, das türkisch ein ganz normales schulfach(fremdsprache wie englisch oder latein) sein kann.
darum haben wir einige kommentatoren , die schon an einen übernahme deutschlands durch die türken befürchten.
Worin liegt der - Achtung : objektive - Vorteil für deutsche Schüler, Türkisch als 1. oder 2. Fremdsprache zu lernen im Vergleich zu Englisch, Französisch, usw.
Wohlgemerkt, es gab noch kein Argument im Forum dagegen, Türkisch als 3. oder 4. Wahlfremdsprache anzubieten.
Sie können sich gerne auf meine Argumention oben beziehen,
Bin gespannt,
Freundliche Grüsse
Worin liegt der - Achtung : objektive - Vorteil für deutsche Schüler, Türkisch als 1. oder 2. Fremdsprache zu lernen im Vergleich zu Englisch, Französisch, usw.
Wohlgemerkt, es gab noch kein Argument im Forum dagegen, Türkisch als 3. oder 4. Wahlfremdsprache anzubieten.
Sie können sich gerne auf meine Argumention oben beziehen,
Bin gespannt,
Freundliche Grüsse
Ich gebe zunächst 2 Kommentaren recht :
1. Es müssen die besten Lehrer eingestellt werden, egal welcher Herkunft. Jene also, die in pädagogischer und fachlicher Ausbildung die besten Zeugnisse vorweisen. Punkt.
2. Es fehlt in Tat in Deutschland massiv an Spezial-Lehrkräften für Lernbehinderte, Erziehungsgeschwächte und pathologisch Derivierende (Hyperaktivität, etc).
Wo kommen da Lehramtsanwärter türkischer Herkunft ins Spiel ? Da wo auch jene deutscher, italienischer, russischer oder japanischer Herkunft zu finden sind. Alle auf gleichem Niveau.
Der Lehrplan jedes Bundeslandes schreibt die fachlichen Ziele für jede Bildungsstufe vor. Zur Zeit wird Englisch als wichtigste Fremdsprache gewertet. Natürlich.
Zweite Fremdsprache kann Französisch oder Spanisch sein. Auch klar, gemessen an der weltweiten Anzahl an Muttersprachlern und den Arbeitsplatzaussichten für jene, die Englisch und Französisch oder Spanisch beherrschen. Wahlweise kann Latein gewählt werden, sowohl als Basis für linguistisches Grundwissen über 12 europäische Sprachen als auch zur Übung von mathematischem Verständnis sowie zur Vorbereitung von lateinbasierten Berufen (Jura, Medizin, Journalismus, etc).
Es ist also klar, daß Deutsche türkischer Herkunft gut beraten sind, Englisch zu lernen, dann Französisch / Spanisch oder Latein, und damit ihre beruflichen Aussichten enorm steigern.
Vor ab sollte allerdings die Sprache ihrer Heimat, also Deutsch, natürlich oberste Priorität geniessen.
Wo kommt da Türkisch als Fremdsprache ins Spiel ? Natürlich nach den o.g. Fremdsprachen.
Es sei denn, bestimmte Schüler und Lehrer pfeifen auf berufliche Perspektiven und kulturelle Öffnung, weil sie 1. den einfachsten Weg wählen wollen (1. Fremdsprache = die Sprache der eigenen Eltern) und 2. ihr Leben schon frühzeitig auf eine Kultur und Sprache einstellen wollen.
Beides ist objektiv ein Fehler und führt zu Mängeln bei den Schülern und Lehrern.
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