Auftritt bei Jay Leno Obama empört sich auf glitzernder Studiobühne
Der amerikanische Präsident ist bei einer der erfolgreichsten US-Talkshows aufgetreten. Im Rampenlicht las er gierigen Managern die Leviten

© Mandel Ngan/AFP/Getty Images
Barack Obama mit Jay Leno, einem der erfolgreichster Talkshow-Gastgeber in den USA. Zum ersten Mal trat ein US-Präsident in einer solchen Show auf
Barack Obama lachte, scherzte und mahnte. Er freute sich, dass der Bandgitarrist in Jay Lenos Late Night Show zum ersten Mal einen Anzug trug und sein Talkshow-Gastgeber ihn nicht nur nach dem ausstehenden Hundekauf für seine Kinder befragte und nach dem "coolen Gefühl", in der Präsidentenmaschine Airforce One zu fliegen. Sondern dass er ausgiebig über Amerikas schwierige Wirtschaftslage und die schamlose Selbstbedienung einiger Wirtschaftsmanager reden durfte.
Allein deshalb war er auch am Donnerstag gekommen und hatte sich in einen weißen Sessel auf einer glitzernden Studiobühne gesetzt. Es war der erste Auftritt eines amtierenden amerikanischen Präsidenten in einer mitternächtlichen Talkshow, sagen die Statistiker. Sagt auch Jay Leno stolz.
Barack Obama ist derzeit omnipräsent. Er will und muss auch allgegenwärtig sein, um die Lufthoheit über den Stammtischen zu gewinnen. Die Amerikaner sind wütend über jene 165 Millionen Dollar, die der nur noch mit Staatsgeld am Leben erhaltene Versicherungskonzern AIG an seine erfolglosen Finanzmanager ausgeschüttet hat.
Das Wahlvolk will wissen, wie das geschehen konnte. Warum der neue Finanzminister Timothy Geithner davon angeblich erst spät erfuhr? Warum er nicht sofort die Notbremse gezogen hat und unverzüglich seinen Präsidenten informierte? Erklärungen gibt es dafür viele – die vertraglichen Zahlungsverpflichtungen des AIG-Konzerns, das personell immer noch stark unterbesetzte Finanzministerium, die Lawine an Problemen. Aber wirklich vernünftig erklären lässt sich das Debakel nicht.
- Datum 20.03.2009 - 10:19 Uhr
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Ich frage mich wo die Wut in Deutschland ist (außer bei Georg Schramm), denn eins ist klar: Wenn wir uns nicht wehren, dann werden wir abgezockt und kein einziger der unzähligen Skandale in jüngster Zeit wird aufgedeckt oder in unserem Interesse gelöst, weil Politiker und Wirtschaftsakteure in diesem Punkt gemeinsame Interessen gegen unser Aufklärungsinteresse haben. Unzählige Akteure aus unserer Elite haben jahrelang profitiert. Warum sollten sie gegen ihre eigenen Interessen handeln? Das funktioniert nur mit Druck. Wir müssen sie dazu zwingen im Gemeinwohl zu handeln. In der Krise ist die USA tatsächlich mal ein gutes Vorbild.
Immerhin gibt es z.T. auch mal Leute die halbwegs klartext reden, z.B. hier
http://www.manager-magazi...
oder hier http://www.youtube.com/wa...
P.S.
Ich weiss nicht wer sich den Begriff "notleidende Banken" ausgedacht hat, aber ich möchte das ehrlich gesagt nicht mehr lesen, weil Not nur Lebewesen erleiden können.
Wenn erfolgreiche Unternehmen, die tausende von Mitarbeitern beschäftigen und Gewinne erwirtschaften, ihren Vorständen hunderte von Millionen als Bonuszahlungen geben, ist das legitim und hier haben weder Sie, ich oder Staat auch nur ein Wort mitzureden. Was maßen Sie sich überhaupt an, zu beurteilen, ob ein Mensch für die Gemeinschaft arbeiten möchte oder nicht? Wenn Sie das tun, ist das Ihre Sache, wenn ein anderer das nicht tut, ist das seine Angelegenheit.
Was ich absolut nicht nachvollziehen kann, wie man nur so maßlos und schamlos Steuergelder dazu benutzen kann, um sein eigenes Missgeschick auch noch mit Bonuszahlungen zu bejubeln. Der Fall AIG sprengt alle Dimensionen. Wenn Porsche, ein Unternehmen das Milliardengewinne erwirtschaftet, seinem Manager 100 Millionen € Jahresgehalt auszahlt, ist das keine Angelegenheit, die wir zu kommentieren haben. Ein wirklich glaubhaft empörter setzt ein Argument, indem er keine Porsche mehr kauft. Was ist aber im Fall AIG passiert? Das Unternehmen wurde mit 170 Milliarden $ durch den US-Staat gestützt und die Manager wollen dafür auch noch Bonuszahlungen haben? Hier scheint jedes Maß an Verantwortung und Vorbildfunktion verloren gegangen zu sein.
Wenn wir uns nicht wehren, dann werden wir abgezockt und kein einziger der unzähligen Skandale in jüngster Zeit wird aufgedeckt oder in unserem Interesse gelöst, weil Politiker und Wirtschaftsakteure in diesem Punkt gemeinsame Interessen gegen unser Aufklärungsinteresse haben. Unzählige Akteure aus unserer Elite haben jahrelang profitiert. Warum sollten sie gegen ihre eigenen Interessen handeln? Das funktioniert nur mit Druck. Wir müssen sie dazu zwingen im Gemeinwohl zu handeln.
Mit solchen Scheinargumenten und belanglosem Inhalt, für den kein Beweis existiert und die nur einem wütenden und frustriertem Bild einer subjektiven Wahrnehmung zu entspringen scheint, kann ich nichts anfangen. Viel wichtiger ist aber, dass es uns nicht weiter bringt. Während die asiatische Welt die Marktwirtschaft als Wachstums-, Innovations- und Wohlstandsmotor entdeckt, verbreiten hier die radikalen Linken und Ökos eine grüne Welt, in der alles schön und gut ist, nur der Kapitalismus nicht.
Das ist schlichtweg weltfremd und lächerlich.
Wenn erfolgreiche Unternehmen, die tausende von Mitarbeitern beschäftigen und Gewinne erwirtschaften, ihren Vorständen hunderte von Millionen als Bonuszahlungen geben, ist das legitim und hier haben weder Sie, ich oder Staat auch nur ein Wort mitzureden. Was maßen Sie sich überhaupt an, zu beurteilen, ob ein Mensch für die Gemeinschaft arbeiten möchte oder nicht? Wenn Sie das tun, ist das Ihre Sache, wenn ein anderer das nicht tut, ist das seine Angelegenheit.
Was ich absolut nicht nachvollziehen kann, wie man nur so maßlos und schamlos Steuergelder dazu benutzen kann, um sein eigenes Missgeschick auch noch mit Bonuszahlungen zu bejubeln. Der Fall AIG sprengt alle Dimensionen. Wenn Porsche, ein Unternehmen das Milliardengewinne erwirtschaftet, seinem Manager 100 Millionen € Jahresgehalt auszahlt, ist das keine Angelegenheit, die wir zu kommentieren haben. Ein wirklich glaubhaft empörter setzt ein Argument, indem er keine Porsche mehr kauft. Was ist aber im Fall AIG passiert? Das Unternehmen wurde mit 170 Milliarden $ durch den US-Staat gestützt und die Manager wollen dafür auch noch Bonuszahlungen haben? Hier scheint jedes Maß an Verantwortung und Vorbildfunktion verloren gegangen zu sein.
Wenn wir uns nicht wehren, dann werden wir abgezockt und kein einziger der unzähligen Skandale in jüngster Zeit wird aufgedeckt oder in unserem Interesse gelöst, weil Politiker und Wirtschaftsakteure in diesem Punkt gemeinsame Interessen gegen unser Aufklärungsinteresse haben. Unzählige Akteure aus unserer Elite haben jahrelang profitiert. Warum sollten sie gegen ihre eigenen Interessen handeln? Das funktioniert nur mit Druck. Wir müssen sie dazu zwingen im Gemeinwohl zu handeln.
Mit solchen Scheinargumenten und belanglosem Inhalt, für den kein Beweis existiert und die nur einem wütenden und frustriertem Bild einer subjektiven Wahrnehmung zu entspringen scheint, kann ich nichts anfangen. Viel wichtiger ist aber, dass es uns nicht weiter bringt. Während die asiatische Welt die Marktwirtschaft als Wachstums-, Innovations- und Wohlstandsmotor entdeckt, verbreiten hier die radikalen Linken und Ökos eine grüne Welt, in der alles schön und gut ist, nur der Kapitalismus nicht.
Das ist schlichtweg weltfremd und lächerlich.
Wenn erfolgreiche Unternehmen, die tausende von Mitarbeitern beschäftigen und Gewinne erwirtschaften, ihren Vorständen hunderte von Millionen als Bonuszahlungen geben, ist das legitim und hier haben weder Sie, ich oder Staat auch nur ein Wort mitzureden. Was maßen Sie sich überhaupt an, zu beurteilen, ob ein Mensch für die Gemeinschaft arbeiten möchte oder nicht? Wenn Sie das tun, ist das Ihre Sache, wenn ein anderer das nicht tut, ist das seine Angelegenheit.
Was ich absolut nicht nachvollziehen kann, wie man nur so maßlos und schamlos Steuergelder dazu benutzen kann, um sein eigenes Missgeschick auch noch mit Bonuszahlungen zu bejubeln. Der Fall AIG sprengt alle Dimensionen. Wenn Porsche, ein Unternehmen das Milliardengewinne erwirtschaftet, seinem Manager 100 Millionen € Jahresgehalt auszahlt, ist das keine Angelegenheit, die wir zu kommentieren haben. Ein wirklich glaubhaft empörter setzt ein Argument, indem er keine Porsche mehr kauft. Was ist aber im Fall AIG passiert? Das Unternehmen wurde mit 170 Milliarden $ durch den US-Staat gestützt und die Manager wollen dafür auch noch Bonuszahlungen haben? Hier scheint jedes Maß an Verantwortung und Vorbildfunktion verloren gegangen zu sein.
Wenn wir uns nicht wehren, dann werden wir abgezockt und kein einziger der unzähligen Skandale in jüngster Zeit wird aufgedeckt oder in unserem Interesse gelöst, weil Politiker und Wirtschaftsakteure in diesem Punkt gemeinsame Interessen gegen unser Aufklärungsinteresse haben. Unzählige Akteure aus unserer Elite haben jahrelang profitiert. Warum sollten sie gegen ihre eigenen Interessen handeln? Das funktioniert nur mit Druck. Wir müssen sie dazu zwingen im Gemeinwohl zu handeln.
Mit solchen Scheinargumenten und belanglosem Inhalt, für den kein Beweis existiert und die nur einem wütenden und frustriertem Bild einer subjektiven Wahrnehmung zu entspringen scheint, kann ich nichts anfangen. Viel wichtiger ist aber, dass es uns nicht weiter bringt. Während die asiatische Welt die Marktwirtschaft als Wachstums-, Innovations- und Wohlstandsmotor entdeckt, verbreiten hier die radikalen Linken und Ökos eine grüne Welt, in der alles schön und gut ist, nur der Kapitalismus nicht.
Das ist schlichtweg weltfremd und lächerlich.
Sie haben meinen Kommentar nicht richtig verstanden.
Daran bin ich vielleicht auch selbst schuld, weil ich mich nicht klar genug ausgedrückt hatte.
Ich hatte mich, ebenso wie Sie, darüber aufgeregt: "wie man nur so maßlos und schamlos Steuergelder dazu benutzen kann, um sein eigenes Missgeschick auch noch mit Bonuszahlungen zu bejubeln."
Damit mache ich mich weder zu einem radikalen Linken oder Öko.
Ihr Problem ist aber möglicherweise trotzdem, dass Sie so in Ideologien verfangen sind, dass Sie sofort anfangen Menschen in irgendwelche Schubladen zu stopfen. Das macht sie keinen Deut besser als die radikalen Linken oder Ökos, über die Sie so schimpfen.
Sie haben meinen Kommentar nicht richtig verstanden.
Daran bin ich vielleicht auch selbst schuld, weil ich mich nicht klar genug ausgedrückt hatte.
Ich hatte mich, ebenso wie Sie, darüber aufgeregt: "wie man nur so maßlos und schamlos Steuergelder dazu benutzen kann, um sein eigenes Missgeschick auch noch mit Bonuszahlungen zu bejubeln."
Damit mache ich mich weder zu einem radikalen Linken oder Öko.
Ihr Problem ist aber möglicherweise trotzdem, dass Sie so in Ideologien verfangen sind, dass Sie sofort anfangen Menschen in irgendwelche Schubladen zu stopfen. Das macht sie keinen Deut besser als die radikalen Linken oder Ökos, über die Sie so schimpfen.
Oligarchien neigen nicht nur dazu, ihre Macht zu stabilisieren, sondern natürlich auch, sie zu bedienen, wo sie nur können.
Solange keine Fremdkontrolle kommt.
Da diese Mentalität so verbreitet ist, hat auch keiner die moralische Legitimation, dies zu geisseln.
Wer sich selbst gut bedient, wird mit wenig Überzeugungskraft auf die Raffgier anderer hinweisen können,jedenfalls dann nicht mehr, wenn die eigene Gier enttarnt ist.
Man kennt sich untereinander, es gibt zahlreiche Abhängigkeiten- immer hin sind das dann Anzeigenkunden oder dieses oder jenes.
Lange Jahre blieb vieles unentdeckt. Aufdeckungen wurden mit dem Hinweis, es sei doch blosser Neid, abgewettert.
Inzwischen sind aber Grenzen überschritten.
Auch dem letzten wird klar, dass die unermessliche Gier die ganze Welt in eine tiefe Krise stürzt. Eine Gier, die sich teilweise vollkommen schamlos gibt.
Nun ist die Möglichkeit, alles zu deckeln, verstopft.
Mal warten, wie nachhaltig dies ist.
Ich stimme Ihnen zu, es geht nicht mehr zurück, die Grenzen sind weit überschritten.
Zwei Zitate möchte ich hier einsetzen:
"Nicht die Krise ist das Schlimme, sondern so weiter zu machen wie vorher" (mit Maßstäben, Konstruktionen, Konzepten, Strategien, Manipulationen, Ideologien.
"Einstweilen, bis den Bau der Welt, Philosophie zusammenhält, erhält sich das Getriebe durch Hunger und durch Liebe." Friedrich Schiller
Schwer zu verstehen und wahr, voll bewußte Vergebung für jeden von uns ( und uns selbst) ist der Hauptweg, zu Besinnung zu kommen und die große Scham über unsere gewaltige Dummheit und Selbstherrlichkeit zu ertragen.
Noch ein Zitat für den Weg, der der schwerste ist, aber der einzige, der sich lohnt:
"Wir sind geboren, um die Größe GOOTES, der in uns lebt, zu verwirklichen. Diese Größe ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen! Und wenn wir unser Licht leuchten lassen, dann geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Und wenn wir frei von Angst sind, dann sind die anderen durch unser Dasein auch frei."
Nelson Mandela
Ich stimme Ihnen zu, es geht nicht mehr zurück, die Grenzen sind weit überschritten.
Zwei Zitate möchte ich hier einsetzen:
"Nicht die Krise ist das Schlimme, sondern so weiter zu machen wie vorher" (mit Maßstäben, Konstruktionen, Konzepten, Strategien, Manipulationen, Ideologien.
"Einstweilen, bis den Bau der Welt, Philosophie zusammenhält, erhält sich das Getriebe durch Hunger und durch Liebe." Friedrich Schiller
Schwer zu verstehen und wahr, voll bewußte Vergebung für jeden von uns ( und uns selbst) ist der Hauptweg, zu Besinnung zu kommen und die große Scham über unsere gewaltige Dummheit und Selbstherrlichkeit zu ertragen.
Noch ein Zitat für den Weg, der der schwerste ist, aber der einzige, der sich lohnt:
"Wir sind geboren, um die Größe GOOTES, der in uns lebt, zu verwirklichen. Diese Größe ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen! Und wenn wir unser Licht leuchten lassen, dann geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Und wenn wir frei von Angst sind, dann sind die anderen durch unser Dasein auch frei."
Nelson Mandela
Sie haben meinen Kommentar nicht richtig verstanden.
Daran bin ich vielleicht auch selbst schuld, weil ich mich nicht klar genug ausgedrückt hatte.
Ich hatte mich, ebenso wie Sie, darüber aufgeregt: "wie man nur so maßlos und schamlos Steuergelder dazu benutzen kann, um sein eigenes Missgeschick auch noch mit Bonuszahlungen zu bejubeln."
Damit mache ich mich weder zu einem radikalen Linken oder Öko.
Ihr Problem ist aber möglicherweise trotzdem, dass Sie so in Ideologien verfangen sind, dass Sie sofort anfangen Menschen in irgendwelche Schubladen zu stopfen. Das macht sie keinen Deut besser als die radikalen Linken oder Ökos, über die Sie so schimpfen.
Man mag von Amerika halten was man will: Als Land der Extreme wickeln Sie existenzielle Probleme auch entschiedener ab und legen auch mal den Finger in offene Wunden. Keine andere Wirtschaftssparte hat bisher so eindrucksvoll bewiesen, daß die angestellten (!) Führungskräfte unternehmens- und länderübergreifend Ihr Geld nicht wert sind. Amerikas Politik reagiert und haut ohne großes Federlesens dazwischen.
In Deutschland drängt sich mir das Gefühl auf, daß unsere Politiker ihren Sachverstand an der Lobby abgegeben haben und darauf warten, daß die Personen, die den Wagen aus lauter Unfähigkeit und Eigennutz in den Dreck gefahren haben, vorgeben wie Sie diesen doch bitte herausgezogen hätten.
Das ist ungefähr so, wie wenn sich unsere Justiz bei der Mafia Ratschläge holen würde, wie in Zukunft die Gesetze ausgelegt werden sollten.
Alles andere als Beruhigend.
Zetti
Da ist was dran...warum zögert man in der BRD,auch mal Tacheles zu reden?
Wobei ich bei aller Liebe sagen muss,dass mir Obamas "Volksnähe" und mediale Omnipräsenz so langsam auf den Zeiger gehen; da bin ich wohl zu sehr Europäerin.
Ganz zu schweigen von seiner Aussage,er habe "gekegelt wie auf einer Behindertenolympiade (sic!) ".
Der smarte Herr Obama,hm.
Da ist was dran...warum zögert man in der BRD,auch mal Tacheles zu reden?
Wobei ich bei aller Liebe sagen muss,dass mir Obamas "Volksnähe" und mediale Omnipräsenz so langsam auf den Zeiger gehen; da bin ich wohl zu sehr Europäerin.
Ganz zu schweigen von seiner Aussage,er habe "gekegelt wie auf einer Behindertenolympiade (sic!) ".
Der smarte Herr Obama,hm.
Ich stimme Ihnen zu, es geht nicht mehr zurück, die Grenzen sind weit überschritten.
Zwei Zitate möchte ich hier einsetzen:
"Nicht die Krise ist das Schlimme, sondern so weiter zu machen wie vorher" (mit Maßstäben, Konstruktionen, Konzepten, Strategien, Manipulationen, Ideologien.
"Einstweilen, bis den Bau der Welt, Philosophie zusammenhält, erhält sich das Getriebe durch Hunger und durch Liebe." Friedrich Schiller
Schwer zu verstehen und wahr, voll bewußte Vergebung für jeden von uns ( und uns selbst) ist der Hauptweg, zu Besinnung zu kommen und die große Scham über unsere gewaltige Dummheit und Selbstherrlichkeit zu ertragen.
Noch ein Zitat für den Weg, der der schwerste ist, aber der einzige, der sich lohnt:
"Wir sind geboren, um die Größe GOOTES, der in uns lebt, zu verwirklichen. Diese Größe ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem Menschen! Und wenn wir unser Licht leuchten lassen, dann geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Und wenn wir frei von Angst sind, dann sind die anderen durch unser Dasein auch frei."
Nelson Mandela
Ein sehr gutes Zitat, vielen Dank das Sie dieses gebracht haben.
Right. Good is a one!
Ein sehr gutes Zitat, vielen Dank das Sie dieses gebracht haben.
Right. Good is a one!
Ich sehe die Gefahr solcher Auswüchse seitens der Manager auch darin, dass diese die Selbstgerechtheit einiger Menschen, die das zurecht kritisieren ins Maßlose steigen lässt. Leute die mit dem System nicht zufrieden sind, werden hier berechtigterweise einige Fragen stellen können welche aber oft zu Pauschalisierungen führen evtl sogar zur Systemfrage.
Das ist auch ein Problem, wir sind hier meiner Meinung nach in einem Land in dem Erfolg des Einzelnen eher Neid denn Anerkennung seiner Mitmenschen nach sich zieht. Psychologisch nachvollziehbar, da der Erfolg des anderen das Selbstbild des Individuums kleiner macht. Aber durch die Gier der Topmanager wird Tür und Tor geöffnet Kritik zu äussern, "die da oben" durch den Kakao zu ziehen. So wird ein Weltpolitisches Thema wieder mal zum Politikum im gesellschaftlichen Miteinander. Aber wer ist denn eigentlich noch alles involviert in dem Begriff "die da oben"?
Ich kenne viele Leute, bei denen fast jeder, der viel Geld verdient gleich ein "Gangster" ist. Da beginnen die Krankenschwestern im Krankenhaus sich drüber aufzuregen, dass der Arzt mehr Geld verdient als sie etc. pp.
Neid ist eben unversöhnlicher als Hass, ist eben auch ein sehr starkes (in der Evolution überlebenswichtiges) Gefühl.
Ich glaube es gibt viele Leute, die mit dem "Manager verdienen zu viel" eigentlich im Hinterkopf auch ihren Vorgesetzten miteinbeziehen. Das mag eine Pauschalisierung sein, ist auch nicht wissenschaftlich begründet und durch Fakten untermauert, aber mein Gefühl.
Alle Menschen wollen in einer gerechten Welt leben und einige fänden eine Welt gerechter in der die Einkommensunterschiede geringer sind. Das ist die Gerechtigkeitsseite. Jemand der es gerecht findet, dass alle genau gleich viel verdienen, der ist nicht in einem negativen Sinne "neidisch", sondern hat eben so eine Gerechtigkeitsvorstellung (Natürlich wäre so eine Art zu wirtschaften ineffizient, aber darum geht es bei der Neiddebatte nicht). Deswegen sind auch nicht alle, die im politischen Spektrum links stehen unmoralisch.
Unmoralische Einstellungen wie Neid, Gier, oder wie sie es nennen "Selbstgerechtigkeit" liegen nur dann vor, wenn jemand sich selbst aus seiner eigenen Gerechtigkeitsvorstellung ausklammert und nur für sich eine Sonderstellung beansprucht d.h. wenn er z.B. will, dass alle gleich viel verdienen, aber er mehr verdient oder wenn er will, dass alle Leistungsabhängig bezahlt werden, nur er nicht. Dieser unmoralische Teil wird zum Hauptproblem stilisiert, um Menschen mit anderen Gerechtigkeitsvorstellungen zu diskreditieren und eine bestimmte Verteilung zu rechtfertigen (möglicherweise aus genauso unmoralischen Motiven). Aber derartig unmoralisches Verhalten (also sich selbst aus Regeln ausklammern, die ansonsten für alle gelten) wird aktuell auch den Managern vorgeworfen: Sie klammern sich aus den von ihnen selbst propagierten Regeln der Marktwirtschaft aus.
Das Problem lässt sich daher über die Moral nicht ohne weiteres zu gunsten einer politischen Richtung lösen, da in allen Richtungen in diesem Sinne unmoralisch argumentiert wird. Beide Seiten versuchen die Motive der anderen Seite als unmoralisch anzuprangern und beide Seiten haben damit z.T. Recht und z.T. Unrecht.
Alle Menschen wollen in einer gerechten Welt leben und einige fänden eine Welt gerechter in der die Einkommensunterschiede geringer sind. Das ist die Gerechtigkeitsseite. Jemand der es gerecht findet, dass alle genau gleich viel verdienen, der ist nicht in einem negativen Sinne "neidisch", sondern hat eben so eine Gerechtigkeitsvorstellung (Natürlich wäre so eine Art zu wirtschaften ineffizient, aber darum geht es bei der Neiddebatte nicht). Deswegen sind auch nicht alle, die im politischen Spektrum links stehen unmoralisch.
Unmoralische Einstellungen wie Neid, Gier, oder wie sie es nennen "Selbstgerechtigkeit" liegen nur dann vor, wenn jemand sich selbst aus seiner eigenen Gerechtigkeitsvorstellung ausklammert und nur für sich eine Sonderstellung beansprucht d.h. wenn er z.B. will, dass alle gleich viel verdienen, aber er mehr verdient oder wenn er will, dass alle Leistungsabhängig bezahlt werden, nur er nicht. Dieser unmoralische Teil wird zum Hauptproblem stilisiert, um Menschen mit anderen Gerechtigkeitsvorstellungen zu diskreditieren und eine bestimmte Verteilung zu rechtfertigen (möglicherweise aus genauso unmoralischen Motiven). Aber derartig unmoralisches Verhalten (also sich selbst aus Regeln ausklammern, die ansonsten für alle gelten) wird aktuell auch den Managern vorgeworfen: Sie klammern sich aus den von ihnen selbst propagierten Regeln der Marktwirtschaft aus.
Das Problem lässt sich daher über die Moral nicht ohne weiteres zu gunsten einer politischen Richtung lösen, da in allen Richtungen in diesem Sinne unmoralisch argumentiert wird. Beide Seiten versuchen die Motive der anderen Seite als unmoralisch anzuprangern und beide Seiten haben damit z.T. Recht und z.T. Unrecht.
...sollte der präsident wohl auch sonst tun als die gelegenheit beim schopf zu packen und in einer sendung tacheles zu reden die extrem hohe einschaltquoten hat. er ist wirklich gewieft, oder hat die richtigen berater. am sonntag dürfen wir dann die deutsche variante, anne will, diesmal mit der frau bundeskanzlerin exclusiv, bestaunen "die bundesregierung hat in enger abstimmung mit den verantwortlichen gespräche begonnen...blala bla... wir sind auf einem guten weg..." ;auch mit excellenten quoten für die ersten fünf minuten. sicher wird die erstbeste möglichkeit ergriffen von gierhalsigen bankmanagern, der finanzkrise und allem wichtigen abzudriften um über fürchterliche computerspiele, das waffenrecht etc. zu elaborieren. ich wette drauf. viele werden sich hoffentlich daran erinnern wozu der rote knopf an der fernbedienung so prominent eingebaut wurde.
ich denke es ist an der zeit sich als bürger zu äußern. laut und deutlich, ähnlich wie in frankreich. eine möglichkeit wäre http://www.28maerz.de/auf.... da ist alles schon organisiert. aber der phantasie sind bekanntermaßen keine grenzen gesetzt.
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