Weltwassertag Der politische Wille fehlt

Grenzübergreifende Maßnahmen zum Schutz unseres Trinkwassers sind immer noch die Ausnahme

Das Trinkwasser der Stadtwerke Düsseldorf besteht zu drei Vierteln aus versickertem Rheinwasser, das aus ufernahen Brunnen gefördert wird. Dies ist bedenkenlos möglich, weil der Rhein heute zu den saubersten Flüssen Europas zählt. Das war nicht immer so.

Die Rettung des Rheins durch seine Anrainerstaaten ist eines der prominentesten Beispiele für erfolgreiches grenzübergreifendes Ressourcenmanagement beim Wasser. In den 1950er Jahren war die Wasserqualität des Rheins - und damit auch in den Küstengebieten der Nordsee - so schlecht, dass die Anlieger die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins gründeten. Mit Erfolg: Heute gibt es im Rhein wieder seltene Fischarten, die dort bereits als ausgestorben galten.

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Leider ist dieser Fall eher die Ausnahme als die Regel. Der in der letzten Woche beim Welt-Wasser-Forum in Istanbul vorgestellte Bericht der Vereinten Nationen warnt eindringlich vor dem Ausmaß der Probleme: Insbesondere in den Entwicklungsländern werden sich Wassermangel und die Konkurrenz um die lebenswichtige Ressource verschärfen. Dieser Trend wird durch den Klimawandel verstärkt. Hierdurch wird es immer schwieriger, Abhilfe für die weltweit rund eine Milliarde Menschen zu schaffen, die keinen Zugang zu Trinkwasser haben und die Wasser- und Landressourcen zu erhalten, die für die Nahrungsmittelproduktion nötig sind. Besseres Ressourcenmanagement mit dem Wasser ist also dringend nötig. Doch was macht gutes Management aus?

In Fachkreisen herrscht weitgehend Einigkeit über seine Prinzipien, sie sind im Konzept des "Integrierten Wasserressourcen Managements" (IWRM) festgehalten. IWRM beruht auf dem Grundsatz, dass Wasser und die damit zusammenhängenden Ressourcen, wie Boden, landwirtschaftliche Nutzpflanzen und Artenvielfalt, in koordinierter Weise bewirtschaftet werden müssen, um so den unterschiedlichen ökonomischen, sozialen und ökologischen Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei soll das Augenmerk immer dem gesamten Wassereinzugsgebiet gelten, da Anstrengungen am Unterlauf sehr leicht durch Fehlverhalten am Oberlauf zunichtegemacht werden können.

Zwar sind sich die Experten weitgehend einig über das Konzept, aber das heißt noch lange nicht, dass IWRM tatsächlich praktiziert wird. Wann, von wem und in welcher Kombination und Reihenfolge Maßnahmen umgesetzt werden sollen, stellt Politiker, staatliche und nichtstaatliche Institutionen und Wassernutzer vor große Herausforderungen. Es gibt für den IWRM-Prozess keine Blaupause. Sein Konzept besteht aus allgemeinen Prinzipien, die jeweils an die spezifischen natürlichen und auch politischen Voraussetzungen angepasst werden müssen. Die Lösung, die für den Rhein gefunden wurde, muss noch lange nicht für den Mekong funktionieren.

Leser-Kommentare
    • Anonym
    • 23.03.2009 um 6:54 Uhr

    es sind zB nicht die Politiker im fernen Madrid die Spanien eine handfeste Trinkwassernot beschert haben da die Speicher von Jahr zu Jahr weniger Wasser haben.
    Es sind die vielen Landwirte die, um Ross und Reiter zu nennen, zu gierig sind um moderne Bewässerungstechnologien einzusetzen wie in anderen trockenen Regionen (Tröpfchenbewässerung wie zB in Israel). Dann ist auch industrielle Landwirtschaft in trockenen Gebieten nicht umweltbelastend, wenn man diese Techniken konsequent einsetzt. Und wirklich teuer sind diese auch nicht. Wozu zahlen wir Landwirten Subventionen? Nachdem Hungersnöte kein Thema mehr für Europa sind sollte man vielleicht den Sinn und Zweck von Subventionen in der Landwirtschaft ändern. Wer sich ökologisch vorbildlich verhält bekommt auch mehr Subventionen als Wasserverschwender und Düngerschleudern - die sollten am besten 0 Euro bekommen. Wenn es im Geldbeutel schmerzt dann ist das immer noch am effektivsten.

    Solche alltäglichen "Kavaliersdelikte" sind es die überall in wasserarmen Regionen sämtliche Bemühungender Regierungen unterlaufen. Selbst wenn man hinter jeden Landwirt einen Kontrolleur stellt bringt es nichts, dann hat man halt noch die Korruption. Es muss ein Mentalitätswandel der Landwirte her sonst bringt alles nichts.

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    • VeGi
    • 23.03.2009 um 12:54 Uhr

    Es handelt sich hier leider um ein strukturelles Problem, das nur durch koordinierte Bemühungen aller Betroffenen gelöst werden kann. Die Schuld bei den Landwirten zu suchen, scheint mir dann auch völlig sinnlos. Die Landwirte probieren lediglich ihren eigenen Interessen nach zu gehen, und in vielen Fällen einfach nur ihre Existenz zu sichern, denn trotz EU Subventionen geht es vielen Bauern finanziell nicht besonders gut. (Die Frage ob diese Subventionen überhaupt aufrecht erhalten werden sollten, ist eine andere interessante Diskussion wert...)

    Ich denke dass eine Lösung von zwei Seiten kommen muss. Erstens müssen unsere Regierungen eingreifen. Zweitens, und wahrscheinlich mindestens genau so wichtig, können wir als Konsumenten eine ganze Menge bewegen. Zum Beispiel dadurch, dass wir die biologische Landwirtschaft fördern indem wir entsprechende Produkte kaufen. Vor ein paar Jahren waren dies Produkte im normalen Supermarkt kaum zu finden, inzwischen hat die steigende Nachfrage jedoch zu einem grösseren Sortiment geführt. Wenn wir etwas verändern wollen, warum fangen wir dann nicht beim nächsten Einkauf damit an?

    Lieber Mahun, man muss Ihnen beipflichten, dass der israelischen Wasserpolitik einerseits Lob gebührt. Alle Achtung, wie sich die Wüste in blühende Landschaften verwandeln kann. Andererseits tobt allerdings gerade in Israel ein gnadenloser Krieg ums Wasser.
    Der Streit um die Shebaa-Farmen und den Golan dreht sich hauptsächlich darum, dass der Jordan in diesem Gebiet entspringt. Wer dort sitzt, beherrscht die Zone.
    So sieht die Trinkwasserknappheit der Zukunft aus. Es ist nicht etwa eine Bedrohung durch den "Klimawandel", wie das etwas gutgläubige Fräulein meint, sondern eine Bedrohung des Menschen durch den Menschen selbst. Trinkwasser gibt es im Überfluss, es fliesst jeden Tag zu Millionen von Hektolitern ins Meer. Nur leider gibt es Menschen, für die Wassermanagement bedeutet, den "anderen" nichts davon abzugeben, ohne jetzt auf Israel anspielen zu wollen.
    Ebenso gibt es Firmen, wie Nestlé, die davon überzeugt sind, dass Trinkwasser ein vielversprechender Wachtumsmarkt ist. Wenn man die Verkaufsstrategien dieser Firmengiganten sieht, versteht man, weshalb in Zukunft wahrscheinlich Milliarden Menschen ohne Zugang zum Trinkwasser leben müssen.

    • VeGi
    • 23.03.2009 um 12:54 Uhr

    Es handelt sich hier leider um ein strukturelles Problem, das nur durch koordinierte Bemühungen aller Betroffenen gelöst werden kann. Die Schuld bei den Landwirten zu suchen, scheint mir dann auch völlig sinnlos. Die Landwirte probieren lediglich ihren eigenen Interessen nach zu gehen, und in vielen Fällen einfach nur ihre Existenz zu sichern, denn trotz EU Subventionen geht es vielen Bauern finanziell nicht besonders gut. (Die Frage ob diese Subventionen überhaupt aufrecht erhalten werden sollten, ist eine andere interessante Diskussion wert...)

    Ich denke dass eine Lösung von zwei Seiten kommen muss. Erstens müssen unsere Regierungen eingreifen. Zweitens, und wahrscheinlich mindestens genau so wichtig, können wir als Konsumenten eine ganze Menge bewegen. Zum Beispiel dadurch, dass wir die biologische Landwirtschaft fördern indem wir entsprechende Produkte kaufen. Vor ein paar Jahren waren dies Produkte im normalen Supermarkt kaum zu finden, inzwischen hat die steigende Nachfrage jedoch zu einem grösseren Sortiment geführt. Wenn wir etwas verändern wollen, warum fangen wir dann nicht beim nächsten Einkauf damit an?

    Lieber Mahun, man muss Ihnen beipflichten, dass der israelischen Wasserpolitik einerseits Lob gebührt. Alle Achtung, wie sich die Wüste in blühende Landschaften verwandeln kann. Andererseits tobt allerdings gerade in Israel ein gnadenloser Krieg ums Wasser.
    Der Streit um die Shebaa-Farmen und den Golan dreht sich hauptsächlich darum, dass der Jordan in diesem Gebiet entspringt. Wer dort sitzt, beherrscht die Zone.
    So sieht die Trinkwasserknappheit der Zukunft aus. Es ist nicht etwa eine Bedrohung durch den "Klimawandel", wie das etwas gutgläubige Fräulein meint, sondern eine Bedrohung des Menschen durch den Menschen selbst. Trinkwasser gibt es im Überfluss, es fliesst jeden Tag zu Millionen von Hektolitern ins Meer. Nur leider gibt es Menschen, für die Wassermanagement bedeutet, den "anderen" nichts davon abzugeben, ohne jetzt auf Israel anspielen zu wollen.
    Ebenso gibt es Firmen, wie Nestlé, die davon überzeugt sind, dass Trinkwasser ein vielversprechender Wachtumsmarkt ist. Wenn man die Verkaufsstrategien dieser Firmengiganten sieht, versteht man, weshalb in Zukunft wahrscheinlich Milliarden Menschen ohne Zugang zum Trinkwasser leben müssen.

  1. 2. -

    Beispielhaft illustriert das türkische Südostanatolien-Projekt die Problematik einer nachhaltigen Wassernutzung, insbesondere auch in binationaler Hinsicht (http://de.wikipedia.org/w...). Während man dort aber ggf. noch auf recht hohem Niveau scheitern kann, ist das Problem der Wasserversorgung schier unlösbar in den mehr oder weniger "failed states" die schon einfachste Verwaltungsleistungen nicht erbringen können.

    Hierzu kommt die Uebernutzung des Bodens für den Export, wobei Ackerfläche für den eigenen Bedarf der Produktion billiger Rohstoffe für die Industrieländer geopfert wird, um mit den gewonnenen Devisen-Einnahmen z.B. Billig-Elektronik aus Fernost oder Altautos aus Europa zu importieren - weder das eine noch das andere braucht man wirklich zum Leben. Aus denselben Gründen wird der Regenwald abgeholzt (z.B. für Palmölplantagen, Sojaanbau, Bananenplantagen etc.) - ohne dass dabei irgendeiner reich würde mit Ausnahme der korrupten Eliten und einiger Unternehmer.

    Die Entwicklungsländer müssen ihre (Binnen)Wirtschaft hin auf ein mehr an Lebensqualität entwickeln, anstelle Raubbau an den eigenen Resourcen und der eigenen Kultur zu treiben um Güter für Dollar auf dem Weltmarkt anbieten zu können. So ist dort auch heute noch die Wirtschaft kolonialistisch ausgerichtet, und - das ist die Ironie der Geschichte - wo versucht wird, dies zu ändern indem z.B. weisse Farmer vertrieben werden wie etwa in Südafrika, Simbabwe und Namibia, macht man alles noch schlimmer.

    • Chali
    • 23.03.2009 um 9:20 Uhr

    Ich z.B. lege mir jede Woche eine Flasche Trinkwasser zurück! Seit einem halben Jahr. In 10 jahren werde ich dann also über knapp 600 Flaschen oder 900l verfügen!

    Würden doch nur alle so vorausschauend denken!

    • VeGi
    • 23.03.2009 um 12:54 Uhr

    Es handelt sich hier leider um ein strukturelles Problem, das nur durch koordinierte Bemühungen aller Betroffenen gelöst werden kann. Die Schuld bei den Landwirten zu suchen, scheint mir dann auch völlig sinnlos. Die Landwirte probieren lediglich ihren eigenen Interessen nach zu gehen, und in vielen Fällen einfach nur ihre Existenz zu sichern, denn trotz EU Subventionen geht es vielen Bauern finanziell nicht besonders gut. (Die Frage ob diese Subventionen überhaupt aufrecht erhalten werden sollten, ist eine andere interessante Diskussion wert...)

    Ich denke dass eine Lösung von zwei Seiten kommen muss. Erstens müssen unsere Regierungen eingreifen. Zweitens, und wahrscheinlich mindestens genau so wichtig, können wir als Konsumenten eine ganze Menge bewegen. Zum Beispiel dadurch, dass wir die biologische Landwirtschaft fördern indem wir entsprechende Produkte kaufen. Vor ein paar Jahren waren dies Produkte im normalen Supermarkt kaum zu finden, inzwischen hat die steigende Nachfrage jedoch zu einem grösseren Sortiment geführt. Wenn wir etwas verändern wollen, warum fangen wir dann nicht beim nächsten Einkauf damit an?

    • Zenith
    • 23.03.2009 um 15:42 Uhr

    ist doch:

    Es gibt einfach zu viele Menschen auf dieser Erde!

    Noch einmal:

    Es gibt einfach zu viele Menschen auf dieser Erde!

    Und zwar überall! Alle derzeitigen Probleme und alle zukünftigen Probleme haben eine Hauptursache:

    Es gibt einfach zu viele Menschen auf dieser Erde!

    Das Ziel muß es sein, innerhalb eines Jahrhunderts die Zahl der Menschen zu halbieren und dann auf Dauer konstant zu halten! Sonst gnade uns..., oder wer auch immer.

  2. Lieber Mahun, man muss Ihnen beipflichten, dass der israelischen Wasserpolitik einerseits Lob gebührt. Alle Achtung, wie sich die Wüste in blühende Landschaften verwandeln kann. Andererseits tobt allerdings gerade in Israel ein gnadenloser Krieg ums Wasser.
    Der Streit um die Shebaa-Farmen und den Golan dreht sich hauptsächlich darum, dass der Jordan in diesem Gebiet entspringt. Wer dort sitzt, beherrscht die Zone.
    So sieht die Trinkwasserknappheit der Zukunft aus. Es ist nicht etwa eine Bedrohung durch den "Klimawandel", wie das etwas gutgläubige Fräulein meint, sondern eine Bedrohung des Menschen durch den Menschen selbst. Trinkwasser gibt es im Überfluss, es fliesst jeden Tag zu Millionen von Hektolitern ins Meer. Nur leider gibt es Menschen, für die Wassermanagement bedeutet, den "anderen" nichts davon abzugeben, ohne jetzt auf Israel anspielen zu wollen.
    Ebenso gibt es Firmen, wie Nestlé, die davon überzeugt sind, dass Trinkwasser ein vielversprechender Wachtumsmarkt ist. Wenn man die Verkaufsstrategien dieser Firmengiganten sieht, versteht man, weshalb in Zukunft wahrscheinlich Milliarden Menschen ohne Zugang zum Trinkwasser leben müssen.

  3. Ich hab neulich ein privates Brunnenprojekt durchgeführt und war überrascht, wie einfach im Prinzip die Wassergewinnung ist.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • lef
    • 24.03.2009 um 16:13 Uhr

    dann ist das inzwischen (dank massiver Abwasserreinigungsmaßnahmen in jüngster Vergangenheit) zum Glück auch unbedenklich.

    Wenn sie allerdings dieses Wasser durch die Abwasserleitung zurückschicken, ist das Betrug.
    Und wenn Sie es verschmutzt versickern lassen, ist das sogar kriminell.

    Frischwasser kostet zwar etwas Geld, aber der Gesamtaufwand für Brunnen ist oft höher. Wer Wasser für den Garten benötigt, kann sich von den Abwassergebühren befreien lassen , der Anteil muss allerdings nachgewiesen werden.

    Aber bitte nicht vergessen: Dass Sie das Wasser aus ihrem eigenen Brunnen wahrscheinlich sogar trinken und ihr damit gewässertes Obst essen können, das ist in den letzten Jahrzehnten SEHR teuer gewesen!

    • lef
    • 24.03.2009 um 16:13 Uhr

    dann ist das inzwischen (dank massiver Abwasserreinigungsmaßnahmen in jüngster Vergangenheit) zum Glück auch unbedenklich.

    Wenn sie allerdings dieses Wasser durch die Abwasserleitung zurückschicken, ist das Betrug.
    Und wenn Sie es verschmutzt versickern lassen, ist das sogar kriminell.

    Frischwasser kostet zwar etwas Geld, aber der Gesamtaufwand für Brunnen ist oft höher. Wer Wasser für den Garten benötigt, kann sich von den Abwassergebühren befreien lassen , der Anteil muss allerdings nachgewiesen werden.

    Aber bitte nicht vergessen: Dass Sie das Wasser aus ihrem eigenen Brunnen wahrscheinlich sogar trinken und ihr damit gewässertes Obst essen können, das ist in den letzten Jahrzehnten SEHR teuer gewesen!

    • lef
    • 24.03.2009 um 16:13 Uhr

    dann ist das inzwischen (dank massiver Abwasserreinigungsmaßnahmen in jüngster Vergangenheit) zum Glück auch unbedenklich.

    Wenn sie allerdings dieses Wasser durch die Abwasserleitung zurückschicken, ist das Betrug.
    Und wenn Sie es verschmutzt versickern lassen, ist das sogar kriminell.

    Frischwasser kostet zwar etwas Geld, aber der Gesamtaufwand für Brunnen ist oft höher. Wer Wasser für den Garten benötigt, kann sich von den Abwassergebühren befreien lassen , der Anteil muss allerdings nachgewiesen werden.

    Aber bitte nicht vergessen: Dass Sie das Wasser aus ihrem eigenen Brunnen wahrscheinlich sogar trinken und ihr damit gewässertes Obst essen können, das ist in den letzten Jahrzehnten SEHR teuer gewesen!

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