Klima am Südpol Das ewige Eis hat Lücken im Lebenslauf

Vor Jahrmillionen taute der Eisschild im Westteil der Antarktis mehrfach vollständig ab. Das haben Forscher jetzt anhand der Schichten in einem Bohrkern festgestellt

An dieser Bohrstation in der Westantarktis können Forscher mehr als einen Kilometer tief ins Sediment vordringen

An dieser Bohrstation in der Westantarktis können Forscher mehr als einen Kilometer tief ins Sediment vordringen

Ablesen lässt sich das Schrumpfen und Wachsen des Eisschilds an einem 650 Meter langen Bohrkern aus Sedimentgestein. Ein internationales Forscherteam barg das Sediment im Jahr 2006 aus dem Meeresboden unter dem antarktischen Ross-Eisschelf.

Jetzt ist der Bohrkern ausgewertet worden. Er liefert das erste Mal überhaupt Informationen darüber, wie sich die Westantarktis in der Zeit vor drei bis fünf Millionen Jahren entwickelte.

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In dem Sediment gebe es Hinweise auf eine Klimaschwankung mit einer Periodendauer von 40.000 Jahren, berichtet das Team um Tim Naish von der neuseeländischen Victoria University of Wellington im Magazin Nature . Der Eisschild verschwand offenbar mehrfach komplett, sodass der Meeresspiegel um fünf Meter anstieg. Anschließend bildete sich das Gletschereis wieder neu.

Die Indizien waren für die Forscher kaum zu übersehen: "Zu unserer Überraschung fanden wir im Sediment mehrere flaschengrüne Schichten", sagt Frank Niessen, Geologe am Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven, der mit vier Kollegen bei dem Bohrprojekt "Andrill" – das ist die Abkürzung für Antarctic Geological Drilling – mitgeholfen hat. Die grünen Schichten bestünden zu knapp 100 Prozent aus Kieselalgen, erklärt er. Diese Planktonart kann unter dem Schelfeis nicht leben. Daran erkannten die Forscher, dass die Bohrstelle in mehreren Phasen der Erdgeschichte für mehrere Jahrtausende eisfrei gewesen sein muss.

Aber nicht nur das Eisschelf dürfte in zyklischen Abständen verschwunden sein. Niessen und seine Kollegen vermuten, dass auch die Gletschermassen der Westantarktis schon mehrfach komplett abgetaut sind. Denn in den grünen Sedimentlagen fehlten häufig Hinweise auf Eisberge, die in anderen Zeiten kleine Steine zum Meeresboden hinabsinken ließen.

Als Auslöser für den rhythmischen Wandel des Eisschilds gilt in der Fachwelt die veränderliche Neigung der Erdachse – sie schwankt ebenfalls im 40.000-Jahres-Takt und diktiert den Winkel der Sonneneinstrahlung an verschiedenen Breitengraden der Erde.

Die beiden US-Forscher David Pollard und Robert DeConto versuchten in Computersimulationen, den zyklischen Schwund des Eisschilds nachzuvollziehen. Ihre Berechnungen mit einem dreidimensionalen Gletscher-Schelfeis-Modell sind jetzt ebenfalls in Nature erschienen.

Leser-Kommentare
    • GBHPG
    • 19.03.2009 um 16:44 Uhr

    "Die Rechnungen zeigen aber, wie die Gletscher der Westantarktis in Abständen von 40.000 Jahren abschmolzen – ein Vorgang, der jeweils tausend Jahre oder länger dauerte."

    "Wir müssen die Ergebnisse als Warnung werten, dass sich die Eiskappe in der Westantarktis mit den vorgelagerten Schelfeisen in den folgenden Jahrhunderten instabil verhalten könnte", sagt Niessen.

    Auf der einen Seite schmilzt das Eis über eine Zeitspanne von mehr als tausend Jahren und auf der anderen Seite kommen die Alarmisten gleich mit Warnungen, daß in den nächsten 100 Jahren Instabilität eintreten wird.
    Die sogenannten "Wissenschaftler" haben eine politische Agenda und disqualifizieren sich selbst.

    Gerd, Chicago

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    • Gafra
    • 19.03.2009 um 17:12 Uhr

    während das Eis schmilzt, wird es instabil, bildet große Spalten, gleitet und wahrscheinlich ist das dann ein sich selbst beschleunigender Prozess. Und das ist ein Vorgang, der schon längst längst begonnen hat.

    Da muss man halt aufpassen, dass man sich nicht selbst disqualifiziert, denn mehr als Instabilität haben die Wissenschaftler erst einmal nicht voraus gesagt! Aber auch die dürfte schon erhebliche Konsequenzen haben, auch wenn Sie das lieber nicht wissen wollen.

    • Lyaran
    • 19.03.2009 um 17:35 Uhr

    Jo, selber disqualifiziert. Lesen sie bitte nochmal den Teil über die damaligen Temperaturen (Algenschicht), die erwarteten Temperaturen Ende des 21. Jhd. und versuchen sie dann nochmal einen Zusammenhang zu instabilitäten in ca. 100 Jahren herzustellen. Sie schaffen das!

    Aber nein, bitte weiter leben wie bisher und keine Gedanken machen. Das sind alles nur Lügen von Ökospinnern die uns unseren Luxus neiden und wieder auf die Bäume klettern wollen. Wir machen weiter wie bisher und wenns dann passiert ist und uns unsere Kinder fragen warum wir nichts gemacht haben sagen wir einfach wir haben von nichts gewusst. Damit haben wir Deutschen ja Erfahrung.

    • Gafra
    • 19.03.2009 um 17:12 Uhr

    während das Eis schmilzt, wird es instabil, bildet große Spalten, gleitet und wahrscheinlich ist das dann ein sich selbst beschleunigender Prozess. Und das ist ein Vorgang, der schon längst längst begonnen hat.

    Da muss man halt aufpassen, dass man sich nicht selbst disqualifiziert, denn mehr als Instabilität haben die Wissenschaftler erst einmal nicht voraus gesagt! Aber auch die dürfte schon erhebliche Konsequenzen haben, auch wenn Sie das lieber nicht wissen wollen.

    • Lyaran
    • 19.03.2009 um 17:35 Uhr

    Jo, selber disqualifiziert. Lesen sie bitte nochmal den Teil über die damaligen Temperaturen (Algenschicht), die erwarteten Temperaturen Ende des 21. Jhd. und versuchen sie dann nochmal einen Zusammenhang zu instabilitäten in ca. 100 Jahren herzustellen. Sie schaffen das!

    Aber nein, bitte weiter leben wie bisher und keine Gedanken machen. Das sind alles nur Lügen von Ökospinnern die uns unseren Luxus neiden und wieder auf die Bäume klettern wollen. Wir machen weiter wie bisher und wenns dann passiert ist und uns unsere Kinder fragen warum wir nichts gemacht haben sagen wir einfach wir haben von nichts gewusst. Damit haben wir Deutschen ja Erfahrung.

    • Gafra
    • 19.03.2009 um 17:12 Uhr
    2. Eben,

    während das Eis schmilzt, wird es instabil, bildet große Spalten, gleitet und wahrscheinlich ist das dann ein sich selbst beschleunigender Prozess. Und das ist ein Vorgang, der schon längst längst begonnen hat.

    Da muss man halt aufpassen, dass man sich nicht selbst disqualifiziert, denn mehr als Instabilität haben die Wissenschaftler erst einmal nicht voraus gesagt! Aber auch die dürfte schon erhebliche Konsequenzen haben, auch wenn Sie das lieber nicht wissen wollen.

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    • GBHPG
    • 20.03.2009 um 3:24 Uhr

    Sie haben meinen Punkt nicht verstanden, wenn es über tausend Jahre braucht um die Antarktis abzutauen, soll die Warnung, daß bei 2100 Instabilität eintritt völlig irrelevant sein. Was für eine Instabilität. Nur so eine Aussage zu machen und dann im Raum stehen zu lassen kann jeder und hat keinen Aussagewert. Alle Gletscher und große Eisflächen fließen, aber nicht weil sie abtauen, sondern wegen des enormen Druckes gibt es einen plastischen Fluß an der Sole. Das westliche Eisschelf ist fast ausschließlich im Wasser und wird durch diesen plastischen Fluß immer weiter ins Wasser geschoben und bricht letztendlich ab. All das passiert ohne schmelzen. Auch ist ein Temperaturanstieg von -40° auf -39,75° nicht sehr furchterregend. Mein Punkt ist, daß alles was paßt von den Al Gore's dieser Welt als kommende Katastrophe propagiert wird und alles was nicht in das Konzept paßt, wie Anwachsen des arktischen Eises auf 1979 Level, Anwachsen der Eisschicht auf Grönland, Anwachsen der Eisdicke in der Antarktik, Abkühlung der Erdtemperaturen seit 1998, daß das wärmste Jahr im letzten Jahrhundert 1934 war und nicht 1998, wird unterschlagen und die nächsten Katastrophenprophezeihungen werden aufgrund von alten nicht mehr relevanten Daten gemacht.

    • GBHPG
    • 20.03.2009 um 3:24 Uhr

    Sie haben meinen Punkt nicht verstanden, wenn es über tausend Jahre braucht um die Antarktis abzutauen, soll die Warnung, daß bei 2100 Instabilität eintritt völlig irrelevant sein. Was für eine Instabilität. Nur so eine Aussage zu machen und dann im Raum stehen zu lassen kann jeder und hat keinen Aussagewert. Alle Gletscher und große Eisflächen fließen, aber nicht weil sie abtauen, sondern wegen des enormen Druckes gibt es einen plastischen Fluß an der Sole. Das westliche Eisschelf ist fast ausschließlich im Wasser und wird durch diesen plastischen Fluß immer weiter ins Wasser geschoben und bricht letztendlich ab. All das passiert ohne schmelzen. Auch ist ein Temperaturanstieg von -40° auf -39,75° nicht sehr furchterregend. Mein Punkt ist, daß alles was paßt von den Al Gore's dieser Welt als kommende Katastrophe propagiert wird und alles was nicht in das Konzept paßt, wie Anwachsen des arktischen Eises auf 1979 Level, Anwachsen der Eisschicht auf Grönland, Anwachsen der Eisdicke in der Antarktik, Abkühlung der Erdtemperaturen seit 1998, daß das wärmste Jahr im letzten Jahrhundert 1934 war und nicht 1998, wird unterschlagen und die nächsten Katastrophenprophezeihungen werden aufgrund von alten nicht mehr relevanten Daten gemacht.

    • Lyaran
    • 19.03.2009 um 17:35 Uhr

    Jo, selber disqualifiziert. Lesen sie bitte nochmal den Teil über die damaligen Temperaturen (Algenschicht), die erwarteten Temperaturen Ende des 21. Jhd. und versuchen sie dann nochmal einen Zusammenhang zu instabilitäten in ca. 100 Jahren herzustellen. Sie schaffen das!

    Aber nein, bitte weiter leben wie bisher und keine Gedanken machen. Das sind alles nur Lügen von Ökospinnern die uns unseren Luxus neiden und wieder auf die Bäume klettern wollen. Wir machen weiter wie bisher und wenns dann passiert ist und uns unsere Kinder fragen warum wir nichts gemacht haben sagen wir einfach wir haben von nichts gewusst. Damit haben wir Deutschen ja Erfahrung.

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    kürzlich war ein lustiger (d.h. ich habe mich verkehrsgefährdend geärgert)
    beitrag im dlf-"wissenschafts"(agendasetting)magazin. da gings um den neuen klimaalarm (alles ist noch viel schlimmer, als letztes jahr prognostiziert) - und wieweit der meeresspiegel ansteigen wird. gegenwärtig steige der meeresspiegel um 3 mm (in worten: millimeter) pro Jahr, wurde als einziges faktum genuschelt.
    mit welchen methoden die dann folgenden prognosen erarbeitet wurden, wurde natürlich nicht im ansatz erwähnt. nach ein paar rhetorischen tricks war man dann bei einem anstieg von einem meter in irgendeinem zeitraum, hab ich vergessen. das sei aber noch nicht alles, eigentlich wuerde der meeresspiegel bis 2100 mehrere Meter steigen. Also bei 3mm pro Jahr, komme ich auf ~ 270 Millimeter (90 Jahre), also ca. 3 Centimeter bis 2100 .
    Die müssen also lustig mit Exponentialgleichungen herumgefummelt haben. so ´ne Prognose ist je nach Exponentialfaktor so genau, wie wenn ich versuche, das pißbecken zu treffen...

    kürzlich war ein lustiger (d.h. ich habe mich verkehrsgefährdend geärgert)
    beitrag im dlf-"wissenschafts"(agendasetting)magazin. da gings um den neuen klimaalarm (alles ist noch viel schlimmer, als letztes jahr prognostiziert) - und wieweit der meeresspiegel ansteigen wird. gegenwärtig steige der meeresspiegel um 3 mm (in worten: millimeter) pro Jahr, wurde als einziges faktum genuschelt.
    mit welchen methoden die dann folgenden prognosen erarbeitet wurden, wurde natürlich nicht im ansatz erwähnt. nach ein paar rhetorischen tricks war man dann bei einem anstieg von einem meter in irgendeinem zeitraum, hab ich vergessen. das sei aber noch nicht alles, eigentlich wuerde der meeresspiegel bis 2100 mehrere Meter steigen. Also bei 3mm pro Jahr, komme ich auf ~ 270 Millimeter (90 Jahre), also ca. 3 Centimeter bis 2100 .
    Die müssen also lustig mit Exponentialgleichungen herumgefummelt haben. so ´ne Prognose ist je nach Exponentialfaktor so genau, wie wenn ich versuche, das pißbecken zu treffen...

    • WIHE
    • 19.03.2009 um 17:37 Uhr

    Interessant wäre zu wissen,

    in welcher Position die Erdachse im Moment steht und welche Schlüsse man daraus für das Klima ableitet.

    Die Bahn der Erde um die Sonne verläuft auf einer Elipse.

    Damit kommt die Erde einmal im Jahr nahe an die Sonne heran und ist einmal im Jahr maximal weit entfernt.

    Da macht es es schon einen Unterschied, ob die Sommerzeit in der Antarktis sich im nächsten Bereich zur Sonne abspielt oder im entferntesten, denn die Temperaturen im Sommer entscheiden darüber, wieviel Eis im Sommer wieder wegschmilzt, im Winter ist es in jedem Fall an den Polen kalt genug, dass nichts abschmilzt.

    Wenn der Sommer in der Antarktis gerade dann stattfindet, wenn die Sonne am weitesten weg ist, dann sollte die Vereisung in der Antarktis am größten sein und umgekehrt auch, wenn die Erde der Sonne am nächsten ist, wenn in der Antarktis gerade Sommer ist, dann sollte die Vereisung dort am geringsten sein.

    In diesem Sinne sollten Eiszeiten und Warmzeiten auf der Nordhablkugel und Südhalbkugel sich gegenläufig verhalten. Also die größte Vereisung im Norden dann, wenn die Vereisung im Süden am geringsten ist.

    Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    • GBHPG
    • 20.03.2009 um 3:24 Uhr

    Sie haben meinen Punkt nicht verstanden, wenn es über tausend Jahre braucht um die Antarktis abzutauen, soll die Warnung, daß bei 2100 Instabilität eintritt völlig irrelevant sein. Was für eine Instabilität. Nur so eine Aussage zu machen und dann im Raum stehen zu lassen kann jeder und hat keinen Aussagewert. Alle Gletscher und große Eisflächen fließen, aber nicht weil sie abtauen, sondern wegen des enormen Druckes gibt es einen plastischen Fluß an der Sole. Das westliche Eisschelf ist fast ausschließlich im Wasser und wird durch diesen plastischen Fluß immer weiter ins Wasser geschoben und bricht letztendlich ab. All das passiert ohne schmelzen. Auch ist ein Temperaturanstieg von -40° auf -39,75° nicht sehr furchterregend. Mein Punkt ist, daß alles was paßt von den Al Gore's dieser Welt als kommende Katastrophe propagiert wird und alles was nicht in das Konzept paßt, wie Anwachsen des arktischen Eises auf 1979 Level, Anwachsen der Eisschicht auf Grönland, Anwachsen der Eisdicke in der Antarktik, Abkühlung der Erdtemperaturen seit 1998, daß das wärmste Jahr im letzten Jahrhundert 1934 war und nicht 1998, wird unterschlagen und die nächsten Katastrophenprophezeihungen werden aufgrund von alten nicht mehr relevanten Daten gemacht.

    Antwort auf "Eben,"
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    Das das "wärmste Jahr im letzten Jahrhundert 1934 war und nicht 1998" widerlegt natürlich alles. Auch, dass ein Teil der Antarktis an Eismasse hinzugewinnt oder dass die Fläche des arktischen Eises größer ist als vor 5 Jahern (während die Eismasse einen historischen Tiefstand erreicht) steht natürlich im krassen Gegensatz zu allen Ergebnissen der Glaziologen die vor gefährlichem Klimawandel und den gravierenden Folgen warnen.
    Naja... zu guter letzt wirft dann noch die gefühlte Akühlung der Erde seit dem el niño Jahr 1998 wirklich alle Berechnungen langfristiger Klimatrends über den Haufen.

    Zur Orientierung für Hobby-Skeptiker sei folgender link ans Herz gelegt.

    Das das "wärmste Jahr im letzten Jahrhundert 1934 war und nicht 1998" widerlegt natürlich alles. Auch, dass ein Teil der Antarktis an Eismasse hinzugewinnt oder dass die Fläche des arktischen Eises größer ist als vor 5 Jahern (während die Eismasse einen historischen Tiefstand erreicht) steht natürlich im krassen Gegensatz zu allen Ergebnissen der Glaziologen die vor gefährlichem Klimawandel und den gravierenden Folgen warnen.
    Naja... zu guter letzt wirft dann noch die gefühlte Akühlung der Erde seit dem el niño Jahr 1998 wirklich alle Berechnungen langfristiger Klimatrends über den Haufen.

    Zur Orientierung für Hobby-Skeptiker sei folgender link ans Herz gelegt.

  1. kürzlich war ein lustiger (d.h. ich habe mich verkehrsgefährdend geärgert)
    beitrag im dlf-"wissenschafts"(agendasetting)magazin. da gings um den neuen klimaalarm (alles ist noch viel schlimmer, als letztes jahr prognostiziert) - und wieweit der meeresspiegel ansteigen wird. gegenwärtig steige der meeresspiegel um 3 mm (in worten: millimeter) pro Jahr, wurde als einziges faktum genuschelt.
    mit welchen methoden die dann folgenden prognosen erarbeitet wurden, wurde natürlich nicht im ansatz erwähnt. nach ein paar rhetorischen tricks war man dann bei einem anstieg von einem meter in irgendeinem zeitraum, hab ich vergessen. das sei aber noch nicht alles, eigentlich wuerde der meeresspiegel bis 2100 mehrere Meter steigen. Also bei 3mm pro Jahr, komme ich auf ~ 270 Millimeter (90 Jahre), also ca. 3 Centimeter bis 2100 .
    Die müssen also lustig mit Exponentialgleichungen herumgefummelt haben. so ´ne Prognose ist je nach Exponentialfaktor so genau, wie wenn ich versuche, das pißbecken zu treffen...

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    hab auf mein geodreieck geguckt, ändert aber an der aussage kaum was...

    hab auf mein geodreieck geguckt, ändert aber an der aussage kaum was...

  2. hab auf mein geodreieck geguckt, ändert aber an der aussage kaum was...

  3. mich natürlich auch, wie sicher so eine aussage überhaupt ist, daß der durchschnittliche weltmeeresspiegel gegenwärtig um 3mm pro Jahr steigt.
    aber ich bin ja blöd, irgendwelche zaubermethoden werden die wissenschaftler schon haben, um sowas festzustellen....

    das ewige leben wäre schon toll. dann könnte ich in 40000 Jahren
    (ein mit meinem schrumpfhirn nicht vorstellbarer zeitraum) selber mal nachgucken, was die erdachse so macht - und ob alle exmenschen nur noch
    ein pulsierend leuchtender molekülnebel sind, wegen der evolution und so..
    der körper wurde überflüssig, die fortpflanzung wurde als digitale,
    halbvolitative genrekombination organisiert...

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