Atomkonsens Kein Aufschub für Biblis und Brunsbüttel
Die Betreiber der Atommeiler haben vor Gericht eine Niederlage erlitten. Sie wollten Restlaufzeiten jüngerer Kraftwerke übertragen – und scheiterten
Die Laufzeiten der Atomkraftwerke Biblis A und Brunsbüttel werden nicht verlängert. Die Kraftwerksbetreiber RWE Power und Vattenfall scheiterten am Donnerstag vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit ihrer Forderung, sogenannte Reststrommengen des lange stillgelegten Kernkraftwerks Mülheim-Kärlich auf die beiden Atomkraftwerke zu übertragen.
Laut Atomausstiegsgesetz ist eine solche Übertragung in der Regel nur von älteren auf jüngere Kraftwerke möglich. Bei Biblis und Brunsbüttel wollten die Betreiber dies umkehren. Dazu bräuchten sie die Genehmigung des Bundes, die der bislang verweigerte.
Die Reststrom-Mengen gehören zusammen mit den Restlaufzeiten zum Herzstück des Atomkonsenses, den die damalige rot-grüne Bundesregierung im Jahr 2000 mit den Betreibern der Atomkraftwerke vereinbarte. Demnach sollten die Atomkraftwerke noch eine bestimmte Menge Strom produzieren dürfen und anschließend in der Regel nach einer Betriebsdauer von etwa 30 Jahren abgeschaltet werden.
Das Kraftwerk Mühlheim-Kärlich stellt jedoch einen Sonderfall dar. Der rheinland-pfälzische Meiler war 1988 nur wenige Monate am Netz und musste anschließend wegen gravierender planungsrechtlicher Fehler abgeschaltet werden. Im Atomausstiegsgesetz ist zwar vorgesehen, dass eine Strommenge von insgesamt 107 Terrawattstunden des Reaktors auf bestimmte andere Atommeiler übertragen werden darf. Diese sind in einer Fußnote des Gesetzes namentlich aufgeführt. Biblis A und Brunsbüttel gehören jedoch nicht dazu. RWE und Vattenfall führten verfassungsrechtliche Bedenken und wirtschaftliche Gründe gegen die Abschaltung ins Feld und hofften, dass das Gericht ungenau formulierte Regelungen des Ausstiegsgesetzes in ihrem Sinne interpretiert.
Das Bundesumweltministerium geht derzeit davon aus, dass Biblis A 2010 abgeschaltet wird und Brunsbüttel 2012. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig und der hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hatten die Rechtsauffassung des Bundes bestätigt. Gegen diese Urteile legten RWE und Vattenfall in Leipzig Revision ein, erfolglos. Nun müssen die beiden mehr als 30 Jahre alten Meiler in absehbarer Zeit vom Netz.
Europaweit sind in den vergangenen Jahren mehrere Staaten von dem bisher vereinbarten Ausstieg aus der Kernenergie wieder abgerückt. In Deutschland hält die Große Koalition unverändert daran fest. Derzeit sind in Deutschland noch 17 Atomreaktoren in Betrieb. Bislang sind nur die Reaktoren in Stade und Obrigheim vom Netz gegangen.
Längst haben RWE und Vattenfall beantragt, auch von anderen Kraftwerken Strommengen zu übertragen: Von Lingen auf Biblis A und von Krümmel auf Brunsbüttel. Zudem hat EnBW die Übertragung von Restmengen von Neckarwestheim II auf Neckarwestheim I beantragt. Bei allen drei Anträgen handelt es sich um die Übertragung von jüngeren auf ältere Anlagen. Die Anträge von RWE und EnBW hat das Bundesumweltministerium mit Verweis auf die schlechteren Sicherheitsstandards bereits abgelehnt, über das Ansinnen von Vattenfall ist noch nicht entschieden.
- Datum 26.03.2009 - 18:45 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, cse
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Hierfür dürfen wir dem radikalen Denken der Grünen danken. Wir verschenken solides und zukunftsfähiges Know-How im Bereich der Kernenergie. Unternehmen wie Siemens werden im Ausland nicht mehr ernst genommen, weil sie im eigenen Land keine Automkraftwerke bauen dürfen und im Ausland für Aufträge werben. Wirkt das nicht absurd?
Aber das schlimmste ist, dass wir anfangen werden Atomstrom aus anderen Ländern zu importieren. Der CO² neutralste Energielieferant wird in Deutschland abgeschaltet. Öl- und Gaslieferanten freuen sich mit den Grünen. Wunderbare neue Welt.
Nehmen wir einmal alle Umweltaspekte heraus. Wenn wir uns auf so endliche Energiequellen wie Uran, Kohle oder Öl verlassen und einstellen, haben wir in sehr absehbarer Zeit ein Problem. Ein Problem, das früher oder später mit vollkommener Gewissheit eintreten wird: "Is' alle jetzt". Und bevor die Reserven erschöpft sind, wird der Preis massiv ansteigen.
Perspektivisch gibt es nur zwei Alternativen: Regenerative Energiequellen und Fusionsenergie. Ob das mit der Fusionsenergie technisch etwas wird, und wenn ja, wann bleibt abzuwarten. Auf Nummer sicher gehen wir also, wenn wir uns jetzt schon einmal auf regenerative Energiequellen einstellen.
Das kann bedeuten, dass wir zu wenig Energie zur Verfügung haben. Da wir dann aber einfach nicht mehr haben können, müssen wir wohl Energie einsparen: Effizientere Geräte, gezielterer Einsatz etc. Es wäre also auch ein Gebot der Klugheit sich auch hier schon einmal auf die Zukunft einzustellen. Auch für Siemens ist das Zukunftstechnologie!
Dies alles ist ohne jede Betrachtung der Umweltkonsequenzen und ohne Dogmatismus: Früher oder später müssen wir die Mailer abschalten. Warum nicht jetzt schon einmal für die Zukunft planen und entsprechende wirtschaftliche Anreize bieten?
Nehmen wir einmal alle Umweltaspekte heraus. Wenn wir uns auf so endliche Energiequellen wie Uran, Kohle oder Öl verlassen und einstellen, haben wir in sehr absehbarer Zeit ein Problem. Ein Problem, das früher oder später mit vollkommener Gewissheit eintreten wird: "Is' alle jetzt". Und bevor die Reserven erschöpft sind, wird der Preis massiv ansteigen.
Perspektivisch gibt es nur zwei Alternativen: Regenerative Energiequellen und Fusionsenergie. Ob das mit der Fusionsenergie technisch etwas wird, und wenn ja, wann bleibt abzuwarten. Auf Nummer sicher gehen wir also, wenn wir uns jetzt schon einmal auf regenerative Energiequellen einstellen.
Das kann bedeuten, dass wir zu wenig Energie zur Verfügung haben. Da wir dann aber einfach nicht mehr haben können, müssen wir wohl Energie einsparen: Effizientere Geräte, gezielterer Einsatz etc. Es wäre also auch ein Gebot der Klugheit sich auch hier schon einmal auf die Zukunft einzustellen. Auch für Siemens ist das Zukunftstechnologie!
Dies alles ist ohne jede Betrachtung der Umweltkonsequenzen und ohne Dogmatismus: Früher oder später müssen wir die Mailer abschalten. Warum nicht jetzt schon einmal für die Zukunft planen und entsprechende wirtschaftliche Anreize bieten?
„Es gibt so große Worte, die so leer sind, dass man darin ganze Völker gefangen halten kann“ sagt der gute alte S.J. Lec, und ich sage dazu, gut dass in Deutschland eine klare Mehrheit, der Menschen der Dogma der Atomlobby nicht den Glauben schenkt.
Noch lächeln Sie, aber in fünf oder zehn Jahren werden wir alle plötzlich feststellen, dass der CO² Ausstoß der Menschen nichts mit der Klimaerwärmung zu tun hat und dass die Solar- und Windenergie nicht im geringsten ausreicht, um den Energiebedarf zu decken, den die Atomenergie bereits jetzt deckt.
Träume ist schön; aber die Politik darf sich das Träumen nicht erlauben, weil sie eine Verantwortung gegenüber Millionen von Menschen hat.
Herr Brauner, ich bin gespannt und hoffe, dass Sie recht behalten und die Entscheidung, uns von der Atomenergie zu trennen richtig gewesen ist. Als Realist aber, ist das in meinen Augen unwahrscheinlich.
Noch lächeln Sie, aber in fünf oder zehn Jahren werden wir alle plötzlich feststellen, dass der CO² Ausstoß der Menschen nichts mit der Klimaerwärmung zu tun hat und dass die Solar- und Windenergie nicht im geringsten ausreicht, um den Energiebedarf zu decken, den die Atomenergie bereits jetzt deckt.
Träume ist schön; aber die Politik darf sich das Träumen nicht erlauben, weil sie eine Verantwortung gegenüber Millionen von Menschen hat.
Herr Brauner, ich bin gespannt und hoffe, dass Sie recht behalten und die Entscheidung, uns von der Atomenergie zu trennen richtig gewesen ist. Als Realist aber, ist das in meinen Augen unwahrscheinlich.
Die Tatsache, dass die Atomenergie der Co² neutralste Energielieferant ist, ist noch lange keine Rechtfertigung auch zukünftig an ihr fest zu halten. Besonders dann nicht, wenn man die Glaubwürdigkeit der Betreiber berücksichtigt. Vertuschungsversuche sind eine zu erwartende Handlungsstrategie nach jeglicher Art Zwischenfall. Bestes Beispiel die kürzlichen Probleme in Krümmel und Brunsbüttel oder die niemals endende Endlagerdebatte:
http://www.zeit.de/2009/1...
Ich stimme Ihnen in allen Punkten, die Sie aufgeführt haben, zu. Die einzige Frage, die sich die Gegner von Atomenergie aber nicht stellen, scheint zu sein, woher die Energie denn kommt, wenn wir uns von Kernkraftwerken trennen?
Ich bin doch nicht für Atomenergie, weil die grüne Revolution nicht in mein Weltbild passt; Die Gefahren und Schwierigkeiten haben Sie aufgeführt. Sie sind allgemein bekannt und bestätigt, hier braucht man nicht weiter zu diskutieren. Es liegt aber kein zukunftsfähiges Konzept vor, wie man die Lücke, die die Atomenergie hinterlässt (ca.12% Quelle: AG Energiebilanzen e.V.), kompensiert werden soll.
Den Primärenergieverbrauch kann man auf folgender Website sich detailliert anschauen.
Sie schrieben: "Die Tatsache, dass die Atomenergie der Co² neutralste Energielieferant ist, ist noch lange keine Rechtfertigung auch zukünftig an ihr fest zu halten."
Es ist keineswegs eine Tatsache. Es KANN danach aussehen wenn man den dazu nötigen Rohstoffabbau, den gewaltigen Produktions- und Materialaufwand für den Aufbau eines Atomkraftwerks, die konstante Erwärmung der Umgebung und zu guter letzt die Endlagerung und den aufwändigen Abbau und "Entsorgung" eines Atomkraftwerks VÖLLIG IGNORIERT.
Gleiches gilt für die Kosten. Realistisch gesehen ist der Atomstrom UNENDLICH teuer, denn die Kosten einer endlosen "Zwischenlagerung" sind nun mal auch endlos. Das wichtige Detail ist hier nur, dass wir diese Kosten (und Überlegungen) großzügig den nächsten Generationen überlassen.
Die Milchmädchenrechnung hat Hochkonjunktur. Leider gibt es zu viele Menschen die schlicht zu faul sind, über diese offensichtlichen Zusammenhänge nachzudenken und sich politsch entsprechend zu äußern.
http://www.zeit.de/2009/1...
Ich stimme Ihnen in allen Punkten, die Sie aufgeführt haben, zu. Die einzige Frage, die sich die Gegner von Atomenergie aber nicht stellen, scheint zu sein, woher die Energie denn kommt, wenn wir uns von Kernkraftwerken trennen?
Ich bin doch nicht für Atomenergie, weil die grüne Revolution nicht in mein Weltbild passt; Die Gefahren und Schwierigkeiten haben Sie aufgeführt. Sie sind allgemein bekannt und bestätigt, hier braucht man nicht weiter zu diskutieren. Es liegt aber kein zukunftsfähiges Konzept vor, wie man die Lücke, die die Atomenergie hinterlässt (ca.12% Quelle: AG Energiebilanzen e.V.), kompensiert werden soll.
Den Primärenergieverbrauch kann man auf folgender Website sich detailliert anschauen.
Sie schrieben: "Die Tatsache, dass die Atomenergie der Co² neutralste Energielieferant ist, ist noch lange keine Rechtfertigung auch zukünftig an ihr fest zu halten."
Es ist keineswegs eine Tatsache. Es KANN danach aussehen wenn man den dazu nötigen Rohstoffabbau, den gewaltigen Produktions- und Materialaufwand für den Aufbau eines Atomkraftwerks, die konstante Erwärmung der Umgebung und zu guter letzt die Endlagerung und den aufwändigen Abbau und "Entsorgung" eines Atomkraftwerks VÖLLIG IGNORIERT.
Gleiches gilt für die Kosten. Realistisch gesehen ist der Atomstrom UNENDLICH teuer, denn die Kosten einer endlosen "Zwischenlagerung" sind nun mal auch endlos. Das wichtige Detail ist hier nur, dass wir diese Kosten (und Überlegungen) großzügig den nächsten Generationen überlassen.
Die Milchmädchenrechnung hat Hochkonjunktur. Leider gibt es zu viele Menschen die schlicht zu faul sind, über diese offensichtlichen Zusammenhänge nachzudenken und sich politsch entsprechend zu äußern.
Noch lächeln Sie, aber in fünf oder zehn Jahren werden wir alle plötzlich feststellen, dass der CO² Ausstoß der Menschen nichts mit der Klimaerwärmung zu tun hat und dass die Solar- und Windenergie nicht im geringsten ausreicht, um den Energiebedarf zu decken, den die Atomenergie bereits jetzt deckt.
Träume ist schön; aber die Politik darf sich das Träumen nicht erlauben, weil sie eine Verantwortung gegenüber Millionen von Menschen hat.
Herr Brauner, ich bin gespannt und hoffe, dass Sie recht behalten und die Entscheidung, uns von der Atomenergie zu trennen richtig gewesen ist. Als Realist aber, ist das in meinen Augen unwahrscheinlich.
http://www.zeit.de/2009/1...
Nehmen wir einmal alle Umweltaspekte heraus. Wenn wir uns auf so endliche Energiequellen wie Uran, Kohle oder Öl verlassen und einstellen, haben wir in sehr absehbarer Zeit ein Problem. Ein Problem, das früher oder später mit vollkommener Gewissheit eintreten wird: "Is' alle jetzt". Und bevor die Reserven erschöpft sind, wird der Preis massiv ansteigen.
Perspektivisch gibt es nur zwei Alternativen: Regenerative Energiequellen und Fusionsenergie. Ob das mit der Fusionsenergie technisch etwas wird, und wenn ja, wann bleibt abzuwarten. Auf Nummer sicher gehen wir also, wenn wir uns jetzt schon einmal auf regenerative Energiequellen einstellen.
Das kann bedeuten, dass wir zu wenig Energie zur Verfügung haben. Da wir dann aber einfach nicht mehr haben können, müssen wir wohl Energie einsparen: Effizientere Geräte, gezielterer Einsatz etc. Es wäre also auch ein Gebot der Klugheit sich auch hier schon einmal auf die Zukunft einzustellen. Auch für Siemens ist das Zukunftstechnologie!
Dies alles ist ohne jede Betrachtung der Umweltkonsequenzen und ohne Dogmatismus: Früher oder später müssen wir die Mailer abschalten. Warum nicht jetzt schon einmal für die Zukunft planen und entsprechende wirtschaftliche Anreize bieten?
Ich finde Ihre Ideen gut. Sie schlagen vor, die Erneuerbaren Ideen auch angesichts der geringen Erwartung für die Energiebereitstellung zu fördern. Ich stimme Ihnen hierin zu, aber ich glaube, dass die Atomkraftwerke zu früh abgeschaltet werden.
Wir bräuchten eine mittelfristige und keine kurzfristige Strategie!
ist nur, daß die Auffassungen, wo Energie einzusparen sei, erheblich divergieren.
Als ich vor etlichen Jahren von einem längeren Aufenthalt im großraum altanta wieder in D. war, kamen mir die nächtlichen Straßen unglaublich dunkel und finster vor, in der Dimension mindestens so krass, wie früher west- und ostberlin. Also ich fand die beleuchteten Straßen besser.
Heute könnte man vielleich sogar LED´s verwenden, die superwenig Strom verbrauchen.
Außerdem gibt es überhaupt keinen Grund, weshalb die Atomkraft nicht in den nächsten 40 Jahren , sogar auf verbessertem technischen Niveau,
preiswerte, saubere Energie liefern sollte, wie in den vergangenen
40 Jahren auch. Unauffällig (von den regelmäßigen von Minderheiten inszenierten Protestkrawallen mal abgesehen ) und effizient und bezahlbar.
Die Preise für Strom sind in d. schon heute so hoch, daß ich z.B. auf den Betrieb meines Tiefkühlschrankes verzichte, obwohl ich wirklich gerne nicht wegen jeder Tiefkühlpizza wieder neu zum Supermarkt gurken würde, etc..
Natürlich können hier alle finanziell unterdurchschnittlich gestellten Leute, wie im Kibbutz, mit zwei Energiesparfunzeln im Dunkeln munkeln, aber muß das sein ?
Ich finde Ihre Ideen gut. Sie schlagen vor, die Erneuerbaren Ideen auch angesichts der geringen Erwartung für die Energiebereitstellung zu fördern. Ich stimme Ihnen hierin zu, aber ich glaube, dass die Atomkraftwerke zu früh abgeschaltet werden.
Wir bräuchten eine mittelfristige und keine kurzfristige Strategie!
ist nur, daß die Auffassungen, wo Energie einzusparen sei, erheblich divergieren.
Als ich vor etlichen Jahren von einem längeren Aufenthalt im großraum altanta wieder in D. war, kamen mir die nächtlichen Straßen unglaublich dunkel und finster vor, in der Dimension mindestens so krass, wie früher west- und ostberlin. Also ich fand die beleuchteten Straßen besser.
Heute könnte man vielleich sogar LED´s verwenden, die superwenig Strom verbrauchen.
Außerdem gibt es überhaupt keinen Grund, weshalb die Atomkraft nicht in den nächsten 40 Jahren , sogar auf verbessertem technischen Niveau,
preiswerte, saubere Energie liefern sollte, wie in den vergangenen
40 Jahren auch. Unauffällig (von den regelmäßigen von Minderheiten inszenierten Protestkrawallen mal abgesehen ) und effizient und bezahlbar.
Die Preise für Strom sind in d. schon heute so hoch, daß ich z.B. auf den Betrieb meines Tiefkühlschrankes verzichte, obwohl ich wirklich gerne nicht wegen jeder Tiefkühlpizza wieder neu zum Supermarkt gurken würde, etc..
Natürlich können hier alle finanziell unterdurchschnittlich gestellten Leute, wie im Kibbutz, mit zwei Energiesparfunzeln im Dunkeln munkeln, aber muß das sein ?
Ich stimme Ihnen in allen Punkten, die Sie aufgeführt haben, zu. Die einzige Frage, die sich die Gegner von Atomenergie aber nicht stellen, scheint zu sein, woher die Energie denn kommt, wenn wir uns von Kernkraftwerken trennen?
Ich bin doch nicht für Atomenergie, weil die grüne Revolution nicht in mein Weltbild passt; Die Gefahren und Schwierigkeiten haben Sie aufgeführt. Sie sind allgemein bekannt und bestätigt, hier braucht man nicht weiter zu diskutieren. Es liegt aber kein zukunftsfähiges Konzept vor, wie man die Lücke, die die Atomenergie hinterlässt (ca.12% Quelle: AG Energiebilanzen e.V.), kompensiert werden soll.
Den Primärenergieverbrauch kann man auf folgender Website sich detailliert anschauen.
Ich finde Ihre Ideen gut. Sie schlagen vor, die Erneuerbaren Ideen auch angesichts der geringen Erwartung für die Energiebereitstellung zu fördern. Ich stimme Ihnen hierin zu, aber ich glaube, dass die Atomkraftwerke zu früh abgeschaltet werden.
Wir bräuchten eine mittelfristige und keine kurzfristige Strategie!
Ja, in der Tat, wir sollten mit dem Fördern anfangen, auch wenn sich abzeichnet, dass dadurch unser gegenwärtiger Energiebedarf nicht gedeckt werden kann.
Was das "zu früh" angeht: Das ist natürlich diskutabel. Ein Problem dabei ist, dass aus strategischen Interessen heraus keine ganz vertrauenswürdigen Zahlen zu unseren Reserven zu bekommen sind. Die Lieferanten haben bei der Erstellung ihrer Statistiken natürlich auch etwas ihren Aktienkurs im Auge. Sehr ähnliches gilt für die Förderländer. Das Fördermaximum für Öl ist daher nur schwer zu ermitteln - die Schätzungen reichen von "ist kürzlich gewesen" bis "kommt in 10 Jahren". Bei Uran (Uranoxid) sind die Schätzungen noch weiter auseinander: Einige meinen, dass das Fördermaximum in den 80er Jahren erreicht wurde, andere gehen von 2035 aus. Als jemand, der es selber nicht besser wissen kann, würde ich sagen: Ziemlich bald. Sollte ich den Durchschnitt aus den Schätzungen ziehen, kämen wir auf "Heute".
Also was das "zu früh" angeht, muss man sich auf Unsicheres verlassen. Da ich selbst es nicht besser wissen kann, würde ich das "zu früh" also nicht unterschreiben können.
Ja, in der Tat, wir sollten mit dem Fördern anfangen, auch wenn sich abzeichnet, dass dadurch unser gegenwärtiger Energiebedarf nicht gedeckt werden kann.
Was das "zu früh" angeht: Das ist natürlich diskutabel. Ein Problem dabei ist, dass aus strategischen Interessen heraus keine ganz vertrauenswürdigen Zahlen zu unseren Reserven zu bekommen sind. Die Lieferanten haben bei der Erstellung ihrer Statistiken natürlich auch etwas ihren Aktienkurs im Auge. Sehr ähnliches gilt für die Förderländer. Das Fördermaximum für Öl ist daher nur schwer zu ermitteln - die Schätzungen reichen von "ist kürzlich gewesen" bis "kommt in 10 Jahren". Bei Uran (Uranoxid) sind die Schätzungen noch weiter auseinander: Einige meinen, dass das Fördermaximum in den 80er Jahren erreicht wurde, andere gehen von 2035 aus. Als jemand, der es selber nicht besser wissen kann, würde ich sagen: Ziemlich bald. Sollte ich den Durchschnitt aus den Schätzungen ziehen, kämen wir auf "Heute".
Also was das "zu früh" angeht, muss man sich auf Unsicheres verlassen. Da ich selbst es nicht besser wissen kann, würde ich das "zu früh" also nicht unterschreiben können.
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