Zukunftsvision Öko-Traum Masdar im PraxistestSeite 2/2
Bislang aber ist alles nur eine Großbaustelle in der Wüste. Vor etwa einem Jahr begannen die Arbeiten – inzwischen sieht man überall, Baustellenschilder, Bauzäune, Baucontainer. Am weitesten fortgeschritten ist der Bau des "Masdar Instituts", einer Öko-Universität, an der schon im Herbst der Lehrbetrieb beginnen soll, obwohl rundherum so vieles noch unfertig ist.
Doch das ist wohl eines der kleineren Probleme. Zurzeit wird wild gerechnet: Wie viel Solarstrom braucht Masdar tatsächlich? Schwer zu sagen, das merken die Macher inzwischen. "Die Entwickler brauchen noch mehr Fläche für die Solarzellen, als sie bislang eingeplant haben", sagt Seelig. Zurzeit werde sogar darüber nachgedacht, außerhalb der Stadtfläche weitere Solaranlagen aufzustellen. Ähnlich die Situation bei der Stromproduktion aus Abfall. Die aktuellen Schätzungen zeigen, dass Masdar Abfall aus dem Umland einkaufen müsste, um die Anlagen auszulasten.
Bei solchen Problemen stellt sich schnell die Frage: Macht Masdar City tatsächlich Sinn? Eine Stadt, entworfen auf dem Reißbrett, mit Ideen, die kaum auf schon bestehende Städte übertragbar sind? "Die großen Herausforderungen liegen darin, energieeffiziente Strukturen für Menschen mit niedrigem Einkommen zu schaffen", sagt Seelig.
Das ist in Masdar nicht der Fall. Die Planer rechnen allein mit 50.000 Pendlern, die regelmäßig nach Abu Dhabi kommen, dort ihre Geschäfte tätigen und wieder verschwinden. Praktisch, dass der Flughafen gleich ums Eck liegt. "Wohlhabende Westler werden einfliegen und mit dem Taxi nach Masdar fahren – das alles führt die CO2-Ziele natürlich ad absurdum." Ganz verteufeln will Seelig das Projekt allerdings nicht. "Bei Masdar geht es um Hochtechnologie", sagt er, "solche innovativen Projekte braucht man, um die Entwicklung voranzubringen."
Vorbildlich soll auch die CO2-Bilanzierung von Masdar City sein. Sämtliche Kohlendioxid-Emissionen sollen bis ins Detail dokumentiert werden – egal, ob ein Berater einfliegt oder ein Sack Zement verbaut wird. Noch nie wurde eine Großbaustelle so ausführlich dokumentiert. Wie kniffelig die CO2-Bilanz allerdings schon bei einer Packung Orangensaft ist, zeigen die Erfahrungen der britischen Supermarktkette Tesco. Ob man sie tatsächlich für eine ganze Stadt berechnen kann, muss Madar-Chef Sultan Al Jabar erst noch beweisen.
- Datum 09.04.2009 - 10:06 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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1. 15 Milliarden $ (vorläufig) für 6 qkm neue Stadt mit 50.000 Einwohnern?
Zumal Arbeitsplätze für die doppelte Anzahl entstehen sollen?
Muss da wirklich erst eine Universität (auch in der Summe enthalten) entstehen, um nachzurechnen, dass da irgend etwas nicht stimmen KANN??
da reicht ein simpler Taschenrechner und etwas Allgemeinwissen!
(50 TEW = 300 T$ je Wohnung ohne die Arbeitsplätze (Universitäten ff)
2. Auch wenn Photovoltaik in der arabischen Wüste etwas mehr Strom produziert, als in Nordeuropa - sie ist immer noch WEIT aufwendiger in der Produktion (Energiebedarf zur Herstellung!), als jemals an Energie (Strom) zurückkommt - von der Notwendigkeit, den Strom zu speichern (auch VIEL energieaufwändiger!) ganz zu schweigen.
Um das konkret nachzuweisen, muss da wirklich eine ganze Universität neu errichtet werden? Das könnte theoretisch jeder Klein-PV-Besitzer mit einem Taschenrechner ermitteln.
3. Der Preis für Photovoltaikanlagen fällt. Na und?
Jeder Wirtschaftsstudent im 1. Semester lernt, dass Produktion und Absatz schwanken, die Produktion IMMER dem Absatz hinter her hinkt. Jetzt ist kurzfristig Überproduktion angesagt, es sind die selbst schuld, die vorher zu hohen Preisen gekauft haben.
Der Preis wird sich schnell stabilisieren, und auch dann wird die ganz einfache Regel gelten:
Was viel kostet, hat i.d.R. auch viel Energie verbraucht.
Oder umgekehrt: Am Endpreis JEDES Produktes kann recht genau erkannt werden, wie viel Energie drin steckt (und z. B. bei PV NICHT wieder herauskommt!).
Hoffen, wir, dass die neu gebaute Universität dort wenigstens ehrlich genug ist, um DAS zu erkennen!
(OK, diese Hoffnung ist eher unrealistisch - gegen die geballte Dummheit eines N.Fosters ist schwer zu argumentieren)
... von PV liegt bei unter 5 Jahren - je nach Nutzung und Sonneneinstrahlung bei nur 2 bis drei Jahren. (Die Grundlast soll ja wohl in diesem Project mit Muellverbrennung erbracht werden - Speicherung ist deshalb natuerlich immernoch wichtig aber nicht "lebensnotwendig") Dagegen liegt die Lebensdauer bei 20 Jahren und laenger - allerdings gibt es dazu noch keine zuverlaessigen studien ... einfach weil die Entwicklung zu neu ist. Was haben sie den eigentlich davon die…
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von PV liegt bei unter 5 Jahren - je nach Nutzung und Sonneneinstrahlung bei nur 2 bis drei Jahren.
(Die Grundlast soll ja wohl in diesem Project mit Muellverbrennung erbracht werden - Speicherung ist deshalb natuerlich immernoch wichtig aber nicht "lebensnotwendig")
Dagegen liegt die Lebensdauer bei 20 Jahren und laenger - allerdings gibt es dazu noch keine zuverlaessigen studien ... einfach weil die Entwicklung zu neu ist.
Was haben sie den eigentlich davon die Idee so herunterzureden ... es wird ihnen doch nix weggenommen - und wenn es wirklich nicht funktioniert, dann haben sie wenigstens mal objektiv verwertbares Material fuer ihre eigene Argumentationskette.
... von PV liegt bei unter 5 Jahren - je nach Nutzung und Sonneneinstrahlung bei nur 2 bis drei Jahren. (Die Grundlast soll ja wohl in diesem Project mit Muellverbrennung erbracht werden - Speicherung ist deshalb natuerlich immernoch wichtig aber nicht "lebensnotwendig") Dagegen liegt die Lebensdauer bei 20 Jahren und laenger - allerdings gibt es dazu noch keine zuverlaessigen studien ... einfach weil die Entwicklung zu neu ist. Was haben sie den eigentlich davon die…
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von PV liegt bei unter 5 Jahren - je nach Nutzung und Sonneneinstrahlung bei nur 2 bis drei Jahren.
(Die Grundlast soll ja wohl in diesem Project mit Muellverbrennung erbracht werden - Speicherung ist deshalb natuerlich immernoch wichtig aber nicht "lebensnotwendig")
Dagegen liegt die Lebensdauer bei 20 Jahren und laenger - allerdings gibt es dazu noch keine zuverlaessigen studien ... einfach weil die Entwicklung zu neu ist.
Was haben sie den eigentlich davon die Idee so herunterzureden ... es wird ihnen doch nix weggenommen - und wenn es wirklich nicht funktioniert, dann haben sie wenigstens mal objektiv verwertbares Material fuer ihre eigene Argumentationskette.
... auch wenn er noch etwas detaillierter hätte sein können, schien jede Menge Halbwissen drin zu stecken. Aber seis drum.
Man muss den Arabern zu Gute halten, dass sie ihr Geld, wenn schon nicht für sinnvolle Projekte, so doch für sinnvolle Technik ausgeben.
Solche Großprojekte als Vorwand finde ich aber eher daneben. Ein Hinweis darauf, dass dahinter mächtige Einzelpersonen stecken, die sich damit Denkmäler bauen lassen. Gab es in der Geschichte schon haufenweise, selten kam dabei etwas Vernünftiges heraus. Immerhin steckt bei den Saudis derart viel Geld dahinter, dass die solange daran herumschrauben lassen können, bis man was damit anfangen kann. Die entsprechende Umgestaltung bestehender Städte hätte ich aber spannender gefunden und auch relevanter als Vorzeigeprojekte.
... von PV liegt bei unter 5 Jahren - je nach Nutzung und Sonneneinstrahlung bei nur 2 bis drei Jahren. (Die Grundlast soll ja wohl in diesem Project mit Muellverbrennung erbracht werden - Speicherung ist deshalb natuerlich immernoch wichtig aber nicht "lebensnotwendig") Dagegen liegt die Lebensdauer bei 20 Jahren und laenger - allerdings gibt es dazu noch keine zuverlaessigen studien ... einfach weil die Entwicklung zu neu ist. Was haben sie den eigentlich davon die…
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von PV liegt bei unter 5 Jahren - je nach Nutzung und Sonneneinstrahlung bei nur 2 bis drei Jahren.
(Die Grundlast soll ja wohl in diesem Project mit Muellverbrennung erbracht werden - Speicherung ist deshalb natuerlich immernoch wichtig aber nicht "lebensnotwendig")
Dagegen liegt die Lebensdauer bei 20 Jahren und laenger - allerdings gibt es dazu noch keine zuverlaessigen studien ... einfach weil die Entwicklung zu neu ist.
Was haben sie den eigentlich davon die Idee so herunterzureden ... es wird ihnen doch nix weggenommen - und wenn es wirklich nicht funktioniert, dann haben sie wenigstens mal objektiv verwertbares Material fuer ihre eigene Argumentationskette.
Schön wäre es ja, aber die angebliche Studie, die das beweisen sollte, ist längst in der Versenkung verschwunden.
Nur die Behauptung geistert noch durch das Internet.
Energetische Amortisation wird gemäß DIN-Norm (DIN 4600, Berechnung KEA) berechnet, aber auch die rechnet nicht ein:
1. Kapital (Gebäude, Maschinen, Aufwand hierfür)
2. Arbeit (also das, was die Arbeiter an Energie brauchen und verbrauchen).
3. weitere energetische Aufwendungen.
Insgesamt ergibt sich eine Rücklaufzeit von fast 100 Jahren, was Sie aber leicht am Preis erkennen können:
Wenn Sie für PV-Strom ca. 10 mal so viel bezahlt kriegen, wie der Strom, mit dem PV hergestellt wird (per EEG) kostet , dauert es 20 Jahre, bis die Kosten wieder zurück geflossen sind (das kann Ihnen jeder PV-Betreiber bestätigen, der rechnen kann).
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie höflich. Danke. Die Redaktion/sc
Schön wäre es ja, aber die angebliche Studie, die das beweisen sollte, ist längst in der Versenkung verschwunden.
Nur die Behauptung geistert noch durch das Internet.
Energetische Amortisation wird gemäß DIN-Norm (DIN 4600, Berechnung KEA) berechnet, aber auch die rechnet nicht ein:
1. Kapital (Gebäude, Maschinen, Aufwand hierfür)
2. Arbeit (also das, was die Arbeiter an Energie brauchen und verbrauchen).
3. weitere energetische Aufwendungen.
Insgesamt ergibt sich eine Rücklaufzeit von fast 100 Jahren, was Sie aber leicht am Preis erkennen können:
Wenn Sie für PV-Strom ca. 10 mal so viel bezahlt kriegen, wie der Strom, mit dem PV hergestellt wird (per EEG) kostet , dauert es 20 Jahre, bis die Kosten wieder zurück geflossen sind (das kann Ihnen jeder PV-Betreiber bestätigen, der rechnen kann).
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie höflich. Danke. Die Redaktion/sc
Schön wäre es ja, aber die angebliche Studie, die das beweisen sollte, ist längst in der Versenkung verschwunden.
Nur die Behauptung geistert noch durch das Internet.
Energetische Amortisation wird gemäß DIN-Norm (DIN 4600, Berechnung KEA) berechnet, aber auch die rechnet nicht ein:
1. Kapital (Gebäude, Maschinen, Aufwand hierfür)
2. Arbeit (also das, was die Arbeiter an Energie brauchen und verbrauchen).
3. weitere energetische Aufwendungen.
Insgesamt ergibt sich eine Rücklaufzeit von fast 100 Jahren, was Sie aber leicht am Preis erkennen können:
Wenn Sie für PV-Strom ca. 10 mal so viel bezahlt kriegen, wie der Strom, mit dem PV hergestellt wird (per EEG) kostet , dauert es 20 Jahre, bis die Kosten wieder zurück geflossen sind (das kann Ihnen jeder PV-Betreiber bestätigen, der rechnen kann).
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie höflich. Danke. Die Redaktion/sc
Hier sind nur 2 Übersichten zum Thema, mit Quellen:
http://www.nrel.gov/docs/...
http://igitur-archive.lib...
Die Behauptung, betreffende Studie(n) seien "in der Versenkung verschwunden", ist also eine Lüge - und wie nennt man nochmal Leute, die Lügen erzählen?
Selbstverständlich kann man aus ideologischen bzw. finanziellen Gründen (Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?) die energetische Amortisation beliebig schlecht rechnen, z.B. in dem man auch die Energie für den Bau des Traktors, mit dem der Bauer, der die Nahrung für den Arbeiter der die Solarzelle baut, sein Feld bearbeitet, mit in die Bilanz einbezieht.
Und natürlich auch die Nahrung für den Arbeiter, der den Traktor gebaut hat, mit dem der Bauer... usw.
Was ich aber nicht gefunden habe, ist auch nur eine Studie, die die tollen energetischen Rücklaufzeiten konventioneller Fossil- bzw. Atomkraftwerke nachzuweisen versucht.
Also: nach wieviel Jahren hat z.B. ein Braunkohlekraftwerk mehr Energie in Form von Strom produziert, als man in Form von Primärenergie für Bau und Betrieb hineingesteckt hat?
Ich behaupte: niemals, da man nämlich immer x kg Braunkohle vorne hineinschaufeln muß, um hinten y kWh Strom zu bekommen (lt. Vattenfall x = y = 1).
Bei Energie aus Wind, Wasser, Sonnenlicht und Geothermie muß dagegen niemand vorne irgendeinen Primärenergieträger hineinschaufeln.
Gleiches gilt auch für alle anderen konventionellen Kraftwerke, die irgendetwas "verbrennen", sei es Gas oder Uran. Diese können sich also niemals energetisch amortisieren, sondern sind immer ein Verlustgeschäft.
Natürlich nur energetisch, was das finanzielle betrifft sollte man sich einfach die Milliardengewinne der Eons und RWEs anschauen...
Hier sind nur 2 Übersichten zum Thema, mit Quellen:
http://www.nrel.gov/docs/...
http://igitur-archive.lib...
Die Behauptung, betreffende Studie(n) seien "in der Versenkung verschwunden", ist also eine Lüge - und wie nennt man nochmal Leute, die Lügen erzählen?
Selbstverständlich kann man aus ideologischen bzw. finanziellen Gründen (Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?) die energetische Amortisation beliebig schlecht rechnen, z.B. in dem man auch die Energie für den Bau des Traktors, mit dem der Bauer, der die Nahrung für den Arbeiter der die Solarzelle baut, sein Feld bearbeitet, mit in die Bilanz einbezieht.
Und natürlich auch die Nahrung für den Arbeiter, der den Traktor gebaut hat, mit dem der Bauer... usw.
Was ich aber nicht gefunden habe, ist auch nur eine Studie, die die tollen energetischen Rücklaufzeiten konventioneller Fossil- bzw. Atomkraftwerke nachzuweisen versucht.
Also: nach wieviel Jahren hat z.B. ein Braunkohlekraftwerk mehr Energie in Form von Strom produziert, als man in Form von Primärenergie für Bau und Betrieb hineingesteckt hat?
Ich behaupte: niemals, da man nämlich immer x kg Braunkohle vorne hineinschaufeln muß, um hinten y kWh Strom zu bekommen (lt. Vattenfall x = y = 1).
Bei Energie aus Wind, Wasser, Sonnenlicht und Geothermie muß dagegen niemand vorne irgendeinen Primärenergieträger hineinschaufeln.
Gleiches gilt auch für alle anderen konventionellen Kraftwerke, die irgendetwas "verbrennen", sei es Gas oder Uran. Diese können sich also niemals energetisch amortisieren, sondern sind immer ein Verlustgeschäft.
Natürlich nur energetisch, was das finanzielle betrifft sollte man sich einfach die Milliardengewinne der Eons und RWEs anschauen...
... es wird sich einiges tun müssen, damit dieser planet für die nächsten 100 jahre und die zeit danach bewohnbar bleibt.
Die Bevölkerung wächst, der Energieverbrauch steigt und die technologische Entwicklung geht weiter.
Unter diesem Aspekt ist es bestimmt kein Fehler wenn freie Kapitalmittel in Projekte investiert werden, die als funktionsfähiger Prototyp aufzeigen, was möglich ist, wenn man nur will ... und bezahlen kann.
In erster Linie sollte klar sein, dass eine ausgeglichene CO² Bilanz nur dann möglich wird, wenn angefangen wird umzustellen ...
Was dieses Geheule meiner Vorredner bringen soll ... keine Ahnung, aber ich bin mir fast sicher, dass sie nicht weit genug denken. Zumindest bekommt man den Eindruck, wenn jemand gegen die PV-Technik wettert. Sie gehört zu einer Handvoll Gewinnungsmethoden, die es überhaupt erst ermöglichen etwas auszugleichen, den CO² Ausstoß bedeutend zu senken, also wirklich in Richtung umweltfreundliche Energiegewinnung zeigen.
Vieleicht arbeiten zwei meiner Vorredner auch in der Branche mit den großen Schornsteinen oder den Kühltürmen ... allein das würde eine Solche Stimmungsmache erklären ...
Natürlich ist es fraglich warum man das alls neu aus dem Wüstensand stampfen muss, selbstverständlich ist die Ausbeute von Solarzellen eher gering ... aber deswegen den Fortschrittsglauben und das bestreben Änderungen vorranzutreiben, die für die gesammte Menschheit von nutzen sein könnten, so schlecht zu machen, halte ich für sehr sehr ... unklug ....
Ganz ehrlich, Carl Benz und seine Familie wurde von allen gemieden als sie mit ihrer ersten Motorkutsche durch die Straßen fuhren. Wer jetzt gegen Inovationen wettert die gut und notwendig sind wird in einigen Jahren genauso belächelt werden wie die Menschen die Banz´ Motorkutsche für Teufelswerk hielten.
Hier sind nur 2 Übersichten zum Thema, mit Quellen:
http://www.nrel.gov/docs/...
http://igitur-archive.lib...
Die Behauptung, betreffende Studie(n) seien "in der Versenkung verschwunden", ist also eine Lüge - und wie nennt man nochmal Leute, die Lügen erzählen?
Selbstverständlich kann man aus ideologischen bzw. finanziellen Gründen (Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?) die energetische Amortisation beliebig schlecht rechnen, z.B. in dem man auch die Energie für den Bau des Traktors, mit dem der Bauer, der die Nahrung für den Arbeiter der die Solarzelle baut, sein Feld bearbeitet, mit in die Bilanz einbezieht.
Und natürlich auch die Nahrung für den Arbeiter, der den Traktor gebaut hat, mit dem der Bauer... usw.
Was ich aber nicht gefunden habe, ist auch nur eine Studie, die die tollen energetischen Rücklaufzeiten konventioneller Fossil- bzw. Atomkraftwerke nachzuweisen versucht.
Also: nach wieviel Jahren hat z.B. ein Braunkohlekraftwerk mehr Energie in Form von Strom produziert, als man in Form von Primärenergie für Bau und Betrieb hineingesteckt hat?
Ich behaupte: niemals, da man nämlich immer x kg Braunkohle vorne hineinschaufeln muß, um hinten y kWh Strom zu bekommen (lt. Vattenfall x = y = 1).
Bei Energie aus Wind, Wasser, Sonnenlicht und Geothermie muß dagegen niemand vorne irgendeinen Primärenergieträger hineinschaufeln.
Gleiches gilt auch für alle anderen konventionellen Kraftwerke, die irgendetwas "verbrennen", sei es Gas oder Uran. Diese können sich also niemals energetisch amortisieren, sondern sind immer ein Verlustgeschäft.
Natürlich nur energetisch, was das finanzielle betrifft sollte man sich einfach die Milliardengewinne der Eons und RWEs anschauen...
Und in diesen Artikeln wird nur behauptet.
Aber es ist viel einfacher:
Fragen Sie sich doch mal:
WARUM ist PV-Strom 20 bis 20 fach teurer, als der Strom, mit dem die PV-Anlagen hergestellt werden?
Srehen Sie, darauf finden Sie keine Antwort bei PV-Verkäufern - aber viele dreiste Lügen!
Und in diesen Artikeln wird nur behauptet.
Aber es ist viel einfacher:
Fragen Sie sich doch mal:
WARUM ist PV-Strom 20 bis 20 fach teurer, als der Strom, mit dem die PV-Anlagen hergestellt werden?
Srehen Sie, darauf finden Sie keine Antwort bei PV-Verkäufern - aber viele dreiste Lügen!
Kartenhäuser aus Spielkarten zu bauen und umzupusten, ist Kinderkram. Bauwerke stehen auf Fundamenten. Energieversorgung folgt Naturgesetzen.
Doch die Kohlendixoidlüge und Klimalüge sind grüne Ideologien und verträumte Hirngespinste. Kohlendioxid ist lebensnotwendig für das Leben auf der Erde. Es ist weder ein Schadstoff, noch ein Giftstoff. Den Treibhauseffekt durch Kohlendioxid gibt es nicht. Eine Relevanz für das Wetter ist nicht gegeben, klimatische Auswirkungen sind nicht vorhanden. Schwankungen im Kohlendixoidgehalt der Atmospäre sind erdgeschichtlich normal. Die Klimalüge ist nichts weiter als ein scheinheiliges und hinterhältiges Geschäft auf Kosten der Allgemeinheit.
Bleibt mit großem Interesse abzuwarten, was aus den 15 Milliarden US-Dollar für Masdar City in Abu Dhabi geworden ist, wenn sie eines Tages verpulvert sind.
Bei aller Kritik an den Initiatoren und Beteiligten ist festzuhalten, daß jegliches menschliche Streben am Ende auch die Vorteile und den Nutzen einer Sache erkennen läßt. Schrittweise bis 2016 und darüberhinaus, werden die Erkenntnisse an den gemachten Erfahrungen wachsen. Geldscheine und Münzen sind untauglich für die menschliche Ernährung. Der Mangel an Geld im gemäßigten europäischen Klima brachte uns viel schneller weg von der Photovoltaik zur Solarthermie und zur Geothermie. Die Wüstensöhne denken erst gar nicht so weit, obwohl sie mit dem nächtlichen Frost in der Wüste vertraut sind. So finden alle ihren Weg - früher oder später oder gar nicht.
1974 war die erste Ölkrise. Damals wurden Solarthermiker und Geothermiker noch ausgelacht. Stattdessen baute man auf Gedeih und Verderb Ölheizungen und verlegte Pipelines für Erdgas. Verstehen Sie jetzt, worauf ich hinauswill? Oder sind 35 Jahre immer noch zu kurz?
Hans Kolpak
SenBlog.de
Und in diesen Artikeln wird nur behauptet.
Aber es ist viel einfacher:
Fragen Sie sich doch mal:
WARUM ist PV-Strom 20 bis 20 fach teurer, als der Strom, mit dem die PV-Anlagen hergestellt werden?
Srehen Sie, darauf finden Sie keine Antwort bei PV-Verkäufern - aber viele dreiste Lügen!
Hallo lef,
vielleicht tröstet es Sie ein wenig, daß es leicht ist, eine grüne Ideologie bei Besserwissern zu etablieren, aber schwer, sie durch Aufklärung über die Naturgesetze zu überwinden.
Ist der Nährboden für Halbwissen erst einmal bereitet, dann hilft nur noch, den Lauf der Jahreszeiten auszuhalten, bis erneut gesät wird.
Hans Kolpak
SenBlog.de
bevor wir weiter diskutieren, vielleicht doch bitte erstmal den nachweis, dass es unsubventierten strom für 3 cent gibt
Hallo lef,
vielleicht tröstet es Sie ein wenig, daß es leicht ist, eine grüne Ideologie bei Besserwissern zu etablieren, aber schwer, sie durch Aufklärung über die Naturgesetze zu überwinden.
Ist der Nährboden für Halbwissen erst einmal bereitet, dann hilft nur noch, den Lauf der Jahreszeiten auszuhalten, bis erneut gesät wird.
Hans Kolpak
SenBlog.de
bevor wir weiter diskutieren, vielleicht doch bitte erstmal den nachweis, dass es unsubventierten strom für 3 cent gibt
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