Spanien Der lange Schatten des Bürgerkriegs
Vor 70 Jahren endete in Spanien der bittere Kampf zwischen Republikanern und Franco-Truppen. Das dunkle Kapitel des Kriegs und der Diktatur wird erst jetzt aufgearbeitet

© Rafa Rivas/AFP/Getty Images
Späte Geschichtsbereinigung: Ein Kran entfernte im Dezember in der nordspanischen Stadt Santander die letzte Statue des früheren Diktators Franco auf einem öffentlichen Platz
Der dreijährige Bürgerkrieg endete am 1. April mit einem knappen Tagesbefehl des späteren Diktators Francisco Franco: "Am heutigen Tag haben die nationalen Streitkräfte ihre letzten militärischen Ziele erreicht. Das Heer der Roten gefangen und entwaffnet." Die handschriftliche Notiz des Caudillo endete mit dem Satz „La guerra ha terminado“ – der Krieg ist beendet.
Blickt man heute in den Hof des Dominikanerklosters von Valencia oder der Kadettenschule von Toldeo, man könnte meinen, der Bürgerkrieg sei nicht vor 70 Jahren zu Ende gegangen, Franco wäre nicht 1975 gestorben, sein Regime nicht zwei Jahre später in freien Wahlen beseitigt worden. Hier reitet der Generalísimo noch, in Bronze gegossen. Die letzte Franco-Statue auf einem öffentlichen Platz, vor dem Rathaus von Santander, wurde erst im vergangenen Dezember entfernt.
Die Sieger des Bürgerkriegs hatten fast 40 Jahre Zeit, ihre Geschichte zu schreiben: Das Franco-Regime hielt das Gedenken an die „Gefallenen für Gott und Vaterland“ wach, verlieh den Überlebenden Adelstitel und benannte Straßen nach ihnen. Für die Opfer auf republikanischer Seite blieben anonyme Massengräber. Oft wurden sie mit falschen Angaben zur Todesursache aus den Einwohnerregistern gestrichen – oder stillschweigend getilgt, als hätte es sie nie gegeben
Nach Francos Tod im November 1975 arrangierten sich seine politischen Erben mit der Demokratie – aber unter einer Bedingung: Die Verbrechen der Diktatur mussten tabu bleiben. Der Putschversuch der Rechten im Februar 1981 mahnte das Land noch einmal, sich nicht mit den alten Franquisten anzulegen. Die heutige konservative Partei Spaniens, der Partido Popular, ging aus der Gründung eines Franco-Ministers hervor.
Den Pakt des Schweigens brach erst die Generation der Enkel. Im Jahr 2000 ließ der Journalist Emilio Silva die Überreste seines Großvaters exhumieren. Der Kämpfer gegen Franco war an einer Landstraße in der Provinz León erschossen und verscharrt worden. Andere folgten Silvas Beispiel; hunderte Franco-Opfer fanden würdige Gräber. Eine Vereinigung zur Wiedererlangung des historischen Gedächtnisses entstand.
Die spanische Bischofskonferenz hat ein anderes Gedächtnis. Sie ließ den Vatikan noch 2007 in der größten Massenseligsprechung der katholischen Kirchengeschichte 498 von den Republikanern ermordete Priester in den Stand von „Märtyrern des Glaubens“ erheben. Dass die Kirche Franco unterstützte, ihm gestattete, sich "Führer von Gottes Gnaden" zu nennen, verdrängt sie. Die wenigen Geistlichen, die sich vor allem im Baskenland auf die Seite der Republik geschlagen hatten und von Francos Vasallen erschossen wurden, waren nicht unter den selig Gesprochenen.
Der Kampf um die historische Deutungshoheit zeigt, wie tief die Gräben in der spanischen Gesellschaft noch heute sind – eben weil die Gewalttaten des Bürgerkrieges nie aufgearbeitet wurden. Etwa 100.000 Kämpfer und Soldaten starben während des Bürgerkriegs. Noch weit mehr wurden danach unter dem Franco-Regime hingerichtet, bei Massenerschießungen mit und ohne Urteil.
- Datum 31.03.2009 - 20:18 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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um zu widerlegen, daß es den Alliierten Mächten im 2. Weltkrieg um die "Befreiung" und Demokratisierung Europas ging. Aber außer den Deutschen und Amerikanern glaubt daran auch keiner.
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
wie kommen Sie auf den Gedanken, dass die Alliierten Europa "befreien" wollten im 2. Weltkrieg.
Bitte aufwachen:
1. England und Frankreich wollten Hitler nicht die Polen schenken, nachdem sie ihm das Sudetenland gaben und er die Tschechei nahm.
2. Frankreich und ganz Europa haben sich schnell ergeben.
3. Die Russen nicht. Sie opferten 900,000 Soldaten in der Schlacht um Moskau und haben in Stalingrad bewiesen, dass D-Land und ihre Wehrmacht zur Geschichte gehoerte und nur Schwaechlinge besiegen konnte.
4. England (mit Amerika's Hilfe) zertruemmerte den Feind/die Deutschen und ihre Staedte, die Russen marschierten in Berlin ein.
5. Niemand wollte jemanden befreien. Toeten ja. Den Krieg zu beenden, ja.
6. Es war ein gerechter Krieg gegen die Deutschen, die die Sache vom Zaun gebrochen hatten. Nicht um Hitler zu fangen. Genauso wie heute, wo es schoen ware diesen Dr aus Kairo und seinen Freund Ossam aufzuhaengen. Aber das Ende der Gewalt kommt nur wenn der Islam von anderen in eine Neue Richting umkehrt.
Dieser kindische Quatsch ueber "befreien" hoert man nur von den "neuen" Gutmenschen, die keine Ahnung haben, wie ein Krieg aussieht und keinen erlebt wird, nicht mal im Kino.
(Der Spannische Buergerkrieg war eine kleine Variante, wo Deutschland die heutige Rolle Iran's spielt, mit dem Unterschied, dass der Iran den Buergerkrieg verliert.)
hat aber mit der geschichtlichen Wahrheit nichts zu tun. Studieren Sie mal historische Quellen, wie z.B. die online verfügbaren Ausgaben des Time-Magazines aus dieser Zeit.
Oder fragen Sie Amis:
"Our tour members are always delighted to find that Americans are warmly welcomed and thanked for our efforts to liberate Europe from Nazi tyranny"
Übrigens: Wenn England und Frankreich Polen nicht "wegschenken" wollten, warum haben sie der Sowjetunion 1939 nicht ebenfalls den Krieg erklärt?
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
hat aber mit der geschichtlichen Wahrheit nichts zu tun. Studieren Sie mal historische Quellen, wie z.B. die online verfügbaren Ausgaben des Time-Magazines aus dieser Zeit.
Oder fragen Sie Amis:
"Our tour members are always delighted to find that Americans are warmly welcomed and thanked for our efforts to liberate Europe from Nazi tyranny"
Übrigens: Wenn England und Frankreich Polen nicht "wegschenken" wollten, warum haben sie der Sowjetunion 1939 nicht ebenfalls den Krieg erklärt?
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
"Das Herr der Roten"??? So etwas muss nicht sein - und falls der Fehler im Original steht, dann wäre es einen Hinweis wert.
Kann man über die Diktatur Franco's Dikatatur sprechen, ohne ein Wort zum System der Republikaner zu sagen, und zum NKWD und Stalin? Wenn ich mich recht erinnere, war im Schwarzbuch des Kommunismus von Coutois auch ein dickes Kapitel über Spanien. Oder ist das jetzt keine seriöse Quelle?
Ja, kann man durchaus.
klare sprache, ganz nüchtern.
spanien ist immer noch gespalten, franquista <>republicana.
so ist es. lo siento!
franco putschte gegen eine demokratisch legitimierte regierung.
diesen putsch legitimieren zu wollen mit verweisen auf "das system der republikaner" geht fehl und offenbart grundlegend mangelndes demokratie-, kultur- und geschichtsverständnis.
und wenig kenntnis spaniens vor franco.
Ich möchte eins zurückgeben. Eine Bruchstück nur, aus dem Courtois (schon eine Weile her daß ich ihn las. Aber das merkte ich mir). Also der sowjetische Botschafter hatte einen Platz am Kabinettstisch der Regierung. So richtig "republikanisch" klingt das ja nun auch nicht.
Ich möchte eins zurückgeben. Eine Bruchstück nur, aus dem Courtois (schon eine Weile her daß ich ihn las. Aber das merkte ich mir). Also der sowjetische Botschafter hatte einen Platz am Kabinettstisch der Regierung. So richtig "republikanisch" klingt das ja nun auch nicht.
Ich möchte eins zurückgeben. Eine Bruchstück nur, aus dem Courtois (schon eine Weile her daß ich ihn las. Aber das merkte ich mir). Also der sowjetische Botschafter hatte einen Platz am Kabinettstisch der Regierung. So richtig "republikanisch" klingt das ja nun auch nicht.
schwer zu verstehen, warum man alles so kompliziert.
Die Franco Seite waren die mit den braunen Hemden in Deutschland in den letzten zwanziger und ersten dreissiger Jahren.
Die "Republikaner" waren denen mit den roten Hemden tragenden "Buergerkrieger" aehnlich in Berlin, in Muenchen, in der Ruhe.
Waehrend der Zeit als sich diese beiden Gruppen auf der Strasse und in in Bier Hallen verpruegelten.
Die dritte Sorte (die sich nicht beteiligten und nur aus Fenstern hinter Gardinen sich alles ansahen) waren die richtigen Verlierer. Und sie hatten ihr Schicksal in den Truemmern ihrer Staedte geerntet, da sie nichts (nicht nur die Weimaer "Demokratie") verteidigen wollten und bereit waren beide Seiten zu akzeptieren als "besser als was sie hatten".
Es ist nicht eine Zeitverschwendung, sich daran zu erinnern, da es moeglich ist, dass wir uns heutzutage den Anfang desselben Film anschauen.
"so richtig republikanisch" war's wohl nicht, leider.
doch was soll ihr einwand? den faschistischen, den franco-putsch relativieren?
gar noch im sinne eines "rettet spanien"?
es waren offensichtlich andere, härtere zeiten. sich da für die republica zu entscheiden und gegen die franquista, das war, aller gräuel, aller fehler zum trotz, wohl eher die richtigere entscheidung in richtung eines spaniens, wie es sich heute versteht.
mir tun die eigentlich leid, die heutigen franquistas: müssen die sich doch mit guernica auseinandersetzen und mit hitlers hilfe für franco.
aber nicht leid genug, um die nicht als zu bekämpfende feinde des demokratischen spanien zu sehen.
spanien ist gespalten, gespalten, bis auf die franqistas deren alter schlachttruf zutrifft: "!viva la muerte!"
schwer zu verstehen, warum man alles so kompliziert.
Die Franco Seite waren die mit den braunen Hemden in Deutschland in den letzten zwanziger und ersten dreissiger Jahren.
Die "Republikaner" waren denen mit den roten Hemden tragenden "Buergerkrieger" aehnlich in Berlin, in Muenchen, in der Ruhe.
Waehrend der Zeit als sich diese beiden Gruppen auf der Strasse und in in Bier Hallen verpruegelten.
Die dritte Sorte (die sich nicht beteiligten und nur aus Fenstern hinter Gardinen sich alles ansahen) waren die richtigen Verlierer. Und sie hatten ihr Schicksal in den Truemmern ihrer Staedte geerntet, da sie nichts (nicht nur die Weimaer "Demokratie") verteidigen wollten und bereit waren beide Seiten zu akzeptieren als "besser als was sie hatten".
Es ist nicht eine Zeitverschwendung, sich daran zu erinnern, da es moeglich ist, dass wir uns heutzutage den Anfang desselben Film anschauen.
"so richtig republikanisch" war's wohl nicht, leider.
doch was soll ihr einwand? den faschistischen, den franco-putsch relativieren?
gar noch im sinne eines "rettet spanien"?
es waren offensichtlich andere, härtere zeiten. sich da für die republica zu entscheiden und gegen die franquista, das war, aller gräuel, aller fehler zum trotz, wohl eher die richtigere entscheidung in richtung eines spaniens, wie es sich heute versteht.
mir tun die eigentlich leid, die heutigen franquistas: müssen die sich doch mit guernica auseinandersetzen und mit hitlers hilfe für franco.
aber nicht leid genug, um die nicht als zu bekämpfende feinde des demokratischen spanien zu sehen.
spanien ist gespalten, gespalten, bis auf die franqistas deren alter schlachttruf zutrifft: "!viva la muerte!"
Franco war ein sehr grausamer und ungerechter Diktator!
Doch dieser Bürgerkrieg wurde von beiden Seiten sehr grausam geführt und ich erinnere nur daran, dass auch von den Republikanern schlimme verachtenswürdige Taten begangen wurden. Hinrichtung von vielen Intelektuellen, weil man sie auf des Gegners Seite vermutete.
Tatsache ist auch, dass der Kommunismus sehr stark bei den Republikanern vertreten war und ein kommunistisches Spanien wahrscheinlich gewesen wäre,
hätte Franco diesen Krieg verloren. Es wäre für Stalin der Weg zum Atlantik frei geworden und Stützpukte in Spanien möglich.
Ein Bürgerkrieg ist das Schlimmste was einem Volk passieren kann und ich bin sehr froh, dass es uns Deutschen erspart blieb, auch durch Franco, denn leicht hätte ein rotes Spanien der positive Punkt für die UDSSR sein können, einen Krieg gegen die Westmächte zu riskieren und somit hätten sich auch BRD und DDR gegenüber gestanden.
Mir fiel es nicht leicht, aber ich habe mich an Francos Grab im Tal der Gefallenen dafür bedankt, dass er Westeuropa vor einem solchen Angriff bewahrt hat.
Ich hoffe für Spanien, dass nach 70 Jahren jeder Seite verziehen wird
Meine Güte, lieber Gerd Romer3, Sie brauchen ganz dringend ein gutes Geschichtsbuch!
Wie können Sie denn Franco dafür danken, einen Krieg zwischen DDR und BRD verhindert zu haben?
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, inwiefern Francos Putsch und das Desinteresse der demokratischen Staaten an der Unterstützung der demokratisch gewählten Volksfrontregierung zum Ausbruch des 2. Weltkrieges geführt hat, der schließlich zur Spaltung Deutschlands führen sollte?
Die kommunistische Partei war in Spanien übrigens bis zum Kriegsausbruch relativ unbedeutend. Erst durch die Weigerung der demokratischen Staaten wie Frankreich, Großbritannien und den USA, der legitimen Regierung beizustehen bei gleichzeitiger Duldung massiver faschistischer Lieferungen an die Franquisten, gelangten die Kommunisten zu Bedeutung, da Stalin abgesehen von Mexiko als einziger bereit war, Hilfe zu bieten.
In der Tat führte der Machtanstieg der Kommunisten zu vielfältigen furchtbaren Verbrechen (Genossenmord etc.), aber man sollte sich immer vor Augen halten, dass dies das Resultat des totalen Versagens der demokratischen Mächte war.
Insofern, wäre ich an Ihrer Stelle ganz, ganz vorsichtig damit, dem Verbrecher Franco für irgendetwas zu danken.
Oder danken Sie etwa auch Adolf Hitler und Mussolini, ohne deren Hilfe Franco keine Chance gehabt hätte?
Bitte unterlassen Sie Ihre Verharmlosung des Faschismus ("von beiden Seiten sehr grausam geführt")! mMn ist das ein Fall für das Einschreiten der Redaktion...
.
Ihr Verständnis der spanischen Republik scheint mir wenig mit den Tatsachen zu tun zu haben. In Spanien hat sich ein einmaliges Bündnis (von der "Mitte" bis nach "Links") zusammengefunden, um den Faschismus zu bekämpfen. Unter den teilnehmenden Kommunisten waren natürlich auch "Stalinisten", aber daraus abzuleiten, dass die Republik ein Moskau-Satellit geworden wäre, ist absurd! - Gerade Stalin hat den Widerstand übigens ständig geschwächt, etwa durch Morde an "Abweichlern" und ideologischen Gegnern.
.
Ich hoffe für Spanien, dass nach 70 Jahren jeder Seite verziehen wird
Eine solche Äußerung ist ein Schlag ins Gesicht aller Unterdrückten und Opfer des Franco-Regimes. Wiederholt stellen Sie beide Seiten auf eine Ebene. Fordern Sie denn auch, dass Hitler-Nazis und Widerständler sich "gegenseitig verzeihen" sollen? Es ist doch offenkundig, wer die Verbrecher waren. "Verziehen" werden muss da nicht, es muss endlich jede Schandtat der Franco-Faschisten aufgearbeitet werden! Das ist überfällig.
.
Ich bin verblüfft, dass man hier immer noch mit den alten Antikommunismus-Argumenten aus den 50ern konfrontiert wird.
Meine Güte, lieber Gerd Romer3, Sie brauchen ganz dringend ein gutes Geschichtsbuch!
Wie können Sie denn Franco dafür danken, einen Krieg zwischen DDR und BRD verhindert zu haben?
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, inwiefern Francos Putsch und das Desinteresse der demokratischen Staaten an der Unterstützung der demokratisch gewählten Volksfrontregierung zum Ausbruch des 2. Weltkrieges geführt hat, der schließlich zur Spaltung Deutschlands führen sollte?
Die kommunistische Partei war in Spanien übrigens bis zum Kriegsausbruch relativ unbedeutend. Erst durch die Weigerung der demokratischen Staaten wie Frankreich, Großbritannien und den USA, der legitimen Regierung beizustehen bei gleichzeitiger Duldung massiver faschistischer Lieferungen an die Franquisten, gelangten die Kommunisten zu Bedeutung, da Stalin abgesehen von Mexiko als einziger bereit war, Hilfe zu bieten.
In der Tat führte der Machtanstieg der Kommunisten zu vielfältigen furchtbaren Verbrechen (Genossenmord etc.), aber man sollte sich immer vor Augen halten, dass dies das Resultat des totalen Versagens der demokratischen Mächte war.
Insofern, wäre ich an Ihrer Stelle ganz, ganz vorsichtig damit, dem Verbrecher Franco für irgendetwas zu danken.
Oder danken Sie etwa auch Adolf Hitler und Mussolini, ohne deren Hilfe Franco keine Chance gehabt hätte?
Bitte unterlassen Sie Ihre Verharmlosung des Faschismus ("von beiden Seiten sehr grausam geführt")! mMn ist das ein Fall für das Einschreiten der Redaktion...
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Ihr Verständnis der spanischen Republik scheint mir wenig mit den Tatsachen zu tun zu haben. In Spanien hat sich ein einmaliges Bündnis (von der "Mitte" bis nach "Links") zusammengefunden, um den Faschismus zu bekämpfen. Unter den teilnehmenden Kommunisten waren natürlich auch "Stalinisten", aber daraus abzuleiten, dass die Republik ein Moskau-Satellit geworden wäre, ist absurd! - Gerade Stalin hat den Widerstand übigens ständig geschwächt, etwa durch Morde an "Abweichlern" und ideologischen Gegnern.
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Ich hoffe für Spanien, dass nach 70 Jahren jeder Seite verziehen wird
Eine solche Äußerung ist ein Schlag ins Gesicht aller Unterdrückten und Opfer des Franco-Regimes. Wiederholt stellen Sie beide Seiten auf eine Ebene. Fordern Sie denn auch, dass Hitler-Nazis und Widerständler sich "gegenseitig verzeihen" sollen? Es ist doch offenkundig, wer die Verbrecher waren. "Verziehen" werden muss da nicht, es muss endlich jede Schandtat der Franco-Faschisten aufgearbeitet werden! Das ist überfällig.
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Ich bin verblüfft, dass man hier immer noch mit den alten Antikommunismus-Argumenten aus den 50ern konfrontiert wird.
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