Anti-Nato-Proteste

Straßenkampf in Straßburg

 |  © Axel Schmidt/AFP/Getty Images

Eine kleine Gruppe Krawallmacher diktiert am zweiten Tag des Nato-Gipfels die Schlagzeilen zu den Anti-Nato-Protesten in Straßburg: Der so genannte Schwarze Block - Protestler, die von Anfang an auf Randale aus sind. Schon am Donnerstag hatten sie sich im Verbund mit Jugendlichen aus den Straßburger Vororten Auseinandersetzungen mit der französchen Polizei geliefert.

Am Samstag schließlich verwandeln sie eine friedliche Demonstration in eine Straßenschlacht. Sie stecken ein Hotel in Brand, werfen Steine und Brandsätze. Die Polizei reagiert hart, setzt Tränengas, Gummigeschosse und sogar Blendgranaten ein. Dutzende Krawallmacher werden festgenommen.

Bilder eines Protesttages unter Rauchschwaden.

Leser-Kommentare
  1. Also, wenn ich einer der Verantwortlichen für diese Demonstrationen währe, also ATTAC usw. würde ich mich auf etwelche Fragen zum "schwarzen block" gar nicht mehr einlassen... Das kommt konstant wie Rechtfertigungen über die Medien was meiern Meinung nach komplett unerwünscht ist. Die Alternativen Gruppen können und sollten sich selber einen Pressesprecher organisieren.

    Das " teilen und herrschen" geht völlig am Thema vorbei.

    Das verhindert auch wunderbar einfach, sich mit den kritischen Aspekten auseinander zusetzen. Das gestatt auch, das die bisherigen Strukturen einfach so weitermachen können wie bisher und sich jeglicher Kritik, ob berechtigt oder nicht berechtigt, entziehen können...

    Zudem, was ist der Unterschied von Gewalt wenn diese sanktioniert daher kommt, wie etwa von den Einsatzkräften, oder eben nicht sanktioniert ist... Ich bin der Ansicht das die Kampfmonturen (Helme, Schlagstöcke, Visiere, Wasserwerfer, Handschellen, Kampfstiefel, Kugelsichere Westen etc.) der gesetzlich sanktionierten Einsatzkräfte an sich schon genügen um Agressionen auszulösen. Wer das mal von nahem erlebt hat, weiss wie sich das anfühlt auch wenn alles ruhig ist.

    Die Prügeleien und Sachzerstörungen sollten eben genau nicht vom Thema ablenken. Die NATO Veranstalter gehen ja auch einfach ihre vordefinierten Wege und halten sich jegliche Mitsprache vom Leibe... mit staatlich sanktionierter Gewalt...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sie haben Recht.
    Ich hätte mir ähnliche Aktionen ( natürlich ohne menschliche "Kollateralschäden" )
    im Rahmen der Demo letzte Woche gegen die kriminelle Finazwirtschaft und die mit ihr verbundenen Politiker gewünscht.
    Die Gewalt, die von diesen Menschen ausgeht, wirkt tausendmal zerstörerischer und zwar auf das Leben von Millionen.

    Sie haben Recht.
    Ich hätte mir ähnliche Aktionen ( natürlich ohne menschliche "Kollateralschäden" )
    im Rahmen der Demo letzte Woche gegen die kriminelle Finazwirtschaft und die mit ihr verbundenen Politiker gewünscht.
    Die Gewalt, die von diesen Menschen ausgeht, wirkt tausendmal zerstörerischer und zwar auf das Leben von Millionen.

  2. -
    Ein Wort sucht man bei all diesen Berichten über jene gewohnheitsmäßig gewalttätigen "Demonstranten" regelmäßig vergebens: "Links"

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ja, das ist in der Tat auffällig, daß diese Gewalttäter so ausgesprochen unpolitisch sind ;)! Da ist man in anderen Fällen mit einer eindeutigen Zuordnung sehr viel schneller bei der Hand, selbst wenn man nicht das kleinste Indiz in der Hand hat und sich am Ende alles gar in Luft auflöst ...

    Ja, das ist in der Tat auffällig, daß diese Gewalttäter so ausgesprochen unpolitisch sind ;)! Da ist man in anderen Fällen mit einer eindeutigen Zuordnung sehr viel schneller bei der Hand, selbst wenn man nicht das kleinste Indiz in der Hand hat und sich am Ende alles gar in Luft auflöst ...

    • Lyaran
    • 04.04.2009 um 16:18 Uhr

    Tja, ob nun auf Ausländer oder auf Polizisten eingeprügelt wird macht keinen großen Unterschied. Im Prinzip ist das politische Aushängeschild austauschbar. Gewalt ist für diese Gruppen eben "cool" und voll akzeptiert. Wahrscheinlich reichts halt in den Köpfen nicht weiter, schade. Irgendwie findet die Gesellschaft eben einen Weg mit diesen Leuten auszukommen.

  3. 4. !

    Ja, das ist in der Tat auffällig, daß diese Gewalttäter so ausgesprochen unpolitisch sind ;)! Da ist man in anderen Fällen mit einer eindeutigen Zuordnung sehr viel schneller bei der Hand, selbst wenn man nicht das kleinste Indiz in der Hand hat und sich am Ende alles gar in Luft auflöst ...

    Antwort auf "Denkblockaden"
  4. Wenn Menschen politische Ohnmacht fühlen, dann greifen sie eben zum letzten Mittel: Gewalt. Auch wenn ich dies eher als kontraproduktiv ansehe, da solche Aktionen unseren Herrschern noch mehr Gründe für einen Überwachungs- und Polizeisstaat geben. Aber es ist nunmal so, dass die politische Klasse sich immer weiter vom Volk entfernt hat und die Demokratie (die ja eine friedliche Revolution zulassen sollte) nicht mehr als solche wahrgenommen wird. Was soll man nun tun? Friedlich und kreativ protestieren? Kein Politiker dieser Welt wird das ernstnehmen oder auf Grund dieser Proteste politische Entscheidungen ändern. Das höchste der Gefühle für einen Demonstranten ist, wenn die Politiker nach Protesten die Rhetorik ein wenig korrigieren. Entschieden wird trotzdem wie geplant. Gewalttätige Proteste hingegen haben (zunächst) keinen Rückhalt in der Bevölkerung und spielen wie schon erwähnt dem Staat in die Hände. Ein politisch Unzufriedener ist darum ohnmächtig- und das kann zu Gewalt führen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Anonym
    • 04.04.2009 um 21:08 Uhr

    Schön, schön, wie hier versucht wird auch die seltendämlichste Tat noch irgendwie mit der Ohnmacht zu rechtfertigen. Was soll das denn bitte? Soll ich den Ehemann meiner Angebeteten erschiessen, weil ich nichts tun kann, damit sie mich liebt und ich mich deswegen ohnmächtig fühle?
    Reichts allen Ernstes nur soweit, dass Gewalt der sofortig eingeschlgene Lösungswege für alles Erdenkliche ist, dass sich nicht innerhalb von 5 Minuten ändern lässt? Ja in welcher Bananenrepublik sind Sie denn bitte aufgewachsen? In dem Staat, in dem ich lebe, löst man Probleme durch vernünftige Diskussion und Debatte und nicht indem man Apotheken und Supermärkte anzündet - Verbrecher sind das und Feiglinge noch dazu und wer auch nur den geringsten Ansatz von Sympathie für derlei Gesindel empfindet oder tatsächlich noch versucht, deren Taten zu rechtfertigen, der sollte sich fragen, ob er sich noch zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung gezogen fühlt, oder ob nicht irgendein autokratisch-regierter Staat in Zentralafrika das passendere wäre!

    Diese Leute sind eine Schande für die friedlich Demonstrierenden, denen offenkundig etwas mehr Hirn gegeben ward als ihren gewaltbereiten und gewalttätigen Kumpanen. Und darüberhinaus ist es die erste Pflicht des Demonstrierenden an sich dafür zu sorgen, dass das, wofür er demonstriert, nicht difarmiert wird.

    Darüberhinaus fragen Sie sich doch mal, wie der Staat wohl reagieren würde, wenn er sich "ohnmächtig" fühlte. Denn was soll man der Gewalt schon entgegenstrecken als noch mehr Gewalt?

    Salus Publica Suprema Lex

    • LJA
    • 04.04.2009 um 21:24 Uhr

    aber nach Ihrem Beitrag kann man den Eindruck bekommen, wir lebten in einer Diktatur. Jedoch erinnere ich mich an einige Wahlen in den letzten Jahren, an denen man allgemein teilnehmen konnte, übrigens unabhängig davon wie hoch das eigene Einkommen war. Gerüchteweise verlautete, dass auch in diesem Jahr wieder einige Wahlen stattfinden sollen. Dabei könnten sogar Parteien antreten, welche die Abschaffung der NATO und anderer Organisationen, oder zumindest den Austritt Deutschlands fordern.

    Dann muß man das Ergebnis solcher Abstimmungen aber auch akzeptieren, selbst wenn es nicht den eigenen Ansichten entspricht. Sowas nennt man wohl Demokratie und eben nicht Diktatur.

    Nicht demokratisch ist es jedoch, wenn man das Ergebnis aller Wahlen einfach ignoriert und versucht, seine Meinung mit Gewalt durchzusetzen. Auf diese Weise kann man jedes demokratische System ruinieren. Das Endergebnis wird dann allerdings nicht die linksproletarische Revolution sein, wie einige Leute erhoffen, sondern dürfte Ihnen überhaupt nicht gefallen.

    • Anonym
    • 04.04.2009 um 21:08 Uhr

    Schön, schön, wie hier versucht wird auch die seltendämlichste Tat noch irgendwie mit der Ohnmacht zu rechtfertigen. Was soll das denn bitte? Soll ich den Ehemann meiner Angebeteten erschiessen, weil ich nichts tun kann, damit sie mich liebt und ich mich deswegen ohnmächtig fühle?
    Reichts allen Ernstes nur soweit, dass Gewalt der sofortig eingeschlgene Lösungswege für alles Erdenkliche ist, dass sich nicht innerhalb von 5 Minuten ändern lässt? Ja in welcher Bananenrepublik sind Sie denn bitte aufgewachsen? In dem Staat, in dem ich lebe, löst man Probleme durch vernünftige Diskussion und Debatte und nicht indem man Apotheken und Supermärkte anzündet - Verbrecher sind das und Feiglinge noch dazu und wer auch nur den geringsten Ansatz von Sympathie für derlei Gesindel empfindet oder tatsächlich noch versucht, deren Taten zu rechtfertigen, der sollte sich fragen, ob er sich noch zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung gezogen fühlt, oder ob nicht irgendein autokratisch-regierter Staat in Zentralafrika das passendere wäre!

    Diese Leute sind eine Schande für die friedlich Demonstrierenden, denen offenkundig etwas mehr Hirn gegeben ward als ihren gewaltbereiten und gewalttätigen Kumpanen. Und darüberhinaus ist es die erste Pflicht des Demonstrierenden an sich dafür zu sorgen, dass das, wofür er demonstriert, nicht difarmiert wird.

    Darüberhinaus fragen Sie sich doch mal, wie der Staat wohl reagieren würde, wenn er sich "ohnmächtig" fühlte. Denn was soll man der Gewalt schon entgegenstrecken als noch mehr Gewalt?

    Salus Publica Suprema Lex

    • LJA
    • 04.04.2009 um 21:24 Uhr

    aber nach Ihrem Beitrag kann man den Eindruck bekommen, wir lebten in einer Diktatur. Jedoch erinnere ich mich an einige Wahlen in den letzten Jahren, an denen man allgemein teilnehmen konnte, übrigens unabhängig davon wie hoch das eigene Einkommen war. Gerüchteweise verlautete, dass auch in diesem Jahr wieder einige Wahlen stattfinden sollen. Dabei könnten sogar Parteien antreten, welche die Abschaffung der NATO und anderer Organisationen, oder zumindest den Austritt Deutschlands fordern.

    Dann muß man das Ergebnis solcher Abstimmungen aber auch akzeptieren, selbst wenn es nicht den eigenen Ansichten entspricht. Sowas nennt man wohl Demokratie und eben nicht Diktatur.

    Nicht demokratisch ist es jedoch, wenn man das Ergebnis aller Wahlen einfach ignoriert und versucht, seine Meinung mit Gewalt durchzusetzen. Auf diese Weise kann man jedes demokratische System ruinieren. Das Endergebnis wird dann allerdings nicht die linksproletarische Revolution sein, wie einige Leute erhoffen, sondern dürfte Ihnen überhaupt nicht gefallen.

  5. Sie haben Recht.
    Ich hätte mir ähnliche Aktionen ( natürlich ohne menschliche "Kollateralschäden" )
    im Rahmen der Demo letzte Woche gegen die kriminelle Finazwirtschaft und die mit ihr verbundenen Politiker gewünscht.
    Die Gewalt, die von diesen Menschen ausgeht, wirkt tausendmal zerstörerischer und zwar auf das Leben von Millionen.

    • Anonym
    • 04.04.2009 um 21:08 Uhr

    Schön, schön, wie hier versucht wird auch die seltendämlichste Tat noch irgendwie mit der Ohnmacht zu rechtfertigen. Was soll das denn bitte? Soll ich den Ehemann meiner Angebeteten erschiessen, weil ich nichts tun kann, damit sie mich liebt und ich mich deswegen ohnmächtig fühle?
    Reichts allen Ernstes nur soweit, dass Gewalt der sofortig eingeschlgene Lösungswege für alles Erdenkliche ist, dass sich nicht innerhalb von 5 Minuten ändern lässt? Ja in welcher Bananenrepublik sind Sie denn bitte aufgewachsen? In dem Staat, in dem ich lebe, löst man Probleme durch vernünftige Diskussion und Debatte und nicht indem man Apotheken und Supermärkte anzündet - Verbrecher sind das und Feiglinge noch dazu und wer auch nur den geringsten Ansatz von Sympathie für derlei Gesindel empfindet oder tatsächlich noch versucht, deren Taten zu rechtfertigen, der sollte sich fragen, ob er sich noch zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung gezogen fühlt, oder ob nicht irgendein autokratisch-regierter Staat in Zentralafrika das passendere wäre!

    Diese Leute sind eine Schande für die friedlich Demonstrierenden, denen offenkundig etwas mehr Hirn gegeben ward als ihren gewaltbereiten und gewalttätigen Kumpanen. Und darüberhinaus ist es die erste Pflicht des Demonstrierenden an sich dafür zu sorgen, dass das, wofür er demonstriert, nicht difarmiert wird.

    Darüberhinaus fragen Sie sich doch mal, wie der Staat wohl reagieren würde, wenn er sich "ohnmächtig" fühlte. Denn was soll man der Gewalt schon entgegenstrecken als noch mehr Gewalt?

    Salus Publica Suprema Lex

    Antwort auf "was tun?"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Jaja, sie haben recht... es währe schön wenn hier tatsächlich alles mit Debatten gelöst werden könnte. Das aber ist eine der grossen Illusionen aller Demokratien...

    Was denken Sie wieviele Entscheidungen eben genau nicht mit debatieren entschieden werden? Machtspiele sind hier eher an der Tagesordnung als Debatieren.

    Um wahre Debatten führen zu können müssen alle Partner gleichberechtigt mit Kapital und Macht ausgestatten sein. Sind sie das?

    Nur schon der Anteil an Wählerstimmen die eine Partei erhält hebelt die Gleichberechtigung und somit die Basis für Debatten aus. Die darauf folgenden Koallitionsgepräche haben mit debatieren nicht's gemein. Dort wird dann mit Armdrückerei hantiert um die eigenen Ansichten durchzusetzen...

    Eine weitere Illusion der Demokratien ist die Redefreiheit. Dies nützt nämlich überhaupt nicht's wenn niemand zuhört. Ergebnis solcher Politik ist, wenn wie in Strassburg, trotz des EU weiten Unmutes und der Demonstrationen in strassburg über das agieren der NATO.... entschieden wird zusätzliche 5000 Soldaten nach Afghanistan zu schicken.

    Wie gesagt, die Gaspipeline durch Afghanistan will man ja bereits seit mehr als 20 Jahren bauen. Mit den Taliban haben die Einsätze in Afghanistan nur sekundär zu tun... Die Propaganda gegen die Taliban hat aber sehr viel mit der Gaspipeline zu tun.

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Jaja, sie haben recht... es währe schön wenn hier tatsächlich alles mit Debatten gelöst werden könnte. Das aber ist eine der grossen Illusionen aller Demokratien...

    Was denken Sie wieviele Entscheidungen eben genau nicht mit debatieren entschieden werden? Machtspiele sind hier eher an der Tagesordnung als Debatieren.

    Um wahre Debatten führen zu können müssen alle Partner gleichberechtigt mit Kapital und Macht ausgestatten sein. Sind sie das?

    Nur schon der Anteil an Wählerstimmen die eine Partei erhält hebelt die Gleichberechtigung und somit die Basis für Debatten aus. Die darauf folgenden Koallitionsgepräche haben mit debatieren nicht's gemein. Dort wird dann mit Armdrückerei hantiert um die eigenen Ansichten durchzusetzen...

    Eine weitere Illusion der Demokratien ist die Redefreiheit. Dies nützt nämlich überhaupt nicht's wenn niemand zuhört. Ergebnis solcher Politik ist, wenn wie in Strassburg, trotz des EU weiten Unmutes und der Demonstrationen in strassburg über das agieren der NATO.... entschieden wird zusätzliche 5000 Soldaten nach Afghanistan zu schicken.

    Wie gesagt, die Gaspipeline durch Afghanistan will man ja bereits seit mehr als 20 Jahren bauen. Mit den Taliban haben die Einsätze in Afghanistan nur sekundär zu tun... Die Propaganda gegen die Taliban hat aber sehr viel mit der Gaspipeline zu tun.

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

  6. wie aktiv wären die randalierer, wenn sich die presse auf den schlichten vermerk von gewalttätigkeiten beschränkte und diesen leuten nicht genau die bühne böte, die sie suchen?
    aufmerksamkeitsökonomisch ist das, was passiert äusserst rational: normale, friedliche demos sind keine abendfüllende nachricht -- ausschreitungen mit für bildmedien so wünschenswerten vandalisierungen (feuer!) sind dagegen immer noch längere berichte oder diashows wert. die zeit zb rechtfertigt die randalierer im nachhinein durch die ausführliche bildberichterstattung und kann sich nebenher in watteweichem bedauern üben
    "Eine kleine Gruppe Krawallmacher diktiert am zweiten Tag des Nato-Gipfels die Schlagzeilen zu den Anti-Nato-Protesten in Straßburg" -- und die schlagzeilen sind natürlich gottgegeben, da kann kein journalist was für.
    "Am Samstag schließlich verwandeln sie eine friedliche Demonstration in eine Straßenschlacht. Sie stecken ein Hotel in Brand, werfen Steine und Brandsätze. Die Polizei reagiert hart, setzt Tränengas, Gummigeschosse und sogar Blendgranaten ein. Dutzende Krawallmacher werden festgenommen."
    das könnte wörtlich aus der bild sein -- aber die inseriert hier ja schon.

    nb: was unternehmen eigentlich die veranstalter der "friedlichen" demos? und deren teilnehmer? wie oft kommt es tatsächlich zu distanzierungen? werden die "krawallmacher" isoliert und der polizei der zugriff ermöglicht?
    attac zumindest hat bis heute keine klare ablehnung von gewalt formuliert -- mit windelweichen sätzen wird eine distanz suggeriert, aber eigentlich findet man das ganz gut, dass da welche die aufmerksamkeit der öffentlichkeit einfangen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Da wir uns heute den Luxus einer durchkorrumpierten Politelite leisten, die sich den Verlockungen des Lobbyismus und des Tiefenlobbyismus förmlich in die Arme werfen - siehe Johannes Kahrs, der sich als Vorsitzender des Haushaltsausschusses, den Bedürfnissen seiner Netzwerkpartner mit höchster Aufmerksamkeit widmet - verstellen wir der Ausübung der realen Macht im Interesse der Mehrheitsbevölkerung - gem. dem obersten Primat jeglicher Demokratie, das da lautet "Das Glück der größten Zahl" - derart den Weg, dass es immer für solche "ineffizienten Wüteriche und undisziplinierten Hitzköpfe" Anlass bietet, derart blindwütig um sich zu schlagen.

    Klug, professionell und wohl auch weise wäre es, wenn sich diese Leute in Foren zusammenfänden, entweder in realita vor Ort oder aber virtuell im Elektronenuniversum. Es gilt nämlich eines und das sollten wir von den Mädels und Jungs in der Ostzone, dem sogenannten Paradies der Arbeiter und Bauern, gelernt haben. Solche strukturellen und real-existierenden Unterdrückungsapparate, die sich die Arbeitsergebnisse der Mehrheitsgesellschaft unter den Nagel reissen, sind nur durch den Aufstand des Volkes zu beseitigen.

    Dass wir heute in Deutschland einen solchen Ausplünderungsapparat etabliert haben, können wir an den Arbeitsverhältnissen von immer mehr Mitmenschen erkennen. Lidl, REWE, Leiharbeiter, 1-Euro-Dienstboten und -Hilfsarbeiter etc.
    Dass Leiharbeiter heute mit real-existierendem Lohnbetrug in der Form von Arbeitsstundenmanipulationen etc. arbeiten und dies meist im Auftrag unserer
    "Billigmachenden Konzernunternehmungen" machen, ist ein simples Faktum.

    Also, lieber Arne. Mehr Wirklichkeitswahrnehmung. Mehr Hinsehen. Mehr Plausibilitätsprüfungen. Mehr Realismus und vor allem, mehr Antizipation bei der Ausarbeitung der voraussichtlichen Zukunftsmodelle. Das kommt zwar heute in unseren politischen Prozessen gar nicht mehr vor, weil Lobbyismus und Tiefenlobbyismus u.a. mit solchen Institutionen wie dem Agitations- und Meinungsmanipulationszentraum der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft simple Großkonzerninteressendurchsetzungsarbeit durch Manipulation der sogen. Legislative betreiben. Aber, Sie sollten das doch wenigstens tun. Soviel sollten sie sich doch wirklich selbst wert sein. Oder zählen Sie sich zu jenen, denen der Stiefelhacken seines Herren im eigenen Nacken Lust und Befriedigung verschafft oder gar zu jenen Kälbern, die sich ihre Schlächter selber wählen?

    Mit dem freundlichen Gruß
    "no pasaran"
    K.K.

    Experience is the only way to understand.

    Da wir uns heute den Luxus einer durchkorrumpierten Politelite leisten, die sich den Verlockungen des Lobbyismus und des Tiefenlobbyismus förmlich in die Arme werfen - siehe Johannes Kahrs, der sich als Vorsitzender des Haushaltsausschusses, den Bedürfnissen seiner Netzwerkpartner mit höchster Aufmerksamkeit widmet - verstellen wir der Ausübung der realen Macht im Interesse der Mehrheitsbevölkerung - gem. dem obersten Primat jeglicher Demokratie, das da lautet "Das Glück der größten Zahl" - derart den Weg, dass es immer für solche "ineffizienten Wüteriche und undisziplinierten Hitzköpfe" Anlass bietet, derart blindwütig um sich zu schlagen.

    Klug, professionell und wohl auch weise wäre es, wenn sich diese Leute in Foren zusammenfänden, entweder in realita vor Ort oder aber virtuell im Elektronenuniversum. Es gilt nämlich eines und das sollten wir von den Mädels und Jungs in der Ostzone, dem sogenannten Paradies der Arbeiter und Bauern, gelernt haben. Solche strukturellen und real-existierenden Unterdrückungsapparate, die sich die Arbeitsergebnisse der Mehrheitsgesellschaft unter den Nagel reissen, sind nur durch den Aufstand des Volkes zu beseitigen.

    Dass wir heute in Deutschland einen solchen Ausplünderungsapparat etabliert haben, können wir an den Arbeitsverhältnissen von immer mehr Mitmenschen erkennen. Lidl, REWE, Leiharbeiter, 1-Euro-Dienstboten und -Hilfsarbeiter etc.
    Dass Leiharbeiter heute mit real-existierendem Lohnbetrug in der Form von Arbeitsstundenmanipulationen etc. arbeiten und dies meist im Auftrag unserer
    "Billigmachenden Konzernunternehmungen" machen, ist ein simples Faktum.

    Also, lieber Arne. Mehr Wirklichkeitswahrnehmung. Mehr Hinsehen. Mehr Plausibilitätsprüfungen. Mehr Realismus und vor allem, mehr Antizipation bei der Ausarbeitung der voraussichtlichen Zukunftsmodelle. Das kommt zwar heute in unseren politischen Prozessen gar nicht mehr vor, weil Lobbyismus und Tiefenlobbyismus u.a. mit solchen Institutionen wie dem Agitations- und Meinungsmanipulationszentraum der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft simple Großkonzerninteressendurchsetzungsarbeit durch Manipulation der sogen. Legislative betreiben. Aber, Sie sollten das doch wenigstens tun. Soviel sollten sie sich doch wirklich selbst wert sein. Oder zählen Sie sich zu jenen, denen der Stiefelhacken seines Herren im eigenen Nacken Lust und Befriedigung verschafft oder gar zu jenen Kälbern, die sich ihre Schlächter selber wählen?

    Mit dem freundlichen Gruß
    "no pasaran"
    K.K.

    Experience is the only way to understand.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service