Elektroauto PUMA Elefantenrollschuh für die City
GM kann mehr bauen als spritsaufende Monster - das soll der PUMA beweisen, der jetzt vorgestellt wurde. Ganz allein hat ihn der Autokonzern jedoch nicht entwickelt

© General Motors
Zwei Räder und ein Dach - viel mehr ist nicht dran am PUMA
Auf den ersten Blick erinnert es ein wenig an einen übergroßen Kindertransportanhänger fürs Fahrrad. Aber glaubt man General Motors, dann soll das Vehikel eines Tages die Fortbewegung in den Städten revolutionieren. Die Rede ist vom PUMA, einem elektrisch betriebenen Zweisitzer, den das Unternehmen gerade in New York vorgestellt hat.
Der Name steht für Personal Urban Mobility and Accessibility, also für individuelle städtische Mobilität und Erreichbarkeit. Der PUMA-Prototyp, Resultat einer Zusammenarbeit des Autobauers mit dem Unternehmen Segway, ist nur halb so lang wie ein Smart. Segway ist bisher vor allem durch den elektrischen Stehroller gleichen Namens bekannt, der gerade in dem Film "Der Kaufhaus-Cop" zu sehen ist.
Ein kleines Fahrzeug wie der PUMA könnte in Städten Wendigkeit und Beweglichkeit sichern. Man fände damit leichter einen Parkplatz als mit einem normalen Auto. Sieht man genauer hin, scheint der Kleinstwagen nichts anderes zu sein als ein weiterentwickelter Segway-Roller mit Leichtmetallrädern.
Man hat ihm eine Kabine aus Plexiglas gegönnt, damit Fahrer und Beifahrer nicht nass werden. Zwei Sitze wurden montiert, statt Lenkstange soll der Neue mit einer Art Flugzeugsteuerung zu Richtungswechseln animiert werden. Kleine Stützräder sollen verhindern, dass das deutlich höhere als lange Fahrgerät während des Beschleunigens oder an der Ampel umkippt. Die Höchstgeschwindigkeit des PUMA ist mit 60 Stundenkilometern angegeben, seine Reichweite soll knapp 60 Kilometer betragen.
Doch das Grundlayout des PUMA ähnelt dem des Segway: Es ist eine Fahrgastplattform zwischen zwei Rädern, die jeweils von einem eigenen Elektromotor angetrieben werden. Gesteuert werden Segway und PUMA per Gewichtsverlagerung. Weil die Motoren ein Rad vorwärts und gleichzeitig das andere rückwärts bewegen können, sind Drehungen auf der Stelle möglich – eine aparte Möglichkeit in verstopften Innenstädten.
- Datum 24.04.2009 - 13:44 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Im Land des Konsums schlechthin stellt sich mir doch die Frage was soll der solvente New Yorker mit diesem "Puma" bitte anfangen, wenn nach einer Hutschachtel kein Platz mehr da ist für den Beifahrer?
Was macht man sonst bitte in der Stadt sonst außer auszugehen oder zu arbeiten?
Soll man jetzt alles im Internet kaufen? Da kann man ja gleich darauf verzichten sich einen Puma zuzulegen und kann die Metro nutzen in Großstädten.
Ich bin immer für eine grünere Welt aber bitte nicht so eine pardon Kinderkacke bei dem ein Multimilliarden Dollar Konzern nicht mehr vorzulegen hat als das um seine Rettung zu legitimieren.
So jedenfals meine interpretation dieses "FahrZEUGS".
Microvehikel sind eine der Lösungen um die Innenstädte etwas zu entlasten. Wenn man sich mal ansieht, wie der Smart momentan in den USA verkauft wird, dann war es nur eine frage der Zeit bis sich die dort heimische Industrie mit eigenen Konzepten aufrafft um diesem spuk ein patriotisches ende zu machen.
Mein Problem mit den vorhandenen Microvehikeln ist das Design.
Niemand mit ästhetischem Anspruch setzt sich in so ein Fahrzeug. Es passt einfach optisch nicht in die Generation iPod und Co.
Da ist noch viel Arbeit zu leisten, sonst wird man als Fahrer anstatt eloquenter, umweltbewusster Vorreiter eher als Freak betrachtet. Dieser Punkt sollte nicht unterschätzt werden.
Denn die Substitute haben die Nase deutlich vorn. Es gibt so schöne Fahrräder für die Stadt: siehe unter anderen Schindelhauer, Veloheld und Fixie Inc.
Ich kenne sehr viele Leute, die vom Auto auf diese städtischen Begleiter umsteigen.
Erstens: weil es WIRKLICH umweltfreundlich ist und
Zweitens: auch vom Design überzeugt.
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