Abrüstungspolitik Warnschuss für Obama

Nordkoreas Raketenabschuss wird zum ersten Test für die Vision des amerikanischen Präsidenten von einer Welt ohne Atomwaffen

Provokativer hätte der Zeitpunkt für Nordkoreas Raketentest kaum sein können. Sechs Stunden, bevor US-Präsident Barack Obama in Prag seine Vision von einer "Welt ohne Nuklearwaffen" verkündete, startete die Führung in Pjöngjang eine Langstreckenrakete vom Typ Taepodong-2, die in der Lage sein soll, einen Atomsprengkopf bis nach Alaska zu tragen.

Offiziell heißt es in Nordkorea, die Rakete habe einen Test-Satelliten ins All transportiert. Wenn es so war, dann ist das Experiment gescheitert. Entweder ist der Satellit ins Meer gestürzt oder die Rakete hatte keinen an Bord. Jedenfalls konnten weder die USA noch Südkorea ein neues Objekt auf einer Erdumlaufbahn ausmachen.

Ohnehin spricht vieles für eine militärische Absicht hinter dem Raketenstart. Seit Jahren rüstet Nordkorea nuklear auf. 2006 führte das Land einen – offenbar ebenfalls teilweise misslungenen – Atomtest durch. Schätzungen zufolge verfügt Nordkorea heute über sechs Nuklearsprengsätze. Mit Atomwaffen kann aber nur drohen, wer diese auch ins Ziel tragen kann. Deswegen hat Nordkorea sein Raketenprogramm unbeirrt vorangetrieben, allen Warnungen und allem diplomatischen Druck zum Trotz.

Resolution 1718 des UN-Sicherheitsrats, verabschiedet als Reaktion auf den Atomtest 2006, verbietet Nordkorea ausdrücklich jede Art von Versuchen mit ballistischen Raketen. Deshalb hat Japan, das sich von seinem unberechenbaren Nachbarn besonders bedroht fühlt, sofort nach einer Dringlichkeits-Sitzung des Sicherheitsrates gerufen.

Aber wie kann der Sicherheitsrat den Druck auf Nordkorea verstärken? Wirtschaftssanktionen können wenig ausrichten gegen ein Land, das sich vom Rest der Welt weitgehend isoliert und die eigene Bevölkerung mit einer erbarmungslosen Autarkiepolitik der Not und dem Hunger überantwortet hat.

Am ehesten könnte China etwas bewirken: mit Abstand Nordkoreas wichtigster Lieferant von Nahrungsmitteln und Öl. Aber selbst Chinas Einfluss auf das militant nationalistische Regime in Pjöngjang ist begrenzt, wie Pekinger Diplomaten stets betonen. Die einst von Peking ins Leben gerufenen Sechs-Parteien-Gespräche zwischen China, Japan, Russland, USA, Süd- und Nordkorea, mit denen Pjöngjang zur Aufgabe seiner Nuklearpläne bewogen werden sollten,  kommen seit Jahren nicht voran.

Vielleicht ist es den Chinesen mit dem Druck auf Pjöngjang auch gar nicht so ernst. Erst vor wenigen Tagen, mitten in den eskalierenden Spannungen um die Vorbereitungen des Raketentests, haben beide Länder beim Besuch des nordkoreanischen Premiers ein offizielles "Freundschaftsjahr 2009" ausgerufen.

Gewiss will China kein atomar aufgerüstetes Nordkorea, unberechenbar wie das Schattenreich des Diktators Kim Jong Il ist. Aber noch weniger gefällt der Führung in Peking die Vorstellung, es könnte ihr mit Nordkorea ähnlich ergehen wie Russland mit den einstigen Ländern des Warschauer Paktes. So wenig Moskau vom Ausgreifen der Nato nach Osten erbaut ist, so wenig wünscht sich Peking ein vereintes, wirtschaftlich starkes, militärisch mächtiges, mit den Vereinigten Staaten verbündetes Korea direkt an seiner Grenze. Lieber hält es die Dinge ein wenig in der Schwebe – selbst auf die Gefahr hin, dass die Spannungen in Ostasien ein ums andere Mal eskalieren.

Nordkoreas Raketentest stellt Barack Obama somit gleich doppelt auf die Probe. Noch am Tag der Verkündung wird seine neue atomare Abrüstungsinitiative mit dem ersten Anwendungsfall konfrontiert. Und ihm wird demonstriert, dass hinter „Schurken“ wie Nordkorea oder Iran oft etablierte atomare Großmächte mit ihren eigenen Interessen stehen. Die müssen überzeugt  werden, wenn Amerika der neuen atomaren Bedrohungen, die so ganz anders sind als die Schreckensszenarien des Kalten Krieges, Herr werden will.

Aber Obama scheint sich der Größe der Herausforderung bewusst zu sein. Schnell werde sein Ziel einer atomwaffenfreien Welt nicht zu erreichen sein, rief er den Pragern zu, vielleicht nicht mehr in seinen "Lebzeiten".
 

 
Leser-Kommentare
  1. Ein britischer Reporter, der eines von tausenden zerstörten Dörfern besucht hatte, fand nur noch "einen niedrigen, ausgedehnten Wall von violetter Asche" vor. Selbst Winston Churchill war erschüttert und erklärte gegenüber Washington, dass sich am Ende des Zweiten Weltkriegs, als das Napalm als Waffe erfunden wurde, niemand vorgestellt hat, dass man damit kurze Zeit später die Zivilbevölkerung eines ganzen Landes "überschütten" würde.

    Am 9. Dezember 1950 erklärte MacArthur, jedem Kommandeur auf dem koreanischen Kriegsschauplatz sei es freigestellt, Atomwaffen einzusetzen. Am 24. Dezember legte er eine Liste von Zielen vor, für die er 26 Atombomben einkalkulierte.

    http://www.monde-diplomat...

    Aber Nordkorea ist für Nass der "Aggressor".
    _______________________________________________________
    Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]

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    • maddus
    • 05.04.2009 um 21:15 Uhr

    Dass es Nordkoreas gutes Recht ist, aus Rache für Geschehnisse im Koreakrieg über Seoul eine Atombombe abzuwerfen? Wie viel bringt diese 60 Jahre alte Meldung bei der Beurteilung heutiger Problemen?
    Und wo bezeichnet der Autor Nordkorea als "Aggressor"?
    Ansonsten: Ganz gut zusammenfassender Artikel.

    Sogar 60 jahre später lässt sich feststellen das die Entwicklung des Aufrüstens seitens der USA nie aufgehört hat... Mit dem Resultat das die USA das weitaus grösste offizielle Militärbudget plus noch ein inoffizielles Budget dafür haben. X mal grösser als die nächsten in der Tabelle aufgelisteten Länder kombiniert...

    Wofür? Für die durchsetzung der ausgedachten Strategien... gerne multilateral, also mit Hilfe anderer "Partner" die man irgendwie von der Richtigkeit des Tuns überzeugte, aber gerne auch unilateral...

    ...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    • maddus
    • 05.04.2009 um 21:15 Uhr

    Dass es Nordkoreas gutes Recht ist, aus Rache für Geschehnisse im Koreakrieg über Seoul eine Atombombe abzuwerfen? Wie viel bringt diese 60 Jahre alte Meldung bei der Beurteilung heutiger Problemen?
    Und wo bezeichnet der Autor Nordkorea als "Aggressor"?
    Ansonsten: Ganz gut zusammenfassender Artikel.

    Sogar 60 jahre später lässt sich feststellen das die Entwicklung des Aufrüstens seitens der USA nie aufgehört hat... Mit dem Resultat das die USA das weitaus grösste offizielle Militärbudget plus noch ein inoffizielles Budget dafür haben. X mal grösser als die nächsten in der Tabelle aufgelisteten Länder kombiniert...

    Wofür? Für die durchsetzung der ausgedachten Strategien... gerne multilateral, also mit Hilfe anderer "Partner" die man irgendwie von der Richtigkeit des Tuns überzeugte, aber gerne auch unilateral...

    ...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    • maddus
    • 05.04.2009 um 21:15 Uhr

    Dass es Nordkoreas gutes Recht ist, aus Rache für Geschehnisse im Koreakrieg über Seoul eine Atombombe abzuwerfen? Wie viel bringt diese 60 Jahre alte Meldung bei der Beurteilung heutiger Problemen?
    Und wo bezeichnet der Autor Nordkorea als "Aggressor"?
    Ansonsten: Ganz gut zusammenfassender Artikel.

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    "Dass es Nordkoreas gutes Recht ist, aus Rache für Geschehnisse im Koreakrieg über Seoul eine Atombombe abzuwerfen? Wie viel bringt diese 60 Jahre alte Meldung bei der Beurteilung heutiger Problemen?"

    Das hat sicher niemand behauptet und der historische Background ist nötig, um den Antrieb der Nordkoreaner zu verstehen. Der Antrieb dürfte nicht Rache sein (die wäre selbstmörderisch) sondern Verteidigung.

    "Und wo bezeichnet der Autor Nordkorea als "Aggressor"?"

    Nirgends, aber ich meine das Wort "provokativ" gelesen zu haben und die Frage wie man "mehr Druck" ausüben könnte. Die übliche USA-freundliche Arroganz halt. Dabei sind nach wie vor die Amerikaner die einzigen die jemals so eine Bombe eingesetzt haben und deren ultra-aggressive Politik war in der Vergangenheit für viele Länder direkte Antriebskraft eigene A-Waffen zu entwickeln, denn ohne wird man offenbar nicht ernst genommen.

    Auch Obama sollte sich lieber an machbare Projekte halten, A-Waffen schafft man nicht einfach so ab, sondern man macht sie überflüssig. Erst wenn es keinen Grund mehr gibt, andere Länder zu fürchten, besteht eine realistische Chance, dass auch die A-Waffen eingemottet werden. Von diesem Utopia sind wir leider noch mindestens Jahrzehnte entfernt, zumindest das erkennt Obama.

    "Dass es Nordkoreas gutes Recht ist, aus Rache für Geschehnisse im Koreakrieg über Seoul eine Atombombe abzuwerfen? Wie viel bringt diese 60 Jahre alte Meldung bei der Beurteilung heutiger Problemen?"

    Das hat sicher niemand behauptet und der historische Background ist nötig, um den Antrieb der Nordkoreaner zu verstehen. Der Antrieb dürfte nicht Rache sein (die wäre selbstmörderisch) sondern Verteidigung.

    "Und wo bezeichnet der Autor Nordkorea als "Aggressor"?"

    Nirgends, aber ich meine das Wort "provokativ" gelesen zu haben und die Frage wie man "mehr Druck" ausüben könnte. Die übliche USA-freundliche Arroganz halt. Dabei sind nach wie vor die Amerikaner die einzigen die jemals so eine Bombe eingesetzt haben und deren ultra-aggressive Politik war in der Vergangenheit für viele Länder direkte Antriebskraft eigene A-Waffen zu entwickeln, denn ohne wird man offenbar nicht ernst genommen.

    Auch Obama sollte sich lieber an machbare Projekte halten, A-Waffen schafft man nicht einfach so ab, sondern man macht sie überflüssig. Erst wenn es keinen Grund mehr gibt, andere Länder zu fürchten, besteht eine realistische Chance, dass auch die A-Waffen eingemottet werden. Von diesem Utopia sind wir leider noch mindestens Jahrzehnte entfernt, zumindest das erkennt Obama.

  2. Obma setzt uns allen ein Ziel: Die Welt ohne A-Waffen.
    Dieses Ziel muss er aber auch durchsetzen.
    Predigen darf nicht Sache des US-Präsidenten sein.
    Alle Welt wartet jetzt auf eine überzeugende Antwort
    auf die Provokation aus Nord-Korea.

    China wird beschwichtigen in der Koreafrage.
    Die USA müßten an sich jetzt, ohne lange zu fackeln,
    zuschlagen. Da er das aber nicht anordnen wird,
    rückt er sich in die Nähe von Jimmy Carter.

    Was die A-Waffen im Grundsatz anbelangt, so sind
    sie die Zusatzpower für fehlende Mannschafts-
    stärke im Felde. Hinzu kommt natürlich die Abschreckung.

    Man bedenke, wie sich Staaten durch A-Waffen
    zusätzlich absichern:

    Frankreich neutralisiert Deutschland.
    Russland neutralisiert China und die USA.
    Indien neutralisiert China und behält den Overkill gegen Pakistan.
    Pakistan schreckt Indien ab.
    China schreckt Japan ab.
    Israel schreckt den IRAN ab.

    Russland beispielsweise würde auch dann nicht ohne A-Waffen
    Politik machen, wenn die russische Armee modernst ausgestattet
    wäre.

    Man merkt: Obmas Traum bleibt in diesem Zeitalter der Verknappung
    der Recourcen ein Traum. Hinzu kommt: Ohne A-Waffen werden
    klassiche Kriege wieder führbar!

    ______________________________________________________________
    Die Aufklärung darf kein leerer Wahn werden in einer Zeit der Anmaßungen.

  3. 4. Na ja

    "Dass es Nordkoreas gutes Recht ist, aus Rache für Geschehnisse im Koreakrieg über Seoul eine Atombombe abzuwerfen? Wie viel bringt diese 60 Jahre alte Meldung bei der Beurteilung heutiger Problemen?"

    Das hat sicher niemand behauptet und der historische Background ist nötig, um den Antrieb der Nordkoreaner zu verstehen. Der Antrieb dürfte nicht Rache sein (die wäre selbstmörderisch) sondern Verteidigung.

    "Und wo bezeichnet der Autor Nordkorea als "Aggressor"?"

    Nirgends, aber ich meine das Wort "provokativ" gelesen zu haben und die Frage wie man "mehr Druck" ausüben könnte. Die übliche USA-freundliche Arroganz halt. Dabei sind nach wie vor die Amerikaner die einzigen die jemals so eine Bombe eingesetzt haben und deren ultra-aggressive Politik war in der Vergangenheit für viele Länder direkte Antriebskraft eigene A-Waffen zu entwickeln, denn ohne wird man offenbar nicht ernst genommen.

    Auch Obama sollte sich lieber an machbare Projekte halten, A-Waffen schafft man nicht einfach so ab, sondern man macht sie überflüssig. Erst wenn es keinen Grund mehr gibt, andere Länder zu fürchten, besteht eine realistische Chance, dass auch die A-Waffen eingemottet werden. Von diesem Utopia sind wir leider noch mindestens Jahrzehnte entfernt, zumindest das erkennt Obama.

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    • maddus
    • 05.04.2009 um 23:35 Uhr

    "...der historische Background ist nötig, um den Antrieb der Nordkoreaner zu verstehen. Der Antrieb dürfte nicht Rache sein (die wäre selbstmörderisch) sondern Verteidigung."
    Meiner Meinung nach kommt es eher auf den Antrieb von Kim Jong Il an als auf den der Nordkoreaner. Würde man die fragen, würden sie sich wohl eher Essen als Atombomben wünschen, egal was im Koreakrieg passierte. Und ob sich das Verhalten von Kim Jong Il wirklich aus historischen background begründen lässt, wag ich zu bezweifeln. Ich glaube eher, er ist beispielloser Fanatiker.
    Außerdem ist eine Atombombe eine denkbar schlechte Waffe zur Verteidigung und auch das Abschreckungspotenzial ist eher gering, wenn man die Bombe nicht auf ne Rakete bekommt.
    Ansonsten stimme ich Ihrem Kommentar absolut zu.

    • maddus
    • 05.04.2009 um 23:35 Uhr

    "...der historische Background ist nötig, um den Antrieb der Nordkoreaner zu verstehen. Der Antrieb dürfte nicht Rache sein (die wäre selbstmörderisch) sondern Verteidigung."
    Meiner Meinung nach kommt es eher auf den Antrieb von Kim Jong Il an als auf den der Nordkoreaner. Würde man die fragen, würden sie sich wohl eher Essen als Atombomben wünschen, egal was im Koreakrieg passierte. Und ob sich das Verhalten von Kim Jong Il wirklich aus historischen background begründen lässt, wag ich zu bezweifeln. Ich glaube eher, er ist beispielloser Fanatiker.
    Außerdem ist eine Atombombe eine denkbar schlechte Waffe zur Verteidigung und auch das Abschreckungspotenzial ist eher gering, wenn man die Bombe nicht auf ne Rakete bekommt.
    Ansonsten stimme ich Ihrem Kommentar absolut zu.

    • maddus
    • 05.04.2009 um 23:35 Uhr

    "...der historische Background ist nötig, um den Antrieb der Nordkoreaner zu verstehen. Der Antrieb dürfte nicht Rache sein (die wäre selbstmörderisch) sondern Verteidigung."
    Meiner Meinung nach kommt es eher auf den Antrieb von Kim Jong Il an als auf den der Nordkoreaner. Würde man die fragen, würden sie sich wohl eher Essen als Atombomben wünschen, egal was im Koreakrieg passierte. Und ob sich das Verhalten von Kim Jong Il wirklich aus historischen background begründen lässt, wag ich zu bezweifeln. Ich glaube eher, er ist beispielloser Fanatiker.
    Außerdem ist eine Atombombe eine denkbar schlechte Waffe zur Verteidigung und auch das Abschreckungspotenzial ist eher gering, wenn man die Bombe nicht auf ne Rakete bekommt.
    Ansonsten stimme ich Ihrem Kommentar absolut zu.

    Antwort auf "Na ja"
  4. [entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ew]

  5. Sogar 60 jahre später lässt sich feststellen das die Entwicklung des Aufrüstens seitens der USA nie aufgehört hat... Mit dem Resultat das die USA das weitaus grösste offizielle Militärbudget plus noch ein inoffizielles Budget dafür haben. X mal grösser als die nächsten in der Tabelle aufgelisteten Länder kombiniert...

    Wofür? Für die durchsetzung der ausgedachten Strategien... gerne multilateral, also mit Hilfe anderer "Partner" die man irgendwie von der Richtigkeit des Tuns überzeugte, aber gerne auch unilateral...

    ...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    • iDog
    • 06.04.2009 um 8:04 Uhr

    wer berichtet ueber die abschuesse der neuen franzoesischen traegerraketen vom truppenuebungsplatz biscarosse am atlantik SW frankreich , die fuer die neuen atomsprenkkoepfe getestet werden ? interessiert keine sau : 3000 demonstranten unter hubschrauber bewachung - keine berichterstattung in franzoesischen medien.

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