Umweltskandal Finstere FischereiSeite 2/2
»Der unerwünschte Beifang der Kaisergranat-Fischerei in der Nordsee besteht zu einem großen Teil aus jungen Kabeljauen«, sagt Karoline Schacht. Weil die Fische zu klein sind für die reguläre Vermarktung, heißt es: Weg damit! Eine ökologisch fragwürdige Delikatesse ist auch die Seezunge. Dieser Plattfisch gehört neben Kabeljau, Scholle und Kaisergranat zu den Hauptzielarten der Bodenfischerei in der Nordsee. Er wird durch Baumkurren, die mit Kufen und Ketten über den Boden pflügen, aufgescheucht ins Grundschleppnetz. Die Seezunge, wegen ihres festen weißen Fleisches sehr geschätzt, ist besonders teuer. Doch wenn ihr rechtsseitig liegendes Augenpaar vom Teller hochschaut, dann sollte man sich ein halbes Dutzend Augenpaare von Schollen dazu denken.
»Für ein Kilo vermarktbare Seezunge werden bis zu sieben Kilo Scholle verschwendet«, mahnt der WWF in seiner Broschüre Meerestiere sind kein Müll!. Die häufigeren, schwarmbildenden Schollen sind viel billiger und landen zusammen mit den Seezungen im Netz. Sie müssen jedoch zur Marktfähigkeit größer sein als Seezungen. Mit untermaßigen Schollen wird dann häufig nach Ex-und-hopp-Manier verfahren. Den »Rückwurf-Irrsinn« prangern nicht nur Meeresschützer an. Auch von der Bundesregierung unterhaltene Wissenschaftler wie Reinhold Hahne (Institut für Fischereiökologie, Hamburg) oder Christoph Stransky (Institut für Seefischerei, ebendort) fordern, den Beifang künftig ähnlich wie in Norwegen anzulanden. »Der Rückwurf führt zu Fehleinschätzungen der Bestände«, sagt Hahne.
»Leider sind wir an das Gemeinschaftsrecht der EU gebunden«, sekundiert sein Kollege Stransky. Der relativ träge Staatenverbund folge oft nicht dem Rat der Wissenschaft. Es sei sinnvoll, den Fisch im Beifang zu verwerten, statt ihn zu verwerfen. Dazu müsse man auch die Mindestmaße reduzieren. Island nutze beispielhaft wichtige Informationen aus dem Beifang. »Enthält er in einem Fanggebiet sehr viel Jungfische, dann wird dieses ad hoc gesperrt«, erklärt Stransky. Denn wer Jungfische wegfängt, der zerstört den Ertrag von morgen. Um generell den Beifang zu reduzieren, seien auch selektivere Fanggeräte sinnvoll, etwa Netze mit größeren Maschenweiten – weniger Beifang, bessere Erträge für die Zukunft.
Insider wissen, dass auch Norwegens Fischer keine Heiligen sind. Trotz drastischer Strafandrohung werfen auch sie nicht verwertbaren Fang heimlich zurück. Denn die Meere sind weit, die Kontrolleure fern. Dänemark hat deshalb freiwillige Videokontrollen an Bord eingeführt. Diese transparente Fischerei funktioniert – dank Belohnung. »Für gute Praxis gibt es eben höhere Fangquoten«, erklärt Stransky. »Das wäre auch in Deutschland sinnvoll.« Die Dänen deklarieren ihr Anreizsystem als »Forschungsquote«. Das wäre ein neues Label für ökobewusste Fischesser: Aus wissenschaftlich kontrolliertem Fang!
Der WWF hat eine an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) gerichtete E-Mail-Aktion zum Thema Beifang gestartet. Jeder, der sich gegen die Ressourcenverschwendung in den Meeren aussprechen möchte, kann dies hier tun.
- Datum 17.09.2009 - 17:37 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, 15.4.2009 - 05:22 Uhr
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blink - hallo und gute nacht
Soviel zu den angeblich sich perfekt ausbalancierenden und regelnden Marktkräften... Alles so schön Optimal... im Jahresabschlussbericht für die Aktionäre und Finanzmärkte...
Dummheit scheint keine Grenzen zu kennen und erst wenn der letzte Baum gefällt, das letzte Tier getötet haben wir eine Chance festzustellen das wir Geld nicht essen können
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Nicht allein die Marktkräfte regeln die Fischrei weltweit, sondern insbesondere in Europa die Politik mit ihren Fangquoten, die weit über dem für die Bestände verträglichen Maß liegen. Wenn dann noch die im Artikel genannten - und im Übrigen hinlänglich bekannten - Methoden in die Ökobilanz mit einbezogen werden, dann kann man verstehen, warum die Bestände so rapide abnehmen.
Leider scheint kein entscheidungsbefugter Politiker "radikal" genug zu sein, Fangquoten aufzustellen und auch durchzusetzen, die langfristig für die Natur, und vor allem auch für die Fischer, ein Überleben ermöglichen.
Stattdessen werden Entwicklungsländern wie Senegal Gelder gezahlt, um vor deren Küsten mit europäischen Fangflotten "operieren" zu dürfen. Als diese Gewässer "leergefischt" waren, wurde eben Mauretanien zum "Partner" (= Ausgebeuteten).
Andererseits muss man auch für die Fischer Verständnis haben, die Häfen blockieren, um ihre Interessen durchzusetzen, d.h. ihre Möglichkeit zu erhalten, mit ihrem Einkommen ihre Familien zu ernähren. Das Übel sind nicht diese Fischer, sondern die großen Handelskonzerne, die mit billig erzeugten Massenprodukten die Preise drücken und damit den "kleinen" Fischern die Existenzgrundlage nehmen.
Aber letztendlich muss sich jeder an der eigenen Nase packen, und seine eigenen Einkaufsgewohnheiten überdenken. Sonderangebote sind leider oft nur momentan ein Gewinn, langfristig gesehen wird häufig ein Verlustgeschäft daraus...
Darum: Lieber ab und zu Qualität, und ansonsten Gemüse aus der Region, als ständig viel billigen Fisch (und Fleisch, da ist es ganz ähnlich). Ein nicht durch Schleppnetzmethode zerquetschter Fisch schmeckt übrigens auch viel besser...
P.S.: Auch als Student mit einem Einkommen von 700 - 1000 €/Monat habe ich schon so eingekauft, also komme mir bitte (fast) niemand damit, dass man sich das nicht leisten könne; es bedarf lediglich einiger Umstellungen und Umständen beim Einkaufen!
Nicht allein die Marktkräfte regeln die Fischrei weltweit, sondern insbesondere in Europa die Politik mit ihren Fangquoten, die weit über dem für die Bestände verträglichen Maß liegen. Wenn dann noch die im Artikel genannten - und im Übrigen hinlänglich bekannten - Methoden in die Ökobilanz mit einbezogen werden, dann kann man verstehen, warum die Bestände so rapide abnehmen.
Leider scheint kein entscheidungsbefugter Politiker "radikal" genug zu sein, Fangquoten aufzustellen und auch durchzusetzen, die langfristig für die Natur, und vor allem auch für die Fischer, ein Überleben ermöglichen.
Stattdessen werden Entwicklungsländern wie Senegal Gelder gezahlt, um vor deren Küsten mit europäischen Fangflotten "operieren" zu dürfen. Als diese Gewässer "leergefischt" waren, wurde eben Mauretanien zum "Partner" (= Ausgebeuteten).
Andererseits muss man auch für die Fischer Verständnis haben, die Häfen blockieren, um ihre Interessen durchzusetzen, d.h. ihre Möglichkeit zu erhalten, mit ihrem Einkommen ihre Familien zu ernähren. Das Übel sind nicht diese Fischer, sondern die großen Handelskonzerne, die mit billig erzeugten Massenprodukten die Preise drücken und damit den "kleinen" Fischern die Existenzgrundlage nehmen.
Aber letztendlich muss sich jeder an der eigenen Nase packen, und seine eigenen Einkaufsgewohnheiten überdenken. Sonderangebote sind leider oft nur momentan ein Gewinn, langfristig gesehen wird häufig ein Verlustgeschäft daraus...
Darum: Lieber ab und zu Qualität, und ansonsten Gemüse aus der Region, als ständig viel billigen Fisch (und Fleisch, da ist es ganz ähnlich). Ein nicht durch Schleppnetzmethode zerquetschter Fisch schmeckt übrigens auch viel besser...
P.S.: Auch als Student mit einem Einkommen von 700 - 1000 €/Monat habe ich schon so eingekauft, also komme mir bitte (fast) niemand damit, dass man sich das nicht leisten könne; es bedarf lediglich einiger Umstellungen und Umständen beim Einkaufen!
udn es wird sich wohl nichts daran ändern, denn auf EU ebene sind die Staaten mit starker Fischfangindustrie , was Beschränkungen angeht, so konsensfähig wie eine Horde Schimpansen, denen man ne Banane in den Käfig wirft. Obwohl: womöglich würden die doch den besseren Konsens finden.
Die größte Gefahr der Menschheit ist der Mensch. (Pathetisch aber wahr)
Der Irrsinn der kommerziellen Fischerei ist eigentlich seit Jahren bekannt. Insofern sagt der Artikel nichts Neues, sondern bestätigt bereits Bekanntes - was aber dennoch nicht gegen ihn spricht, denn um zumindest den Funken einer Chance auf Besserung zu wahren, muss man das Problem weiter thematisieren.
Wobei realistisch betrachtet, sich wahrscheinlich erst dann etwas ändern wird, wenn die Bestände derart überfischt sind, dass die Branche von selbst zusammen bricht. Warnungen gab es auch im sattsam bekannten Fall der neufundländischen Kabeljaufischerei, nur wurden die genauso ignoriert wie es auch im aktuellen Fall sein wird.
Ein gewöhnlicher Fischtrawler ist mit Fischradar und dgl. heutzutage besser ausgerüstet als mancher Zerstörer im 2. Wk. Analog dazu müssten Jäger mit Schnellfeuergewehren, Handgranaten und Panzern zur Treibjagd in den Wald ziehen, um einen vergleichbaren technologischen Standard zu beweisen.
Wie gesagt, "Besserung" ist wohl erst dann zu erwarten, wenn die Fischereiwirtschaft den Ast auf dem sie sitzt, endgültig abgesägt hat.....
... wenn die Fischmarktkriese kommt, pumpen die Staaten dann Fisch statt Geld in den Markt, um ihn zu stabilisieren?
zeigt ja, wohin der Trend geht. Niemand steht heutzutage an der Fleischtheke im Supermarkt und wartet auf den Jäger, der einen Hasen oder gar ein Wildschwein heranschleppt. Alles wird selbstverständlich in Massentierhaltung erzeugt.
Das wird mit Fischen in Zukunft nicht anders sein. Bei Süsswasserfischen wie Forelle und Karpfen erwartet jeder dass sie aus einem Weiher oder Produktionsbecken kommen. Lachs, Muscheln und Garnelen kommen ebenfalls längst aus Aquakulturen.
Selbst hier , im nicht gerade meernahen Saarland, soll demnächst in einer "Mari-Kultur" mit der Produktion von (Salzwasser)-Fischen wie Wolfsbarsch (Loup de mer), Dorade und Stör begonnen werden (http://www.sw-vk.de/gav/f...). Ob Zuchtfische, die optimal verköstigt, gehegt, gepflegt und vor dem Schlachten auch noch durch Unterkühlung betäubt werden glücklicher sind als ihre kilometerweit gejagten und im Netz zappelnden Freiland-Artgenossen?
Vielleicht wird schon die nächste Generation die Hochseefischerei nur noch als Folklore und aus alten Filmen kennen. In Entwicklungsländern wird man sich diese Technologie kaum leisten können. Die Leute dort wird man dann wohl mit Fischersatz aus Gen-Soja verköstigen.
... wenn die Fischmarktkriese kommt, pumpen die Staaten dann Fisch statt Geld in den Markt, um ihn zu stabilisieren?
zeigt ja, wohin der Trend geht. Niemand steht heutzutage an der Fleischtheke im Supermarkt und wartet auf den Jäger, der einen Hasen oder gar ein Wildschwein heranschleppt. Alles wird selbstverständlich in Massentierhaltung erzeugt.
Das wird mit Fischen in Zukunft nicht anders sein. Bei Süsswasserfischen wie Forelle und Karpfen erwartet jeder dass sie aus einem Weiher oder Produktionsbecken kommen. Lachs, Muscheln und Garnelen kommen ebenfalls längst aus Aquakulturen.
Selbst hier , im nicht gerade meernahen Saarland, soll demnächst in einer "Mari-Kultur" mit der Produktion von (Salzwasser)-Fischen wie Wolfsbarsch (Loup de mer), Dorade und Stör begonnen werden (http://www.sw-vk.de/gav/f...). Ob Zuchtfische, die optimal verköstigt, gehegt, gepflegt und vor dem Schlachten auch noch durch Unterkühlung betäubt werden glücklicher sind als ihre kilometerweit gejagten und im Netz zappelnden Freiland-Artgenossen?
Vielleicht wird schon die nächste Generation die Hochseefischerei nur noch als Folklore und aus alten Filmen kennen. In Entwicklungsländern wird man sich diese Technologie kaum leisten können. Die Leute dort wird man dann wohl mit Fischersatz aus Gen-Soja verköstigen.
... wenn die Fischmarktkriese kommt, pumpen die Staaten dann Fisch statt Geld in den Markt, um ihn zu stabilisieren?
Wenn bis dahin noch Geld vorhanden ist, und nicht schon zum Löschen anderer Grossbrände ausgegeben wurde, wahrscheinlich. Eines der Grundprinzipien staatlicher Interventionspolitik ist offenbar, Dummheit und Inkompetenz in grossem Massstab zu belohnen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass Leute, die sich derart grob verkalkuliert haben, auch dann mit Unterstützung rechnen können, wenn sie nicht für das Funktionieren der Wirtschaft als Ganzes überlebenswichtig sind (und das sind ja die wenigsten). Merkwürdig nur, dass es immer die vermeintlichen Stützen der Wirtschaft sind, die von den vermeintlich unwichtigen mitgeschleppt werden müssen.....
Der Ozean bietet darüber hinaus den Vorteil, das, was sich unter seiner Oberfläche befindet, dem menschlichen Blick zu entziehen. Aus den Augen aus dem Sinn.
"All collapsed, and the great shroud Of the sea rolled on as it had Five thousand years ago." Ich schätze Meliville passt besser auf die aktuelle Situation als uns allen lieb sein kann.
Wenn bis dahin noch Geld vorhanden ist, und nicht schon zum Löschen anderer Grossbrände ausgegeben wurde, wahrscheinlich. Eines der Grundprinzipien staatlicher Interventionspolitik ist offenbar, Dummheit und Inkompetenz in grossem Massstab zu belohnen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass Leute, die sich derart grob verkalkuliert haben, auch dann mit Unterstützung rechnen können, wenn sie nicht für das Funktionieren der Wirtschaft als Ganzes überlebenswichtig sind (und das sind ja die wenigsten). Merkwürdig nur, dass es immer die vermeintlichen Stützen der Wirtschaft sind, die von den vermeintlich unwichtigen mitgeschleppt werden müssen.....
Der Ozean bietet darüber hinaus den Vorteil, das, was sich unter seiner Oberfläche befindet, dem menschlichen Blick zu entziehen. Aus den Augen aus dem Sinn.
"All collapsed, and the great shroud Of the sea rolled on as it had Five thousand years ago." Ich schätze Meliville passt besser auf die aktuelle Situation als uns allen lieb sein kann.
Wenn bis dahin noch Geld vorhanden ist, und nicht schon zum Löschen anderer Grossbrände ausgegeben wurde, wahrscheinlich. Eines der Grundprinzipien staatlicher Interventionspolitik ist offenbar, Dummheit und Inkompetenz in grossem Massstab zu belohnen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass Leute, die sich derart grob verkalkuliert haben, auch dann mit Unterstützung rechnen können, wenn sie nicht für das Funktionieren der Wirtschaft als Ganzes überlebenswichtig sind (und das sind ja die wenigsten). Merkwürdig nur, dass es immer die vermeintlichen Stützen der Wirtschaft sind, die von den vermeintlich unwichtigen mitgeschleppt werden müssen.....
Der Ozean bietet darüber hinaus den Vorteil, das, was sich unter seiner Oberfläche befindet, dem menschlichen Blick zu entziehen. Aus den Augen aus dem Sinn.
"All collapsed, and the great shroud Of the sea rolled on as it had Five thousand years ago." Ich schätze Meliville passt besser auf die aktuelle Situation als uns allen lieb sein kann.
Ob Raubfischerei oder Raubholzung: Nur nachhaltiges Wirtschaften nutzt, die alten Methoden sind so obskur wie das öffentliche Tragen von Blankwaffen im Berlin von heute.
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In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
ideologische Heimat hat: die FDP.…
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www.strategiepartei.de
Kann aber wohl noch nicht gewählt werden.
www.strategiepartei.de
Kann aber wohl noch nicht gewählt werden.
Zitat: "In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
aussprechen und zu keinem Parteiprogramm."
Das kann ich in gewisser Hinsicht verstehen, es gibt auch für mich keine Partei, hinter deren Programm ich zu 100% stehe. Dennoch werden im September mehrere dieser Parteien gewählt werden und uns regieren. Und ich werde mich wie immer für diejenige entscheiden, der ich am ehesten zutraue, sich wirklich für den Schutz unserere Lebensgrundlage einzusetzen.
Möglicherweise ist mein Statement da missverständlich: Ich selbst werde natürlich wählen gehen, werde aber nicht parteipolitisch Position beziehen, ausser: Wählt um eurer selbst willen nicht FDP, das sind die Lautsprecher der Schurken im gerade laufenden Welt-Krisen-Spiel
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In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
ideologische Heimat hat: die FDP.…
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Möglicherweise ist mein Statement da missverständlich: Ich selbst werde natürlich wählen gehen, werde aber nicht parteipolitisch Position beziehen, ausser: Wählt um eurer selbst willen nicht FDP, das sind die Lautsprecher der Schurken im gerade laufenden Welt-Krisen-Spiel
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In diesem Wahljahr werde ich mich für keine Partei
aussprechen und zu keinem Parteiprogramm. Aber ich
werde nicht aufhören, zu sagen, dass diese Krise eine
ideologische Heimat hat: die FDP.…
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