Deutsche in der NHL Gastarbeiter in Flip-FlopsSeite 2/2
Dass dennoch dreimal nacheinander in der zweiten Play-off-Runde das Aus kam, ist für Ehrhoff unerklärlich. "Wir haben - woran es auch immer gelegen haben mag - einfach nicht unser volles Potential abrufen können", sagt der 26-Jährige, der zu den vier besten Verteidigern im Team gehört. San Jose verlängerte seinen Vertrag vor kurzem um drei Jahre. Ehrhoff verdient bis 2011 insgesamt 9,3 Millionen Dollar.
Goc hingegen ist eher einer von vielen im Team - und dennoch äußerst wichtig. Trainer Todd McLellan wechselt ihn gerne bei Über- oder Unterzahlsituationen ein, Goc sieht dies als "enormen Vertrauensbeweis." Beim Powerplay oder dem so genannten Penatly-Killing stehen nur die absolut Zuverlässigsten auf dem Eis.
Wenn am heutigen Mittwoch die Play-offs beginnen, werden Goc und Ehrhoff mit ihren San Jose Sharks die Gejagten sein. Die Vorrunde hat die Mannschaft erstmals in der Vereinsgeschichte auf Platz eins abgeschlossen. Ehrhoff führt dies auf die guten Neuverpflichtungen und die große Erfahrung zurück, die mittlerweile selbst die Jüngeren im Team haben. Goc sieht den Erfolg unter anderem im gewachsenen Selbstvertrauen begründet: "Wenn alle ihre Leistung bringen, sind wir eine sehr unangenehme Truppe", sagt Goc.
Das große Plus ist die Heimstärke. Keine andere Mannschaft hat in dieser Saison öfter daheim gewonnen als die Sharks. Der HP Pavilion direkt in Downtown San Jose, den alle nur Haifischbecken (Shark Tank) nennen, ist eine Festung und an Lautstärke kaum zu überbieten. Marco Sturm spricht auch dreieinhalb Jahre nach seinem Wechsel immer noch von "der besten Stimmung in der NHL."
San Jose ist der Beweis, dass Eishockey im kalifornischen Klima ein Erfolg sein kann - auch wenn das in Kanada niemand so Recht glauben mag. "Unsere Heimspiele sind immer ausverkauft", freut sich Ehrhoff. Ihm gefalle es in Kalifornien sehr gut, betont der Deutsche. Vor allem das Wetter sei wunderbar. "Spätestens im März werden Shorts und Flip-Flops rausgeholt."
- Datum 16.04.2009 - 01:06 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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...und die "Eisbären" haben ihren vierten Meistertitel geholt.
"Was juckt es eine deutsche Eiche, wenn sich eine Sau dran scheuert!"
oder
Was ist an der NHL so interessant - schließlich haben wir ja auch eine (internationale) Meisterschaft im eigenen Land.
Da kommt es nur zu Recht, dass die Berliner wieder den Titel geholt haben. Schließlich setzen die wenigstens noch auf den eigenen Nachwuchs und haben Felski!
Felski - ein klasse Spieler, der nicht "für eine Hand voll Dollar" seinen Klub verlässt, damit er mehr Kohle einstreichen kann und dafür auf der Bank sitzt.
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