Atomrüstung Riskantes Spiel in Pjöngjang
Nordkoreas Regierung bleibt unberechenbar. Vor kurzem noch kündigte sie das Ende ihres Atomprogramms an, nun will sie aus den Abrüstungsgesprächen aussteigen. Neu ist das Hin und Her des Regimes nicht

© KNS/AFP/Getty Images
Die Führungsclique um Diktator Kim Jong Il hat Nordkorea fest im Griff
Vor zwei Jahren keimte Hoffnung auf. Der Internationalen Gemeinschaft war es im Rahmen der Sechsparteiengespräche gelungen, Nordkorea vom stufenweisen Abbau seines Atomprogramms zu überzeugen. Im Gegenzug bekam das Armenhaus Ostasiens Hilfsgüter geliefert, darunter Lebensmitteln und Heizöl.
Die Deeskalation des Dauerkonflikts schien auf einem guten Weg, denn Pjöngjang begann vor rund einem Jahr damit, seinen Yongbyon-Atomreaktor zu zerlegen. Und da das Regime sogar zustimmte, sein Atomprogramm prüfen zu lassen, strich die US-Regierung von George W. Bush das Land zur Belohnung von der Liste der den Terrorismus unterstützenden Staaten.
Ende 2008 aber war es vorbei mit der Hoffnung auf Entspannung. Seither bestimmt wieder eine aggressive Kriegsrhetorik die öffentlichen Verlautbarungen Pjöngjangs. Am 5. April diesen Jahres provozierte Nordkorea die Sechsergruppe Südkorea, China, Japan, Russland und die USA mit dem Start einer Langstreckenrakete.
In dem wiederholten Vor und Zurück Nordkoreas steckt eine gewisse Systematik, die sich aus den Zwangsläufigkeiten einer Militärdiktatur ergeben. Bereits 1994 will das Regime seinen Atomreaktor in Yongbyon stilllegen, vier Jahre später versucht es, eine Langstreckenrakete abzufeuern. Immerhin: Als Belohnung für den Verzicht auf weitere Raketentests lockert Washington seine Sanktionen.
2002 dann die erneute Wende: Es wird bekannt, dass Nordkorea atomwaffenfähiges Uran anreichern will; im Februar 2005 bekennt sich das Regime zum Besitz von Atomwaffen; ein Jahr später versucht Pjöngjang erneut, eine Langstreckenrakete zu starten, noch im selben Jahr zündet es seine erste Atomwaffe.
Die anschließenden UN-Sanktionen sind scharf, doch als die USA Gelder der nordkoreanischen Elite auf einer Bank im chinesischen Spielerparadies Macao freigeben, verspricht Pjöngjang, den Yongbyon-Atomreaktor zu demontieren, und ausländische Atominspekteure wieder ins Land zu lassen.
- Datum 15.04.2009 - 07:30 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, 14.4.2009
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Nordkorea ist nicht wie einst die Oststaaten oder Russland. Das Land wird von China und Russland unterstuetzt und kann dadurch seine Terrorherrschaft aufrechterhalten. Was passiert wenn die mal wirklich einen Erstschlag auf die USA oder Japan setzen? Gibt es dann wieder Beschwichtigungsversuche seitens China oder Russlands? Dann gibt es den Rueckschlag und die Welt steht in Flammen.
Die USA gefangen in China mit den 2 Billionen Dollar Krediten werden an der Leine kurz gehalten und die Konsequenzen fuer so eine Nachlaessigkeit werden gewaltiger sein als die der Finanzkrise. Nicht Amerika gehoert an die Leine sondern Staaten wie China und Russland gehoeren ermahnt denn bei einem Atomkrieg gibt es nur Verlierer keine Gewinner. Dreht man Nordkorea den Geldhahn ab und spricht klare Worte gegenueber China und Russland (Vetorechtverlust, Rauswurf aus der UN) dann gibt es auch kein Nordkorea Atomprogramm mehr.
Gerade der Westen unter der Führung der USA gehören an die Leine. Jetzt erinnert man sich plötzlich an die UN, aber als man Völkerrechtswidrige Angriffs- und bestartungskriege führt, künstliche Länder entstehen lässt und ständig Länder bedroht, weil diese nicht bereit sind dem Westen in den Ars.. zu kriechen, dann braucht man die UN nicht. Die USA verhindert seit Jahren jede Israel Resolution und das stört keinen aus dem Westen, obwohl Israel die ganze Region destabilisiert.
Gerade der Westen unter der Führung der USA gehören an die Leine. Jetzt erinnert man sich plötzlich an die UN, aber als man Völkerrechtswidrige Angriffs- und bestartungskriege führt, künstliche Länder entstehen lässt und ständig Länder bedroht, weil diese nicht bereit sind dem Westen in den Ars.. zu kriechen, dann braucht man die UN nicht. Die USA verhindert seit Jahren jede Israel Resolution und das stört keinen aus dem Westen, obwohl Israel die ganze Region destabilisiert.
Gerade der Westen unter der Führung der USA gehören an die Leine. Jetzt erinnert man sich plötzlich an die UN, aber als man Völkerrechtswidrige Angriffs- und bestartungskriege führt, künstliche Länder entstehen lässt und ständig Länder bedroht, weil diese nicht bereit sind dem Westen in den Ars.. zu kriechen, dann braucht man die UN nicht. Die USA verhindert seit Jahren jede Israel Resolution und das stört keinen aus dem Westen, obwohl Israel die ganze Region destabilisiert.
Daß die Nato-USA-EU Armeen weltweit Uranmunition verstreuen kritisiert die Zeitung nicht- http://www.youtube.com/wa...
Warum?
Nordkorea wird seine Atombombe(n) nicht einsetzen.
Nicht gegen Japan, nicht gegen USA, gegen niemanden.
Die Bombe dient dem Machterhalt der semireligösen Diktatur die anhand von Jemen und der DDR gesehen hat wie schnell ein Land verschwinden kann. Sogar der alte Freund China musste am Ende den Kapitalismus einführen.
Es gilt also die Welt aus Nordkorea rauszuhalten. Das beste Mittel in den Augen der Diktatur ist da die Atombombe.
"Bleibt weg oder wir schmeissen mit Uran!" das ist die Nachricht für die Welt.
Das das Land bevor es seine Atomrakete(n) zündet sofort dem Erdboden gleichgemacht wird - von ALLEN Nachbarn- das wissen die Machthaber in Pjönjang ganz bestimmt und das liegt auch nicht in ihrem Interesse.
Machterhalt in einer Welt die sie nicht verstehen, das ist alles worum es geht.
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