Guantanamo-Häftlinge Maria ohne Gnade

Österreichs Innenministerin Maria Fekter will die Aufnahme von Guantànamo-Häftlingen in Europa verhindern. Sie provoziert mit ihrem harten Kurs Merkel und Sarkozy

maria-fekter

Österreichs Innenministerin Maria Fekter spricht sich gegen eine Aufnahme von Häftlingen aus dem US-Gefängnis Guantanamo aus

Wenn sie das Wort ergreift, zuckt das Land meist zusammen. Die Stimme scharf wie ein Rasiermesser, im Ton kalt, knapp und schnippisch. Was sie zu sagen hat, lässt wenig Zweifel offen, dass hier eine Frau spricht, die sich am liebsten im Scharfrichter-Deutsch der Welt mitteilt. Die österreichische Innenministerin Maria Fekter, 53, versäumt keine Gelegenheit, ihrem Beinamen "Maria-ohne-Gnade" alle Ehre zu machen. So kennt man sie in Wien, so kennt man sie auf der europäischen Bühne.

Beim Treffen der EU-Innenminister zu Beginn der Woche verblüffte die ehemalige Klosterschülerin aber auch jene Kollegen, die mit der Hardlinerin bereits bestens vertraut waren. Auf der Tagesordnung stand die Aufnahme von Häftlingen aus dem amerikanischen Internierungslager Guantànamo, denen US-Präsident Barack Obama die Freiheit versprochen hat.

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Es handelt sich dabei um rund 50 Menschen, die ohne eigenes Verschulden in die Fänge der amerikanischen Militärjustiz geraten waren und nun nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren können, weil dort für sie Gefahr an Leib und Leben besteht. Nur mühsam haben sich viele europäische Staaten dazu durchgerungen, diesen Opfern der US-Selbstjustiz Asyl zu bieten.

Nicht so Österreich: Standhaft weigert sich das neutrale Land seit je einem aus Guantànamo Entlassenen Aufenthaltsrechte zu gewähren. Als nach der Vereidigung von Barack Obama das Freilassungs-Versprechen spruchreif wurde, bekräftigte die österreichische Regierungsspitze: "Das ist ein Problem, das die Amerikaner geschaffen haben; jetzt sollen sie es auch selbst lösen."

Nun verschärfte die österreichische Innenministerin den ablehnenden Kurs der Wiener Regierung und erzeugt dadurch europäische Probleme. Sollten einzelne Häftlinge in einem Land des Schengen-Raumes Asyl finden, schlug Maria Fekter Alarm, so könnten diese ja die Reisefreiheit ausnutzen und quasi durch die Hintertür unkontrolliert in den idyllischen Alpenstaat einsickern. Dagegen verwahre sich ihr Land. Sie forderte vielmehr, Guantànamo-Häftlinge dürften nur auf Basis eines "territorial eingeschränkten Visums" in Europa Zuflucht finden. Zudem müssten sich potenzielle Aufnahmeländer zur Rücknahme all jener verpflichten, die außerhalb dieser Visa-Zone aufgegriffen würden.

Dass diese eigenwillige Idee sämtliche europäischen Regeln auf den Kopf stellen und eine neue Kategorie von Asylanten schaffen würde, stört die Ministerin nicht im Geringsten. Im Gegenteil: Zurückgekehrt in Wien stellte sie in den Raum, Österreich könnte ja eine europäische Lösung blockieren, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden.

Leser-Kommentare
  1. Weiter so, Frau Fekter.

  2. Die USA haben genügend Platz bei sich, um die ehem. Guantanomo-Häftlinge bei sich unterzubringen, zumal sie dieses Problem selbst erzeugt haben.

    Nicht nachzuvollziehen ist, warum die Europäer sich unverschuldet einer potentiellen Gefährung aussetzen sollen.

    Und warum soll, wenn europäische Länder diese Häftlinge schon aufnehmen wollen, die Idee von Freau Fekter keine gute Lösung sein? Besondere Umstände erfordern besondere Massnahmen. Sollen doch die Deutschen oder die Franzosen die Häftlinge in ihrem Terretorium behalten, wenn sie sie aufnehmen.

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    "[..]Guantànamo-Häftlinge dürften nur auf Basis eines "territorial eingeschränkten Visums" in Europa Zuflucht finden. Zudem müssten sich potenzielle Aufnahmeländer zur Rücknahme all jener verpflichten, die außerhalb dieser Visa-Zone aufgegriffen würden[..]"

    Toll, erst werden einige von Ihnen zu unrecht verschleppt und gefoltert und jetzt sind solche Tenöre, selbst in Forenbeiträgen, zu hören.
    Warum sollen Unschuldige - um solche handlet es sich - nicht frei reisen dürfen?

    Was wäre, wenn unser Geheimdienst meinte, ich wäre verdächtig und unterstützen den CIA mich ausser Landes in eine systematische Folteranstalt zu bringen? Seit diesem Schicksal bin ich also nie mehr freier Bürger? Weil anderen es an Aufgeklärtheit und Solidarität fehlt? Erst war ich gezwungen, in einer 1m*1m Kammer für mehrere Wochen zu vegetieren oder an der Decke, nackt, an den Armen aufgehängt Tagelang zu stehen - und dann, wenn ich überlebt habe, bin ich gezwungen, nachdem meine Unschuld festgestellt wurde, in dem Land zu bleiben, was mich unter Umständen aufnimmt? Darf nie mehr Rechte eines freien Bürgers besitzen? Weil manche einfach zu faul oder egoistisch sind, mal kurz meine Geschichte genauer zu hinterfragen?

    ...so wie es die Beiträge vor mir zeigen, würden die meisten Mitbürger meiner Gesellschaft mich wohl am liebsten wieder wegsperren.
    Hat von den Vor-Postern mal jemand den Film Philadelphia mit Tom Hanks gesehen? Ich hoffe, Sie waren wenigstens konsequent und haben auch mit dem Aidsinfizierten kein Mitleid gehabt. Sie muessten im Prinzip auch Paranoia gehabt haben, dass der Kranke sie berührt und Sie dann tot umfallen. Wahrscheinlich wettern Sie selbst noch gegen Leute, die kranke Menschen ausgrenzen und glauben von sich selbst, niemals sowas in der Art zu tun. Deswegen tönen Sie auch so laut und sind schnippig. Aber gehen Sie mal tief in sich und seien Sie ehrlich: Sie würden doch sicher heimlich denken: "Der Aidskranke? - ja der ist nett, aber kann der nicht da bleiben wo er ist? (besser nicht einer potentiellen Gefahr aussetzen...)"

    Unaufgeklärt, amoralisch wie ich finde und zu einfach. Grundstein zum Gedankengut von vor 70 Jahren und die dunklen Zeiten davor. Sie fragen sich, wie es zu den dunklen Seiten unserer Geschichte kommen konnte?
    Ähnliche Einstellungen wie oben, Einstellungen Menschen gegenüber, deren Schicksale oder Hintergründe einen nicht genau interessieren, wo man nicht genau nachfragen möchte - weils zu anstregend ist oder nicht in den Kram passt - ähnliche Einstellungen sind der Grundstein zu dunklen Zeiten...

    diese 50 Gitmo Insassen vollkommen unschuldig sind dann stuende einer Aufnahme dieser Leute in der USA doch nichts im Wege .Es ist doch auch nur eine Vermutung dass ihnen in der eignen Heimat Gefahr droht. Wahrscheinlich sind die nicht so unschuldig und sollen ueber andere Laender verteilt werden.

    "[..]Guantànamo-Häftlinge dürften nur auf Basis eines "territorial eingeschränkten Visums" in Europa Zuflucht finden. Zudem müssten sich potenzielle Aufnahmeländer zur Rücknahme all jener verpflichten, die außerhalb dieser Visa-Zone aufgegriffen würden[..]"

    Toll, erst werden einige von Ihnen zu unrecht verschleppt und gefoltert und jetzt sind solche Tenöre, selbst in Forenbeiträgen, zu hören.
    Warum sollen Unschuldige - um solche handlet es sich - nicht frei reisen dürfen?

    Was wäre, wenn unser Geheimdienst meinte, ich wäre verdächtig und unterstützen den CIA mich ausser Landes in eine systematische Folteranstalt zu bringen? Seit diesem Schicksal bin ich also nie mehr freier Bürger? Weil anderen es an Aufgeklärtheit und Solidarität fehlt? Erst war ich gezwungen, in einer 1m*1m Kammer für mehrere Wochen zu vegetieren oder an der Decke, nackt, an den Armen aufgehängt Tagelang zu stehen - und dann, wenn ich überlebt habe, bin ich gezwungen, nachdem meine Unschuld festgestellt wurde, in dem Land zu bleiben, was mich unter Umständen aufnimmt? Darf nie mehr Rechte eines freien Bürgers besitzen? Weil manche einfach zu faul oder egoistisch sind, mal kurz meine Geschichte genauer zu hinterfragen?

    ...so wie es die Beiträge vor mir zeigen, würden die meisten Mitbürger meiner Gesellschaft mich wohl am liebsten wieder wegsperren.
    Hat von den Vor-Postern mal jemand den Film Philadelphia mit Tom Hanks gesehen? Ich hoffe, Sie waren wenigstens konsequent und haben auch mit dem Aidsinfizierten kein Mitleid gehabt. Sie muessten im Prinzip auch Paranoia gehabt haben, dass der Kranke sie berührt und Sie dann tot umfallen. Wahrscheinlich wettern Sie selbst noch gegen Leute, die kranke Menschen ausgrenzen und glauben von sich selbst, niemals sowas in der Art zu tun. Deswegen tönen Sie auch so laut und sind schnippig. Aber gehen Sie mal tief in sich und seien Sie ehrlich: Sie würden doch sicher heimlich denken: "Der Aidskranke? - ja der ist nett, aber kann der nicht da bleiben wo er ist? (besser nicht einer potentiellen Gefahr aussetzen...)"

    Unaufgeklärt, amoralisch wie ich finde und zu einfach. Grundstein zum Gedankengut von vor 70 Jahren und die dunklen Zeiten davor. Sie fragen sich, wie es zu den dunklen Seiten unserer Geschichte kommen konnte?
    Ähnliche Einstellungen wie oben, Einstellungen Menschen gegenüber, deren Schicksale oder Hintergründe einen nicht genau interessieren, wo man nicht genau nachfragen möchte - weils zu anstregend ist oder nicht in den Kram passt - ähnliche Einstellungen sind der Grundstein zu dunklen Zeiten...

    diese 50 Gitmo Insassen vollkommen unschuldig sind dann stuende einer Aufnahme dieser Leute in der USA doch nichts im Wege .Es ist doch auch nur eine Vermutung dass ihnen in der eignen Heimat Gefahr droht. Wahrscheinlich sind die nicht so unschuldig und sollen ueber andere Laender verteilt werden.

  3. ich kann diese vorbehalte absolut nachvollziehen. weniger nachvollziehen kann ich allerdings die aussage des autors der absolutistisch von '50 menschen die absolut ohne eigenes verschulden in die fänge der bösen amis geraten sind`spricht und damit suggeriert, dass es sich hierbei um 100%ige unschuldslämmer handelt. da muss schon mal die frage gestattet sein, woher er das eigentlich so genau weiß?
    Vielleicht so unschuldig wie jene beiden freigelassenen saudis und jemeniten, die kaum auf freiem fuß sich erneut al qaida angeschlossen haben.

    ich bin der festen überzeugung, dass das letzte, was dieses land braucht, ex guantanamo häftlinge sind. wer bitte schön, kann garantieren, dass da keine lebenden zeitbomben(suicide bombers) zu uns kommen?

    ich halte das risiko schlicht für unkalkulierbar. die aufnahme diskussion ist sicherlich gut gemeint, keine frage, aber leider ist nicht alles, was gut gemeint ist auch richtig.

    • Anonym
    • 09.04.2009 um 19:43 Uhr

    Unsere österreichischen Brüder machen es uns mal wieder vor, da sollte der große vielleicht mal vom kleinen lernen. Wenigstens traut sich jemand die Frage zu stellen, die offenkudig ist:
    Warum wir?
    Die Frau hat Recht und behält Recht.

    Salus Publica Suprema Lex

  4. "[..]Guantànamo-Häftlinge dürften nur auf Basis eines "territorial eingeschränkten Visums" in Europa Zuflucht finden. Zudem müssten sich potenzielle Aufnahmeländer zur Rücknahme all jener verpflichten, die außerhalb dieser Visa-Zone aufgegriffen würden[..]"

    Toll, erst werden einige von Ihnen zu unrecht verschleppt und gefoltert und jetzt sind solche Tenöre, selbst in Forenbeiträgen, zu hören.
    Warum sollen Unschuldige - um solche handlet es sich - nicht frei reisen dürfen?

    Was wäre, wenn unser Geheimdienst meinte, ich wäre verdächtig und unterstützen den CIA mich ausser Landes in eine systematische Folteranstalt zu bringen? Seit diesem Schicksal bin ich also nie mehr freier Bürger? Weil anderen es an Aufgeklärtheit und Solidarität fehlt? Erst war ich gezwungen, in einer 1m*1m Kammer für mehrere Wochen zu vegetieren oder an der Decke, nackt, an den Armen aufgehängt Tagelang zu stehen - und dann, wenn ich überlebt habe, bin ich gezwungen, nachdem meine Unschuld festgestellt wurde, in dem Land zu bleiben, was mich unter Umständen aufnimmt? Darf nie mehr Rechte eines freien Bürgers besitzen? Weil manche einfach zu faul oder egoistisch sind, mal kurz meine Geschichte genauer zu hinterfragen?

    ...so wie es die Beiträge vor mir zeigen, würden die meisten Mitbürger meiner Gesellschaft mich wohl am liebsten wieder wegsperren.
    Hat von den Vor-Postern mal jemand den Film Philadelphia mit Tom Hanks gesehen? Ich hoffe, Sie waren wenigstens konsequent und haben auch mit dem Aidsinfizierten kein Mitleid gehabt. Sie muessten im Prinzip auch Paranoia gehabt haben, dass der Kranke sie berührt und Sie dann tot umfallen. Wahrscheinlich wettern Sie selbst noch gegen Leute, die kranke Menschen ausgrenzen und glauben von sich selbst, niemals sowas in der Art zu tun. Deswegen tönen Sie auch so laut und sind schnippig. Aber gehen Sie mal tief in sich und seien Sie ehrlich: Sie würden doch sicher heimlich denken: "Der Aidskranke? - ja der ist nett, aber kann der nicht da bleiben wo er ist? (besser nicht einer potentiellen Gefahr aussetzen...)"

    Unaufgeklärt, amoralisch wie ich finde und zu einfach. Grundstein zum Gedankengut von vor 70 Jahren und die dunklen Zeiten davor. Sie fragen sich, wie es zu den dunklen Seiten unserer Geschichte kommen konnte?
    Ähnliche Einstellungen wie oben, Einstellungen Menschen gegenüber, deren Schicksale oder Hintergründe einen nicht genau interessieren, wo man nicht genau nachfragen möchte - weils zu anstregend ist oder nicht in den Kram passt - ähnliche Einstellungen sind der Grundstein zu dunklen Zeiten...

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    • Anonym
    • 09.04.2009 um 20:06 Uhr

    ... vor Lachen.

    Versuchen Sie hier allen Ernstes einen Guantanmo-Häftling mit einem Aids-Kranken zu vergleichen? Also, normalerweise würde ich das ja nicht tun, aber in dem Fall finde ich es durchaus gerechtfertigt: (entfernt. Bitte bleiben Sie trotz allem sachlich. Die Redaktion/jk)
    Soviel nur dazu.

    Jetz zu mangelnder Solidarität. Ja, ganz Recht, die mangelt. Mit den Amerikanern kann ich da wirklich keine empfinden, die ihre Probleme auf uns abwälzen. Mag ja sein, dass die meisten Häftlinge unschuldig sind, die da drin sitzen, aber können Sie das Risiko tragen, dass auch nur eines es nicht ist und sich dann irgendwo in Brandenburg auf einem Schulhof in die Luft jagt? Ich nicht, dann lebe ich lieber mit meinen Gewissensbissen, weil ich ja so unsolidarisch und unaufgeklärt bin.
    Davon abgesehen: Kommt den ein Unschuldiger nach Jahren des Gefangenseins in einem 1m²-Zimmer auch wieder so heraus, wie er herein gekommen ist?

    Und jetz Spaß beiseite. Nur damit Sie Ihre Gewissen beruhigen können, weil Sie ja scheinbar immer noch so furchtbar leiden wegen der schrecklichen Taten von vor 70 Jahren, sollte dieses Land und kein anderes die Probleme der Amerikaner auf sich nehmen und keinen potenziellen Terroristen und Mördern Schutz, Unterkunft oder auch nur Verständnis bieten.

    Salus Publica Suprema Lex

    • Anonym
    • 09.04.2009 um 20:08 Uhr

    (entfernt wg. Doppelpostings. Die Redaktion/jk)

    philadelphia mit tom hanks ist ein sehr guter und beindruckender film. nur weiß ich beim besten willen nicht was das mit der ex guantanamo knacki diskussion zu tun haben soll. hier werden äpfel mit birnen verglichen. nochmal, wer garantiert, dass diese leute a) unschuldig und b) für unsere gesellschaft ungefährlich sind?? ich fürchte n i e m a n d ! da sind vorbehalte wohl erlaubt oder? und nur nebenbei, ich verabscheue sowohl nationalsozialismus, als auch jede neue form dieser kranken und verbrecherischen idiologie! mit solchen unterstellungen sollten sie vorsichtig sein. nichts für ungut, aber das musste meinerseits klargestellt werden.

    • Anonym
    • 09.04.2009 um 20:06 Uhr

    ... vor Lachen.

    Versuchen Sie hier allen Ernstes einen Guantanmo-Häftling mit einem Aids-Kranken zu vergleichen? Also, normalerweise würde ich das ja nicht tun, aber in dem Fall finde ich es durchaus gerechtfertigt: (entfernt. Bitte bleiben Sie trotz allem sachlich. Die Redaktion/jk)
    Soviel nur dazu.

    Jetz zu mangelnder Solidarität. Ja, ganz Recht, die mangelt. Mit den Amerikanern kann ich da wirklich keine empfinden, die ihre Probleme auf uns abwälzen. Mag ja sein, dass die meisten Häftlinge unschuldig sind, die da drin sitzen, aber können Sie das Risiko tragen, dass auch nur eines es nicht ist und sich dann irgendwo in Brandenburg auf einem Schulhof in die Luft jagt? Ich nicht, dann lebe ich lieber mit meinen Gewissensbissen, weil ich ja so unsolidarisch und unaufgeklärt bin.
    Davon abgesehen: Kommt den ein Unschuldiger nach Jahren des Gefangenseins in einem 1m²-Zimmer auch wieder so heraus, wie er herein gekommen ist?

    Und jetz Spaß beiseite. Nur damit Sie Ihre Gewissen beruhigen können, weil Sie ja scheinbar immer noch so furchtbar leiden wegen der schrecklichen Taten von vor 70 Jahren, sollte dieses Land und kein anderes die Probleme der Amerikaner auf sich nehmen und keinen potenziellen Terroristen und Mördern Schutz, Unterkunft oder auch nur Verständnis bieten.

    Salus Publica Suprema Lex

    • Anonym
    • 09.04.2009 um 20:08 Uhr

    (entfernt wg. Doppelpostings. Die Redaktion/jk)

    philadelphia mit tom hanks ist ein sehr guter und beindruckender film. nur weiß ich beim besten willen nicht was das mit der ex guantanamo knacki diskussion zu tun haben soll. hier werden äpfel mit birnen verglichen. nochmal, wer garantiert, dass diese leute a) unschuldig und b) für unsere gesellschaft ungefährlich sind?? ich fürchte n i e m a n d ! da sind vorbehalte wohl erlaubt oder? und nur nebenbei, ich verabscheue sowohl nationalsozialismus, als auch jede neue form dieser kranken und verbrecherischen idiologie! mit solchen unterstellungen sollten sie vorsichtig sein. nichts für ungut, aber das musste meinerseits klargestellt werden.

    • Anonym
    • 09.04.2009 um 20:06 Uhr

    ... vor Lachen.

    Versuchen Sie hier allen Ernstes einen Guantanmo-Häftling mit einem Aids-Kranken zu vergleichen? Also, normalerweise würde ich das ja nicht tun, aber in dem Fall finde ich es durchaus gerechtfertigt: (entfernt. Bitte bleiben Sie trotz allem sachlich. Die Redaktion/jk)
    Soviel nur dazu.

    Jetz zu mangelnder Solidarität. Ja, ganz Recht, die mangelt. Mit den Amerikanern kann ich da wirklich keine empfinden, die ihre Probleme auf uns abwälzen. Mag ja sein, dass die meisten Häftlinge unschuldig sind, die da drin sitzen, aber können Sie das Risiko tragen, dass auch nur eines es nicht ist und sich dann irgendwo in Brandenburg auf einem Schulhof in die Luft jagt? Ich nicht, dann lebe ich lieber mit meinen Gewissensbissen, weil ich ja so unsolidarisch und unaufgeklärt bin.
    Davon abgesehen: Kommt den ein Unschuldiger nach Jahren des Gefangenseins in einem 1m²-Zimmer auch wieder so heraus, wie er herein gekommen ist?

    Und jetz Spaß beiseite. Nur damit Sie Ihre Gewissen beruhigen können, weil Sie ja scheinbar immer noch so furchtbar leiden wegen der schrecklichen Taten von vor 70 Jahren, sollte dieses Land und kein anderes die Probleme der Amerikaner auf sich nehmen und keinen potenziellen Terroristen und Mördern Schutz, Unterkunft oder auch nur Verständnis bieten.

    Salus Publica Suprema Lex

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    "Versuchen Sie hier allen Ernstes einen Guantanmo-Häftling mit einem Aids-Kranken zu vergleichen? Also, normalerweise würde ich das ja nicht tun, aber in dem Fall finde ich es durchaus gerechtfertigt: Haben Sie einen Schuss...? Soviel nur dazu."

    :) exakt darauf habe ich gewartet.
    Sie haben nicht ganz verstanden, was ich damit sagen wollte.
    Mir ging es darum zu zeigen, dass die Situation (und das betrifft beide Beispiele) mit der Auseinandersertzung der Hintergründe und Schicksale zusammenhängen sollte. Viele machen es sich leicht und lassen sich über vordergründige Angst zu einer speziellen Meinung verleiten. Weil sie einfach ist und auch interne Konflikte nicht gelöst werden müssen.

    Wenn Sie nun hingehen und den Schwerpunkt meiner Aussage verlagern - weil Ihnen vielleicht meine Meinung zu Ihrem Statement nicht gefällt oder bequem genug ist, ist das wohl Ihr Problem.

    Sie neigen wohl gerne dazu, wenn jemand ein Wort wie Aids, Bomben, Kinderschänder etc. verwendet, zu schauen ob Sie eine moralische Lücke entdecken können. Wenn Sie alle Postings so gut verstehen, wie meines, dann müssen Sie den ganzen Tag unter Spannung sein.

    "Versuchen Sie hier allen Ernstes einen Guantanmo-Häftling mit einem Aids-Kranken zu vergleichen? Also, normalerweise würde ich das ja nicht tun, aber in dem Fall finde ich es durchaus gerechtfertigt: Haben Sie einen Schuss...? Soviel nur dazu."

    :) exakt darauf habe ich gewartet.
    Sie haben nicht ganz verstanden, was ich damit sagen wollte.
    Mir ging es darum zu zeigen, dass die Situation (und das betrifft beide Beispiele) mit der Auseinandersertzung der Hintergründe und Schicksale zusammenhängen sollte. Viele machen es sich leicht und lassen sich über vordergründige Angst zu einer speziellen Meinung verleiten. Weil sie einfach ist und auch interne Konflikte nicht gelöst werden müssen.

    Wenn Sie nun hingehen und den Schwerpunkt meiner Aussage verlagern - weil Ihnen vielleicht meine Meinung zu Ihrem Statement nicht gefällt oder bequem genug ist, ist das wohl Ihr Problem.

    Sie neigen wohl gerne dazu, wenn jemand ein Wort wie Aids, Bomben, Kinderschänder etc. verwendet, zu schauen ob Sie eine moralische Lücke entdecken können. Wenn Sie alle Postings so gut verstehen, wie meines, dann müssen Sie den ganzen Tag unter Spannung sein.

  5. Schön langsam wirds einem als Auslandsösterreicher peinlich sein Heimatland zu nennen.
    Die wurden von den Amis dem Gesetz nach grundlos festgehalten - wenn nicht wären sie ja angeklagt worden - wurden sehr wahrscheinlich gefoltert und jetzt will man sie loswerden. ´
    Ob sie wirklich so unschuldig sind oder nicht werden wir wohl nie heraúsfinden aber in Europa war die Unschuldsvermutung im Jahr 2001 nicht abegeschafft wurden.
    Wenn wir die nicht nach Europa lassen sind wir kein Stück besser als die Bush USA gewesen war.

    • Anonym
    • 09.04.2009 um 20:08 Uhr

    (entfernt wg. Doppelpostings. Die Redaktion/jk)

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