Westjordanland Jüdische Siedler randalieren in Palästinenser-Dorf

Nach dem Mord an einem 13-jährigen Siedlerjungen im Westjordanland sind heute Dutzende Israelis randalierend durch das Palästinenser-Dorf Safa gezogen

Safa im Westjordanland: Ein israelischer Soldat spricht mit Palästinensern nach dem Anschlag auf die Teenager in der benachbarten Siedlung Bat Ajin

Safa im Westjordanland: Ein israelischer Soldat spricht mit Palästinensern nach dem Anschlag auf die Teenager in der benachbarten Siedlung Bat Ajin

Einwohner berichteten, etwa 200 Bewohner der benachbarten jüdischen Siedlung Bat Ajin seien in das Dorf Safa eingedrungen, hätten Autoscheiben eingeworfen und Wohnungen beschädigt. Vergangene Woche war in der benachbarten jüdischen Siedlung Bat Ajin ein 13-jähriger Siedlerjunge getötet worden. Israelische Soldaten waren an Auseinandersetzungen mit Steine werfenden Dorfbewohnern beteiligt. Rund zwölf Palästinenser wurden bei den Unruhen verletzt. Über Opfer oder Festnahmen auf Seiten der Siedler gab es zunächst keine Angaben.

Die Siedler seien am Morgen gekommen, sagte ein Bewohner der 300 Einwohner zählenden Ortschaft. Einige der Eindringlinge seien bewaffnet gewesen. Eine israelische Militärsprecherin sagte, die Gewalt habe begonnen, als Palästinenser betende Siedler mit Steinen beworfen hätten. Die Soldaten hätten mit scharfer Munition auf die Beine der Steinwerfer gezielt. Sanitätern zufolge wurde ein Palästinenser durch einen Kopfschuss schwer verletzt.

Am vergangenen Donnerstag war ein palästinensischer Extremist in Bat Ajin mit einer Axt auf Kinder losgegangen. Er tötete den 13-Jährigen und verletzte einen Siebenjährigen schwer. Der Täter entkam.

In Bat Ajin nahe der palästinensischen Städte Hebron und Bethlehem leben rund 1000 Israelis. 2002 verurteilte ein israelisches Gericht drei Bewohner der Siedlung wegen eines Anschlagsversuchs auf eine palästinensische Mädchenschule in Ost-Jerusalem zu Haftstrafen zwischen 12 und 15 Jahren. Der am Donnerstag verletzte Siebenjährige ist der Sohn eines der Verurteilten.

 
Leser-Kommentare
  1. ...ein Euphemismus der übelsten Art, sind in den Augen der Alteingesessenen eben keine Siedler, sondern Landräuber, die sich mit Hilfe des Staates Israel unrechtmässig palästinenschen Landes bemächtigen.

    Da können Hassreaktionen nicht ausbleiben.

    Israels Bereitschaft, sich mit seiner Umgebung friedlich auf eine gemeinsame Zukunft zuzubewegen, wird sich zuerst in einer Beendigung dieser unheilschwangeren Siedlungspolitik zeigen müssen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Landraub ist kein Landraub, wenn er von Israel verübt wird.

    Widerstandskämpfer heissen Terroristen, wenn sie gegen Israel kämpfen.

    Ist doch ganz einfach zu merken, oder ?

    Landraub ist kein Landraub, wenn er von Israel verübt wird.

    Widerstandskämpfer heissen Terroristen, wenn sie gegen Israel kämpfen.

    Ist doch ganz einfach zu merken, oder ?

  2. (Bitte bleiben Sie im Rahmen des guten Geschmacks. Die Redaktion /ft)

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    sind Beiträge, die so unprofessionell zusammengeschustert sind wie der kommentierte und nach satirischer Nachbereitung geradezu verlangen.

    sind Beiträge, die so unprofessionell zusammengeschustert sind wie der kommentierte und nach satirischer Nachbereitung geradezu verlangen.

  3. Wäre das nicht die größere Meldung gewesen?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sicher, hätte ein durchgeknallter Deutscher ein Nachbarskind bestialisch mit der Axt umgebracht, dann hätte diese Meldung sicher die Titelseiten tagelang beherrscht. Blumen, Teddybären, Lichterketten und so weiter. Aber so...?

    Merke: Auch die Kinder israelischer Landräuber sind legitime Ziele im Kampf gegen die Besatzer.

    Die Palästinenser haben nach ihrer großspurigen Ankündigung in den 60ern, Israel ins Meer treiben zu wollen, nichts auf die Reihe gebracht. Aber eines ist ihnen gelungen:

    40 Jahre palästinensische Kriegsverbrechen und Schwerstkriminalität (z.B. Flugzeugentführungen, Sprengstoffanschläge auf Einkaufszentren oder Busbahnhöfe, Entführungen, Exekutionen und...und...und...) haben sich bei Teilen der Bevölkerung Deutschlands (und nicht nur dort) auf wundersame Weise in den "legitimen Kampf des unterdrückten palästinensischen Volkes gegen das brutale zionistische Besatzerregime" gewandelt.

    Hätte der 13jährige bei der Auswahl seiner Eltern halt etwas mehr Sorgfalt bewiesen, dann wäre er noch am Leben.

    Sie nennen das Sippenhaft? Ja schon, aber die "political correctness" verlangt von uns derzeit vorbehaltlose Solidarität mit den Palästinensern. Sie haben da Hemmungen, diesen Volksterrorismus gutzuheißen? Gratuliere, dann sind wir schon zu zweit. Aber eines gleich als Warnung. Mehrheitsfähig ist das derzeit in Deutschland nicht. Auch nicht in diesem Forum.

    Romanes eunt domus

    MfG

    Sicher, hätte ein durchgeknallter Deutscher ein Nachbarskind bestialisch mit der Axt umgebracht, dann hätte diese Meldung sicher die Titelseiten tagelang beherrscht. Blumen, Teddybären, Lichterketten und so weiter. Aber so...?

    Merke: Auch die Kinder israelischer Landräuber sind legitime Ziele im Kampf gegen die Besatzer.

    Die Palästinenser haben nach ihrer großspurigen Ankündigung in den 60ern, Israel ins Meer treiben zu wollen, nichts auf die Reihe gebracht. Aber eines ist ihnen gelungen:

    40 Jahre palästinensische Kriegsverbrechen und Schwerstkriminalität (z.B. Flugzeugentführungen, Sprengstoffanschläge auf Einkaufszentren oder Busbahnhöfe, Entführungen, Exekutionen und...und...und...) haben sich bei Teilen der Bevölkerung Deutschlands (und nicht nur dort) auf wundersame Weise in den "legitimen Kampf des unterdrückten palästinensischen Volkes gegen das brutale zionistische Besatzerregime" gewandelt.

    Hätte der 13jährige bei der Auswahl seiner Eltern halt etwas mehr Sorgfalt bewiesen, dann wäre er noch am Leben.

    Sie nennen das Sippenhaft? Ja schon, aber die "political correctness" verlangt von uns derzeit vorbehaltlose Solidarität mit den Palästinensern. Sie haben da Hemmungen, diesen Volksterrorismus gutzuheißen? Gratuliere, dann sind wir schon zu zweit. Aber eines gleich als Warnung. Mehrheitsfähig ist das derzeit in Deutschland nicht. Auch nicht in diesem Forum.

    Romanes eunt domus

    MfG

  4. Landraub ist kein Landraub, wenn er von Israel verübt wird.

    Widerstandskämpfer heissen Terroristen, wenn sie gegen Israel kämpfen.

    Ist doch ganz einfach zu merken, oder ?

  5. sind Beiträge, die so unprofessionell zusammengeschustert sind wie der kommentierte und nach satirischer Nachbereitung geradezu verlangen.

  6. Sicher, hätte ein durchgeknallter Deutscher ein Nachbarskind bestialisch mit der Axt umgebracht, dann hätte diese Meldung sicher die Titelseiten tagelang beherrscht. Blumen, Teddybären, Lichterketten und so weiter. Aber so...?

    Merke: Auch die Kinder israelischer Landräuber sind legitime Ziele im Kampf gegen die Besatzer.

    Die Palästinenser haben nach ihrer großspurigen Ankündigung in den 60ern, Israel ins Meer treiben zu wollen, nichts auf die Reihe gebracht. Aber eines ist ihnen gelungen:

    40 Jahre palästinensische Kriegsverbrechen und Schwerstkriminalität (z.B. Flugzeugentführungen, Sprengstoffanschläge auf Einkaufszentren oder Busbahnhöfe, Entführungen, Exekutionen und...und...und...) haben sich bei Teilen der Bevölkerung Deutschlands (und nicht nur dort) auf wundersame Weise in den "legitimen Kampf des unterdrückten palästinensischen Volkes gegen das brutale zionistische Besatzerregime" gewandelt.

    Hätte der 13jährige bei der Auswahl seiner Eltern halt etwas mehr Sorgfalt bewiesen, dann wäre er noch am Leben.

    Sie nennen das Sippenhaft? Ja schon, aber die "political correctness" verlangt von uns derzeit vorbehaltlose Solidarität mit den Palästinensern. Sie haben da Hemmungen, diesen Volksterrorismus gutzuheißen? Gratuliere, dann sind wir schon zu zweit. Aber eines gleich als Warnung. Mehrheitsfähig ist das derzeit in Deutschland nicht. Auch nicht in diesem Forum.

    Romanes eunt domus

    MfG

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

  • Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
  • Kommentare 6
  • Versenden E-Mail verschicken
  • Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
  • Artikel Drucken Druckversion | PDF
  • Schlagworte Westjordanland | Palästinenser | Munition | Soldat | Bethlehem | Hebron
  • Artikel-Tools präsentiert von:

Service