Wahlkampf Auf Merkel setzen reicht nichtSeite 2/2

ZEIT ONLINE: Es zeichnet sich ab, dass die CDU im Wahlkampf hauptsächlich auf die Person ihrer Vorsitzenden setzen will. Was halten Sie davon?

Niedermayer: Es ist prinzipiell in Deutschland nicht möglich, nur auf Personen zu setzen. Zwar haben die großen Parteien immer personalisierte Wahlkämpfe geführt, da kann man bis zu Konrad Adenauer oder Willy Brandt zurückgehen. Doch bei aller Fokussierung auf den Spitzenkandidaten dürfen die Inhalte nicht ausgeklammert werden. Im Gegensatz auch zu amerikanischen Wahlkämpfen werden bei uns eben Parteien gewählt. Man muss also immer gucken, dass man trotz starker Konzentration auf eine Person diese mit einer politischen Botschaft verbindet. Die wenigen Fälle, wo man das nicht gemacht hat, ist man Böse reingefallen. Der letzte Landtagswahlkampf von Heide Simonis ist so ein Beispiel. Da gab es nur "Heide, Heide" und keine Inhalte. Das ist in die Hose gegangen.

ZEIT ONLINE: Merkel und Steinmeier sind als Persönlichkeiten ähnliche Typen. Wer kann Wahlkampf besser? 

Niedermayer: Tatsächlich ist diesmal keiner der Spitzenkandidaten von seiner Persönlichkeit her deutlich überlegen. Ein Wahlkampftauglichkeitsgefälle wie zwischen dem früheren SPD-Kanzler Gerhard Schröder und Merkel oder Ex-CSU-Chef Edmund Stoiber besteht nicht. Allerdings muss man sagen, dass Steinmeier im letzten halben Jahr durchaus in seine Rolle hineingewachsen ist. Merkel hat dagegen natürlich den Kanzlerbonus und kommt bei den Leuten konstant gut an.

Grundsätzlich gibt es vier Imagedimensionen, nach denen die Bürger Spitzenkandidaten beurteilen. Dazu gehören Sachkompetenz, Glaubwürdigkeit, Führungsqualitäten und persönliche Sympathie. In den letzten beiden Wahlkämpfen war Schröder den Leuten zwar sympathischer, aber in den anderen Kategorien standen seine Herausforderer besser da. Nach den Umfragen die wir bisher haben, ist das Problem für Steinmeier, dass er bisher in allen diesen Dimensionen hinter Merkel liegt. Da haben die SPD-Imagestrategen also noch viel zu tun.

Die Fragen stellte Katharina Schuler

 
Leser-Kommentare
    • SABATA
    • 22.04.2009 um 18:03 Uhr

    Frau Merkel und die CDU macht das genau Richtig mit dem Wahlkampf , wenn die SPD ihr Pulver Verschossen hat , beginnen sie mit Wahlkampf pur .
    Im Gedächtniß der Wähler bleibt was kürzer vor dem Wahltermin Propagiert wird .
    Es werden die heißesten Eisen als Wahlversprechen genommen das erhöht nochmal die Speicherung im Gedächtniß und das entscheidet die Wahl . CDU und FDP werden das Rennen machen .

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    Die heutige Situation in Deutschland gleicht schon fast einer Erzählung von Franz Kafka oder einem Stück von Eugène Ionesco.

    Es ist fast schon pathologische Absurdität.

    Natürlich werden Merkel-Westerwelle das künftige Dreamteam. Die Entwicklung verläuft ganz konsequent:
    1. Kohl-Genscher
    a. Zerstörung der marktwirtschaftlichen Strukturen nach Erhardt und Etablierung einer polygopolistisch-ständischen Wirtschaft, verbunden mit einer extremistischen Vermögenskonzentration qua Steuer-, Abgaben- und Lohnpolitik.
    b. Kalte Enteignung der Kapitalrücklagen der deutschen Sozialversicherungen zur
    einseitig zu Lasten der abhängig beschäftigten Erwerbstätigen gehenden Finanzierung der Eingliederung der untergegangenen stalinistischen Diktatur in Mitteldeutschland in Verbindung mit der Staatschuldenpolitik für das Investitionssubventionierungsystem in Ostdeutschland zu Gunsten der existierenden Privatvermögen in "West"Deutschland.
    2. Schröder-Fischer
    a. Zerschlagung des Systems der demokratischen Staatsfinanzen zu Gunsten der polygopolistisch-monopolistischen Großunternehmen (und deren Anteilseignern) durch die Unternehmenssteuerreform 2000, die mit der Abschaffung des steuerlichen Anrechnungsprinzips und der Etablierung des Halbeinkünfteverfahrens eine schon extremistischen Begünstigung der 10% der deutschen Bevölkerung, die über mehr als 80% aller Privatvermögen verfügt (siehe Bericht des DIW), realisiert hat.
    b. Zerstörung der Grundlagen der mehrwertschaffenden deutschen Produktionswirtschaft durch die parlamentarische Verabschiedung des MoRaKG (Begünstigungs- und Subventionierungsgesetz für die finanzspekulative Investitionsbetrugswirtschaft) für
    b.1. das Bankderivatebetrugssystem
    b.2. das Unternehmenshandelssystem (private equity/leveraged buyout/Eigenkapitaldiebstahl)
    b.3. das Anlagenbetrugssystem (z.B. Göttinger Gruppe als FDP-Modell; die BankGesellschaft Berlin als CDU-SPD-Modell)
    c. Vollendung der Liquidierung der demokratisch verfassten Zivilgesellschaft und ihres marktwirtschaftlichen Konsenssystems Erhardscher Prägung durch die Abkündigung des partizipativen Wirtschafts- und Arbeitsrechtssystems.

    Von schon fast visionärem Inhalt war das in 2000 erschienene Buch "die neuen staatfeinde - Welche Republik wollen Schröder, Henkel, Westerwelle & Co." von Jan Roß, der - zusammen mit dem Buch "Wir sind besser, als wir glauben - Wohlstand für alle" von Peter Bofinger im Jahre 2004 - die heutige Kapitalembolie unserer Wirtschaft und den daraus resultierenden Liquiditätsinfarkt wie ein Mentekel an die Wand gemalt haben.

    Dass der deutsche Wähler all diese subtilen, komplexen, dynamischen und infamen Strukturen, Machenschaften und Willkürexzesse entweder nicht wahrnehmen kann oder nicht wahrnehmen will und deshalb mit wohl an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Merkel-Westerwelle wählen wird, ist kein Wunder.

    Das ist einfach nur logisch. Habgier, Geiz, Egoismus, Selbstverliebtheit, Prä- und Omnipotenz, Manieriertheit und die schon wieder in Deutschland heimische wilhelminische Renomiersucht sind die Grundlagen dieser Wahlentscheidung.
    Das stumpfsinnige und stupide Hoffen und Harren auf die erlösende Wirkung der Wunderwaffe(n) ist eine jede deutsche Macht- und Besitzelite seit Bestehen dieser Gesellschaft auszeichnende, unglückselige Charakterschwäche.

    Stellen wir uns also der Herausforderung dieser Zeit. Diskutieren wir die Strukturen, die neue Verfassung und die neuen Beziehungsverhältnisse zwischen Arbeit und Kapital, damit wir nach dem finalen Kollaps dieser 2. Deutschen Republik ein besseres Deutschland organisieren können. Besser, weil wir aus dem Lied der Deutschen, der Becher-Hymne und der Kinderhymne eine neue Hymne schöpfen, die uns alle miteinander an unsere Verpflichungen erinnert, die unser Vermögen und unsere Talente uns gegenüber unseren schwächeren, bedürftigeren, orientierungslosen Mitmenschen auferlegt.

    Wir sind nicht was wir haben. Wir sind was wir vermögen, was wir tun und was wir in den Augen unserer Mitmenschen wirklich gelten.

    Experience is the only way to understand.

    Die heutige Situation in Deutschland gleicht schon fast einer Erzählung von Franz Kafka oder einem Stück von Eugène Ionesco.

    Es ist fast schon pathologische Absurdität.

    Natürlich werden Merkel-Westerwelle das künftige Dreamteam. Die Entwicklung verläuft ganz konsequent:
    1. Kohl-Genscher
    a. Zerstörung der marktwirtschaftlichen Strukturen nach Erhardt und Etablierung einer polygopolistisch-ständischen Wirtschaft, verbunden mit einer extremistischen Vermögenskonzentration qua Steuer-, Abgaben- und Lohnpolitik.
    b. Kalte Enteignung der Kapitalrücklagen der deutschen Sozialversicherungen zur
    einseitig zu Lasten der abhängig beschäftigten Erwerbstätigen gehenden Finanzierung der Eingliederung der untergegangenen stalinistischen Diktatur in Mitteldeutschland in Verbindung mit der Staatschuldenpolitik für das Investitionssubventionierungsystem in Ostdeutschland zu Gunsten der existierenden Privatvermögen in "West"Deutschland.
    2. Schröder-Fischer
    a. Zerschlagung des Systems der demokratischen Staatsfinanzen zu Gunsten der polygopolistisch-monopolistischen Großunternehmen (und deren Anteilseignern) durch die Unternehmenssteuerreform 2000, die mit der Abschaffung des steuerlichen Anrechnungsprinzips und der Etablierung des Halbeinkünfteverfahrens eine schon extremistischen Begünstigung der 10% der deutschen Bevölkerung, die über mehr als 80% aller Privatvermögen verfügt (siehe Bericht des DIW), realisiert hat.
    b. Zerstörung der Grundlagen der mehrwertschaffenden deutschen Produktionswirtschaft durch die parlamentarische Verabschiedung des MoRaKG (Begünstigungs- und Subventionierungsgesetz für die finanzspekulative Investitionsbetrugswirtschaft) für
    b.1. das Bankderivatebetrugssystem
    b.2. das Unternehmenshandelssystem (private equity/leveraged buyout/Eigenkapitaldiebstahl)
    b.3. das Anlagenbetrugssystem (z.B. Göttinger Gruppe als FDP-Modell; die BankGesellschaft Berlin als CDU-SPD-Modell)
    c. Vollendung der Liquidierung der demokratisch verfassten Zivilgesellschaft und ihres marktwirtschaftlichen Konsenssystems Erhardscher Prägung durch die Abkündigung des partizipativen Wirtschafts- und Arbeitsrechtssystems.

    Von schon fast visionärem Inhalt war das in 2000 erschienene Buch "die neuen staatfeinde - Welche Republik wollen Schröder, Henkel, Westerwelle & Co." von Jan Roß, der - zusammen mit dem Buch "Wir sind besser, als wir glauben - Wohlstand für alle" von Peter Bofinger im Jahre 2004 - die heutige Kapitalembolie unserer Wirtschaft und den daraus resultierenden Liquiditätsinfarkt wie ein Mentekel an die Wand gemalt haben.

    Dass der deutsche Wähler all diese subtilen, komplexen, dynamischen und infamen Strukturen, Machenschaften und Willkürexzesse entweder nicht wahrnehmen kann oder nicht wahrnehmen will und deshalb mit wohl an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Merkel-Westerwelle wählen wird, ist kein Wunder.

    Das ist einfach nur logisch. Habgier, Geiz, Egoismus, Selbstverliebtheit, Prä- und Omnipotenz, Manieriertheit und die schon wieder in Deutschland heimische wilhelminische Renomiersucht sind die Grundlagen dieser Wahlentscheidung.
    Das stumpfsinnige und stupide Hoffen und Harren auf die erlösende Wirkung der Wunderwaffe(n) ist eine jede deutsche Macht- und Besitzelite seit Bestehen dieser Gesellschaft auszeichnende, unglückselige Charakterschwäche.

    Stellen wir uns also der Herausforderung dieser Zeit. Diskutieren wir die Strukturen, die neue Verfassung und die neuen Beziehungsverhältnisse zwischen Arbeit und Kapital, damit wir nach dem finalen Kollaps dieser 2. Deutschen Republik ein besseres Deutschland organisieren können. Besser, weil wir aus dem Lied der Deutschen, der Becher-Hymne und der Kinderhymne eine neue Hymne schöpfen, die uns alle miteinander an unsere Verpflichungen erinnert, die unser Vermögen und unsere Talente uns gegenüber unseren schwächeren, bedürftigeren, orientierungslosen Mitmenschen auferlegt.

    Wir sind nicht was wir haben. Wir sind was wir vermögen, was wir tun und was wir in den Augen unserer Mitmenschen wirklich gelten.

    Experience is the only way to understand.

  1. Die heutige Situation in Deutschland gleicht schon fast einer Erzählung von Franz Kafka oder einem Stück von Eugène Ionesco.

    Es ist fast schon pathologische Absurdität.

    Natürlich werden Merkel-Westerwelle das künftige Dreamteam. Die Entwicklung verläuft ganz konsequent:
    1. Kohl-Genscher
    a. Zerstörung der marktwirtschaftlichen Strukturen nach Erhardt und Etablierung einer polygopolistisch-ständischen Wirtschaft, verbunden mit einer extremistischen Vermögenskonzentration qua Steuer-, Abgaben- und Lohnpolitik.
    b. Kalte Enteignung der Kapitalrücklagen der deutschen Sozialversicherungen zur
    einseitig zu Lasten der abhängig beschäftigten Erwerbstätigen gehenden Finanzierung der Eingliederung der untergegangenen stalinistischen Diktatur in Mitteldeutschland in Verbindung mit der Staatschuldenpolitik für das Investitionssubventionierungsystem in Ostdeutschland zu Gunsten der existierenden Privatvermögen in "West"Deutschland.
    2. Schröder-Fischer
    a. Zerschlagung des Systems der demokratischen Staatsfinanzen zu Gunsten der polygopolistisch-monopolistischen Großunternehmen (und deren Anteilseignern) durch die Unternehmenssteuerreform 2000, die mit der Abschaffung des steuerlichen Anrechnungsprinzips und der Etablierung des Halbeinkünfteverfahrens eine schon extremistischen Begünstigung der 10% der deutschen Bevölkerung, die über mehr als 80% aller Privatvermögen verfügt (siehe Bericht des DIW), realisiert hat.
    b. Zerstörung der Grundlagen der mehrwertschaffenden deutschen Produktionswirtschaft durch die parlamentarische Verabschiedung des MoRaKG (Begünstigungs- und Subventionierungsgesetz für die finanzspekulative Investitionsbetrugswirtschaft) für
    b.1. das Bankderivatebetrugssystem
    b.2. das Unternehmenshandelssystem (private equity/leveraged buyout/Eigenkapitaldiebstahl)
    b.3. das Anlagenbetrugssystem (z.B. Göttinger Gruppe als FDP-Modell; die BankGesellschaft Berlin als CDU-SPD-Modell)
    c. Vollendung der Liquidierung der demokratisch verfassten Zivilgesellschaft und ihres marktwirtschaftlichen Konsenssystems Erhardscher Prägung durch die Abkündigung des partizipativen Wirtschafts- und Arbeitsrechtssystems.

    Von schon fast visionärem Inhalt war das in 2000 erschienene Buch "die neuen staatfeinde - Welche Republik wollen Schröder, Henkel, Westerwelle & Co." von Jan Roß, der - zusammen mit dem Buch "Wir sind besser, als wir glauben - Wohlstand für alle" von Peter Bofinger im Jahre 2004 - die heutige Kapitalembolie unserer Wirtschaft und den daraus resultierenden Liquiditätsinfarkt wie ein Mentekel an die Wand gemalt haben.

    Dass der deutsche Wähler all diese subtilen, komplexen, dynamischen und infamen Strukturen, Machenschaften und Willkürexzesse entweder nicht wahrnehmen kann oder nicht wahrnehmen will und deshalb mit wohl an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Merkel-Westerwelle wählen wird, ist kein Wunder.

    Das ist einfach nur logisch. Habgier, Geiz, Egoismus, Selbstverliebtheit, Prä- und Omnipotenz, Manieriertheit und die schon wieder in Deutschland heimische wilhelminische Renomiersucht sind die Grundlagen dieser Wahlentscheidung.
    Das stumpfsinnige und stupide Hoffen und Harren auf die erlösende Wirkung der Wunderwaffe(n) ist eine jede deutsche Macht- und Besitzelite seit Bestehen dieser Gesellschaft auszeichnende, unglückselige Charakterschwäche.

    Stellen wir uns also der Herausforderung dieser Zeit. Diskutieren wir die Strukturen, die neue Verfassung und die neuen Beziehungsverhältnisse zwischen Arbeit und Kapital, damit wir nach dem finalen Kollaps dieser 2. Deutschen Republik ein besseres Deutschland organisieren können. Besser, weil wir aus dem Lied der Deutschen, der Becher-Hymne und der Kinderhymne eine neue Hymne schöpfen, die uns alle miteinander an unsere Verpflichungen erinnert, die unser Vermögen und unsere Talente uns gegenüber unseren schwächeren, bedürftigeren, orientierungslosen Mitmenschen auferlegt.

    Wir sind nicht was wir haben. Wir sind was wir vermögen, was wir tun und was wir in den Augen unserer Mitmenschen wirklich gelten.

    Experience is the only way to understand.

    Antwort auf "Wahlstrategie"
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    > Wir sind nicht was wir haben. Wir sind was wir vermögen, was wir tun und was wir in den Augen unserer Mitmenschen wirklich gelten. <

    Die "Leute" die was haben (nämlich Geld und Beziehungen) entscheiden was "abgeht". Das andere ist Wunschdenken und könnte das Paradies werden. Aber es ist halt nicht Realität.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

    > Wir sind nicht was wir haben. Wir sind was wir vermögen, was wir tun und was wir in den Augen unserer Mitmenschen wirklich gelten. <

    Die "Leute" die was haben (nämlich Geld und Beziehungen) entscheiden was "abgeht". Das andere ist Wunschdenken und könnte das Paradies werden. Aber es ist halt nicht Realität.

    Gruß, Bernd
    *** Money helps the body to survive, but friends are needed to make the soul survive ***

  2. > Wir sind nicht was wir haben. Wir sind was wir vermögen, was wir tun und was wir in den Augen unserer Mitmenschen wirklich gelten. <

    Die "Leute" die was haben (nämlich Geld und Beziehungen) entscheiden was "abgeht". Das andere ist Wunschdenken und könnte das Paradies werden. Aber es ist halt nicht Realität.

    Gruß, Bernd
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    Antwort auf "Das Geizparadoxon"

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