Regionen-Ranking München ist Top - Ostdeutschland auf den hinteren Rängen

München bleibt laut einem Wirtschafts- und Wohlstands-Ranking Deutschlands Top-Standort. Doch auch in den alten Bundesländern zeigt die Krise Wirkung

Ganz Bayern kann sich nach einer Studie der IW Consult GmbH, einer Tochter des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), glücklich schätzen: Unter den besten elf Städten und Kreisen befinden sich neben München noch sechs umliegende Kreise.

Auch Baden-Württemberg schneidet gut ab, Frankfurt am Main kann sich ebenfalls freuen – im Osten des Landes dagegen sieht es nach wie vor schlecht aus.

Die am Donnerstag in Köln veröffentlichte Studie bewertete Wirtschaftskraft und Wohlstandsniveau – um Lebensqualität ging es nicht. In mehr als 400 Kreisen und kreisfreien Städten verglich das Institut das Wirtschafts- und Wohlstandsniveau anhand von zahlreichen Kriterien – vom Anteil der Langzeitarbeitslosen bis zur Zahl der Straftaten. Mietkosten oder das Preisniveau für Lebensmittel berücksichtigten die Forscher dagegen nicht.

Auch in den Gewinnerregionen im Süden der Republik sind die Aussichten allerdings nicht ungetrübt. Besonders der reiche Südwesten mit seinen exportorientierten Industriestandorten sei stark von der derzeitigen Wirtschaftskrise bedroht, analysiert das Institut für Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), das dem IW nahesteht. So sei das Krisenrisiko für den Kreis Böblingen besonders hoch.

Auch zwanzig Jahre nach der Wende verzeichnet die INSM ein großes Gefälle zwischen Ost und West. Unter den 25 Schlusslichtern im Ranking sind mit einer Ausnahme nur Kreise und Städte aus den neuen Bundesländern. Auch der Bestplatzierte in Ostdeutschland, die kreisfreie Stadt Jena, erreichte im bundesweiten Vergleich nur Rang 243 und schaffte es damit nicht in die vordere Hälfte des Gesamtfeldes.

Positive Ausstrahleffekte von West nach Ost, wie beispielsweise aus Regionen in Bayern und Hessen nach Thüringen hinein, seien nicht zu erkennen. Die einzige westliche Stadt im Verlierer-Segment ist die Revierstadt Gelsenkirchen auf Platz 388. Nordrhein-Westfalens Nummer Eins ist dem Ranking zufolge nicht etwa eine der Rheinmetropolen Düsseldorf oder Köln, sondern Olpe.

Denn überdurchschnittlich viele Bewohner der Stadt im Sauerland haben einen sozialversicherungspflichtigen Job, es gibt wenige Arbeitslosengeld-II-Empfänger und die Steuereinnahmen sind relativ hoch.

 
Leser-Kommentare
  1. Im Sinne des Auftraggebers der Studie, der "insm" (und damit auch im Sinne der Brötchengeber der consult-Lakaien) läuft doch alles wie geplant.

    Der Osten ist immer noch ein Niedriglohngebiet und eine verlängerte Werkbank für alle möglichen Tochterunternehmen im Stile der GmbH GbR KG. Ein bißchen Schrott kann man ja auch noch loswerden. Original Vorstellungen und Wünsche seit der Wende aus der Ecke dieser Konsorten.

    Das ganze ist sogar so toll, daß die Westdeutschen die Sozialleistungen für die Ostdeutschen bezahlen, damit die feinen Unternehmer die Westdeutschen damit auch bestens über den Tisch ziehen können.

    Kurz gesagt, die Ostdeutschen dürfen wie der letzte Dreck behandelt werden, damit den Westdeutschen auch schön das Geld aus der Tasche gezogen werden kann. Nebenbei läßt man den Osten noch schön ausbluten, damit man auch im Westen ein paar billige Idioten zur Verfügung hat.

    Aber vielleicht werden die Leute ja iregendwann einmal schlauer, und behandeln diese ganze Drecksbande so wie sie verdient hat, als abartiges Krebgeschwür.

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    Ich fordere für alle Personen in Führungsverantwortung.
    - jährlich eine Woche Sozialarbeit
    - wöchentlich 3Stunden Geschichtsunterricht
    - eine monatliche Buchbesprechung eines Science-Fiction-Romans.

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    Die schreiben auch seitenweise Text vollkommen ohne greifbare Aussage - abgesehen davon natürlich, daß die wissen, daß eine GmbH GbR KG im deutschen Gesellschaftsrecht noch nie gesehen wurde.

    Die schreiben auch seitenweise Text vollkommen ohne greifbare Aussage - abgesehen davon natürlich, daß die wissen, daß eine GmbH GbR KG im deutschen Gesellschaftsrecht noch nie gesehen wurde.

  2. Mei, woaßt scho', mia san mia!

    Also, als gebürtiges Münchner Kindl klopfe ich mir gerade auf die Schultern und sage: "Mei, samma guad."

    Und scheißdeier (scheißteuer). ABER: Es gibt nicht herrlicheres, als an einem Samstag, die Sendlinger Straß' runterzubummeln. Linkerhand haben wir dann ein Korselettengeschäft - klein aber fein und seit 18 Hundert schlag mich Tod tätig. Meine BH's kaufe ich nur dort. Rechts biegen wir dann ab in das Hackenviertel, wo man meint: "Herr Gott, lass die Zeit weiter steh'" und dann bummeln wir weiter und klopfen dem - Herr hab' ihn seelig- Sommer Sigi auf die gußeiserne Schulter.

    Und am Marienplatz ist wieder irgendwas los. Ach, so! Jetzad nacha hamma's!
    Christopher street day auf Münchnerisch. Jessas, wos da ois wieda umanandahupft!

    Was München ausmacht? Tradition und Weltoffenheit. Und einen Oberbürgermeister, der sich auszeichnet durch absolut rhetorisches-kabarettistisches-machthungriges Talent.

    Mei, mia san hoid mia, die Insel der seeligen Roten und außen rum der Sumpf von de Schwarz'n!

    Lokalpatriotische Grüße
    mm

  3. Die schreiben auch seitenweise Text vollkommen ohne greifbare Aussage - abgesehen davon natürlich, daß die wissen, daß eine GmbH GbR KG im deutschen Gesellschaftsrecht noch nie gesehen wurde.

    Antwort auf "Warum die Aufregung? "
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    Dann lesen Sie den Text doch einfach nochmal. Nehmen Sie als kleine Hilfe, "die Studie ist so weil, ...), und vielleicht finden Sie dann die ein oder andere "versteckte" Anspielung.

    Viel Glück.

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    Dann lesen Sie den Text doch einfach nochmal. Nehmen Sie als kleine Hilfe, "die Studie ist so weil, ...), und vielleicht finden Sie dann die ein oder andere "versteckte" Anspielung.

    Viel Glück.

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  4. Dann lesen Sie den Text doch einfach nochmal. Nehmen Sie als kleine Hilfe, "die Studie ist so weil, ...), und vielleicht finden Sie dann die ein oder andere "versteckte" Anspielung.

    Viel Glück.

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    Ich fordere für alle Personen in Führungsverantwortung.
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  5. München ist Top? Die Discos vielleicht. Aber eine Stadt die so Kinderunfreundlich ist, hat nichts in irgendwelchen "Top"-Rankings verloren.

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    Das ist ja nun leider eine sehr subjektive Kategorie, werter mein_beitrag. Ich zB als jemand, der in München aufwuchs, habe die Stadt durchaus nicht als wesentlich kinderunfreundlicher empfunden als beispielsweise Stuttgart ...

    Das ist ja nun leider eine sehr subjektive Kategorie, werter mein_beitrag. Ich zB als jemand, der in München aufwuchs, habe die Stadt durchaus nicht als wesentlich kinderunfreundlicher empfunden als beispielsweise Stuttgart ...

  6. Das ist ja nun leider eine sehr subjektive Kategorie, werter mein_beitrag. Ich zB als jemand, der in München aufwuchs, habe die Stadt durchaus nicht als wesentlich kinderunfreundlicher empfunden als beispielsweise Stuttgart ...

  7. Meine (subjektive) Meinung steht auf fünf Säulen:

    Gelegentliche Besuche bei meinem Trauzeugen und die Erfahrung mit seinem Nachbarn.

    Die Konversation mit Frauen im Nachtleben die lauter als von zu Hause gewohnt kreischen wenn Sie das Wort "Kind" hören.

    Eine Konferenz im Frauenhofer-Institut mit hohem Münchner-Anteil bei dem selbst in privaten Gesprächen alles tabu war das nur in die Nähe des Themas Familie kam.

    Ein Bericht der "Zeit", in dem auf die überdurchschnittlich hohe Zahl an Klagen gegen Kindertagesstätten in München hingewiesen wurde.

    Meine Beobachtungen in einem großen Buchladen in der ein Kind laut wurde und anschließen noch eine Kaffee-Tasse umgeworfen hat.

    Das ist kein Beweis, aber eine hohe Indiziendichte die schon so manchen Angeklagten ins Gefängnis gebracht hätte:-)

    • Herb1
    • 17.04.2009 um 13:14 Uhr

    Meine Stadt findet sich in dem Ranking (leider) nur im letzten Drittel wieder. Trotzdem fühle ich mich hier (sau) wohl. Außer in den Ferien, denn dann machen die hier Urlaub, die in dem Ranking ganz oben zu finden sind.

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