Somalische Seeräuber Piraterie – das Milliardengeschäft des 21. Jahrhunderts
Die Zahl der Überfälle vor Somalia steigt. Kriegsschiffe können die Entführungen von Frachtern nicht verhindern, Reedereien entstehen gewaltige Kosten

© ecpad/AFP/Getty Images
Mit der Kalaschnikow in der Hand sitzt ein somalischer Pirat an Bord einer gekaperten Jacht
Noch im Februar verkündete die deutsche Marine, dass die Anti-Piraten-Mission Atalanta ein voller Erfolg sei. Zwei Monate später sieht die Sicherheitslage in den Gewässern vor Somalia schon ganz anders aus. Trotz zahlreicher internationaler Kriegsschiffe, Überwachungsflugzeuge und Bordhubschrauber schlagen die somalischen Seeräuber zu – mit steigender Frequenz.
Die Banden haben ihr Einsatzgebiet von den Küstengewässern, die von Kriegsschiffen der EU, der Nato und anderer Länder bewacht werden, hinaus auf die hohe See verlagert. Dort operieren sie mit Hilfe von so genannten Mutterschiffen, die ihre Schnellboote mit Treibstoff und Proviant versorgen. Diese Mutterschiffe sind umgebaute Fischtrawler, die Piraten gekapert haben. Sie sind schwer aus der Luft als Pirantenschiffe zu erkennen, da sie sich zunächst nicht von den einheimischen Trawlern unterscheiden.
Bis zu 900 Meilen entfernt von Somalia können die Piraten nun ihrem Handwerk nachgehen. 15 Schiffe haben sie zurzeit in ihrer Gewalt, 300 Seeleute sind ihre Geiseln, darunter fünf Deutsche. Allein seit Montag wurden fünf Schiffe überfallen.
Die amerikanische Regierung kündigte nun ein energisches Vorgehen gegen die Piraten an. Die bisherigen Schritte seien nicht ausreichend gewesen, sagte US-Außenministerin Hillary Clinton. Das erpresste Lösegeld, das auf den Konten der Kriminellen liegt, müsse eingefroren werden. Dass dies funktionieren kann, zeigt die Bekämpfung der al-Qaida nach dem 11. September. Durch die Blockade von Konten auf der ganzen Welt geriet das Terrornetzwerk in finanzielle Probleme. Die Piraten könnte so ein Vorgehen allerdings zu weiteren Überfällen provozieren, denn der Seeraub ist ein Milliardengeschäft. Allein die somalischen Piraten sollen 2008 20 Millionen Dollar Lösegeld kassiert haben.
Im vergangenen Jahr registrierte das Marinebüro der Internationalen Handelskammer weltweit 293 Piratenüberfälle – 100 davon im Golf von Aden. Durch die zahlreichen Überfälle steigen weltweit die Versicherungsprämien. Reedereien investieren große Summen in Abwehrmaßnahmen wie Schallkanonen oder mieten sogar Söldner, die Schiffe begleiten. Helfen tut das bisher kaum.
Dem Seehandel schadet die Piraterie immens. 92 Prozent aller global gehandelten Ware wird auf dem Seeweg transportiert. Und die Hauptschifffahrtslinie zwischen Asien und Europa führt an Somalia vorbei. Die wichtigste Verbindung zwischen dem Indischen Ozean und dem Mittelmeer ist der ägyptische Suez-Kanal. 25.000 Handelsschiffe im Jahr nutzen den Kanal. Die Wasserstraße ist ein Nadelöhr und somit perfekt für die Seeräuber, die Frachtern auf dem Weg zum Kanal auflauern. Durch Piraten entstünde ein Schaden zwischen einer und bis 16 Milliarden Dollar, schätzt der amerikanische Think-Tank Rand-Corporation. Der Gesamtschaden lasse sich schwer schätzen, da viele Wirtschaftszweige betroffen seien.
- Datum 17.04.2009 - 12:51 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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des 21. Jahrhunderts laufen derzeit wohl auf Kosten der Volksgemeinschaften ganz wo anders. Hier sind kriminelle
Ursachen noch nicht mal im Ansatz ergründet.
Was soll das Ablenkungsgeplänkel?
Wenn man sich jetzt einmal vor Augen hält, dass ZEIT-Herausgeber Josef Joffe, DB-Banker Ackermann und Kanzlerin Merkel allesamt Bilderberger sind, erfüllt eine solche headline schon ihren Sinn.
http://www.flegel-g.de/te...
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Dass sich mit Wegelagerei immens viel Geld scheffeln lässt, ist nun wirklich nicht neu - das wussten nicht nur die Völker des Nordens schon vor 1000 Jahren. Als die Spanier dann Süd- und Mittelamerika ausplünderten, verlegten die Nachfolger der Vitalienbrüder - mit staatlicher Billigung -. ihr Betätigungsfeld in die Karibik und den Nordatlantik. Und einer der Gründe für das Ende des 30-jährigen Krieges war, dass man den Spaniern und den Habsburgern die Goldrouten abschnitt. Da war schluss mit lustig, da kam dann ganz schnell der große spanische Staatsbankrott und für die Briten der Aufstieg zur Weltmacht, die dann Winston Churchill verhökerte.
Lieber Herr Gengerke,
danke, diese Liste liest sich wie eine Verbrecherkartei (immerhin sind Kriegsverbrecher wie Henry Kissinger darunter), was aber hat die mit dem Thema zu tun? Daß die Piraten im Auftrag von Josef Ackermann handeln? Ich bin zu blöde dazu es zu verstehen, bitte um Aufklärung!
Artikel über Piraten verschont die eigentlichen Piraten.
Und es könnte sein, dass hier Bilderberger Interessen im Vordergrund stehen.
Wie schön wäre das, mit den Piraten am Pool zu sitzen, anständig zu essen und die nächste Strategie zu bestimmen. In die Bilderbuch Runde komme ich ja eh nicht rein. Aber ich denke, an den Pool komme ich auch nicht, lehne ich es doch ab, für mein tägliches Brot oder den Komfort jemanden umbringen zu müssen.
Und wenn jetzt jemand sagt, dass tun die Bilderberger auch, nur sie lassen das machen, dann möge er Teil der Runde werden oder sich den Piraten anschließen, denn dazwischen scheint es ja nichts zu geben.
Aber ich denke, selbst Dschingis Khans Intentionen und seine anschließende Regierung war von höherer Qualität als dieses Piratenhandeln und ein System nach Robin Hood hat immer einen Nachteil: Es muss immer auf Wegnahme setzen und die letzliche Schaffung von Eigenem aus Eigenem ist nicht vorgesehen.
Und woran liegt das: Weil die Mehrheit der Menschen letztendlich ihren Sinn nicht darin sieht, auf Mord und Totschlag ihr Leben aufzubauen.
Wie schön wäre das, mit den Piraten am Pool zu sitzen, anständig zu essen und die nächste Strategie zu bestimmen. In die Bilderbuch Runde komme ich ja eh nicht rein. Aber ich denke, an den Pool komme ich auch nicht, lehne ich es doch ab, für mein tägliches Brot oder den Komfort jemanden umbringen zu müssen.
Und wenn jetzt jemand sagt, dass tun die Bilderberger auch, nur sie lassen das machen, dann möge er Teil der Runde werden oder sich den Piraten anschließen, denn dazwischen scheint es ja nichts zu geben.
Aber ich denke, selbst Dschingis Khans Intentionen und seine anschließende Regierung war von höherer Qualität als dieses Piratenhandeln und ein System nach Robin Hood hat immer einen Nachteil: Es muss immer auf Wegnahme setzen und die letzliche Schaffung von Eigenem aus Eigenem ist nicht vorgesehen.
Und woran liegt das: Weil die Mehrheit der Menschen letztendlich ihren Sinn nicht darin sieht, auf Mord und Totschlag ihr Leben aufzubauen.
Irgendwie erscheint mir Piraterie als ein durchaus lohnendes Geschäft - wenn man sie legalisiert und dann Schutzzölle verlangt und Sicheres Geleit dafür gibt, wenn die Zölle gezahlt wurden. Auch bei uns könnte man auf eine vergleichbare Art und Weise dem Schwerlastunwesen auf deutschen, österreichischen und schweizerischen Autobahnen etwas abgewinnen: man kassiert ordentlich Geld an den Grenzen für's Durchfahren, es dürfen nur bestimmte Transitrouten genutzt werden - und schon wird's deutlich gemütlicher auf nicht betroffenen Autobahnen und Landstraßen - weil Schleichwege tabu sind.
Übrigens: an den europäischen Küsten gibt es seit geraumer Zeit auch ein nicht zu unterschätzendes und zunehmendes Problem: den Strandraub. Als beim Orkan Thilo am 08./09. November 2007 ein Containerschiff an der englischen Südküste strandete und von der Besatzung aufgegeben werden musste, wurden Schiff und Ladung von der ortsansässigen Bevölkerung regelrecht geplündert, da ein von der Besatzung aufgegebenes Schiff auch an den europäischen Küsten bei der Bevölkerung als 'vogelfrei' gilt. Strandraub als ein Phänomen des Mittelalters? Mitnichten. Auch bei uns nicht.
Wie schön wäre das, mit den Piraten am Pool zu sitzen, anständig zu essen und die nächste Strategie zu bestimmen. In die Bilderbuch Runde komme ich ja eh nicht rein. Aber ich denke, an den Pool komme ich auch nicht, lehne ich es doch ab, für mein tägliches Brot oder den Komfort jemanden umbringen zu müssen.
Und wenn jetzt jemand sagt, dass tun die Bilderberger auch, nur sie lassen das machen, dann möge er Teil der Runde werden oder sich den Piraten anschließen, denn dazwischen scheint es ja nichts zu geben.
Aber ich denke, selbst Dschingis Khans Intentionen und seine anschließende Regierung war von höherer Qualität als dieses Piratenhandeln und ein System nach Robin Hood hat immer einen Nachteil: Es muss immer auf Wegnahme setzen und die letzliche Schaffung von Eigenem aus Eigenem ist nicht vorgesehen.
Und woran liegt das: Weil die Mehrheit der Menschen letztendlich ihren Sinn nicht darin sieht, auf Mord und Totschlag ihr Leben aufzubauen.
Dieser Artikel basiert haupsächlich auf Vermutungen. Auf Vermutungen von Vermutungen die irgendjemand in die Welt setzte, von dem keiner weiss, wer es ist. Gehört sowas in die ZEIT?
Es soll eine Vorgehensweise propagiert werden, die bislang nicht akzeptiert war.
Ok, die große Story war ja, daß sich ein Kapitän - gefangen von bösen Piraten - seiner Mannschaft aufopfern wollte, und 3 Tage später errettet wurde. Und das zu Ostern! Wollt ihr uns verarschen!?
Auf eine derart billige Weise kann man dem Volk nicht beibringen, Terroristen zu bekämpfen, die auf See plötzlich auch ´Taliban` heissen.
Ich empfehle, mal das Gesamtbild zu betrachten, nicht nur Puzzleteile.
Sicher ist Piraterie total evil, denn wir sitzen ja alle im selben Boot.
Ich frage mich nur, wer der Regisseur ist.
sitzten nicht im selben Boot wie die Piraten. Die meisten bezahlen ueber ihre Steuern oder Loehne den Preis fuer diese Piraten. Wenn sie mit im Boot der Piraten sind so sind sie wahrscheinlich eine Geisel und dienen spaeter als Fischfutter, da die kitschige Romantik nichts mit Piraterie zu tun hat.
Segeln sie selber einfach mal vor Somalias Kueste und falls sie das Ueberleben schildern sie uns ihre Story.
sitzten nicht im selben Boot wie die Piraten. Die meisten bezahlen ueber ihre Steuern oder Loehne den Preis fuer diese Piraten. Wenn sie mit im Boot der Piraten sind so sind sie wahrscheinlich eine Geisel und dienen spaeter als Fischfutter, da die kitschige Romantik nichts mit Piraterie zu tun hat.
Segeln sie selber einfach mal vor Somalias Kueste und falls sie das Ueberleben schildern sie uns ihre Story.
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