Somalische Seeräuber Piraterie – das Milliardengeschäft des 21. JahrhundertsSeite 2/2
Wenn die Seeräuber weiterhin diese Verbindung blockieren, sind die Reeder gezwungen, ihre Containerschiffe umzuleiten - etwa auf die sehr viel längere Route um das Kap der Guten Hoffnung.
Ein Ausweichen auf diese noch sichere Strecke nach Europa würde die Reedereien viel Geld kosten, da sie mindestens drei Mal so lang ist wie die Fahrt durch den Golf von Aden zum Suez-Kanal. Die Reederei Maersk hatte Ende vergangenen Jahres ein Teil ihres Verkehrs auf die längere Route verlagert und hatte das Experiment dann gestoppt. Nun werden die Schiffe des dänischen Unternehmens wieder zum Opfer der Kriminellen. Vor wenigen Tagen überfielen sie die „Maersk Alabama“, der Angriff scheiterte jedoch. Die Crew eroberte das Schiff zurück, die Angreifer flohen mit dem Kapitän als Geisel.
Bei der Befreiung des amerikanischen Seemanns töteten Soldaten mehrere Piraten, die daraufhin einen härteren Umgang mit ihren Geiseln ankündigten. Die Gewaltspirale am Horn von Afrika dreht sich weiter. Der Angriff auf die „Maersk Alabama“ war der sechste in einer Woche. An Bord des Containerschiffes waren Nahrungsmittel für das World Food Programm der Vereinten Nationen. Diese Hilfsgüter werden in Ostafrika dringend für die hungernde Bevölkerung gebraucht. Den Piraten gelingt es immer wieder, die Versorgungsschiffe aufzubringen. Zuletzt entführten sie am Dienstag den Frachter „Sea Horse“, der ebenfalls Lebensmittel der UN geladen hatte.
Durch die zahlreichen Angriffe wird es für das World Food Programm zunehmend schwerer, Reeder für humanitäre Transporte zu finden. „Bereits vor den Entführungen mussten wir mangels Ressourcen die bittere Entscheidung treffen, die Essensrationen für Hunderttausende Flüchtlinge in Kenia zu kürzen“, sagt Ralf Südhoff, Leiter des Programms in Deutschland und Österreich. „Jetzt ist die Hilfe insgesamt für Millionen Menschen gefährdet.“ Die UN versorgt in diesem Jahr allein in Kenia, Somalia und Uganda fast acht Millionen Menschen mit Nahrungsmitteln.
Der Verband Deutscher Reeder warnt seine Mitglieder davor, die Schiffe in schwimmende Festungen zu verwandeln. Die Piraten seien schwer bewaffnet und könnten mit Granatwerfern und Panzerfäusten ernste Schäden an Schiffen anrichten und diese sogar versenken. Gleichzeitig forderte der Verband, dass den Piraten die Operationsbasen entzogen werden und dass die Marine gegen Versorgungsschiffe der Seeräuber vorgeht. Das verlangten auch Politiker der Union und der SPD.
Am Mittwoch teilte die französische Marine mit, dass sie erstmals ein Mutterschiff der Piraten aufgebracht habe – 900 Kilometer östlich von Mombasa. An Bord waren zwei kleine Schnellboote und Waffen. Die deutsche Marine sieht bislang keinen Bedarf für eine Ausweitung des Mandats. Der Einsatz sei erfolgreich, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. 112 Handelsschiffe seien bislang sicher durch die Gefahrenregion geleitet worden.
- Datum 17.04.2009 - 12:51 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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des 21. Jahrhunderts laufen derzeit wohl auf Kosten der Volksgemeinschaften ganz wo anders. Hier sind kriminelle
Ursachen noch nicht mal im Ansatz ergründet.
Was soll das Ablenkungsgeplänkel?
Wenn man sich jetzt einmal vor Augen hält, dass ZEIT-Herausgeber Josef Joffe, DB-Banker Ackermann und Kanzlerin Merkel allesamt Bilderberger sind, erfüllt eine solche headline schon ihren Sinn.
http://www.flegel-g.de/te...
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Dass sich mit Wegelagerei immens viel Geld scheffeln lässt, ist nun wirklich nicht neu - das wussten nicht nur die Völker des Nordens schon vor 1000 Jahren. Als die Spanier dann Süd- und Mittelamerika ausplünderten, verlegten die Nachfolger der Vitalienbrüder - mit staatlicher Billigung -. ihr Betätigungsfeld in die Karibik und den Nordatlantik. Und einer der Gründe für das Ende des 30-jährigen Krieges war, dass man den Spaniern und den Habsburgern die Goldrouten abschnitt. Da war schluss mit lustig, da kam dann ganz schnell der große spanische Staatsbankrott und für die Briten der Aufstieg zur Weltmacht, die dann Winston Churchill verhökerte.
Lieber Herr Gengerke,
danke, diese Liste liest sich wie eine Verbrecherkartei (immerhin sind Kriegsverbrecher wie Henry Kissinger darunter), was aber hat die mit dem Thema zu tun? Daß die Piraten im Auftrag von Josef Ackermann handeln? Ich bin zu blöde dazu es zu verstehen, bitte um Aufklärung!
Artikel über Piraten verschont die eigentlichen Piraten.
Und es könnte sein, dass hier Bilderberger Interessen im Vordergrund stehen.
Wie schön wäre das, mit den Piraten am Pool zu sitzen, anständig zu essen und die nächste Strategie zu bestimmen. In die Bilderbuch Runde komme ich ja eh nicht rein. Aber ich denke, an den Pool komme ich auch nicht, lehne ich es doch ab, für mein tägliches Brot oder den Komfort jemanden umbringen zu müssen.
Und wenn jetzt jemand sagt, dass tun die Bilderberger auch, nur sie lassen das machen, dann möge er Teil der Runde werden oder sich den Piraten anschließen, denn dazwischen scheint es ja nichts zu geben.
Aber ich denke, selbst Dschingis Khans Intentionen und seine anschließende Regierung war von höherer Qualität als dieses Piratenhandeln und ein System nach Robin Hood hat immer einen Nachteil: Es muss immer auf Wegnahme setzen und die letzliche Schaffung von Eigenem aus Eigenem ist nicht vorgesehen.
Und woran liegt das: Weil die Mehrheit der Menschen letztendlich ihren Sinn nicht darin sieht, auf Mord und Totschlag ihr Leben aufzubauen.
Wie schön wäre das, mit den Piraten am Pool zu sitzen, anständig zu essen und die nächste Strategie zu bestimmen. In die Bilderbuch Runde komme ich ja eh nicht rein. Aber ich denke, an den Pool komme ich auch nicht, lehne ich es doch ab, für mein tägliches Brot oder den Komfort jemanden umbringen zu müssen.
Und wenn jetzt jemand sagt, dass tun die Bilderberger auch, nur sie lassen das machen, dann möge er Teil der Runde werden oder sich den Piraten anschließen, denn dazwischen scheint es ja nichts zu geben.
Aber ich denke, selbst Dschingis Khans Intentionen und seine anschließende Regierung war von höherer Qualität als dieses Piratenhandeln und ein System nach Robin Hood hat immer einen Nachteil: Es muss immer auf Wegnahme setzen und die letzliche Schaffung von Eigenem aus Eigenem ist nicht vorgesehen.
Und woran liegt das: Weil die Mehrheit der Menschen letztendlich ihren Sinn nicht darin sieht, auf Mord und Totschlag ihr Leben aufzubauen.
Irgendwie erscheint mir Piraterie als ein durchaus lohnendes Geschäft - wenn man sie legalisiert und dann Schutzzölle verlangt und Sicheres Geleit dafür gibt, wenn die Zölle gezahlt wurden. Auch bei uns könnte man auf eine vergleichbare Art und Weise dem Schwerlastunwesen auf deutschen, österreichischen und schweizerischen Autobahnen etwas abgewinnen: man kassiert ordentlich Geld an den Grenzen für's Durchfahren, es dürfen nur bestimmte Transitrouten genutzt werden - und schon wird's deutlich gemütlicher auf nicht betroffenen Autobahnen und Landstraßen - weil Schleichwege tabu sind.
Übrigens: an den europäischen Küsten gibt es seit geraumer Zeit auch ein nicht zu unterschätzendes und zunehmendes Problem: den Strandraub. Als beim Orkan Thilo am 08./09. November 2007 ein Containerschiff an der englischen Südküste strandete und von der Besatzung aufgegeben werden musste, wurden Schiff und Ladung von der ortsansässigen Bevölkerung regelrecht geplündert, da ein von der Besatzung aufgegebenes Schiff auch an den europäischen Küsten bei der Bevölkerung als 'vogelfrei' gilt. Strandraub als ein Phänomen des Mittelalters? Mitnichten. Auch bei uns nicht.
Wie schön wäre das, mit den Piraten am Pool zu sitzen, anständig zu essen und die nächste Strategie zu bestimmen. In die Bilderbuch Runde komme ich ja eh nicht rein. Aber ich denke, an den Pool komme ich auch nicht, lehne ich es doch ab, für mein tägliches Brot oder den Komfort jemanden umbringen zu müssen.
Und wenn jetzt jemand sagt, dass tun die Bilderberger auch, nur sie lassen das machen, dann möge er Teil der Runde werden oder sich den Piraten anschließen, denn dazwischen scheint es ja nichts zu geben.
Aber ich denke, selbst Dschingis Khans Intentionen und seine anschließende Regierung war von höherer Qualität als dieses Piratenhandeln und ein System nach Robin Hood hat immer einen Nachteil: Es muss immer auf Wegnahme setzen und die letzliche Schaffung von Eigenem aus Eigenem ist nicht vorgesehen.
Und woran liegt das: Weil die Mehrheit der Menschen letztendlich ihren Sinn nicht darin sieht, auf Mord und Totschlag ihr Leben aufzubauen.
Dieser Artikel basiert haupsächlich auf Vermutungen. Auf Vermutungen von Vermutungen die irgendjemand in die Welt setzte, von dem keiner weiss, wer es ist. Gehört sowas in die ZEIT?
Es soll eine Vorgehensweise propagiert werden, die bislang nicht akzeptiert war.
Ok, die große Story war ja, daß sich ein Kapitän - gefangen von bösen Piraten - seiner Mannschaft aufopfern wollte, und 3 Tage später errettet wurde. Und das zu Ostern! Wollt ihr uns verarschen!?
Auf eine derart billige Weise kann man dem Volk nicht beibringen, Terroristen zu bekämpfen, die auf See plötzlich auch ´Taliban` heissen.
Ich empfehle, mal das Gesamtbild zu betrachten, nicht nur Puzzleteile.
Sicher ist Piraterie total evil, denn wir sitzen ja alle im selben Boot.
Ich frage mich nur, wer der Regisseur ist.
sitzten nicht im selben Boot wie die Piraten. Die meisten bezahlen ueber ihre Steuern oder Loehne den Preis fuer diese Piraten. Wenn sie mit im Boot der Piraten sind so sind sie wahrscheinlich eine Geisel und dienen spaeter als Fischfutter, da die kitschige Romantik nichts mit Piraterie zu tun hat.
Segeln sie selber einfach mal vor Somalias Kueste und falls sie das Ueberleben schildern sie uns ihre Story.
sitzten nicht im selben Boot wie die Piraten. Die meisten bezahlen ueber ihre Steuern oder Loehne den Preis fuer diese Piraten. Wenn sie mit im Boot der Piraten sind so sind sie wahrscheinlich eine Geisel und dienen spaeter als Fischfutter, da die kitschige Romantik nichts mit Piraterie zu tun hat.
Segeln sie selber einfach mal vor Somalias Kueste und falls sie das Ueberleben schildern sie uns ihre Story.
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