Europa-Studie: Rassismus trifft vor allem Roma und Afrikaner
Europaweit werden Migranten häufiger Opfer von Rassismus als angenommen. Eine Studie zeigt, dass ein Drittel der Befragten schon einmal diskriminiert wurde
Diskriminierung von Migranten und rassistisch motivierte Gewalt sind innerhalb der Europäischen Union (EU) weiter verbreitet, als es amtliche Statistiken vermuten lassen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der EU-Agentur für Grundrechte (FRA) in Wien.Besonders stark werden Minderheiten in Italien und Griechenland diskriminiert.
Die Dunkelziffer bei rassistisch motivierten Straftaten ist "extrem hoch" heißt es in der Studie, die zeitgleich zur UN-Rassismuskonferenz vorgestellt wurde. Die Untersuchung in allen Mitgliedsstaaten der Union zeige, dass unter Minderheiten und Zuwanderern weitgehend Resignation herrsche und das "Vertrauen in die Mechanismen des Opferschutzes" fehlt.
Die schlimmste Diskriminierung erfahren dem Bericht zufolge rund zwölf Millionen Roma, gefolgt von schwarzen, afrikanischen Migranten. Unter den Roma, die vorwiegend in den neuen EU-Mitgliedsstaaten Mittel- oder Südosteuropas leben, hat im vergangenen Jahr jeder Zweite über Diskriminierung berichtet. Vier von zehn Afrikanern aus Ländern südlich der Sahara und Nordafrikaner berichteten ebenfalls über einen starke Diskriminierung. "Dies beweist ohne jeden Zweifel, dass sie wirklich extrem diskriminiert werden“, sagte Jo Goodey, Leiterin der FRA-Abteilung "Freiheit und garantierte Rechte".
55 Prozent der von der FRA befragten Zuwanderer und Angehörigen von Minderheiten sind der Ansicht, dass in dem Land, in dem sie leben, Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft weit verbreitet ist. 37 Prozent gaben an, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten persönlich diskriminiert worden waren. Zwölf Prozent wurden zwar selbst Opfer rassistischer Straftaten, doch nur 20 Prozent der Betroffenen gingen danach zur Polizei. Unter den Roma zeigten bis zu 92 Prozent der Betroffenen die Diskriminierung nicht an.
Für die Studie wurden insgesamt 23.500 Menschen in den EU-Mitgliedsstaaten befragt. Nur elf der insgesamt 27 EU-Staaten haben nach Angaben der EU-Agentur zuverlässige Statistiken über Diskriminierung.





Ja es ist alles nicht so einfach.. Wahrscheinlich werden mit der Krise Formen der Diskriminierung zunehmen.. Wenn vielleicht manche europäische Länder ihre Sozialtransfers nicht mehr ausreichend bedienen können..
Ich wurden auch schon mal diskriminiert..
und das als Deutscher..
Alles nicht so einfach..
------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Unsere Abende sind vor Monotonie, um an den Wänden zu kratzen." A. v. Humboldt
Was heißt hier bitte diskriminiert?
Wonach in dieser Studie gefragt worden ist, ist die jeweils subjektive Einschätzung von Betroffenen, die von sich meinen, sie seien ungerecht behandelt, gedemütigt, erniedrigt, benachteiligt, eben diskriminiert worden.
Nun gibt es aber in der Regel eine Differenz zwischen Selbsteinschätzung und Fremdbeurteilung.
Was bitte sind objektive oder doch zumindest nachvollziehbare Kriterien dafür, dass sich jemand zu recht als diskriminiert behandelt einschätzen kann?
Fühlt sich der Schwarzafrikaner deswegen diskriminiert, weil er sich bei ein paar blonden deutschen Frauen eine Abfuhr geholt hat? Die ihm höflich aber bestimmt klargemacht haben, dass sie sich durch seine Nachstellungen belästigt fühlten?
Kann der junge Türke, der hier bei uns geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen ist, von sich behaupten, er werde diskriminiert, wenn er sich mit mangelhaften Deutschkenntnissen und ohne jeglichen Schulabschluß erfolglos auf Lehrstellen bewirbt?
Dürfen sich die Halbstarken einer arabischen Jungmännertruppe aus den Maghrebstaaten diskriminiert fühlen, wenn sie von Türstehern vor Diskotheken und Musik-Clubs abgewiesen werden, zumal wenn sie in dieser Szene als Schlägertypen einschlägig bekannt und gefürchtet sind?
Und was ist mit dem Afghanen, dessen Asylantrag zwar ablehnt, der aber aus humanitären Gründen geduldet wird? Der einen schwunghaften Kleinhandel mit Rauschgift betreibt und deswegen ins Visier der Polizei geraten ist. Jetzt fühlt er sich diskriminiert, weil bei ihm eine Razzia durchgeführt wurde und er ein paar mal im städtischen Park gefilzt wurde.
Die Zu- und Einwanderer haben eine Bringschuld zu erfüllen, der sie sich in den meisten Fällen entzogen haben. Wir haben uns in den letzten 50 Jahren eine neue Unterschicht ins Land geholt. Die Arbeitsmigration speziell aus der Türkei und den arabischen Ländern ist schon seit langem ein Subventionsgeschäft für den deutschen Sozialstaat, und die Nachgeborenen der dritten und vierten Generation zeigen kaum Anstalten, diese Disproportionalität in der Beanspruchung unserer Sozialsysteme zu beenden.
Es gibt genügend Studien, Untersuchungen, Gutachten etc. von Sozialwissenschaftlern, Artikel von Journalisten und Einschätzungen von Literaten, Wirtschaftsführern, Politikern etc., die eindeutig aufzeigen, dass die Integration speziell der Einwanderer aus mohammedanischen Ländern weitgehend gescheitert ist.
Konkret: Hier ein paar Stichworte:
Die Berliner Rütli-Hauptschule, schon vergessen? Diese Schule ist leider überall!
Schulversagen, Sprachprobleme, Gewalt und Kriminalität, Versagen auf dem Arbeitsmarkt etc.
Da kann man sich in der Tat diskriminiert vorkommen.
Guten Morgen.
Vielleicht hätten Sie Ihren reißerischen Beitrag überschlafen sollen. Dann wäre Ihnen aufgefallen, dass Sie bereits die Resultate der Diskriminierung nennen. Was Sie nicht erfassen, sind die Gründe der Diskriminierung. Dazu gehören insbesondere Fremd-Sein (dh. wir haben ein Idealbild und dessen Negativ). Wenn man Sie so liest, könnte man glauben, dass das uralte Problem von Diskriminierung und sozialer Ungleichheit mit einem Kommentar lösbar sei. Aber ich glaube, Sie grenzen nur aus und vergeben Schuldscheine (Bringschuld, Faulheit etc.).
Der Einwanderer ist immer schon der Unterschicht verpflichtet, da er nicht dem öffentlichen Bild des Systems, in das er wandert, entspricht. Entweder er entspricht der Mittelschicht seines ursprünglichen Systems, wodurch er die Unterschicht vorübergehend hinnimmt, oder er erschafft in seiner neuen Heimat eine eigene Öffentlichkeit, also eine habermas'sche Teilöffentlichkeit, oder er kollidiert mit der allgemeinen, möchte er Teil ihrer werden.
Letzteres ist ja das, was hier erwähnt wird, also wenn Einwanderer oder Systemanomalien offenbar gegen eine Mauer anlaufen. Sei es, weil sie nicht sprechen wie die Anderen; sei es, weil sie sich nicht kleiden wie die Anderen; sei es, dass sie keiner Hochkultur entstammen oder dunkle Haut haben. Denken Sie an die amerikanischen Zustände. Wie diskriminierend es bereits sein kann, wenn Sie die falsche Abstammung besitzen. Und glücklicherweise befinden wir uns in der Moderne oder Postmoderne, wo die naive Vorstellung, dass der Einzelne selbst schuld an seinem Schicksal ist, widerlegt wurde. Was nicht heißt, dass man die Zuwanderer entschuldigen soll. Denn die Unterschicht muss, um sich in der Öffentlichkeit zu bewähren, größere Anstrengungen annehmen. Es heißt nur, dass man mit primitiven und naiven Systemdefinitionen nicht wahllos um sich werfen sollte. Denn diese nützen nur Ihrer eigenen Position.
Aufgabe der öffentlichen Meinung ist es, auf solche Umstände hinzuweisen.
die wirklich diskriminiert wird:
Männer mit Bart, Bauch und Brille! Und dann womöglich noch über 50!
... weil er sich bei ein paar blonden deutschen Frauen eine Abfuhr geholt hat? Die ihm höflich aber bestimmt klargemacht haben, dass sie sich durch seine Nachstellungen belästigt fühlten?
Ein paar?!? Hunderte! Und kein Schwein kümmerts!
Guten Morgen.
Vielleicht hätten Sie Ihren reißerischen Beitrag überschlafen sollen. Dann wäre Ihnen aufgefallen, dass Sie bereits die Resultate der Diskriminierung nennen. Was Sie nicht erfassen, sind die Gründe der Diskriminierung. Dazu gehören insbesondere Fremd-Sein (dh. wir haben ein Idealbild und dessen Negativ). Wenn man Sie so liest, könnte man glauben, dass das uralte Problem von Diskriminierung und sozialer Ungleichheit mit einem Kommentar lösbar sei. Aber ich glaube, Sie grenzen nur aus und vergeben Schuldscheine (Bringschuld, Faulheit etc.).
Der Einwanderer ist immer schon der Unterschicht verpflichtet, da er nicht dem öffentlichen Bild des Systems, in das er wandert, entspricht. Entweder er entspricht der Mittelschicht seines ursprünglichen Systems, wodurch er die Unterschicht vorübergehend hinnimmt, oder er erschafft in seiner neuen Heimat eine eigene Öffentlichkeit, also eine habermas'sche Teilöffentlichkeit, oder er kollidiert mit der allgemeinen, möchte er Teil ihrer werden.
Letzteres ist ja das, was hier erwähnt wird, also wenn Einwanderer oder Systemanomalien offenbar gegen eine Mauer anlaufen. Sei es, weil sie nicht sprechen wie die Anderen; sei es, weil sie sich nicht kleiden wie die Anderen; sei es, dass sie keiner Hochkultur entstammen oder dunkle Haut haben. Denken Sie an die amerikanischen Zustände. Wie diskriminierend es bereits sein kann, wenn Sie die falsche Abstammung besitzen. Und glücklicherweise befinden wir uns in der Moderne oder Postmoderne, wo die naive Vorstellung, dass der Einzelne selbst schuld an seinem Schicksal ist, widerlegt wurde. Was nicht heißt, dass man die Zuwanderer entschuldigen soll. Denn die Unterschicht muss, um sich in der Öffentlichkeit zu bewähren, größere Anstrengungen annehmen. Es heißt nur, dass man mit primitiven und naiven Systemdefinitionen nicht wahllos um sich werfen sollte. Denn diese nützen nur Ihrer eigenen Position.
Aufgabe der öffentlichen Meinung ist es, auf solche Umstände hinzuweisen.
die wirklich diskriminiert wird:
Männer mit Bart, Bauch und Brille! Und dann womöglich noch über 50!
... weil er sich bei ein paar blonden deutschen Frauen eine Abfuhr geholt hat? Die ihm höflich aber bestimmt klargemacht haben, dass sie sich durch seine Nachstellungen belästigt fühlten?
Ein paar?!? Hunderte! Und kein Schwein kümmerts!
Guten Morgen.
Vielleicht hätten Sie Ihren reißerischen Beitrag überschlafen sollen. Dann wäre Ihnen aufgefallen, dass Sie bereits die Resultate der Diskriminierung nennen. Was Sie nicht erfassen, sind die Gründe der Diskriminierung. Dazu gehören insbesondere Fremd-Sein (dh. wir haben ein Idealbild und dessen Negativ). Wenn man Sie so liest, könnte man glauben, dass das uralte Problem von Diskriminierung und sozialer Ungleichheit mit einem Kommentar lösbar sei. Aber ich glaube, Sie grenzen nur aus und vergeben Schuldscheine (Bringschuld, Faulheit etc.).
Der Einwanderer ist immer schon der Unterschicht verpflichtet, da er nicht dem öffentlichen Bild des Systems, in das er wandert, entspricht. Entweder er entspricht der Mittelschicht seines ursprünglichen Systems, wodurch er die Unterschicht vorübergehend hinnimmt, oder er erschafft in seiner neuen Heimat eine eigene Öffentlichkeit, also eine habermas'sche Teilöffentlichkeit, oder er kollidiert mit der allgemeinen, möchte er Teil ihrer werden.
Letzteres ist ja das, was hier erwähnt wird, also wenn Einwanderer oder Systemanomalien offenbar gegen eine Mauer anlaufen. Sei es, weil sie nicht sprechen wie die Anderen; sei es, weil sie sich nicht kleiden wie die Anderen; sei es, dass sie keiner Hochkultur entstammen oder dunkle Haut haben. Denken Sie an die amerikanischen Zustände. Wie diskriminierend es bereits sein kann, wenn Sie die falsche Abstammung besitzen. Und glücklicherweise befinden wir uns in der Moderne oder Postmoderne, wo die naive Vorstellung, dass der Einzelne selbst schuld an seinem Schicksal ist, widerlegt wurde. Was nicht heißt, dass man die Zuwanderer entschuldigen soll. Denn die Unterschicht muss, um sich in der Öffentlichkeit zu bewähren, größere Anstrengungen annehmen. Es heißt nur, dass man mit primitiven und naiven Systemdefinitionen nicht wahllos um sich werfen sollte. Denn diese nützen nur Ihrer eigenen Position.
Aufgabe der öffentlichen Meinung ist es, auf solche Umstände hinzuweisen.
die wirklich diskriminiert wird:
Männer mit Bart, Bauch und Brille! Und dann womöglich noch über 50!
... weil er sich bei ein paar blonden deutschen Frauen eine Abfuhr geholt hat? Die ihm höflich aber bestimmt klargemacht haben, dass sie sich durch seine Nachstellungen belästigt fühlten?
Ein paar?!? Hunderte! Und kein Schwein kümmerts!
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren