Musik im Netz Die Verwurstung der Welt
"Sgt. Pepper's" als Reggae, Hits im Cut-up-Gemetzel: Durch das Internet gibt es so viel recycelte Musik wie nie zuvor

© Screenshots: Kai-Uwe Heinrich
Zweitverwertung: Der Mashup-Künstler Kutiman montiert aus auf Youtube gefundenen Amateurvideos geniale neue Klang- und Bildcollagen
Sie können es nicht abwarten. Schon in den ersten zehn Sekunden, während das Orchester noch stimmt, zündet jemand eine Wasserpfeife an. Heftiges Husten ist zu hören. "Yeah, Easy Style", ruft eine Stimme. "Give de people dem some rubbadub Music."
Dann setzt Sgt. Pepper’s Lonely Heart’s Club Band ein, mit dicken Bläsersätzen und Reggae-Groove. Das ganze Album. So ist es die Art der Easy All Stars. Die New Yorker Band hat es sich zur Aufgabe gemacht, Klassiker der Popgeschichte in den Reggae-Kosmos zu transferieren. Ein Vorhaben, das ihnen zuvor bereits mit Dub Side Of The Moon nach Motiven von Pink Floyd gelungen war. Für Beatles-Verhältnisse ist das gerade erschienene Album allerdings nur ein Tropfen in einem Ozean. Jeder ihrer Songs existiert in Hunderten von Versionen, allein von Yesterday gibt es etwa 1600. Bereits vor 20 Jahren nahm sich die slowenische Band Laibach das komplette Let It Be-Album vor. Doch das breite Grinsen beim Anhören der liebevoll gemachten Sgt. Pepper’s-Einspielung dürfte auch unbekifften Hörern so schnell nicht vergehen.
Die Easy All Stars sind eine von vielen Bands, die sich auf ungewöhnliche Interpretationen verlegt haben. Das französische Projekt Nouvelle Vague spült Klassiker der New Wave in die warmen Gestade des Bossa Nova, Señor Coconut – eigentlich ein Frankfurter DJ mit dem unspektakulären Namen Uwe Schmidt – tunkt seine Vorlagen in elektronisch-ironische Salsa, die Berliner Band The Boss Hoss dreht in Richtung Country & Western. The Dynamics, Malik Adouane, Cat Power. Die Liste dieser originellen Umdeutungskünstler ließe sich endlos weiterführen. Sie würde trotzdem nur die Spitze dessen wiedergeben, was der Musikmarkt seit Jahren verzeichnet: eine stetige Zunahme von Coverversionen.
Nie zuvor gab es so viel recycelte Musik wie heute. Der Musikwissenschaftler Marc Pendzich hat ermittelt, dass sich der Anteil der Coverversionen in den deutschen Charts seit den achtziger Jahren etwa verdreifacht hat. Der Anteil liegt in den Single-Charts im Schnitt bei 20 Prozent. Jeder fünfte aktuelle Hit ist somit ein Wiedergänger. Und noch eine Zahl: Die Internetdatenbank coverinfo.de führt derzeit über 180.000 Stücke auf. Allein im letzten Monat kamen 1300 neue hinzu.
Als Coverversion bezeichnet das Lexikon ein Musikstück, das von jemand anderem als dem ursprünglichen Interpreten gespielt wird. Damit ist so ziemlich alles gemeint: bloßes Nachspielen, Verwursten in Dance-Compilations oder eben auch respektvolle Neuerschaffung. Intuitiv könnte man vermuten, die Geschichte der Coverversion beginne mit dem ersten Höhlenmenschen, der ein Lied seines Nachbarn nachsang. Musik wiederzugeben, die einem selbst oder anderen gefällt, gilt als elementare Kulturtechnik. Die Notation machte Musik reproduzierbar, klassische Komponisten griffen Volkslieder auf, widmeten einander Variationen. So richtig in Schwung aber kam die Wiederverwertung erst durch die industrielle Vervielfältigung. In den fünfziger Jahren waren es vor allem weiße Rock’n’Roll-Musiker, die mit den Stücken von schwarzen Komponisten Erfolg hatten. Bis Mitte der Sechziger war keineswegs üblich, dass Sänger ihre Stücke selbst schrieben. Erst danach kam ein bis heute gültiger Geniekult auf, der alles andere als die Originalleistung ablehnte und in einsamen Alleskönnern wie Sly Stone oder Prince gipfelte. Seither gelten Coverversionen als "abgekupfert", wenn nicht gleich "geklaut". Als wäre nicht auch Interpretation eine Kunst.
Welche Geschichten ein Lied mitnehmen kann, wie es sich selbst im Lauf der Zeiten verändert, das zeigen die Versionen von La Paloma, die von den rührigen Musikarchäologen des Trikont-Labels auf mittlerweile sechs CDs zusammengetragen wurden. Die Kraft der Melodie blieb über die Jahrzehnte unverändert, das Stück erzählt in seinen verschiedenen Erscheinungen als Shanty, Rock’n’ Roll, Krautrock oder Flamenco immer wieder Kulturgeschichte.
Natürlich riecht es nach schnellem Profitinteresse, wenn Because The Night von Patti Smith zum Großraumdiscostampfer entstellt wird. Solche Brechstangenprodukte machen einen großen Teil der Chart-Ware aus. Aber gilt es auch umgekehrt für jene schmerzvoll-leise Akustikversion von Smells Like Teen Spirit, die Patti Smith auf ihrem letzten Album herausheulte? Oder für Madonnas Hung Up, das große Teile des Abba-Hits Gimme, Gimme, Gimme (A Man After Midnight) inkorporierte?
- Datum 28.04.2009 - 17:21 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Also einerseits hab ich schon manchmal das Gefühl, dass sich Musikproduzenten nicht an neue Musik trauen, weil die Alte sich ja auch gut verkauft. Aber das ist doch trotzdem wie beim Gemüsehändler: Frische Äpfel könnten manchmal besser schmecken. Wenn man jetzt aber probiert, aus den alten Äpfeln einen Bratapfel zu machen, dann schmeckt der fast besser als wenn man aus einem frischen Apfel Bratapfel macht. Soll heißen: ein heißer guter Remix oder ein gutes Cover können schon tatsächlich manchmal was ganz eigenes anderes als das Orginal darstellen.
Und ansonsten mag auch gelten:
Es gibt so viele Lieder
die singt man immer wieder
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Man sollte auch bei Rot über die Ampel gehen dürfen, zumindest wenn kein Auto kommt und auf der anderen Straßenseite jemand Hilfe braucht.
trefflicher hätte man es kaum bezeichnen können!
Vermutlich liegt das daran, daß viele Leute kein Fleisch in Reinform mehr mögen, sondern: Wurst. Und es liegt am Zeitgeist, der alles Häppchenweise verteilen will, um die Leute atemlos zu halten. Damit sie laufen und rennen!
Aber vielleicht steckt eine evolutionäre Entwicklung dahinter: nämlich pure Symbiose. Sozusagen Kernschmelze. Die Verwurstelung grandioser Ideen im Einklang zum natürlichen Chaos des Menschseins.
Sozusagen eine Symphonie, die sich selber schreibt!
Ich würde wetten, daß der Autor dieses Artikels über 40 ist.
Musik besteht aus Leben, das niemals endet! Wer Musik in Eisen gegossen sehen will, und nicht bereit ist, Veränderungen zu akzeptieren, sollte nochmal genauer über das Leben nachdenken.
Allein der Klang des Wortes `Leben´ schmeckt nach abgerundeter Entwicklung!
Die Verwurstung der Welt mag Einigen übel aufstoßen, ist aber ein Prozess, der seit Jahrtausenden stattfindet und dadurch immer neue Dinge gebären konnte!
Ebenso wie ein Mensch muss Musik leben und sterben, und durch Wursthaftigkeit sich selbst neu erschaffen! Aus sich selbst heraus kolossale Formen zeugen!
Teilweise muss Musik vernichtet werden, um zu leben.
Schön, dass dieses Thema hier auch einmal Erwähnung findet, ich habe vor kurzem selbst in der Community einen Artikel über dieses Thema veröffentlicht, daher nehme ich diesen Artikel, dem ich nur voll und ganz zustimmen kann, zum Anlass, meinen Beitrag quasi als Kommentar beizufügen:
Cover-Version
Etwas wirklich Neues wird in der Rockmusik nicht mehr geschehen, sagte Ian Anderson vor einigen Jahren bereits und wenn man sich die meisten sogenannten New Independent Bands betrachtet, so fällt auf, dass die meisten sich aus der leider doch begrenzten Stilküche der Popgeschichte bedienen, um ihre "eigenen" Sounds zu finden.
Höchste Zeit, einmal über das Stilmittel der Cover-Version nachzudenken.
Sie ist ein immer wieder gern benutzte Variante des Arrangements, geeignet, sowohl den Respekt vor dem Originalkünstler als auch den Anspruch, „das auch zu können“, musikalisch zum Ausdruck zu bringen. Gelingt beides, kann manchmal sogar das Original übertroffen werden, anderenfalls kann das auch ganz schön peinlich werden.
Einige Beispiele aus den letzten Jahrzehnten zeigen sehr schön, wie würdevoll und kreativ man dabei vorgehen kann. Als Großmeister der Neukomposition sei hier als erstes Mike Lubowitz, besser als Manfred Mann bekannt, angeführt. Es gibt außer „The good Earth“ kein Album seiner Earthband, auf dem nicht mindestens eine musikalische Hommage an von ihm verehrte Künstler zu finden ist.
Dieser Ausnahmemusiker, der durch mäßige Schlager wie „Doh-Wah-Diddie“ oder auch „Haha, said the Clown“ erstmals Ruhm erlangte, festigte diesen durch eine Neuauflage des Bob Dylan-Songs „The mighty Quinn“, welcher fortan bei jedem Earthband-Konzert den glorreichen Schlusspunkt bildete. Dylan selbst sagte über die Mann-Versionen seiner Songs einmal, sie wären besser gelungen, was man leicht dadurch erklären kann, dass Meister Dylan seine Musik für die Texte komponierte, während Mann immer eine Ausgewogenheit zwischen Gesang und Musik anstrebte, die das jeweilige Stück oftmals erst im Nachhinein wohlverdient zum Meilenstein erhob.
So zum Beispiel mit der genialen Neuvertonung des Dylan-Klassikers „Father of day, father of night, gleich das erste Stück auf der „Solar Fire“:
Eingeleitet von einem Frauenchor, dann plötzlich der progressive Übergang der Band, sozusagen als Vertonung des göttlichen Urknalls, gefolgt von Mike Rogers' kehligem Gesang, seinem dramatischen Gitarrensolo und dem bereits damals unverkennbaren Moog-Synthesizer im Finale, das musste auch Dylan begeistern.
Oder auch in dem fantastischen „Visionary mountains“ von Joan Armatrading, ursprünglich doch etwas zurückhaltend komponiert, einer Art esoterischen Liebeshymne, ziehen Mann/Rogers auf dem Album „Nightingales & Bombers“ wieder alle Register ihres kongenialen Zusammenspiels. Zunächst verstärken Hintergrundsängerinnen den beschwörenden Gesang, dem ein wunderschönes Keyboardsolo folgt, gespielt in gitarrenähnlicher Phrasierung und Klangfarbe, welches fast unmerklich übergeht in das Gitarrensolo, dem ersten dramaturgischen Höhepunkt. Dann wieder der fast zärtliche Gesangspart, gefolgt von dem Keyboardfinale, ja, so würdigt man(n) große Künstler.
Auch die zahlreichen Springsteen-Covers zeigen, dass ein großer Komponist große Vorbilder ehrt. „Blinded by the light“ leitet Mann mit ein paar spielerischen Akkorden ein, was den Boss veranlasste, diese Einleitung in Konzerten zu übernehmen.
Die Ballade „For You“, zu hören auf dem Album „Chance“, klingt in der neueren Version dynamischer, hat auch mehr Tempowechsel als bei Springsteen.
Ein weiterer Meilenstein gelang Manfred Mann, als er auf der Platte „Somewhere in Africa“ Bob Marleys „Redemption Song“ neu komponierte.
Dieser Protestsong, den Marley nur mit akustischer Gitarre in anklagendem Ton vortrug, wird mit Chris Thompson am Mikrofon und dem unglaublichen Trevor Rabin, später Gitarrist der neugegründeten Yes, zu einem der größten Meisterwerke Manns.
Unterstützt von afrikanischen Stammesgesängen wird eine melodramatische Anklage daraus,direkt gegen das damalige Apartheitsregime gerichtet, mit der Forderung, die Lager für Schwarze endlich aufzulösen und jahrzehntelanges Unrecht zu beenden. Musikalisch wird dabei konsequent eine Spannung aufgebaut zwischen der traditionellen Afrikanischen und der elektronischen Musik der Gegenwart, gipfelnd in zwei brillianten Soli, gespielt von Mann und Rabin, wobei die Keyboards den vorhergehenden auf Suaheli gesprochenen Klagemonolog eines afrikanischen Gastsängers melodisch fortsetzen, während Rabins Gitarre am Ende des Songs mit den gleichen grellen Klangfarben wie in Yes - „Owner of a lonely Heart“ als finaler Aufschrei in das Finale mündet. Besser hätten es Pink Floyd auch nicht arrangieren können.
Es gibt aber auch Kollegen von ihm, die ähnlich respektvoll mit ihren Idolen umgehen, als Erste und Besondere sei hier Patti Smith angeführt, die es vor allem in Konzerten immer wieder versteht, Klassiker der Popgeschichte mit ihrer Musik und ihren Gedichten zu verknüpfen, so zum Beispiel, wenn sie „Rocking in a free world“ von Neil Young mit einem ihrer Gedichte, „People have the power“, einleitet, oder wenn sie Prince und seinen Popmeilenstein „When doves cry“ live vorträgt und mit eigenen Songzeilen zu einem Medley der ganz besonderen Art werden lässt. Oder wenn sie,in ganz jungen Jahren, zusammen mit John Cale eine Punkversion von „My Generation“ in den Saal brüllt, die bereits in den frühen Siebzigern The Who altbacken erscheinen ließ.
Als weitere Meister des Genre seien noch angesprochen: Jimi Hendrix, Eric Burdon oder Deep Purple, und, später in den Achtzigern vor allem Independentbands wie Bauhaus oder die grandiosen Waterboys um Tom Scott, sowie auch Nick Cave, die die Reihe der wirklich gelungenen Coverversionen fortsetzten: erstere u.a. mit „Telegram Sam“, „Ziggi Stardust“, die Waterboys mit „Because the night“, „Satisfaction“, „Maggies farm“ und anderen Rock‘n Roll-Meilensteinen, letzterer unter anderem mit "Hey Joe", "In the ghetto", "Wanted man", mal wieder von Dylan, dem Meistnachgespielten oder dem Johnny Cash Song "The mercy seat".
Und heute? Außer einem Robbie Williams, der beständig unter seinen Möglichkeiten bleibt, aber immerhin ein ganzes Album mit Sinatrasongs manierlich nachgesungen hat, gibt es kaum noch ernstzunehmende Veröffentlichungen, die die beiden Grundfesten der Coverversion, Respekt und Können auch kunstvoll integrieren.
Da muss man dann quiekende Stimmen der No Angels ertragen bei dem vergeblichen Versuch, „There must be an angel“ von den unnachahmlichen Eurythmics zu erneuern, was allein schon Grund genug für ein Berufsverbot wäre.
Was muss das für ein Produzent sein, der so etwas zulässt? Und wer trägt die Verantwortung, wenn Yvonne Catterfeld Ideals „Blaue Augen“ auf erbärmlichste Atemübungen reduziert? Haben solche Sängerinnen überhaupt kein Gespür für ihre Grenzen oder erlaubt ihnen ihr Erfolg jede Entgleisung?
Hätten sie sich doch wenigstens einmal Gary Jules angehört, der mit "Mad World" von Tears for Fears gezeigt hat, wie man einen durch und durch depressiven Text, ursprünglich mit vollem Elektronikeinsatz in Szene gesetzt, mittels sparsamer Instrumentierung und angemessen düsterer Intonation wunderbar verdichtet wiedergeben kann.
Aber soviel Tiefe ist ja wohl kaum von Sternchen mit Seifenopern- oder TV-Casting-Hintergrund zu erwarten.
Daher wäre es doch für anspruchsvollere Hörer schön, wenn es in Zukunft Musikproduzenten nicht nur um den nackten Profit, sondern vielleicht auch zur Abwechslung mal um kulturelle Mindestanforderungen und um die Würde der teilweise durch ihr Ableben wehrlosen Originalkünstler ginge.
Sven Lichterfeld
"The Mercy Seat" ist ein Song von Nick Cave.
Hier hat Johnny Cash Nick Cave gecovert - wenn auch so gut, dass Cave "Mercy Seat" live häufig mit den Worten "this used to be one oy my songs, but Johnny Cash made it his" ankündigte.
"The Mercy Seat" ist ein Song von Nick Cave.
Hier hat Johnny Cash Nick Cave gecovert - wenn auch so gut, dass Cave "Mercy Seat" live häufig mit den Worten "this used to be one oy my songs, but Johnny Cash made it his" ankündigte.
Nur ganz kurz: "Because the night" stammt natürlich von Springsteen.
Sehr geehrter jacobihc,
sowohl Sie, als auch der Autor des Artikels haben recht: "Because the night" entsprang einer Kollaboration Patti Smiths mit Bruce Springsteen.
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kuhn, Redaktion ZEIT ONLINE
Sehr geehrter jacobihc,
sowohl Sie, als auch der Autor des Artikels haben recht: "Because the night" entsprang einer Kollaboration Patti Smiths mit Bruce Springsteen.
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kuhn, Redaktion ZEIT ONLINE
Sehr geehrter jacobihc,
sowohl Sie, als auch der Autor des Artikels haben recht: "Because the night" entsprang einer Kollaboration Patti Smiths mit Bruce Springsteen.
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Kuhn, Redaktion ZEIT ONLINE
"The Mercy Seat" ist ein Song von Nick Cave.
Hier hat Johnny Cash Nick Cave gecovert - wenn auch so gut, dass Cave "Mercy Seat" live häufig mit den Worten "this used to be one oy my songs, but Johnny Cash made it his" ankündigte.
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