Wirtschaftshilfen Frankreich macht Restaurantbesuche billiger
Der Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie sinkt auf ein Viertel des bisherigen Werts. Der Regierung geht es um den "kulinarischen Ruf" Frankreichs
Anders als Deutschland hat Frankreich das europäische Konjunkturpaket für eine drastische Senkung der Mehrwertsteuer auf Ausgaben in Cafes und Restaurants genutzt. Vom 1. Juli an werden für Pizza oder Kaffee nur noch 5,5 statt den bisherigen 19,6 Prozent aufgeschlagen. Die Bundesregierung will dagegen nicht auf Einnahmen verzichten und lehnt niedrigere Sätze ab.
"Die Steuersenkung wird den kulinarischen Ruf Frankreichs bewahren und stärken", sagte Wirtschaftsministerin Christine Lagarde am Dienstag. Der Staat erhält demnach zwar jährlich drei Milliarden Euro weniger, erwartet aber einen Ausgleich über höhere Umsätze und mehr Arbeitsplätze in der Branche.
Die Gastronomie hat der Regierung im Gegenzug Preissenkungen um 11,8 Prozent auf viele Produkte zugesagt, unter anderem für eine Tasse Kaffee. Zudem wollen die Unternehmen in den kommenden zwei Jahren 40.000 zusätzliche Servicekräfte einstellen. Die Steuersenkung gilt nicht für alkoholische Getränke.
Die Europäische Union hat den Weg für niedrigere Steuersätze für die Dienste von Friseuren, Klempnern und Restaurants im März freigemacht.
- Datum 29.04.2009 - 07:33 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Reuters
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In Frankreich sind Getränke und Speisen sowieso ziemlich teuer. Ich verstehe sowieso nicht wie sich die Franzosen bei den Preisen (vorallem Paris) einen ganzen Monat "durchschlagen".
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Früher wurde der Mensch durch "gebildete" Kleriker verdummt.
Heute sind es die modernen "intellektuellen" Marketingstrategen.
Wann darf der Mensch zu Gott finden und endlich frei sein?
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