Arbeit Vorbereitung auf ein Leben mit Hartz IV
Ein-Euro-Jobs, Leiharbeit oder gar keine Beschäftigung: Julia Friedrichs, Eva Müller und Boris Baumholt haben Menschen seit der Einführung von Hartz IV begleitet

© Gerrit Hahn
Beschreiben in ihrem Buch "Deutschland dritter Klasse" das Leben in der Unterschicht: Julia Friedrichs (li.), Boris Baumholt und Eva Müller
ZEIT ONLINE: Für Ihr Buch Deutschland Dritter Klasse haben Sie sich in den letzten vier Jahren ausführlich mit dem Thema Arbeit - oder vielmehr Arbeitslosigkeit - beschäftigt. Mit welchem Ergebnis?
Julia Friedrichs: Die meisten Leute, die wir begleitet haben, hatten entweder gar keine Arbeit, befanden sich in künstlichen Arbeitsverhältnissen wie Ein-Euro-Jobs oder ihre Arbeit erfüllte ihren eigentlichen Zweck nicht, weil sie nicht davon leben konnten.
ZEIT ONLINE: Sie beginnen mit Ihren Beobachtungen am 1. Januar 2005 – dem Tag der Einführung von Hartz IV. Warum gerade dann?
Friedrichs: Durch Hartz IV sind viele Menschen in eine Art Parallelwelt geraten. Menschen, die einmal zur gesellschaftlichen Mitte gehört haben, erleben das am drastischsten. Ein Mann, der über 560 Bewerbungen geschrieben hat, sagte mir, er könne sich nicht mal mehr mit seinen Freunden zum Kartenspielen treffen. Das liegt nicht daran, dass er sich Essen und Bier nicht leisten kann, das könnten ja auch seine Freunde übernehmen. Aber er kann es nicht mehr ertragen, wenn er gefragt wird: "Und, wie sieht es aus bei dir? Hast du etwas gefunden?" Hartz IV bewirkt auch ein psychologisches Ausgeschlossensein.
Eva Müller: Man muss nur einen normalen Tagesablauf durchgehen: Arbeiten, Einkaufen, Freizeit - all diese Beschäftigungen finden für arme Menschen abseits der Mitte statt. Sie haben Ein-Euro-Jobs, gehen in so genannten sozialen Warenhäusern einkaufen, die Kinder besuchen häufig Förderschulen.
ZEIT ONLINE: Eine dieser Förderschulen in Wattenscheid haben Sie besucht – und erfahren, dass die Kinder dort schon auf ein Leben mit Hartz IV vorbereitet werden.
Müller: Der Direktor sagte uns, dass das Problem nicht die Schule sei, sondern das, was die Schüler danach erwartet. Daher würde man sie im Unterricht schon auf ein Leben mit staatlicher Hilfe vorbereiten. Die Lehrer haben den Schülern zum Beispiel gesagt, sie müssten damit rechnen, in beengtem Wohnraum zu leben. Daraufhin gingen die Mädchen und Jungen auf den Schulhof und zeichneten mit Kreide eine 40-Quadratmeter-Wohnung auf und überlegten, ob es sich überhaupt lohnt, einen Esstisch zu kaufen. Man könnte ja auch auf dem Sofa essen.
ZEIT ONLINE: Wie haben die Schüler darauf reagiert?
- Datum 29.04.2009 - 14:49 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Leider wird viel zu wenig darüber berichtet, wie Hartz IV-Empfängern noch Geld vorenthalten wird, das ihnen nach der deutschen Rechtssprechung zusteht. Vor allem in Optionskommunen ist es gang und gäbe, bestimmte Leistungen durch eigene Auslegung der Gesetze noch zu kürzen. Da für eine Optionskommune jeder Cent der nicht gezahlt wird, sofort einen Gewinn für die Kasse darstellt. Im Landkreis Fulda läuft das z.B. so:
Heizkosten werden nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag freiwillig gezahlt. Die Kommune weiß, dass diese Vorgehensweise nach der deutschen Rechtssprechung nicht in Ordnung ist, aber sie bleibt dabei. Nur wer Bescheiden widerspricht und bereit ist auch gerichtlich sein Geld einzufordern, bekommt sein Geld nachgezahlt. Leider sind die Leistungsbezieher oft nicht informiert oder haben mittlerweile Angst vor den Sachbearbeitern, so dass nur ein minimaler Prozentsatz den Bescheiden widerspricht. So wird viel Geld eingespart.
In vielen anderen Kommunen läuft dies ebenso. Leider gibt es kein Gesetz in Deutschland, wonach man die so agierenden anklagen kann. Sie dürfen diesen Hartz IV-Betrug ungestraft fortsetzen.
lesen doch solche Artikel nicht.
Als ich letzten Herbst zu gleicher Zeit Job verlor und von heute auf morgen alleinerziehend wurde, wurde mir ca. 3 Monate die Mieteübernahme verweigert, ich soll halt Mietschulden machen oder schleunigst umziehen, wurde mir gesagt.
Irgendwann, nachdem die Gepräch mit der sog. Leistungsabteilung kein Ergebnis brachten, ging ich mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch in der Hand und mit ttall verheulten Augen zum Vermittler und fragte, was nun "fördern" heisst und wie ich mich unter solchen Umständen auf das bevorstehende Vorstellungsgespräch vorbereiten sollte.
Es war ein zukunftsträchtiger Job und ich hatte gute Chancen - dies erkannte der Vermittler, dem ich zuvor leider nicht begegnen bin, und er machte nachdem er meine Situation versatnden hatte, richtig Ärger im Haus. Gleich zwei Abteilungsleiter wurden zusammen gerufen und gefragt, wie man dermaßen eine Existenz zerstören könne. Ja - auch Vermittler mit Courage gibt es - aber nicht jeder hat so ein Glück wie ich.
Was wäre, wenn meine Aussichten nicht so gut wären oder wenn die Einladung zum Vorstellungsgespräch noch einige Monate dauern würde?
Es wurde mit mir gesetzwidrig, willkürlich verfahren, es gibt eine Menge unfähige gesetzets(un)treue Menschenroboter, die in der Tat die Existenzen der Menschen ruinieren.
Obwohl ich noch mal die Courage gerade dieses einen Mitarbeiters betonen möchte. Ich kann mir vorstellen, dass er selbst dann ärger hatte. Die Mitarbeiterin der Leistungsabteilung, die dann zurecht gewiesen wurde, zu der ich dann auch geschickt wurde, hat gleich zu BEginn betont, dass der Vermittler in meiner Anwesentheit nicht mit dem Ton mit anderen Angestellten des JobCEnters sprechen sollte...
Ich bin wieder im Job und setze mich ehrenamtlich für die Menschen, die immer noch dort gefangen sind. Ich freue mich, dass es genug Menschen gibt, die sich mit diesen Missständen auseinander setzen !!!!!!!!
Also Heizen ohne Limit und das System muss blechen. Na dann hau'n Sie rein, jeder will Komfort und Sparsamkeit ist sowieso total out. Je schneller das System abk**t desto besser für die junge Generation.
lesen doch solche Artikel nicht.
Als ich letzten Herbst zu gleicher Zeit Job verlor und von heute auf morgen alleinerziehend wurde, wurde mir ca. 3 Monate die Mieteübernahme verweigert, ich soll halt Mietschulden machen oder schleunigst umziehen, wurde mir gesagt.
Irgendwann, nachdem die Gepräch mit der sog. Leistungsabteilung kein Ergebnis brachten, ging ich mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch in der Hand und mit ttall verheulten Augen zum Vermittler und fragte, was nun "fördern" heisst und wie ich mich unter solchen Umständen auf das bevorstehende Vorstellungsgespräch vorbereiten sollte.
Es war ein zukunftsträchtiger Job und ich hatte gute Chancen - dies erkannte der Vermittler, dem ich zuvor leider nicht begegnen bin, und er machte nachdem er meine Situation versatnden hatte, richtig Ärger im Haus. Gleich zwei Abteilungsleiter wurden zusammen gerufen und gefragt, wie man dermaßen eine Existenz zerstören könne. Ja - auch Vermittler mit Courage gibt es - aber nicht jeder hat so ein Glück wie ich.
Was wäre, wenn meine Aussichten nicht so gut wären oder wenn die Einladung zum Vorstellungsgespräch noch einige Monate dauern würde?
Es wurde mit mir gesetzwidrig, willkürlich verfahren, es gibt eine Menge unfähige gesetzets(un)treue Menschenroboter, die in der Tat die Existenzen der Menschen ruinieren.
Obwohl ich noch mal die Courage gerade dieses einen Mitarbeiters betonen möchte. Ich kann mir vorstellen, dass er selbst dann ärger hatte. Die Mitarbeiterin der Leistungsabteilung, die dann zurecht gewiesen wurde, zu der ich dann auch geschickt wurde, hat gleich zu BEginn betont, dass der Vermittler in meiner Anwesentheit nicht mit dem Ton mit anderen Angestellten des JobCEnters sprechen sollte...
Ich bin wieder im Job und setze mich ehrenamtlich für die Menschen, die immer noch dort gefangen sind. Ich freue mich, dass es genug Menschen gibt, die sich mit diesen Missständen auseinander setzen !!!!!!!!
Also Heizen ohne Limit und das System muss blechen. Na dann hau'n Sie rein, jeder will Komfort und Sparsamkeit ist sowieso total out. Je schneller das System abk**t desto besser für die junge Generation.
Nicht, dass man nicht wüßte, dass es inzwischen so zugeht in diesem Land. Aber erschreckend ist es doch jedes Mal wieder.
Und immer, immer, immer die Frage im Nacken: Wo führt das hin?
--
der geist in der maschine
lesen doch solche Artikel nicht.
Als ich letzten Herbst zu gleicher Zeit Job verlor und von heute auf morgen alleinerziehend wurde, wurde mir ca. 3 Monate die Mieteübernahme verweigert, ich soll halt Mietschulden machen oder schleunigst umziehen, wurde mir gesagt.
Irgendwann, nachdem die Gepräch mit der sog. Leistungsabteilung kein Ergebnis brachten, ging ich mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch in der Hand und mit ttall verheulten Augen zum Vermittler und fragte, was nun "fördern" heisst und wie ich mich unter solchen Umständen auf das bevorstehende Vorstellungsgespräch vorbereiten sollte.
Es war ein zukunftsträchtiger Job und ich hatte gute Chancen - dies erkannte der Vermittler, dem ich zuvor leider nicht begegnen bin, und er machte nachdem er meine Situation versatnden hatte, richtig Ärger im Haus. Gleich zwei Abteilungsleiter wurden zusammen gerufen und gefragt, wie man dermaßen eine Existenz zerstören könne. Ja - auch Vermittler mit Courage gibt es - aber nicht jeder hat so ein Glück wie ich.
Was wäre, wenn meine Aussichten nicht so gut wären oder wenn die Einladung zum Vorstellungsgespräch noch einige Monate dauern würde?
Es wurde mit mir gesetzwidrig, willkürlich verfahren, es gibt eine Menge unfähige gesetzets(un)treue Menschenroboter, die in der Tat die Existenzen der Menschen ruinieren.
Obwohl ich noch mal die Courage gerade dieses einen Mitarbeiters betonen möchte. Ich kann mir vorstellen, dass er selbst dann ärger hatte. Die Mitarbeiterin der Leistungsabteilung, die dann zurecht gewiesen wurde, zu der ich dann auch geschickt wurde, hat gleich zu BEginn betont, dass der Vermittler in meiner Anwesentheit nicht mit dem Ton mit anderen Angestellten des JobCEnters sprechen sollte...
Ich bin wieder im Job und setze mich ehrenamtlich für die Menschen, die immer noch dort gefangen sind. Ich freue mich, dass es genug Menschen gibt, die sich mit diesen Missständen auseinander setzen !!!!!!!!
und VERÄNDERUNG im Hartz-Land.
Man kann sich wehren, am besten gemeinsam.
Studie zu Hartz IV (für Betroffene kostenlos!), siehe
www.ispa-ge.de
Diskussionsbericht:
www.gruenes-gelsenkirchen...
die es in D gibt ist Hartz IV ja wohl an 1.Stelle.Dass man Menschen,die jahrelang in das Sozialsystem eingezahlt haben dann mit Leuten gleich stellt die noch nie eine Arbeitsstelle hatten ist einfach unakzeptabel.
und Steuervergünstigungen für diejenigen, die mehr als genug der Gemeinschaft "entnommen" haben bzw. die dazu noch Möglichkeiten haben, durch die Flucht in Steueroasen keine Steuer zu zahlen. Das ist wirklich unsozial!
Ich kann diese Argumentation nicht mehr hören: Die anständigen Leute, die lange eingezahlt haben in die Arbeitslosenversicheung und die mehr oder weniger deutlich so bezeichneten "Schmarotzer".
Das ist abstoßend, kb 26919.
Es gibt viele Gründe, warum Menschen in dieser Gesellschaft ausgegrenzt werden. den "anständigen neuarbeitslosen Malocher" gegen andere Leidende auszuspielen, ist einfach nur widerlich.
Ja, so soll es sein! Zurück zur alten ALG-Berechnung: Ein paar Monate halbherziges Arbeitsleben, und dann die restlichen 70- 80 Jahre vom daraus berechneten ALG profitieren, und auf den Abschaum herunterblicken, der nie gearbeitet hat!
Lieber Autor, bei allem Respekt: wollen sie ernsthaft zurück zu dieser Art von Klassengesellschaft??
Wie wir an den Arbeitslosenzahlen sehen können, ist Hartz IV -pragmatisch gesehen- immer noch viel zu hoch!
und Steuervergünstigungen für diejenigen, die mehr als genug der Gemeinschaft "entnommen" haben bzw. die dazu noch Möglichkeiten haben, durch die Flucht in Steueroasen keine Steuer zu zahlen. Das ist wirklich unsozial!
Ich kann diese Argumentation nicht mehr hören: Die anständigen Leute, die lange eingezahlt haben in die Arbeitslosenversicheung und die mehr oder weniger deutlich so bezeichneten "Schmarotzer".
Das ist abstoßend, kb 26919.
Es gibt viele Gründe, warum Menschen in dieser Gesellschaft ausgegrenzt werden. den "anständigen neuarbeitslosen Malocher" gegen andere Leidende auszuspielen, ist einfach nur widerlich.
Ja, so soll es sein! Zurück zur alten ALG-Berechnung: Ein paar Monate halbherziges Arbeitsleben, und dann die restlichen 70- 80 Jahre vom daraus berechneten ALG profitieren, und auf den Abschaum herunterblicken, der nie gearbeitet hat!
Lieber Autor, bei allem Respekt: wollen sie ernsthaft zurück zu dieser Art von Klassengesellschaft??
Wie wir an den Arbeitslosenzahlen sehen können, ist Hartz IV -pragmatisch gesehen- immer noch viel zu hoch!
Ich denke warum sich viele (speziell Nord)Deutsche "nur noch" wie Getriebene fühlen ist denke ich dass die Mentalität im ehemaligen Preußen relativ "passiv" geprägt ist. Man ist durchaus bereit fleißig zu sein, aber man will genau gesagt bekommen was wann und wo und man will im Gegenzug eine Sicherheit vermittelt bekommen die es nie gab und auch nie geben kann aber man möchte nicht schon durch Dinge wie befristete Verträge oder gar Zeitarbeit vor Augen geführt bekommen dass dem so ist.
Let's face it, die Zeit zwischen 1960 und 1990 die heutzutage zum "Ideal" erklärt wird und jede Abweichung von diesen sicherlich beneidenswerten wirtschaftlichen Verhältnissen als Fehlentwicklung war eher eine Kuriosität der Weltgeschichte. Begünstigt durch die geschichtliche Entwicklung sowie die Teilung der Welt durch den Kalten Krieg gab es in Westdeutschland ein regelrechtes Biotop in dem sich gut leben lies. Das wird nie wieder kommen. Und ich persönlich halte das auch für keinen Verlust. Ich würde NIE mein Leben von der Lehre bis zur Pension im selben Beruf oder gar in der selben Firma verbringen wollen, das wäre eine Albtraumvorstellung für mich. Aber das ist vielleicht etwas was meine Generation inzwischen anders sieht.
Man muss die Dinge nehmen wie sie sind, da wo zB Amerikaner Chancen sehen da sehen Deutsch nur "Aber.." und Ängste und verharren lieber in der Passivität. Und so wohlfeil über Arbeitsmarktpolitik referiert wird, im Endeffekt sind erwachsene Bürger für sich selbst verantwortlich und auf sich alleine gestellt, kein noch so guter (und schon gar kein überforderter) Vermittler beim Arbeitsamt kann wirklich eine Stelle beschaffen. Der kann höchstens etwas helfen und beraten. Und dass es ein Gottesgesetz gibt nach dem Deutsche einen Anspruch auf Arbeit an dem selben Ort haben an dem sie aufgewachsen und zur Schule gegangen sind halte ich auch für eine Legende. Überall auf der Welt werden Bevölkerungsbewegungen, gleich ob in der 3. Welt oder in industrialisierten Flächenstaaten, als Normalfall angesehen. Bei uns wird daraus eine "Katastrophe" wenn der Wohlstand nun einmal in Süddeutschland ist und die Leute dementsprechend dort hinziehen.
Und so weiter und so fort..
mein Punkt ist: anstatt zu lamentieren und der Dinge zu harren sollten die Leute flexibler sein. Damit rede ich nicht von "Arbeitsrecht" oder dergleichen, sondern die mentale Flexibilität. Solange es als eine Art von schwerem Los, ein persönliches Opfer oder gar eine "Strafe" verstanden wird wenn einer aus seiner idyllischen thüringer Heimat in die Region München zieht weil er nur dort eine gutbezahlte, oder überhaupt eine, Stelle findet werden wir weiterhin viele Probleme haben. Und es ist auch nicht einzusehen dass in der Absicht eben jenes "Leid" zu lindern in abgehängte Regionen die Staatsmilliarden gebuttert werden, so dass es zwar keine Arbeit gibt aber dafür die Straßen 1A gemacht sind, anstatt das Geld wieder in jene Regionen zu investieren in denen es verdient wurde damit auch Morgen noch Geld da ist im Lande.
Dass es "einfach keine Arbeit gibt" stimmt schlicht nicht. Im Süden gibt es viele Regionen mit großem Fachkräftemangel, und von Fachkräften rede ich bereits ab einer abgeschloßenen Berufsausbildung. Was nicht geht und was ich gerade in den Neuen Ländern oft rausgehört habe ist die Denkweise dass man allein mit "Malochen" weiterkommt und es auf die Ausbildung gar nicht so sehr ankommt, und wenn es keine "Maloche" gibt dann sitzt man halt daheim und lässt sich vom Arbeitsamt bedienen. Es gibt im ganze Bundesgebiet zig Möglichkeiten des Zweiten Bildungsweges, zB das Abitur nachzuholen. Das wird vom Staat sogar mit 100% Schüler Bafög gefördert, also im Gegensatz zum Studienbafög muss davon kein Cent zurückgezahlt werden sondern es ist ein volles Stipendium. Und Schulgeld kostet dies natürlich auch nicht. Das gibt es sonst nirgends auf der Welt, in keinem anderen Land. Wer das nicht wahrnimmt der ist selbst schuld. Von dem großen Sektor der Schwarzarbeit rede ich erst gar nicht. Oder dem Servicebereich, Stichwort "Servicewüste Deutschland" - dann darf aber nicht allein Billig die Maxime des Verbrauchers sein. Auch hier gilt, die Leute wollen alles möglichst geschenkt (sonst ist es natürlich "Abzocke"), aber selbst fürstlich bezahlt werden.
... mein Punkt ist einfach dass die Leute viel zu viel lamentieren und passiv dasitzen, "fordern", und wenn es dann nicht alles exakt so möglich ist wie sie wollen dann bleiben sie eben sitzen. Ich muss nicht erst pro Forma erwähnen dass es natürlich auch andere Fälle gibt, Leute die wirklich Pech im Leben haben. Aber das ist nicht die Mehrheit. Ich war selbst auf der Hauptschule, auch wenn ich hernach auf dem 2. Bildungsweg meine Mittlere Reife gemacht habe (daher weiss ich wie leicht der Staat dies einem eigentlich macht, nur lernen muss man selbst), und hab damals ganz genau erlebt welche Lebenseinstellung viele meiner Mitschüler und deren Eltern haben. Da wurde erst gar nicht verheimlicht dass man keine "Bock" auf Arbeit hat. Viele fanden das sogar "cool" dass es vom Staat Geld für das Nichtstun gibt.
Meiner Beobachtung nach sind die meisen Leute die mit Leidenschaft, und ungefragt, dieses sog. "Prekariat" in Schutz nehmen selbst in ganz anderen Verhältnissen groß geworden und gehen nach dem Motto "Was nicht sein darf kann nicht sein" vor und können sich einfach nicht vorstellen dass es Leute gibt die es sich wirklich in den Sozialleistungen einrichten wollen und nicht nach mehr im Leben streben. Weil sie von sich selbst ausgehen, und damit auf andere schließen.
Und ein zweites Mal erwähne ich gerne dass ich damit niemand angreifen will bei dem es anders ist, der wirklich in Not steckt und unbedingt durch eigene Hände Arbeit sein Leben meistern will. Denen Drücke ich die Daumen, denen muss geholfen werden. Mehr als jetzt, auch mit mehr Geld.
Hallo Landburli,
aus Ihrem Text lese ich, dass Sie zur jüngeren Generation gehören und selbst sehr aktiv und initiativ sind. Das ist erfreulich und lobenswert und verdient allen Respekt.
Ob es in jeder Situation genügen wird, wissen Sie nicht.
Sicher haben Sie recht: Die Wirtschaftswunderjahre waren ein Sonderfall, ein Durchgangsstadium. Das sehen übrigens auch linke Kritiker so.
Man kann es auch noch weiter fassen: Das Jahrhundert der Gewerkschaften (Sozialdemokratie, Arbeiterbewegung ...wie auch immer) war ein Stadium, das sich aus bestimmten Bedingungen speiste. 1890 bis 1990 könnte man es ansetzen. Es ist vorbei.
Ob die passive Mentalität sehr preußisch ist, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nicht einmal, ob sie so spezifisch deutsch ist. Sie wollen vermutlich auf den historisch prägenden Obrigkeitsstaat hinaus, allein, das ist ein anderes Thema.
Nun zu den Folgerungen. Die Ängste, das Lamentieren etc.: im Einzelfall alles richtig. Dem Einzelnen kann man sagen, raff dich auf, beweg dich, jammer nicht rum, dann hast du mehr Chancen. Tut er es und hat Erfolg - schön für ihn.
Nur, wenn das alle täten, stimmt die Logik nicht mehr. Wenn 3 oder 4 Millionen Menschen sich aufraffen, lernen, sich kümmern, dem Job hinterherziehen - was ist das Ergebnis? Wieder fällt ein Teil durchs Sieb, weil es einfach keine 3 Mio Stellen gibt. Die gäbe es vielleicht bei starkem Wachstum, aber da waren wir uns ja einig: das Wirtschaftswunder ist vorbei.
Das ist die Logik des Systems. In einem Wettbewerb muss es Verlierer geben, und um zu gewinnen, muss man nicht gut sein, sondern besser als andere. Man gewinnt immer auf Kosten der weniger Guten.
Würde es Ihnen wirklich gefallen, wenn alle Ihre Klassenkameraden aus der Hauptschule voller Ehrgeiz Abi nachgeholt hätten und nun mit Ihnen um die Jobs konkurrierten?
Wenn alle Thüringer und Sachsen nach Bayern arbeiten gehn würden? Zigtausende tun das ohnehin bereits, ich kenne die entsprechenden Autobahnstaus ganz gut.
Ich stimme Ihnen darin zu, dass man nicht Milliarden in entvölkerten Gegenden versenken sollte. Die Wurzel des Übels ist aber schon 1990 zu suchen. Kohls Populismus war leider ebenso groß wie seine Arroganz und sein wirtschaftlicher Unverstand.
Der Glaube, man könne blühende Landschaften schnell mal aus der Kaffeekasse hersubventionieren, war strunzdumm und hat uns alle viel gekostet. Die Selbständigkeit der Ossis hat das auch nicht gerade gefördert.
In einer Anzahl Menschen gibt es immer die Herausragenden, die Ehrgeizigen, die Fleißigen, die Durchschnittlichen, Bequemeren, die Sorglosen oder Ängstlichen, die Pechvögel, die Faulen, die Gesunden, die Kränkelnden, die Behinderten, die psychisch Angeschlagenen, die Primitiven, die Kriminellen und Gewalttäter. Sie alle gehören zur Gesellschaft. Es wird sie immer geben. Man muss mit ihnen umgehen, und zwar so human wie möglich.
Warum gibt es speziell für Arbeitslose diesen Diskriminierungsmodus, den sonst allenfalls Schwerverbrecher erdulden müssen? Warum akzeptiert man nicht einfach ihre Existenz, die doch offensichtlich unvermeidbar ist?
Es geht weißgott nicht darum, ihnen ein sonniges Leben zu finanzieren und plötzlich 1000 Euro pro Nase in die Hand zu drücken.
Es geht um einen menschenwürdigen Umgang mit ihnen. Schluss mit den amtlichen Schikanen und der Erpressung, Schluss mit der öffentlichen Demütigung und Ausgrenzung. Schluss mit der ständig gestellten Schuldfrage.
Es bringt der Gesellschaft nichts außer Angst und Kosten, wenn sie ihre Armen drangsaliert.
Hallo Landburli,
aus Ihrem Text lese ich, dass Sie zur jüngeren Generation gehören und selbst sehr aktiv und initiativ sind. Das ist erfreulich und lobenswert und verdient allen Respekt.
Ob es in jeder Situation genügen wird, wissen Sie nicht.
Sicher haben Sie recht: Die Wirtschaftswunderjahre waren ein Sonderfall, ein Durchgangsstadium. Das sehen übrigens auch linke Kritiker so.
Man kann es auch noch weiter fassen: Das Jahrhundert der Gewerkschaften (Sozialdemokratie, Arbeiterbewegung ...wie auch immer) war ein Stadium, das sich aus bestimmten Bedingungen speiste. 1890 bis 1990 könnte man es ansetzen. Es ist vorbei.
Ob die passive Mentalität sehr preußisch ist, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nicht einmal, ob sie so spezifisch deutsch ist. Sie wollen vermutlich auf den historisch prägenden Obrigkeitsstaat hinaus, allein, das ist ein anderes Thema.
Nun zu den Folgerungen. Die Ängste, das Lamentieren etc.: im Einzelfall alles richtig. Dem Einzelnen kann man sagen, raff dich auf, beweg dich, jammer nicht rum, dann hast du mehr Chancen. Tut er es und hat Erfolg - schön für ihn.
Nur, wenn das alle täten, stimmt die Logik nicht mehr. Wenn 3 oder 4 Millionen Menschen sich aufraffen, lernen, sich kümmern, dem Job hinterherziehen - was ist das Ergebnis? Wieder fällt ein Teil durchs Sieb, weil es einfach keine 3 Mio Stellen gibt. Die gäbe es vielleicht bei starkem Wachstum, aber da waren wir uns ja einig: das Wirtschaftswunder ist vorbei.
Das ist die Logik des Systems. In einem Wettbewerb muss es Verlierer geben, und um zu gewinnen, muss man nicht gut sein, sondern besser als andere. Man gewinnt immer auf Kosten der weniger Guten.
Würde es Ihnen wirklich gefallen, wenn alle Ihre Klassenkameraden aus der Hauptschule voller Ehrgeiz Abi nachgeholt hätten und nun mit Ihnen um die Jobs konkurrierten?
Wenn alle Thüringer und Sachsen nach Bayern arbeiten gehn würden? Zigtausende tun das ohnehin bereits, ich kenne die entsprechenden Autobahnstaus ganz gut.
Ich stimme Ihnen darin zu, dass man nicht Milliarden in entvölkerten Gegenden versenken sollte. Die Wurzel des Übels ist aber schon 1990 zu suchen. Kohls Populismus war leider ebenso groß wie seine Arroganz und sein wirtschaftlicher Unverstand.
Der Glaube, man könne blühende Landschaften schnell mal aus der Kaffeekasse hersubventionieren, war strunzdumm und hat uns alle viel gekostet. Die Selbständigkeit der Ossis hat das auch nicht gerade gefördert.
In einer Anzahl Menschen gibt es immer die Herausragenden, die Ehrgeizigen, die Fleißigen, die Durchschnittlichen, Bequemeren, die Sorglosen oder Ängstlichen, die Pechvögel, die Faulen, die Gesunden, die Kränkelnden, die Behinderten, die psychisch Angeschlagenen, die Primitiven, die Kriminellen und Gewalttäter. Sie alle gehören zur Gesellschaft. Es wird sie immer geben. Man muss mit ihnen umgehen, und zwar so human wie möglich.
Warum gibt es speziell für Arbeitslose diesen Diskriminierungsmodus, den sonst allenfalls Schwerverbrecher erdulden müssen? Warum akzeptiert man nicht einfach ihre Existenz, die doch offensichtlich unvermeidbar ist?
Es geht weißgott nicht darum, ihnen ein sonniges Leben zu finanzieren und plötzlich 1000 Euro pro Nase in die Hand zu drücken.
Es geht um einen menschenwürdigen Umgang mit ihnen. Schluss mit den amtlichen Schikanen und der Erpressung, Schluss mit der öffentlichen Demütigung und Ausgrenzung. Schluss mit der ständig gestellten Schuldfrage.
Es bringt der Gesellschaft nichts außer Angst und Kosten, wenn sie ihre Armen drangsaliert.
Ich war gestern am Bahnhof Zoo, bei Mövenpick ein Eis essen. Ich sah dort eine Frau, die vom nahegelegenen Fast-Food-Imbiss rüberkam mit einem Hähnchenschnitzel in der Hand - einfach so - ohne Teller, ohne alles. Sie hat sich etwas abseits gesetzt, es gegessen und ist dann weiter. Man sah ihren verängstigten Gesichtsausdruck. Sie hatte zu große Herrenschuhe an und dazu ein hellblaues Kostüm das schon bessere Tage erlebt hat. Auf den 1. flüchtigen Blick sah man nicht, dass ihr das Geld zum nötigsten fehlte.
Mich hat es schockiert. Und mich macht so etwas sehr traurig. Wir leben im 3. reichsten Land der Erde und auch bei uns gibt es viele Menschen, denen es am wichtigsten fehlt. Bei manchen sind selbst die Grundbedürfnisse nicht gedeckt. Wie sollen diese Menschen ihr Leben führen? Das Leben ist das größte Geschenk und niemand sollte sein Leben nicht so gestalten können wie es ihm passt nur weil er kein Geld hat.
Artikel 20 GG ist eigentlich die Lösung: "Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat." SOZIALSTAAT.
Aber dieser Staat kürzt Leuten das wenige Geld, was sie sowieso schon haben. Manchmal gibt es Geld auch nur auf richterlicher Anordnung. Auf eine fehlende Bewerbung wird mit "Leistungskürzung" reagiert - ja, sorry - aber wenn mir das Geld zum Essen nicht reicht, dann kann ich auch keine Bewerbungen schreiben und abschicken!!
Ich will nicht in stumpfe Vorurteile abfallen. Aber mich nervt es auch, dass aktuell das Geld nur so sprudelt und den Banken mit Milliardensummen geholfen wird. Ich weiß über die volkswirtschaftliche Bedeutung - aber müssen trotzdem Hunderte Milliarden Staatsgelder für Banken ausgegeben werden während anderen Menschen ihre 345 Euro zusammengestrichen werden?
Gerechtigkeit?
Ich glaube nicht, dass das viele Menschen verstehen. Die Politik handelt zwar, klärt aber auch nicht auf.
Zurück zum Thema. Wir sollten uns nicht Gedanken über mehr ALG II oder doch mehr Witwenrente, mehr Kindergeld aber dafür kein Mutterschutz mehr machen. Wir sollten alle Sozialleistungen zusammenstreichen und zum bedingungslosen Grundeinkommen umbauen. Anspruch hat jeder. Punkt. Entweder in Form einer Steuererstattung oder bar auf die Hand - abhängig vom Alter - mehr nicht.
Wir hätten endlich ein Ende zwischen den ganzen Verteilungskämpfen und dem ewigen Spiel linke Tasche - rechte Tasche. Jeder kennt seine Rechte und jeder weiß, worauf er Anspruch hat. Und vor allem niemand fällt durchs soziale Netz! Es sind auch keine großen Mehrkosten, die da auf uns zu kommen. Rechnen wir alle Sozialausgaben zusammen, ergibt das eine ähnlich große Summe.
Info: http://www.youtube.com/wa...
Ich habe gestern genug zu diesem Thema geschrieben (Artikel rund um Thema Gewerkschaften, Sozialstaat). Heute kann ich Sie nur bestätigen - ja, Grundeinkommen ist eine gute Alternative, weil die Sanktionen weg sind und RAum für eheramtliches Engagement und Selbstentfaltung entsteht.
Die Zeiten des protestantischen Arbeitsethos sind langsam vorbei. Früher haben nur die Untergebene gearbeitet, Adel hatte andere Sachen zu tun. Dann kam die protestantische Ethik, dann der zunehmende technologische Fortschritt mit Folge der Massenfertigung und Automatisierung.
Viele Leute scheinen immer noch nicht kapieren, dass die Arbeitslosen nicht deshalb arbeitslos sind, weil sie faul sind, sondern weil dien MAschinen all diesen (großteils völlig unsinnigen) Konsumartikel produzieren, dass man diese Hunderte/TAusende Handwerker, Telefonistinnen etc nicht mehr braucht..... Leute kapiert dies bitte!!!!! MAschinen produzieren so billig, dass ein HAndwerker nicht standhalten kann und deshalb Hartz IV beantragen muss!!!!
Das moderne System produziert durch Einsatz von Maschinen die Massenarbeitslosigkeit. Also müssen wir uns entscheiden: weg mit den Maschinen, zurück zur Handherstellung und die Arbeit für alle, oder Akzeptanz der Maschinen, aber dafür Grundeinkommen für alle. Denn wenn die Machtinhaber die Innovationen und Automatisierung fördern, dann müssen sie auch die Verantwortung für die übernehmen, die vom System nicht für die herkömmliche Arbeit gebraucht werden.
Zum Teil gibt es viel zu tun, aber die Gelder für gute Projekte, die Arbeitsplätze schaffen, gibt es auch nicht.... Dies weiss ich aus eigener Erfahrung - die Antwort bi der BEantragung von Fördermittel ist: die Töpfe sind leer.
Dies bedeutet: der Staat hat kein Geld für Projekte (und Lohn für die Projektmitarbeiter), hat aber für Hartz IV.
Eine verrückte Welt, oder....
Dank einem Grundeinkommen könnte ich in den Zeiten zwischen den Projekten weiterhin an Projekt freiwillig arbeiten, ohne dass die Zwangsbehörde im NAcken wäre. Ich möchte ein freier Mensch sein und Gutes schaffen!!!!!!
Ich habe gestern genug zu diesem Thema geschrieben (Artikel rund um Thema Gewerkschaften, Sozialstaat). Heute kann ich Sie nur bestätigen - ja, Grundeinkommen ist eine gute Alternative, weil die Sanktionen weg sind und RAum für eheramtliches Engagement und Selbstentfaltung entsteht.
Die Zeiten des protestantischen Arbeitsethos sind langsam vorbei. Früher haben nur die Untergebene gearbeitet, Adel hatte andere Sachen zu tun. Dann kam die protestantische Ethik, dann der zunehmende technologische Fortschritt mit Folge der Massenfertigung und Automatisierung.
Viele Leute scheinen immer noch nicht kapieren, dass die Arbeitslosen nicht deshalb arbeitslos sind, weil sie faul sind, sondern weil dien MAschinen all diesen (großteils völlig unsinnigen) Konsumartikel produzieren, dass man diese Hunderte/TAusende Handwerker, Telefonistinnen etc nicht mehr braucht..... Leute kapiert dies bitte!!!!! MAschinen produzieren so billig, dass ein HAndwerker nicht standhalten kann und deshalb Hartz IV beantragen muss!!!!
Das moderne System produziert durch Einsatz von Maschinen die Massenarbeitslosigkeit. Also müssen wir uns entscheiden: weg mit den Maschinen, zurück zur Handherstellung und die Arbeit für alle, oder Akzeptanz der Maschinen, aber dafür Grundeinkommen für alle. Denn wenn die Machtinhaber die Innovationen und Automatisierung fördern, dann müssen sie auch die Verantwortung für die übernehmen, die vom System nicht für die herkömmliche Arbeit gebraucht werden.
Zum Teil gibt es viel zu tun, aber die Gelder für gute Projekte, die Arbeitsplätze schaffen, gibt es auch nicht.... Dies weiss ich aus eigener Erfahrung - die Antwort bi der BEantragung von Fördermittel ist: die Töpfe sind leer.
Dies bedeutet: der Staat hat kein Geld für Projekte (und Lohn für die Projektmitarbeiter), hat aber für Hartz IV.
Eine verrückte Welt, oder....
Dank einem Grundeinkommen könnte ich in den Zeiten zwischen den Projekten weiterhin an Projekt freiwillig arbeiten, ohne dass die Zwangsbehörde im NAcken wäre. Ich möchte ein freier Mensch sein und Gutes schaffen!!!!!!
und Steuervergünstigungen für diejenigen, die mehr als genug der Gemeinschaft "entnommen" haben bzw. die dazu noch Möglichkeiten haben, durch die Flucht in Steueroasen keine Steuer zu zahlen. Das ist wirklich unsozial!
Managergehälter werden im Gegensatz zu Transfereinkommen nicht vorher jemandem weggenommen, sondern von privaten Konsumenten-Produzenten gezahlt. Was ist daran verwerflich? Was ist verwerflich daran?
Weil's Ihnen nicht passt? Weil die Zahlen so hoch sind, daß sie sich ein Prekarianer nicht vorstellen kann? Ja heidernei, wenn das mal der Maßstab wäre ...
Wenn die Eigentümer einer Aktiengesellschaft über ihr Eigentum dergestalt verfügen, daß sie jemandem daraus 100 Millionen zahlen wollen, dann geht das wie ich finde rein gar niemanden etwas an.
Managergehälter werden im Gegensatz zu Transfereinkommen nicht vorher jemandem weggenommen, sondern von privaten Konsumenten-Produzenten gezahlt. Was ist daran verwerflich? Was ist verwerflich daran?
Weil's Ihnen nicht passt? Weil die Zahlen so hoch sind, daß sie sich ein Prekarianer nicht vorstellen kann? Ja heidernei, wenn das mal der Maßstab wäre ...
Wenn die Eigentümer einer Aktiengesellschaft über ihr Eigentum dergestalt verfügen, daß sie jemandem daraus 100 Millionen zahlen wollen, dann geht das wie ich finde rein gar niemanden etwas an.
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