Jobbrief DIE ZEIT Mai 2009 Lesetipp

Geht es Ihnen auch so? Keiner weiß Ihre Arbeit zu schätzen. Ihr Chef bürdet Ihnen zu viel auf. Was Sie machen, ist meistens langweilig. Überhaupt ist jeder Tag gleich und zu wenig Geld verdienen Sie sowieso.

All das hat allerdings nichts mit Ihrem Job zu tun – sagen Volker Kitz und Manuel Tusch in "Das Frust Job Killer Buch". Die Autoren  haben zwei Jahre lang mit Arbeitenden gesprochen und festgestellt, dass kaum jemand mit seinem Job zufrieden ist. Sie sagen: Uns geht es doch allen irgendwie ähnlich. Wir proben die Kündigung nach dem Lottogewinn und lesen heimlich Stellenanzeigen, ärgern uns über Kollegen und hassen manchmal den Chef.

Das macht erstmal nicht wirklich Mut. Aber es kann ja auch gut tun, zu wissen, dass es den anderen auch nicht besser geht. Schließlich, so die Autoren, sind die wirklich frustrierten die "Un-Arbeitslosen". Beim Lamentieren bleibt es dann auch nicht. Im zweiten Teil des Buches gibt es Tipps, wie das Arbeitsleben schöner wird – und zwar unter der Überschrift "Machen Sie den Job, den Sie haben, zu dem Job, den Sie wollen".  Wie? Zum Beispiel in dem man Konflikte austrägt statt alles in sich hineinzufressen und daran arbeitet, sich selbst zu mögen, damit einen auch andere mögen können. Denke positiv! Davon versucht "Das Frust Job Killer Buch " ohne platte "Denke-positiv"-Formel zu überzeugen. Und am Ende gibt es zum überall hin mitnehmen ein Mantra: Mein Job ist mein Job ist mein Job. (beb)

Volker Kitz und Manuel Tusch: Das Frust Job Killer Buch, Campus Verlag, Frankfurt/New York, 240 Seiten, 19,90 Euro, ISBN 9783593386669

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