Die Influenza aus Amerika Kein Schwein hat SchweinegrippeSeite 2/2
Das muss nach Ansicht von Wissenschaftlern allerdings nicht so bleiben. "Die genetische Signatur des Virus zeigt eine Verwandtschaft zu Schweine-Influenzaviren. Es ist allerdings bisher unklar, ob dieser Erreger nach der Anpassung an den Menschen Schweine noch infizieren beziehungsweise sich in ihnen vermehren kann", erklärt Mettenleiter.
In der Vergangenheit habe sich bereits mindestens einmal ein vom Menschen kommendes Influenzavirus vom Typ H3N2 in der Schweinepopulation etabliert. Insofern gelten die hygienischen Grundsätze nicht nur für den Umgang zwischen Menschen, sondern auch für die Bestandshygiene der Tierhalter.
Doch selbst wenn der neue Erreger auch unter Schweinen umginge: Eine Gefahr durch Schweinefleisch bestünde in keinem Fall. Denn Grippeviren vermehren sich bei Säugetieren, zu denen biologisch auch der Mensch zählt, in Nase, Rachen und Lunge – aber nicht im Muskel. "Insofern besteht kein Infektionsrisiko durch den Verzehr von Schweinefleisch", sagt der Tierseuchenexperte von der Insel Riems.
Grundsätzlich sei es ohnehin sinnvoll Fleisch durchzubraten oder durchzugaren, um Krankheitskeime abzutöten. "Dies ist aber eine generelle Empfehlung und hat nichts mit dem derzeitigen Influenzageschehen beim Menschen zu tun", sagte Mettenleiter.
Dass auch angesichts der Ausbreitung der Amerikanischen Grippe noch kein Grund zur Panik besteht, zeigt ein Vergleich mit der "gewöhnlichen Grippe", die das Robert-Koch-Institut erfasst: Während solcher Grippewellen – die bei uns im Winter, auf der Südhalbkugel dagegen zu unserer Sommerzeit auftreten – sterben allein in Deutschland jedes Jahr 8.000 bis 11.000 Menschen, darunter vor allem Senioren und Kinder. In Jahren mit besonders schweren Epidemien, wie in der Saison 1995/96, kann es auch mal zu 30.000 Toten kommen.
Von diesen Zahlen – und die gelten nur für das Bundesgebiet - ist die Amerikanische Grippe noch weit entfernt. Seit ihrem Ausbruch sind weltweit rund 2500 Menschen mit Symptomen behandelt worden und 150 gestorben. Da die Diagnose des neuen Virus-Typs mit Standard-Test nicht möglich ist, wurde die H1N1-Variante aber erst bei gut 100 Patienten und bei sieben Verstorbenen eindeutig nachgewiesen.
- Datum 11.06.2009 - 20:44 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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kein Schwein hat Schweinegrippe - insbesondere auch im Übertragenen Sinne. Wenn die in Mexiko wohl schon seit ca. 2 Monaten endemische neu mutierte Influenza A Variante es nur auf 2500 Erkrankte (oder etwa Behandelte/Hospitalisierte??) gebracht hat, kann es mit der Kontagiosität nicht so weit her sein. Wären davon tatsächlich 150 gestorben, so würde dies noch die Letalität der spanischen Grippe toppen, und wäre bedenklich.
Es ist wohl eher so: Die Mexikanischen Surveillance Systeme scheinen wenig verlässliches Zahlengut hervorzubringen, statt dessen aber um so mehr Panik. Bevor nicht klar ist, dass diese Grippe Variante tatsächlich mehr Potential (Kontagiosität, Pathogenität oder Tenazität) als die normale Grippewelle hat (mit immerhin fünfstelligen Todeszahlen pro Jahr), bleibt besonnenes Beobachten das einzig sinnvolle Tun - Presse und Politik sollten nicht Öl ins Feuer gießen, in der Hoffnung sich daran etwas erwärmen zu können!
von den oberen Etagen gemeint und nun müssen die Kleinen ganz unten die Krankheit im wahrsten Sinne des Wortes bekämpfen.
Orpheus
Da fragt man sich doch, wem diese tägliche Panikmache hilft...
Statistik des Jahres 2007 -
Durchschnittliche Sterbefälle pro Tag!
Herz/ Kreislauferkrankungen: 1.287
Krebserkrankungen gesamt: 580
davon Brustkrebs bei Frauen: 46
Haushaltsunfälle: 17,5
Verkehr: 13,7
Quelle: Statistisches Bundesamt
Ausserdem sterben an der ganz gewoehnlichen Grippe jede Woche 800 Menschen. Warum wird es dann als katastrophal dargestellt, dass es auch bei dieser Grippe -- die trotzdem nicht "amerikanische" Grippe heissen sollte, denn das ist sachlich falsch, weil Mexiko nicht gleich Amerika ist, -- in 3 Wochen ueber 100 Tote gegeben hat?!
Das ist wirklich erstaunlich. Ich bin ja auch dafuer, dass neue Grippeviren, besonders gefaehrliche, ernst genommen werden von den Sachversaendigen, damit den Erkrankten geholfen werden kann. Aber gleich in totale Panik auszubrechen scheint etwas uebertrieben, zumal inzwischen klar zu sein scheint, dass bei guter medizinischer Versorgung es den Erkrankten schnell wieder besser geht...
Medienwirksame Aufmerksamkeitsheischerei ist das.
Ausserdem sterben an der ganz gewoehnlichen Grippe jede Woche 800 Menschen. Warum wird es dann als katastrophal dargestellt, dass es auch bei dieser Grippe -- die trotzdem nicht "amerikanische" Grippe heissen sollte, denn das ist sachlich falsch, weil Mexiko nicht gleich Amerika ist, -- in 3 Wochen ueber 100 Tote gegeben hat?!
Das ist wirklich erstaunlich. Ich bin ja auch dafuer, dass neue Grippeviren, besonders gefaehrliche, ernst genommen werden von den Sachversaendigen, damit den Erkrankten geholfen werden kann. Aber gleich in totale Panik auszubrechen scheint etwas uebertrieben, zumal inzwischen klar zu sein scheint, dass bei guter medizinischer Versorgung es den Erkrankten schnell wieder besser geht...
Medienwirksame Aufmerksamkeitsheischerei ist das.
Panikmache gehört zum Handwerk.
Egal, wie man damit umzugehen versteht:
Noch bevor die Vogelgrippe auf Rügen ankam sah ich Jahre zuvor mehr als ein Dutzend tote Schwäne auf den Äckern rund um Lubmin. Der harte Winter hatte seinen Tribut gefordert und viele schwache Tiere eben verenden lassen.
Nun frage ich mich:
Wer hat hier einen "Vogel" und wer hat eben nur "Schwein" gehabt?
Vielleicht stecken auch die Kernkraftgegner hinter den Kampagnen?
Wenn denen der Stoff ausgeht, dann müssen die sich ein neues Betätigungsfeld suchen.
Keine "SAU" redet mehr von Kernwaffen, obwohl jeder der einen "VOGEL" hat und am Abzug sitzt, die Dinger plötzlich losschicken kann.
Wir sollten uns wirklich brisanteren Themen widmen - nämlich denen, die der Existenz der menschlichen Gesellschaft wirklich schaden!
Nicht umsonst ist Deutschland die Nr. 3 im Rüstungsexport - arme Landeskinder im Ausland!
Thema verfehlt - es musste aber geschrieben werden!!!
Wir haben hier vor allem eine Mediengrippe: Statt erstmal fundierte Berichte und Einschätzungen von Wissenschaftlern einzuholen, schreiben uns die Medien bereits eine Pandemie in die Welt.
Die Berichterstattung könnte kontroverser kaum sein. Während die einen sich noch auf Panikmache verlegen, kommt nun wenigstens die ZEIT auf den Trichter, dass es alles doch gar nicht so schlimm sein könnte, wie die Kollegen schreiben.
Ausserdem sterben an der ganz gewoehnlichen Grippe jede Woche 800 Menschen. Warum wird es dann als katastrophal dargestellt, dass es auch bei dieser Grippe -- die trotzdem nicht "amerikanische" Grippe heissen sollte, denn das ist sachlich falsch, weil Mexiko nicht gleich Amerika ist, -- in 3 Wochen ueber 100 Tote gegeben hat?!
Das ist wirklich erstaunlich. Ich bin ja auch dafuer, dass neue Grippeviren, besonders gefaehrliche, ernst genommen werden von den Sachversaendigen, damit den Erkrankten geholfen werden kann. Aber gleich in totale Panik auszubrechen scheint etwas uebertrieben, zumal inzwischen klar zu sein scheint, dass bei guter medizinischer Versorgung es den Erkrankten schnell wieder besser geht...
Medienwirksame Aufmerksamkeitsheischerei ist das.
Aufmerksamkeitsheischerei. Danke für das Wort, es triffts genau. Warum gieren die Menschen immer so, wenn irgendwo etwas passiert ist, z.B. Autounfall oder brennendes Haus oder Notfallarzt beim Nachbarn?
Weil Sie beim Weitererzählen Teil der Sensation werden. Wenn man die schreckliche Nachricht weiterverbreitet und das Gegenüber große Augen macht. Dann ist man wer! Dann hat man etwas Wichtiges gewusst! Und kann gleich die eigene ja so wahnsinnig wichtige Einschätzung mit dazuflicken!!
Das ist der Grund für diese Panikmacherei. Aufmerksamkeitsheischerei und Wichtigtuerei. Liegt leider in der menschlichen Natur.
Das ist sicher ein Grund für das laute Echo: Wichtigtuerei würde ich es nennen. Allerdings sehe ich noch einen weiteren Grund: Wir haben alle dermaßen Angst vor dem Sterben, dass jegliche minimale Information über den Tod durch eine Ursache, die uns auch treffen könnte, sofort in Massenpanik ausartet. Und wir vergessen dann die alltäglichen, viel größeren Gefahren: Berufsverkehr, Herzinfarkt vom gesunden Leben und Stress im Büro. Wir lassen uns von unserer Angst die Seele aufessen. Es gibt dazu in der Bibel, besser gesagt, im Neuen Testament eine Szene, an die ich mich nur noch sehr vage erinnern kann. Ein Jemand beklagt sich bei Jesus über die Gefahren, die er eingeht, wenn er mit ihm kommt und seine Heimat verlässt und dass er deshalb nicht seinem Weg folgen könne. Worauf ihm Jesus antwortet, was er eigentlich so Angst um sein elendes Leben hätte.
Diese Szene sehe ich immer mehr so sehr aus dem Leben gegriffen, wie man täglich sieht, dass es eine wahre Feude ist. Besser kann man den Zustand der Welt nicht zusammenfassen (deshalb greife ich auf die Bibel zurück, ich bin darin allerdings nicht besonders belesen): Wir versauen uns unser eigentlich beschwerdefreies Leben durch absoluten Sicherheitswahn, wir brechen in panische Angst ausbrechen wegen Nachrichten über eine Gefahr, von der wir aus Medien erfahren. Medien, die ihre Berichte hektisch schreiben und schon laut schreien, bevor sie etwas konkretes wissen.
Das ist sicher ein Grund für das laute Echo: Wichtigtuerei würde ich es nennen. Allerdings sehe ich noch einen weiteren Grund: Wir haben alle dermaßen Angst vor dem Sterben, dass jegliche minimale Information über den Tod durch eine Ursache, die uns auch treffen könnte, sofort in Massenpanik ausartet. Und wir vergessen dann die alltäglichen, viel größeren Gefahren: Berufsverkehr, Herzinfarkt vom gesunden Leben und Stress im Büro. Wir lassen uns von unserer Angst die Seele aufessen. Es gibt dazu in der Bibel, besser gesagt, im Neuen Testament eine Szene, an die ich mich nur noch sehr vage erinnern kann. Ein Jemand beklagt sich bei Jesus über die Gefahren, die er eingeht, wenn er mit ihm kommt und seine Heimat verlässt und dass er deshalb nicht seinem Weg folgen könne. Worauf ihm Jesus antwortet, was er eigentlich so Angst um sein elendes Leben hätte.
Diese Szene sehe ich immer mehr so sehr aus dem Leben gegriffen, wie man täglich sieht, dass es eine wahre Feude ist. Besser kann man den Zustand der Welt nicht zusammenfassen (deshalb greife ich auf die Bibel zurück, ich bin darin allerdings nicht besonders belesen): Wir versauen uns unser eigentlich beschwerdefreies Leben durch absoluten Sicherheitswahn, wir brechen in panische Angst ausbrechen wegen Nachrichten über eine Gefahr, von der wir aus Medien erfahren. Medien, die ihre Berichte hektisch schreiben und schon laut schreien, bevor sie etwas konkretes wissen.
Das ist sicher ein Grund für das laute Echo: Wichtigtuerei würde ich es nennen. Allerdings sehe ich noch einen weiteren Grund: Wir haben alle dermaßen Angst vor dem Sterben, dass jegliche minimale Information über den Tod durch eine Ursache, die uns auch treffen könnte, sofort in Massenpanik ausartet. Und wir vergessen dann die alltäglichen, viel größeren Gefahren: Berufsverkehr, Herzinfarkt vom gesunden Leben und Stress im Büro. Wir lassen uns von unserer Angst die Seele aufessen. Es gibt dazu in der Bibel, besser gesagt, im Neuen Testament eine Szene, an die ich mich nur noch sehr vage erinnern kann. Ein Jemand beklagt sich bei Jesus über die Gefahren, die er eingeht, wenn er mit ihm kommt und seine Heimat verlässt und dass er deshalb nicht seinem Weg folgen könne. Worauf ihm Jesus antwortet, was er eigentlich so Angst um sein elendes Leben hätte.
Diese Szene sehe ich immer mehr so sehr aus dem Leben gegriffen, wie man täglich sieht, dass es eine wahre Feude ist. Besser kann man den Zustand der Welt nicht zusammenfassen (deshalb greife ich auf die Bibel zurück, ich bin darin allerdings nicht besonders belesen): Wir versauen uns unser eigentlich beschwerdefreies Leben durch absoluten Sicherheitswahn, wir brechen in panische Angst ausbrechen wegen Nachrichten über eine Gefahr, von der wir aus Medien erfahren. Medien, die ihre Berichte hektisch schreiben und schon laut schreien, bevor sie etwas konkretes wissen.
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