Krisengipfel Dunkle Zahlen
Die Warnungen vor sozialen Unruhen sind ernstzunehmen. Wir haben es nicht nur mit einer Krise der Finanzwelt zu tun, sondern mit einer der Gerechtigkeit. Ein Kommentar
Der zweite Gipfel mit Wirtschaft und Gewerkschaften kann so wenig die Weichen stellen wie der erste im Dezember. Selbst der Streit um das dritte Konjunkturpaket, das die Gewerkschaften fordern, ist zweitrangig. Jetzt wird es sinnvollerweise keins geben. Aber niemand kann sicher sagen, ob nicht in wenigen Wochen nachgelegt werden muss auf die bereits beschlossenen Maßnahmen.
Darüber wird die Politik, kein neues Bündnis für Arbeit, entscheiden. Dass der deutsche Korporatismus seine Gestaltungskraft eingebüßt hat, ist ja Teil und Symptom der Krise, die den Anlass für das Treffen im Kanzleramt gegeben hat. Über anderthalb Jahrzehnte konnte die Wirtschaft die globalisierte Arbeits- und Finanzwelt in Erpressungpotenzial gegen die Gewerkschaften ummünzen.
Nach dem Verlust der sozialpartnerschaftlichen Balance ist nun alles aus den Fugen geraten – und das deutsche Modell zeigt eine erstaunliche Kraft. Die Gipfel im Kanzleramt mögen nur weiße Salbe sein. Reale Wirkung hat es hingegen, wenn Klaus Franz, der Betriebsratsvorsitzende, heute bekannt ist als heimlicher Chef von Opel. Oder wenn die Schaeffler-Chefin, die sich, ganz im neukapitalistischen Zeitgeist, mit Conti so mächtig verhoben hat, nur noch am Arm von IG-Metall-Chef Berthold Huber eine Chance hat.
Niemand kann derzeit die politischen Reaktionen ermessen, die auch in Deutschland eintreten können, wenn unter dem Druck einer einbrechenden Konjunktur die Puffer gegen Massenentlassungen und Betriebsschließungen versagen. Gegen "soziale Unruhen" ist das sozialpartnerschaftliche Deutschland, da muss DGB-Chef Sommer ernst genommen werden, nicht prinzipiell geschützt. Friedlicher als die streik- und demonstrationsfreudigen Franzosen oder Italiener sind wir ja nur deshalb, weil und solange die Arbeitnehmer im politischen und sozialen Gefüge ein halbwegs starke Stellung haben.
Wer nachzählt, wird feststellen, dass in den vergangenen Monaten Betriebsräte und Gewerkschaften in Deutschland mehr Menschen auf die Straßen und zu Protestversammlungen gebracht haben als alle globalisierungskritischen Organisationen zusammen. Gerade im sozialpartnerschaftlich verfassten Deutschland wird diese Krise als das verstanden, was sie ist: Als eine Krise nicht nur der Finanzwelt, sondern unserer Art und Weise zu wirtschaften, Ungleichheiten auszutarieren, Gerechtigkeit politisch herzustellen, weil das Leben und die Verhältnisse ungerecht sind.
Wenn es rechtens ist, dass eine Kassiererin ihren Arbeitsplatz wegen 1,30 Euro verliert, und Manager, die völlig versagt haben, im Streit um ihre Boni recht bekommen, dann steht ein System infrage. Das Musterland der sozialen Marktwirtschaft ist tief getroffen, es ist sozial beunruhigt.
- Datum 01.05.2009 - 17:24 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
- Kommentare 17
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In meinem Umfeld sind viele neue Einfamilienhäuser gebaut worden. Auch nach einem Jahr sind einige Vorgärten nicht angelegt. In etlichen Fenstern fehlen noch die Gardienen. Daraus schließe ich, dass so manches Haus vom Munde abgespart wurde. Ich möchte nicht wissen, was in den Häuslebauern vor sich geht, wenn sie ihre Arbeitsplätze verlieren und gleichsam ihr Häuschen, weil sie ihre Kredite nicht mehr bedienen können. Sicherlich handelt es sich hierbei um einen gewissen Luxus. Dennoch ließe sich die Liste fortsetzen mit alle dem was sich so mancher geschaffen und bei Arbeitsverlust nicht mehr finanzieren kann.
In "normalen" Zeiten wird ein jeder seine Verluste mit sich selbst ausmachen müssen. Nun ist die Situation aber eine andere. Die (vermeinlichen) Schuldigen sind ausgemacht. An ihnen läßt sich die Enttäuschung und mögliche Wut festmachen. Braucht es dann nur den Leithammel, der als Erster auf die Strasse geht...
wohl gerne spielen, zumindest versucht er, die sozialen Unruhen herbeizureden. Dass es die Betriebsräte und die Gewerkschaften waren, die in der vergangenen Zeit am meisten Leute auf die Straße gebracht haben, wird ja auch im Artikel erwähnt. Und die Medien verbreiten die "Warnungen" des Herrn sicherlich so oft, dass sie eine sich selbst erfüllende Prophezeihung werden. Ich frage mich nur, warum sie das tun. Um den braven Bürger zu Hause das Fürchten zu lehren? denn Demonstranten lesen keine Zeitungen, wenn sie auf der Straße sind. Ich glaube, nachdem das Volk lange genug von der Wirtschaft und der großen Politik instrumentalisiert worden ist, kommen auch die Bonzen auf den Gedanken, dies zum eigenen Nutzen zu versuchen.
wohl gerne spielen, zumindest versucht er, die sozialen Unruhen herbeizureden. Dass es die Betriebsräte und die Gewerkschaften waren, die in der vergangenen Zeit am meisten Leute auf die Straße gebracht haben, wird ja auch im Artikel erwähnt. Und die Medien verbreiten die "Warnungen" des Herrn sicherlich so oft, dass sie eine sich selbst erfüllende Prophezeihung werden. Ich frage mich nur, warum sie das tun. Um den braven Bürger zu Hause das Fürchten zu lehren? denn Demonstranten lesen keine Zeitungen, wenn sie auf der Straße sind. Ich glaube, nachdem das Volk lange genug von der Wirtschaft und der großen Politik instrumentalisiert worden ist, kommen auch die Bonzen auf den Gedanken, dies zum eigenen Nutzen zu versuchen.
wohl gerne spielen, zumindest versucht er, die sozialen Unruhen herbeizureden. Dass es die Betriebsräte und die Gewerkschaften waren, die in der vergangenen Zeit am meisten Leute auf die Straße gebracht haben, wird ja auch im Artikel erwähnt. Und die Medien verbreiten die "Warnungen" des Herrn sicherlich so oft, dass sie eine sich selbst erfüllende Prophezeihung werden. Ich frage mich nur, warum sie das tun. Um den braven Bürger zu Hause das Fürchten zu lehren? denn Demonstranten lesen keine Zeitungen, wenn sie auf der Straße sind. Ich glaube, nachdem das Volk lange genug von der Wirtschaft und der großen Politik instrumentalisiert worden ist, kommen auch die Bonzen auf den Gedanken, dies zum eigenen Nutzen zu versuchen.
Mit dem Appell zum energsichen Zupacken als auch zur Beschäftigungssicherung durch die Arbeitgeber kann natürlich nicht so eine wirksame Schlagzeile kreiert werden. Das macht halt den Unterschied zu der qualitätsvollen Fernsehsendung, in der die Verfasserin kluge Beiträge leistet zur folgenden abendlichen verbalen Plakatierungsaktion.
Eben auf diese soziale Partnerschaft verbunden mit dem Sozialsystem sollte Herr Sommer eben auch mal hinweisen, statt so zu tun, als wäre das alles beliebig und substanzlos, wenn seine Ansicht der Dinge nicht akzeptiert wird.
Und Gerechtigkeit kann sich nicht erschöpfen in der Glerichbehandlung allller Arbeitsplatzbesitzenden. Geringverdiener und (Langzeit) Arbeitslose haben auch eine Chance verdient. Um diese kümmert sich Herr Sommer m. E. nach nicht oder mit untauglichen Mitteln. Die Errungenschaften der Sozialpartnerschaft dürfen nicht aufgegeben werden, aber sie müssen sich verändern. Gerade die strikte Bewahrung könnte diese in Gefahr bringen.
Und die Frage der Gerechtigkeit?. Es verlieren auch die ihren Job, bei denen die Kasse immer gestimmt hat und auch Banker, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen. Der Fall der Kassiererin war m. E. ein Fall des "Gnade vor Recht". Zur Argumentation bei der Herstellung von Chancen auf Arbeit und Weiterbeschäftigung taugt er nicht.
dass die Preise für Produkte des täglichen Bedarfs in den letzten Jahren bereits stiegen und stiegen, ohne dass es bei Ottonormalverbraucher nennenswerte Gehaltszuwächse gab. Das Leben mit einem durchschnittlichen Angestellteneinkommen mutiert mehr und mehr zum Überleben in dieser Gesellschaft. Die im Artikel beschriebenen Ungerechtigkeiten lassen dem "kleinen Mann" sicherlich das Messer in der Tasche aufgehen. Alleine: es fehlt die Instanz, gegen die man auf die Straße gehen soll. Zu diffus sind die Ursachen dieser Krise, sie lässt sich nicht festmachen an einem bestimmten Gegner. Wie - bitte - will man gegen die Globalsierung demonstrieren? Das ist ein Prozess, der sich nicht aufhalten lässt und in dessen Folge diese Wirtschaftskrise losgetreten wurde. Auch gegen nationale Regierungen kann man kaum auf die Straße gehen, denn sie sind nicht die, die diese Verhältnisse maßgeblich ausgelöst haben. Die Tatsache, dass sich die Wut des kleinen Mannes keinen Kanal bahnen kann, er sich nur diffus aber zu Recht von der großen Geldverteilung ausgeschlossen fühlt, gleichzeitig aber mit seinem Gehalt kaum noch über die Runden kommt, birgt tatsächlich erhebliches Gefahrenpotential. Wer keinen konkreten Gegner hat, der schafft ich einen. Und solche Feindbilder sind mit Demagogie und Polemik schnell herstellbar.
"Und solche Feindbilder sind mit Demagogie und Polemik schnell herstellbar."
Tatsächlich? Nicht dass ich die Möglichkeit in Abrede stellen möchte - aber wenn man bedenkt, dass etwa solche Versuche wie die Kampagne der Linken: "Die Reichen sollen zahlen!" oder "Wir zahlen nicht für eure Krise" mehr oder weniger wirkungslos verpuffen, scheint mir gegen Ihre Befürchtung zu sprechen. (Das bessert nicht die wirtschaftliche Lage; aber beruhigt angesichts der Tatsache, dass ich keinem Revolutionär von heute zutrauen würde, eine echte Verbesserung bewirken zu können. Besser, man läßt die Revolutionen ausfallen...;-))
ein Handy oder PC laengst ein Produkt des taeglichen Bedarfs geworden? Und wie billig sind die geworden!
Kleidung kostet auch nicht mehr als vor 30 Jahren auch wenn sie vielleicht von woanders herkommt!
Hier will ich nicht kritisieren sondern nur relativieren. In China bekommen Arbeiter 10% von dem was in Deutschland Harz 4 Empfaenger für nichts tun bekommen.
Das einige Manager viel zuviel bekommen und für Fehler kaum zur Verantwortung gezogen werden ist ungerecht - nur würden deren Gehaelter, auf die Arbeiter aufgeteilt, nur dazu führen das die allerbesten ins Ausland gehen! Das würde der Deutschen Wirtschaft nicht besonders gut tun!
Wer fragt überigens nach der Verantwortung von (in Vergleich zu Managern zugegebenermasen total unterbezahlten) Politikern die gerade jetzt die naechste Generation unverantwortlich verschulden um in Rumaenien und Korea Arbeitsplaetze in der Automobilindustrie zu erhalten ?
Als Feinbild hat unserer völlig überforderte Finanzminister ja schon die Steuerflüchtlinge mit Ihren' Steueroasn' ausgemacht auch wenn der durch die hervorgerufene Volkswirtschftliche Schaden nur ein Bruchteil dessen ausmacht was er selbst anrichtet - zugegebenermasen nicht er alleine!
"Und solche Feindbilder sind mit Demagogie und Polemik schnell herstellbar."
Tatsächlich? Nicht dass ich die Möglichkeit in Abrede stellen möchte - aber wenn man bedenkt, dass etwa solche Versuche wie die Kampagne der Linken: "Die Reichen sollen zahlen!" oder "Wir zahlen nicht für eure Krise" mehr oder weniger wirkungslos verpuffen, scheint mir gegen Ihre Befürchtung zu sprechen. (Das bessert nicht die wirtschaftliche Lage; aber beruhigt angesichts der Tatsache, dass ich keinem Revolutionär von heute zutrauen würde, eine echte Verbesserung bewirken zu können. Besser, man läßt die Revolutionen ausfallen...;-))
ein Handy oder PC laengst ein Produkt des taeglichen Bedarfs geworden? Und wie billig sind die geworden!
Kleidung kostet auch nicht mehr als vor 30 Jahren auch wenn sie vielleicht von woanders herkommt!
Hier will ich nicht kritisieren sondern nur relativieren. In China bekommen Arbeiter 10% von dem was in Deutschland Harz 4 Empfaenger für nichts tun bekommen.
Das einige Manager viel zuviel bekommen und für Fehler kaum zur Verantwortung gezogen werden ist ungerecht - nur würden deren Gehaelter, auf die Arbeiter aufgeteilt, nur dazu führen das die allerbesten ins Ausland gehen! Das würde der Deutschen Wirtschaft nicht besonders gut tun!
Wer fragt überigens nach der Verantwortung von (in Vergleich zu Managern zugegebenermasen total unterbezahlten) Politikern die gerade jetzt die naechste Generation unverantwortlich verschulden um in Rumaenien und Korea Arbeitsplaetze in der Automobilindustrie zu erhalten ?
Als Feinbild hat unserer völlig überforderte Finanzminister ja schon die Steuerflüchtlinge mit Ihren' Steueroasn' ausgemacht auch wenn der durch die hervorgerufene Volkswirtschftliche Schaden nur ein Bruchteil dessen ausmacht was er selbst anrichtet - zugegebenermasen nicht er alleine!
"Und solche Feindbilder sind mit Demagogie und Polemik schnell herstellbar."
Tatsächlich? Nicht dass ich die Möglichkeit in Abrede stellen möchte - aber wenn man bedenkt, dass etwa solche Versuche wie die Kampagne der Linken: "Die Reichen sollen zahlen!" oder "Wir zahlen nicht für eure Krise" mehr oder weniger wirkungslos verpuffen, scheint mir gegen Ihre Befürchtung zu sprechen. (Das bessert nicht die wirtschaftliche Lage; aber beruhigt angesichts der Tatsache, dass ich keinem Revolutionär von heute zutrauen würde, eine echte Verbesserung bewirken zu können. Besser, man läßt die Revolutionen ausfallen...;-))
ein Handy oder PC laengst ein Produkt des taeglichen Bedarfs geworden? Und wie billig sind die geworden!
Kleidung kostet auch nicht mehr als vor 30 Jahren auch wenn sie vielleicht von woanders herkommt!
Hier will ich nicht kritisieren sondern nur relativieren. In China bekommen Arbeiter 10% von dem was in Deutschland Harz 4 Empfaenger für nichts tun bekommen.
Das einige Manager viel zuviel bekommen und für Fehler kaum zur Verantwortung gezogen werden ist ungerecht - nur würden deren Gehaelter, auf die Arbeiter aufgeteilt, nur dazu führen das die allerbesten ins Ausland gehen! Das würde der Deutschen Wirtschaft nicht besonders gut tun!
Wer fragt überigens nach der Verantwortung von (in Vergleich zu Managern zugegebenermasen total unterbezahlten) Politikern die gerade jetzt die naechste Generation unverantwortlich verschulden um in Rumaenien und Korea Arbeitsplaetze in der Automobilindustrie zu erhalten ?
Als Feinbild hat unserer völlig überforderte Finanzminister ja schon die Steuerflüchtlinge mit Ihren' Steueroasn' ausgemacht auch wenn der durch die hervorgerufene Volkswirtschftliche Schaden nur ein Bruchteil dessen ausmacht was er selbst anrichtet - zugegebenermasen nicht er alleine!
als Provokation oder gelinde gesagt, als geistiger Schnellschuss ? Also "10% von dem was in Deutschland Harz 4 Empfaenger für nichts tun bekommen", das wären so 35.-EUR monatlich, sicherlich für einen Hungerkünstler oder einen Asketen wie Sie, der im Park wohnt, ausreichend.
Den Rest des Kommentars sollten Sie nochmal in überarbeiteter Form einstellen, er ist einfach ein wenig unverständlich, vieleicht hat gerade Ihr PC geklingelt.
Haben Sie den mal irgendeine Modellrechnung über die Preiszusammenstelleung eines in China produzierten Produkts im Vergleich zu Deutschland und inwieweit die Lohnkosten überhaupt eine signifikante Rolle spielen in Bezug auf Qualität und Transportkosten? Habe ich noch niergendwo lesen können. (Ich denke eher, dass Firmenverlagenrungen nur Signale an die Börse für zukünftige Gewinnversprechen sind, infolgedessen der Aktienkurs steigt - Was sich wiederum direkt in der Geldbörse der Manager auszahlt. Siehe Grohe, wo die Arbeitnehmer eine Studie beantragt haben, bei der tatsächlich herauskam, dass eine Firmenverlagerung wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre....verhindert wurde dieser dadurch allerdings nicht.)
Außerdem möchte ich dem alltbekannten Vorurteil widersprechen, dass bei schlechterer Bezahlung die Besten ins Ausland abwandern. Dieses Phänomen haben wir doch heute schon, dass Akademiker abwanden. Ich bezweifle allerdings, das dies nur auf die Bezahlung zurückzuführen ist.
Eine enorme Stärke dieses Landes ist immer die soziale Ausgeglichenheit und der daraus resultierende soziale Frieden gewesen. Hier braucht niemand Wohnenklaven für Besserverdienende, die mit Wachschutz vor den Hunrigen da draussen beschützt werden muss. Auch Spitzenkräfte wissen zu schätzen, ohne Schutz durch jede Straße in Deutschland schlendern zu können. Wenn ich aber als Akademiker im Berufsleben später vielleicht 500€ mehr in der Tasche habe, als ein Hartz IV - Empfänger, dann braucht sich niemenad zu wundern, warum diese Menschen auswandern. Was hier falsch ist, ich die Schere zwischen den absoluten Spitzenverdienern und den Fachleuten.
als Provokation oder gelinde gesagt, als geistiger Schnellschuss ? Also "10% von dem was in Deutschland Harz 4 Empfaenger für nichts tun bekommen", das wären so 35.-EUR monatlich, sicherlich für einen Hungerkünstler oder einen Asketen wie Sie, der im Park wohnt, ausreichend.
Den Rest des Kommentars sollten Sie nochmal in überarbeiteter Form einstellen, er ist einfach ein wenig unverständlich, vieleicht hat gerade Ihr PC geklingelt.
Haben Sie den mal irgendeine Modellrechnung über die Preiszusammenstelleung eines in China produzierten Produkts im Vergleich zu Deutschland und inwieweit die Lohnkosten überhaupt eine signifikante Rolle spielen in Bezug auf Qualität und Transportkosten? Habe ich noch niergendwo lesen können. (Ich denke eher, dass Firmenverlagenrungen nur Signale an die Börse für zukünftige Gewinnversprechen sind, infolgedessen der Aktienkurs steigt - Was sich wiederum direkt in der Geldbörse der Manager auszahlt. Siehe Grohe, wo die Arbeitnehmer eine Studie beantragt haben, bei der tatsächlich herauskam, dass eine Firmenverlagerung wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre....verhindert wurde dieser dadurch allerdings nicht.)
Außerdem möchte ich dem alltbekannten Vorurteil widersprechen, dass bei schlechterer Bezahlung die Besten ins Ausland abwandern. Dieses Phänomen haben wir doch heute schon, dass Akademiker abwanden. Ich bezweifle allerdings, das dies nur auf die Bezahlung zurückzuführen ist.
Eine enorme Stärke dieses Landes ist immer die soziale Ausgeglichenheit und der daraus resultierende soziale Frieden gewesen. Hier braucht niemand Wohnenklaven für Besserverdienende, die mit Wachschutz vor den Hunrigen da draussen beschützt werden muss. Auch Spitzenkräfte wissen zu schätzen, ohne Schutz durch jede Straße in Deutschland schlendern zu können. Wenn ich aber als Akademiker im Berufsleben später vielleicht 500€ mehr in der Tasche habe, als ein Hartz IV - Empfänger, dann braucht sich niemenad zu wundern, warum diese Menschen auswandern. Was hier falsch ist, ich die Schere zwischen den absoluten Spitzenverdienern und den Fachleuten.
als Provokation oder gelinde gesagt, als geistiger Schnellschuss ? Also "10% von dem was in Deutschland Harz 4 Empfaenger für nichts tun bekommen", das wären so 35.-EUR monatlich, sicherlich für einen Hungerkünstler oder einen Asketen wie Sie, der im Park wohnt, ausreichend.
Den Rest des Kommentars sollten Sie nochmal in überarbeiteter Form einstellen, er ist einfach ein wenig unverständlich, vieleicht hat gerade Ihr PC geklingelt.
nicht Wohnungszuschüsse Krankenversicherung umsonst und Rentenbeitraege dann kostet Ein Harz 4 Empfanger sicher über 900 Euro und ein Chinesiacher Arbeiter bekommt so um 90 Euro.
Den rest lesen Sie bitte einfach nochmal durch - ich wollte ja keine Grundlegende Lösung verbreiten die weiss ich auch nicht! Nur einfach mal ein paar Fakten.....
Wenn Sie gar nichts verstehen - sorry......
Ansonsten brauchen Sie mich nicht persönlich anzugreifen - warum tun sie das ?
nicht Wohnungszuschüsse Krankenversicherung umsonst und Rentenbeitraege dann kostet Ein Harz 4 Empfanger sicher über 900 Euro und ein Chinesiacher Arbeiter bekommt so um 90 Euro.
Den rest lesen Sie bitte einfach nochmal durch - ich wollte ja keine Grundlegende Lösung verbreiten die weiss ich auch nicht! Nur einfach mal ein paar Fakten.....
Wenn Sie gar nichts verstehen - sorry......
Ansonsten brauchen Sie mich nicht persönlich anzugreifen - warum tun sie das ?
Spaetestens dann, wenn sich die Wirtschaft erholt hat und die vier Millionen Arbeitslosen und die einfachen Arbeiter deren Gehalt weggesteuert wurde mitansehen muessen wie die Industrie wieder Dividenden auszahlt und einfach so weiter macht wie bisher, als gaebe es die Arbeitslosen nicht und auch nicht die Milliarden die sie vom Staat bekommen haben....
spaetestens dann werfen die Ersten mit Steinen.
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