Amerikagrippe Das Notfallprogramm läuft an
Krisenstäbe, Meldeketten und Reise-Infos – Gesundheitsministerin Schmidt reagiert auf die ersten Krankenfälle in Deutschland. Ihre Botschaft: Wir haben die Grippe im Griff.

© Rainer Jensen dpa/lbn
Gesundheitsministerin Schmidt zusammen mit RKI-Präsident Hacker: "Die Lage ist derzeit beruhigend"
Die Amerikagrippe hat Deutschland erreicht: In Hamburg, Kulmbach und Regensburg haben sich drei Menschen mit dem Influenza-Virus des Typs H1N1 angesteckt. Und es gibt weitere Verdachtsfälle in Bayern und in Nordrhein-Westfalen. Alle Erkrankten werden von den Gesundheitsbehörden überwacht und behandelt, keiner von ihnen schwebt in Lebensgefahr.
Im Gegensatz zu den vielen besorgten Menschen in Deutschland – allein in den ersten 90 Minuten erreichte die neugeschaltete Hotline des Bundesgesundheitsministeriums mehr als 100 Anrufe – gibt sich Ministerin Ulla Schmidt noch gelassen. "Die Situation derzeit ist beruhigend", sagte sie am Mittag auf einer Pressekonferenz in Berlin. In den vergangenen 24 Stunden habe es zwar eine starke Dynamik gegeben, aber "Deutschland hat sich früh und umsichtig vorbereitet".
Wichtigster Baustein dieser Vorbereitung ist das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin. Die Forscher und Mediziner dort sind die einzigen, die das Virus tatsächlich nachweisen können. Das Analyseverfahren sei derzeit sehr komplex, so RKI-Präsident Jörg Hacker. Man arbeite aber daran, das Verfahren zu beschleunigen. Nur so könne man der Verunsicherung in der Bevölkerung entgegentreten.
Das versucht auch die Politik. Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder sprach am Morgen zwar von einer "sehr, sehr ernsten Lage" und von einer "schwierigen Situation". Zu Aufregung aber gebe es keinen Anlass. Man reagiere "besonnen und vernünftig, aber auch konsequent", "erhöhte Wachsamkeit" sei nun das "oberste Gebot". Dennoch: "Panik ist völlig fehl am Platz."
Auch der Präsident des Bayerischen Gesundheitsamtes, Andreas Zapf, teilt diese Einschätzung: Bisher könne man nämlich noch gar nicht sagen, wie gefährlich das neue Virus tatsächlich ist. "Da halten wir uns noch bedeckt." RKI-Präsident Hacker bestätigt: "Das Virus ist wenig kalkulierbar", über den weiteren Verlauf könne man nur spekulieren, verlässliche Angaben könne derzeit niemand machen.
- Datum 01.05.2009 - 17:32 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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oder soll wieder der latente Anti-Amerikanismus bedient werden?
Amerika besteht nicht nur aus den USA und latent ist das falsche Wort, den latent heisst verborgen und das war der von Ihnen gemeinte Anti-Amerikanismus in letzter Zeit nicht, sondern ganz öffentlich. Aber bei Ihnen scheint offensichtlich ein latenter Antimexicanismus vorzuliegen, den wollen wir doch hoffentlich nicht bedienen! ;)
Amerika besteht nicht nur aus den USA und latent ist das falsche Wort, den latent heisst verborgen und das war der von Ihnen gemeinte Anti-Amerikanismus in letzter Zeit nicht, sondern ganz öffentlich. Aber bei Ihnen scheint offensichtlich ein latenter Antimexicanismus vorzuliegen, den wollen wir doch hoffentlich nicht bedienen! ;)
"Im Gegensatz zu den vielen besorgten Menschen in Deutschland – allein in den ersten 90 Minuten erreichte die neugeschaltete Hotline des Bundesgesundheitsministeriums mehr als 100 Anrufe – gibt sich Ministerin Ulla Schmidt noch gelassen."
Trotz der fast beispiellosen Panikmache in allen Medien rufen in der ersten Stunde nur 100 Menschen aus einem Volk von 80 Millionen die nationale Hotline an. Daraus würde ich nicht gerade auf "viele besorgte Menschen" schließen, Frau Geil!
Es sei denn, ich möchte mich an der Panikmache beteiligen...
Nur 7 der 159 Grippe-Toten in Mexiko erlagen dem neuen Erreger! Angeblich 20.000 Menschen pro Jahr sterben in Deutschland an der "normalen" Grippe! So gesehen grassiert seit Menschengedenken eine Grippepandemie und die Welt dreht sich weiter, mit mehr als genug lebenden Menschen auf ihrer Oberfläche.
Amerika besteht nicht nur aus den USA und latent ist das falsche Wort, den latent heisst verborgen und das war der von Ihnen gemeinte Anti-Amerikanismus in letzter Zeit nicht, sondern ganz öffentlich. Aber bei Ihnen scheint offensichtlich ein latenter Antimexicanismus vorzuliegen, den wollen wir doch hoffentlich nicht bedienen! ;)
Was bitteschön, hat das Wort "Amerikagrippe" mit Anti - Amerikanismus zu tun?
Man kann auch Nichtigkeiten zu Monstrositäten aufblasen, die in Wirklichkeit doch nichts weiter als eine Nichtigkeit sind!
Was bitteschön, hat das Wort "Amerikagrippe" mit Anti - Amerikanismus zu tun?
Man kann auch Nichtigkeiten zu Monstrositäten aufblasen, die in Wirklichkeit doch nichts weiter als eine Nichtigkeit sind!
Ich weiß gar nicht wo das Problem sein soll, bis jetzt sind außer in Mexiko und einem Kleinkind in den USA kaum Menschen daran gestorben. Und es hieß immer in den USA beispielsweise: "Die Infizierten sind auf dem Weg der Besserung" etc... Scheint mit normalen Grippemedikamenten ja gut zu behandeln sein.... also was solls... weiterleben, gibt echt wichtigeres
Angela Merkel ist dafür extra in grün vor die Presse getreten.
Angela Merkel ist dafür extra in grün vor die Presse getreten.
Was bitteschön, hat das Wort "Amerikagrippe" mit Anti - Amerikanismus zu tun?
Man kann auch Nichtigkeiten zu Monstrositäten aufblasen, die in Wirklichkeit doch nichts weiter als eine Nichtigkeit sind!
Angela Merkel ist dafür extra in grün vor die Presse getreten.
...wird irgendeine Sau durch Dorf getrieben. Rinderwahn, Vogelgrippe, SARS, Schweinegrippe. Gemeinsam haben die alle nur, dass Panik verbreitet wird, ohne dass irgendeine wirkliche Gefahr besteht.
Na, dann sind in Mexico halt ein paar hundert Leute an einer Grippe erkrankt, die sich von einer normalen Grippe kaum unterscheidet. Wen interessiert's ? Das ist doch der sprichwörtliche Sack Reis in China.
Ich jedenfalls fange erst an mir Sorgen zu machen, wenn es Anlass dazu gibt. Jede Wette: In Deutschland wird kein einziger Mensch an dieser Grippe sterben und alles wird sich als falscher Alarm entpuppen wie immer.
Das Dilemma ist folgendes:
Wenn alles gutgeht, hat Roche bald wieder den Umsatz seines Lebens gemacht, und die Behörden aller Länder müssen die teuren Pillen vor sich hin altern lassen. So sieht es jetzt zumindest noch aus - das Schweine/Amerika-Virus scheint weder hochansteckend noch schnell oder zwangsläufig tödlich zu sein.
Das Problem ist nur, dass das Virus sich wandeln und in einer zweiten und dritten Welle ähnlich verheerend werden kann, wie die spanische Grippe 1918. Und das können weder Roche noch Kritiker der Panikmache ausschließen
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