H1N1-Virus
Was man zur Schweinegrippe-Impfung wissen muss
Zwei Ärzte, drei Meinungen – was stimmt in Sachen H1N1-Impfung? Wie sinnvoll ist sie und wie gefährlich ist das Virus? Fragen und Antworten zur Schweinegrippe
© David Greedy/Getty Images

Behörden und Wissenschaftler empfehlen die Impfung gegen die Schweinegrippe. Doch am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob er die Vakzine möchte
Die als Schweinegrippe bekannt gewordene Krankheit hat inzwischen Menschen in aller Welt infiziert. Die zunächst befürchtete Pandemie mit Millionen Toten blieb aus. Insgesamt haben bisher mindestens 480.000 Menschen eine Schweinegrippe hinter sich oder leiden derzeit daran. Gestorben sind nachweislich mehr als 6000 Infizierte.
Allerdings werden die H1N1-Fälle seit dem Sommer nicht mehr offiziell gezählt. In einigen Ländern war eine genaue Erfassung der Grippe-Patienten von Anfang an nicht möglich. In Europa sind bisher mehr als 300 Schweinegrippe-Tote gemeldet, mehr als 80.000 Menschen haben sich infiziert. In den meisten Ländern steigen derzeit die Infektionszahlen.
In Deutschland lief die Impfung gegen den neuen Grippeerreger H1N1/09 anfangs schleppend an. Mittlerweile kommt es teilweise zu chaotischen Zuständen an den Impflokalen. Impfgegner und -befürworter streiten heftig über Chancen und Risiken der bislang beispiellosen Impfaktion. Viele Bürger sind verunsichert, wie gefährlich das Virus wirklich ist und welche Gefahren eine Impfung mit sich bringt.
Übersicht zu diesem Artikel:
- Seite 1 Was man zur Schweinegrippe-Impfung wissen muss
- Seite 2 Inzwischen geht der Erreger seit acht Monaten um die Welt. Wie gefährlich ist er?
- Seite 3 Warum braucht es eine Massenimpfung, wenn die Schweinegrippe so harmlos ist?
- Seite 4 Welche Impfstoffe gibt es, und wie sicher sind sie?
- Seite 5 Wie gefährlich sind die Wirkverstärker?
- Seite 6 Welche Nebenwirkungen können bei der Impfung auftreten?
- Seite 7 Bekommen die Bundeswehr und die Minister einen besseren Impfstoff?
- Seite 8 Muss ich mich impfen lassen?
- Seite 9 Wie viele Spritzen sind nötig, und wann schützt das Serum?
- Seite 10 Bietet die Impfung einen hundertprozentigen Schutz?
- Seite 11 Wer haftet, sollte es zu gesundheitlichen Schäden durch die Impfung kommen?
- Seite 12 Wer soll sich impfen lassen?
- Seite 13 Was sollten Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen beachten?
- Seite 14 Sollen Kinder geimpft werden?
- Seite 15 Wann sollte man sich impfen lassen?
- Seite 16 Wie teuer ist die Impfung?
- Seite 17 Wo kann man sich impfen lassen?
- Seite 18 Ist eine Anmeldung nötig und braucht man den Impfpass?
- Seite 19 Ist eine Impfung gegen die saisonale Grippe zusätzlich sinnvoll?
- Seite 20 Wer informiert die Bürger?
- Seite 21 Sind Menschen immun, die die Schweinegrippe schon hatten?
- Seite 22 Wann ist die Grippewelle vorbei?
- Seite 23 Was schützt noch vor der Influenza?
- Datum 12.11.2009 - 17:17 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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...an den Film "12 Monkeys"
"Hier gelten wiederum die Dinge, mit der sich jeder auch einer normalen Grippe entziehen kann. Häufiges Händewaschen, kein Händeschütteln oder Küssen."
Das Problem ist, dass sich die größte Schweine ja nie die Hände waschen. Schütteln ist da nicht drin, Küssen ohnehin kein Gedanke.
Ich bin Vegetarier, wenn ausgerechnet ich die Schweinegrippe kriegte, fände ich das sehr, sehr ungerecht.
"Wie gefährlich ist der Schweinegrippe-Virus? "
Jetzt habt ihr das so schön mit DAS Virus und auch dem richtigen Genetiv "des Virus" hinbekommen - und nun das, also "der".
oder das Virus, keins von beidem ist richtiger als das andere. Siehe der/das Gummi, der/das Tunnel und die/das Cola.
Genetiv ist allerdings definitiv falsch.
...schon wirklich komisch. wetten, bis spätestens donnerstag gibt es die ersten besorgnis erregenden fälle in deutschland. immerhin ist am freitag der erste mai und mächtig was los auf deutschen strassen. also vielleicht besser zu hause bleiben wenn einen der nächstbeste mitmarschierer anstecken kann. zum quieken. die einen sprechen von möglichen sozialen unruhen, die anderen sind empört, um direkt, statt eines hasens eine kapitale sau aus dem hut zu zaubern.
Gegen die Schweinegrippe werden also Tamiflu und Relenza empfohlen. Siehe oben im Hauptartikel..... Kennen wir das nicht noch gut von der Vogelgrippe? Und kam damals nicht Roche in den Verdacht der Manipulation zur Steigerung von Tamiflu? Und wer hatte besonders viele Anteile an Tamiflu? Und was hat das eine mit dem anderen jetzt zu tun?
Der Spiegel schrieb seinerzeit: Viren werden resistent gegen Tamiflu
Die Grippemittel Tamiflu und Relenza gelten als wichtige Mittel im Kampf gegen eine mögliche Pandemie - bisher. Jetzt warnen Forscher: Manche Viren werden resistent gegen die Medikamente.
Wie japanische Forscher in einer am Dienstag vorab veröffentlichten Studie im "Journal of the American Medical Association" berichten, zeigten Viren während eines Ausbruchs der Grippe vom Typ B im Winter 2004/2005 Anzeichen von Resistenz gegen die Wirkstoffe Oseltamivir und Zanamavir. Die Grippe vom Typ B grassiert den Angaben zufolge jedes Jahr und wird mit einer weltweit steigenden Zahl von Todesfällen in Verbindung gebracht. In Japan wird sie häufiger als in anderen Ländern mit Tamiflu und Relenza behandelt.
Gut, hier nun wieder Typ A. Keine Vögel, diesmal Schweine - und Menschen und Kombinationen...
Neben der Schweinepestpanik und eventuellen Gefahr sollte man zugleich aber auch die GEfahren der Resistenzbildungen DURCH / WEGEN bestimmter Mittel mit diskutieren.
Ich meine: Was helfen Medikamente, die zunächst helfen und am Ende dann noch mehr resistente und nicht beherrschbare Stämme hervorzaubern, die wiederum dann nicht nur keine Hilfe waren, sondern das zu Verbessernde letztlich verschlimmerten.
Noch weiss man zu wenig, um schon zu festen Schlüssen zu geraten, aber die Kritik und die Warnungen der Vergangenheit sollten diesmal direkt mit in die Überlegungen dringendst einbezogen werden!
Wohin es führt, wenn man auf Warnungen nicht hört, weil diese unbequem sind und nicht sofort ein Zaubermittel versprechen oder einen Tribut fordern, kennen wir ja nun auch aus der globalen Finanzinfluenzia?!
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun? Doch! Leider sehr viel.... Es hängt nämlich auch immer sofort der Kampf um Geld, Medikamente, Gewinne für Konzerne dran, sobald eine Pandemie droht.
Besonnenheit und Vorsicht ist im höchsten Maße also nach allen Richtungen gefordert!
und der Punkt ist ? Wir verwenden am besten gar keine Medikamente mehr gegen Grippe, da ja die Gefahr besteht, dass dadurch Virenstämme immun werden könnten ? Wir stellen die Forschung an neuen Medikamenten ein, da ja auch diese irgendwann einmal wirkungslos werden ? Wir verzichten überhaupt auf medizinische Behandlung, weil alle Menschen ohnehin einmal sterben müssen ? Wir nehmen uns alle gleich einen Strick ?
Tut mir leid, ich hab's ehrlich noch nicht ganz verstanden.
"ich meine: Was helfen Medikamente, die zunächst helfen und am Ende dann noch mehr resistente und nicht beherrschbare Stämme hervorzaubern, die wiederum dann nicht nur keine Hilfe waren, sondern das zu Verbessernde letztlich verschlimmerten."
Der einzige Unterschied zwischen resistenten und nichtresistenten Krankheitserregern, seien dies Viren oder Bakterien, ist die Resistenz gegenüber dem Medikament!
Die Krankheitsverläufe, die durch resistente Krankheitserreger hervorgerufen werden, unterscheiden sich nicht von denen nichtresistenter. Das einzige Problem: man kann nicht mehr behandeln.
Es ist ein weit verbreiteter und falscher Gedanke, dass durch Resistenzbildung die Virulenz von Krankheitserregern zunehmen würde.
.... hier
Wer es vergessen haben sollte: Es handelte sich zufällig um Donald Rumsfeld... Ich brauche den Herrn sicher hier niemandem vorzustellen!
Das alles heisst nicht: Tamiflu wirkt nicht gegen die Schweinepest -- denn das steht keinem Laien zu zu behaupten!... Aber es heisst: Schaut diesmal vorher genau hin, bevor ihr nachher diskutiert, was man vorher hätte in Erwägung ziehen können.
Soso, da beteiligt sich auch die Zeit sofort wieder an der coolen Marketingaktion für "Tamiflu" und Freunde .... am coolsten ist der Gag, im Artikel auch gleich vor dem rezeptfreien Konkurrenzprodukt zu warnen
Das wird wohl wieder mal ein Meisterstück in kostenlosem Marketing der Pharmaindustrie ..... wäre es nicht wirtschaftlicher diese teure Anzeigen Schalren zu lassen?
sondern schlicht um etwas wie dies:
http://de.wikipedia.org/w...
Und daraus mal zum Vergleich:
"Eine Besonderheit der Spanischen Grippe war, dass ihr vor allem 20- bis 40-jährige Menschen erlagen, während Influenzaviren sonst besonders Kleinkinder und alte Menschen gefährden."
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