H1N1-Virus Was man zur Schweinegrippe-Impfung wissen muss
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Ist eine Impfung gegen die saisonale Grippe zusätzlich sinnvoll?

Ist eine Impfung gegen die saisonale Grippe zusätzlich sinnvoll?

Die Impfung gegen das Amerikagrippe-Virus ist kein sicherer Schutz vor der saisonalen Grippe und umgekehrt. Deswegen empfiehlt das Robert-Koch-Institut, sich zusätzlich gegen die jährlich wiederkehrende Grippe zu impfen.  Dies gilt vor allem für über 60-jährige und chronisch kranke Menschen "wegen des erhöhten Risikos für schwere, mitunter tödliche, Krankheitsverläufe." Sie sollten sich impfen lassen und die Chroniker unter ihnen mit drei Wochen Abstand dann auch gegen die Schweinegrippe. Von der Amerikagrippe sind dagegen eher jüngere Menschen betroffen. Bisher ist die saisonale Grippe in Deutschland praktisch (noch) nicht präsent.

Die Ergebnisse einer bislang unveröffentlichten Studie, wonach gegen die normale Grippe geimpfte Menschen möglicherweise ein größeres Risiko hätten, an der Amerikagrippe zu erkranken, wurde bislang nicht bestätigt. Auch Beobachtungen in Ländern wie Mexiko, den USA, Großbritannien und Australien gaben keinen Hinweis auf diesen Zusammenhang. Dort haben sich bereits große Teile der Bevölkerung mit der Amerikagrippe angesteckt.

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Jeder kann sich sowohl gegen das H1N1/09-Virus als auch gegen die Erreger der saisonalen Grippe impfen lassen. Um allerdings selten auftretende Nebenwirkungen sowie die Wirksamkeit des Impfstoffs besser überwachen zu können, empfehlen Experten sich im Abstand von drei Wochen gegen beide Erreger impfen zu lassen. Das berichtet das Deutsche Ärzteblatt in seiner aktuellen Ausgabe.

Virologen erwarten, dass demnächst in Deutschland sowohl Erreger der saisonalen Influenza als auch der Amerikagrippe zirkulieren. Möglicherweise verdrängt der H1N1/09-Erreger die saisonale Grippe, wie Experten es auch in Ländern auf der Nordhalbkugel beobachtet haben.

Leser-Kommentare
  1. ...an den Film "12 Monkeys"

  2. "Hier gelten wiederum die Dinge, mit der sich jeder auch einer normalen Grippe entziehen kann. Häufiges Händewaschen, kein Händeschütteln oder Küssen."

    Das Problem ist, dass sich die größte Schweine ja nie die Hände waschen. Schütteln ist da nicht drin, Küssen ohnehin kein Gedanke.

    Ich bin Vegetarier, wenn ausgerechnet ich die Schweinegrippe kriegte, fände ich das sehr, sehr ungerecht.

  3. "Wie gefährlich ist der Schweinegrippe-Virus? "

    Jetzt habt ihr das so schön mit DAS Virus und auch dem richtigen Genetiv "des Virus" hinbekommen - und nun das, also "der".

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    • ohno
    • 27.04.2009 um 18:00 Uhr

    oder das Virus, keins von beidem ist richtiger als das andere. Siehe der/das Gummi, der/das Tunnel und die/das Cola.

    Genetiv ist allerdings definitiv falsch.

    • ohno
    • 27.04.2009 um 18:00 Uhr

    oder das Virus, keins von beidem ist richtiger als das andere. Siehe der/das Gummi, der/das Tunnel und die/das Cola.

    Genetiv ist allerdings definitiv falsch.

  4. 4. ist...

    ...schon wirklich komisch. wetten, bis spätestens donnerstag gibt es die ersten besorgnis erregenden fälle in deutschland. immerhin ist am freitag der erste mai und mächtig was los auf deutschen strassen. also vielleicht besser zu hause bleiben wenn einen der nächstbeste mitmarschierer anstecken kann. zum quieken. die einen sprechen von möglichen sozialen unruhen, die anderen sind empört, um direkt, statt eines hasens eine kapitale sau aus dem hut zu zaubern.

  5. Gegen die Schweinegrippe werden also Tamiflu und Relenza empfohlen. Siehe oben im Hauptartikel..... Kennen wir das nicht noch gut von der Vogelgrippe? Und kam damals nicht Roche in den Verdacht der Manipulation zur Steigerung von Tamiflu? Und wer hatte besonders viele Anteile an Tamiflu? Und was hat das eine mit dem anderen jetzt zu tun?

    Der Spiegel schrieb seinerzeit: Viren werden resistent gegen Tamiflu

    Die Grippemittel Tamiflu und Relenza gelten als wichtige Mittel im Kampf gegen eine mögliche Pandemie - bisher. Jetzt warnen Forscher: Manche Viren werden resistent gegen die Medikamente.

    Wie japanische Forscher in einer am Dienstag vorab veröffentlichten Studie im "Journal of the American Medical Association" berichten, zeigten Viren während eines Ausbruchs der Grippe vom Typ B im Winter 2004/2005 Anzeichen von Resistenz gegen die Wirkstoffe Oseltamivir und Zanamavir. Die Grippe vom Typ B grassiert den Angaben zufolge jedes Jahr und wird mit einer weltweit steigenden Zahl von Todesfällen in Verbindung gebracht. In Japan wird sie häufiger als in anderen Ländern mit Tamiflu und Relenza behandelt.

    Gut, hier nun wieder Typ A. Keine Vögel, diesmal Schweine - und Menschen und Kombinationen...

    Neben der Schweinepestpanik und eventuellen Gefahr sollte man zugleich aber auch die GEfahren der Resistenzbildungen DURCH / WEGEN bestimmter Mittel mit diskutieren.

    Ich meine: Was helfen Medikamente, die zunächst helfen und am Ende dann noch mehr resistente und nicht beherrschbare Stämme hervorzaubern, die wiederum dann nicht nur keine Hilfe waren, sondern das zu Verbessernde letztlich verschlimmerten.

    Noch weiss man zu wenig, um schon zu festen Schlüssen zu geraten, aber die Kritik und die Warnungen der Vergangenheit sollten diesmal direkt mit in die Überlegungen dringendst einbezogen werden!

    Wohin es führt, wenn man auf Warnungen nicht hört, weil diese unbequem sind und nicht sofort ein Zaubermittel versprechen oder einen Tribut fordern, kennen wir ja nun auch aus der globalen Finanzinfluenzia?!

    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun? Doch! Leider sehr viel.... Es hängt nämlich auch immer sofort der Kampf um Geld, Medikamente, Gewinne für Konzerne dran, sobald eine Pandemie droht.

    Besonnenheit und Vorsicht ist im höchsten Maße also nach allen Richtungen gefordert!

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    • LJA
    • 26.04.2009 um 20:45 Uhr

    und der Punkt ist ? Wir verwenden am besten gar keine Medikamente mehr gegen Grippe, da ja die Gefahr besteht, dass dadurch Virenstämme immun werden könnten ? Wir stellen die Forschung an neuen Medikamenten ein, da ja auch diese irgendwann einmal wirkungslos werden ? Wir verzichten überhaupt auf medizinische Behandlung, weil alle Menschen ohnehin einmal sterben müssen ? Wir nehmen uns alle gleich einen Strick ?
    Tut mir leid, ich hab's ehrlich noch nicht ganz verstanden.

    "ich meine: Was helfen Medikamente, die zunächst helfen und am Ende dann noch mehr resistente und nicht beherrschbare Stämme hervorzaubern, die wiederum dann nicht nur keine Hilfe waren, sondern das zu Verbessernde letztlich verschlimmerten."

    Der einzige Unterschied zwischen resistenten und nichtresistenten Krankheitserregern, seien dies Viren oder Bakterien, ist die Resistenz gegenüber dem Medikament!

    Die Krankheitsverläufe, die durch resistente Krankheitserreger hervorgerufen werden, unterscheiden sich nicht von denen nichtresistenter. Das einzige Problem: man kann nicht mehr behandeln.

    Es ist ein weit verbreiteter und falscher Gedanke, dass durch Resistenzbildung die Virulenz von Krankheitserregern zunehmen würde.

    • LJA
    • 26.04.2009 um 20:45 Uhr

    und der Punkt ist ? Wir verwenden am besten gar keine Medikamente mehr gegen Grippe, da ja die Gefahr besteht, dass dadurch Virenstämme immun werden könnten ? Wir stellen die Forschung an neuen Medikamenten ein, da ja auch diese irgendwann einmal wirkungslos werden ? Wir verzichten überhaupt auf medizinische Behandlung, weil alle Menschen ohnehin einmal sterben müssen ? Wir nehmen uns alle gleich einen Strick ?
    Tut mir leid, ich hab's ehrlich noch nicht ganz verstanden.

    "ich meine: Was helfen Medikamente, die zunächst helfen und am Ende dann noch mehr resistente und nicht beherrschbare Stämme hervorzaubern, die wiederum dann nicht nur keine Hilfe waren, sondern das zu Verbessernde letztlich verschlimmerten."

    Der einzige Unterschied zwischen resistenten und nichtresistenten Krankheitserregern, seien dies Viren oder Bakterien, ist die Resistenz gegenüber dem Medikament!

    Die Krankheitsverläufe, die durch resistente Krankheitserreger hervorgerufen werden, unterscheiden sich nicht von denen nichtresistenter. Das einzige Problem: man kann nicht mehr behandeln.

    Es ist ein weit verbreiteter und falscher Gedanke, dass durch Resistenzbildung die Virulenz von Krankheitserregern zunehmen würde.

  6. .... hier

    Wer es vergessen haben sollte: Es handelte sich zufällig um Donald Rumsfeld... Ich brauche den Herrn sicher hier niemandem vorzustellen!

    Das alles heisst nicht: Tamiflu wirkt nicht gegen die Schweinepest -- denn das steht keinem Laien zu zu behaupten!... Aber es heisst: Schaut diesmal vorher genau hin, bevor ihr nachher diskutiert, was man vorher hätte in Erwägung ziehen können.

    • nebbia
    • 26.04.2009 um 19:57 Uhr

    Soso, da beteiligt sich auch die Zeit sofort wieder an der coolen Marketingaktion für "Tamiflu" und Freunde .... am coolsten ist der Gag, im Artikel auch gleich vor dem rezeptfreien Konkurrenzprodukt zu warnen
    Das wird wohl wieder mal ein Meisterstück in kostenlosem Marketing der Pharmaindustrie ..... wäre es nicht wirtschaftlicher diese teure Anzeigen Schalren zu lassen?

  7. sondern schlicht um etwas wie dies:

    http://de.wikipedia.org/w...

    Und daraus mal zum Vergleich:

    "Eine Besonderheit der Spanischen Grippe war, dass ihr vor allem 20- bis 40-jährige Menschen erlagen, während Influenzaviren sonst besonders Kleinkinder und alte Menschen gefährden."

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