Rüstungsexporte Deutsche Waffen für die WeltSeite 2/2
Am meisten Waffen eingeführt haben zwischen 2004 und 2008 China, Indien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Südkorea und Griechenland. Chinas Einfuhren sind aber zuletzt stark gesunken. Mittlerweile produziert das Land viele Waffen selber. Taiwan, dessen Unabhängigkeit von China nicht anerkannt wird, senkte seine Ausgaben für Waffenimporte ebenfalls deutlich – um 44 Prozent. Der Staat schloss Ende 2008 jedoch noch einen umfassenden Rüstungskontrakt mit den USA ab.
Die Vereinigten Staaten belieferten zudem Südkorea mit Kriegsschiffen und Kampfjets. Seoul orderte unter anderem F15-Kampfbomber. Das Land steht in ständigem Konflikt mit Nordkorea, dessen kommunistisches Regime dem Süden immer wieder mit Krieg droht.
Insgesamt gehört Asien seit zehn Jahren zum wichtigsten Absatzmarkt der meisten westlichen und russischen Rüstungsschmieden. China und Indien stehen seit 1999 auf den ersten beiden Plätzen der Einkäufer. Die meisten Waffen bestellten beide Länder in Russland.
Besonders viele Waffen wurden zudem in den Nahen Osten geliefert. „Das ist ein Besorgnis erregender Trend“, sagte Pieter Wezeman von SIPRI. Denn in der Region gebe es zahlreiche Konflikte, schwache Staaten und wenig Transparent.
Zwischen 2004 und 2008 waren die Exporte in den Nahen Osten um 38 Prozent höher als zwischen 1999 und 2003. Größter Lieferant waren die USA. 37 Prozent der gesamten amerikanischen Rüstungsexporte gehen in diese Region, vor allem in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Israel, Irak und Saudi-Arabien. Amerikanische Konzerne lieferten 207 Kampfflugzeuge und 5000 Bomben in den Nahen Osten. Im vergangenen Jahr bestellten die Vereinigten Arabischen Emirate zudem verschiedene Rakentenabwehr-Systeme in den USA. In der Region führen das iranische Atomprogramm und die Fortschritte des Landes bei der Raketenentwicklung zu steigenden Rüstungsetats bei den Nachbarländern.
Die Sipri-Studie arbeitet nur mit den Zahlen aus offiziell genehmigten Exporten. Was darüber hinaus auf dem Schwarzmarkt veräußert wird, erfassen die Rüstungsforscher nicht. Experten gehen davon aus, dass die Waffenexporte in Wahrheit noch viel höher liegen.
- Datum 02.11.2009 - 17:13 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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reagiert dann auch die redaktion mal mit so einem ansatzweise kritischen artikel zu den aktuellen zahlen - obwohl der artikel ja auch noch genug platz zum haendereiben und hurrarufen belaesst.
des einen sicherheit ist des anderen tod , kann man da nur sagen : der tod ist ein meister aus deutschland gilt anscheinend immer wieder !
lesen sie zum thema auch meinen artikel : "Exportweltmeister ist nicht entrüstet" vom 18.12. 2008 hier im ZEITforum und analysieren sie meine umfrage zu den umsaetzen.
Na Na Na.. man will sich ja nicht werbepartner verschrecken oder...?
Na Na Na.. man will sich ja nicht werbepartner verschrecken oder...?
Wieviel Bestechungs Geld die Deutsche Rüstungs Industrie da wohl wieder im Ausland parkte?
Gibt es also doch noch eine Wirtschaftssparte, die genuegend Geld hat, um deutsche Wertarbeit zu finanzieren :-)
Noch groesseres Potential fuer den deutschen Export sehe ich uebrigens in High-Tech bezgl. regenerativer Energienutzung.
Studiert was technisches! In der Rüstungsbranche kann man offensichtlich Geld verdienen. Von dort stammen die Innovationen die unser Leben so angenehm machen.
Oder geht in den Atomkraftwerkbau. Allein die Reaktionen der Abgehängten Sozialwissenschaftler sind es wert.
kann ich nur zustimmen! Und ich denke hier speziell an die Sektion Umformtechnik im Maschinenbau. Heute wird so rasant umgeformt, daß da niemand Sorge um seinen Arbeitsplatz haben muß.
Als wir vor 30 Jahren noch mit dem Ruf "Schwerter zu Zapfhähnen" in die Kneipen zogen, hätte sich keiner träumen lassen, daß heute deutsche Soldaten am Hindukusch mit Pils in Plastikflaschen konfrontiert werden würden. Also wieder umformen: Zapfhähne zu Schwertern!
Und immer so weiter....
PS: viele Grüße übrigens von Hrn. Schreiber aus Kanada. Es geht ihm blendend!
kann ich nur zustimmen! Und ich denke hier speziell an die Sektion Umformtechnik im Maschinenbau. Heute wird so rasant umgeformt, daß da niemand Sorge um seinen Arbeitsplatz haben muß.
Als wir vor 30 Jahren noch mit dem Ruf "Schwerter zu Zapfhähnen" in die Kneipen zogen, hätte sich keiner träumen lassen, daß heute deutsche Soldaten am Hindukusch mit Pils in Plastikflaschen konfrontiert werden würden. Also wieder umformen: Zapfhähne zu Schwertern!
Und immer so weiter....
PS: viele Grüße übrigens von Hrn. Schreiber aus Kanada. Es geht ihm blendend!
Dieser Parole der christlichen Parteien folgend, ist die Rüstungsindustrie als eine soziale Einrichtung zu begreifen.
Sie schafft Arbeitsplätze für Hoch-, Weniger- und Geringqualifizierte. Diese wiederum führen Steuern ab und mitfinanzieren die Sozialkassen. Übrigens: auch die Kirchensteuern werden gerne dankend angenommen!
Dieser also äußerst soziale Wirtschaftszweig birgt allerdings noch Steigerungspotential. In Friedenszeiten erweisen sich diese Produkte nämlich als ziemlich langlebig, was die Nachfrage in gewissen Grenzen hält.
Aber es gibt da noch eine andere Möglichkeit ....!
Nach dem 2. Weltkrieg bestand für kurze Zeit die Gefahr, dass Deutschland
- nach dem Morgenthau-Plan - auf ein großes Kartoffel- Rüben- und Weizen-feld beschränkt werden würde. An Begründungen hätte es sicher nicht gemangelt !!
Der Marshall Plan hat uns auf die Beine geholfen, so dass wir uns nun stolz als
3. größter Todes(mittel)-Produzent der Welt brüsten können.
Als ob man die Milliarden Dollar/Euro nicht für Sinn-Volleres einsetzen könnte,
aber erneuerbare Energienförderung, Effizienzrevolution, Ressourcenrevolution sind natürlich zu teuer!
Die "Todesmittel" verschaffen uns tödliche Sicherheit !
Das schöne an der Krise: Viel Ballast der uns seit den 70ern gehemmt hat, wird als Hemmnis offenbart werden (Friedensbewegung [von Russen bezahlt], Joschkas [gewisse Verbindungen zu China], Ökos [nicht von dieser Welt]).
Die Deutschen wollen es halt sicher, warm und komfortabel (*) haben. Diejenigen, die darauf verzichten können sollten in den Wald ziehen und dabei auf Teufelszeug wie Antibiotika und vor allem Wurmmittel verzichten.
Große Teile erneuerbaren Branche werden die zweite Runde der Krise nicht überleben (siehe heutige Biodiesel-Aktien) und das ist echt kein Verlust.
Die Welt hat kein Energieproblem; allenfalls ein Treibstoffproblem. Darauf spendiere ich ihnen eine Petrotec-Aktie.
*Stellen sie sich Berlin ohne Strom vor (Plünderungen etc.)
Das schöne an der Krise: Viel Ballast der uns seit den 70ern gehemmt hat, wird als Hemmnis offenbart werden (Friedensbewegung [von Russen bezahlt], Joschkas [gewisse Verbindungen zu China], Ökos [nicht von dieser Welt]).
Die Deutschen wollen es halt sicher, warm und komfortabel (*) haben. Diejenigen, die darauf verzichten können sollten in den Wald ziehen und dabei auf Teufelszeug wie Antibiotika und vor allem Wurmmittel verzichten.
Große Teile erneuerbaren Branche werden die zweite Runde der Krise nicht überleben (siehe heutige Biodiesel-Aktien) und das ist echt kein Verlust.
Die Welt hat kein Energieproblem; allenfalls ein Treibstoffproblem. Darauf spendiere ich ihnen eine Petrotec-Aktie.
*Stellen sie sich Berlin ohne Strom vor (Plünderungen etc.)
kann ich nur zustimmen! Und ich denke hier speziell an die Sektion Umformtechnik im Maschinenbau. Heute wird so rasant umgeformt, daß da niemand Sorge um seinen Arbeitsplatz haben muß.
Als wir vor 30 Jahren noch mit dem Ruf "Schwerter zu Zapfhähnen" in die Kneipen zogen, hätte sich keiner träumen lassen, daß heute deutsche Soldaten am Hindukusch mit Pils in Plastikflaschen konfrontiert werden würden. Also wieder umformen: Zapfhähne zu Schwertern!
Und immer so weiter....
PS: viele Grüße übrigens von Hrn. Schreiber aus Kanada. Es geht ihm blendend!
rm
Erstmal daran erinnern, daß es genau die Rüstung war, bzw. die Rüstungsindustrie, die Hitler an die Macht gebracht hat: denn der hat er Aufträge versprochen, obgleich Deutschland durch den Versailler Vertrag starken Beschränkungen unterlag.Die wurden einfach ignoriert. Auf diese Weise hatte er Macht hinter sich und konnte Arbeitsplätze schaffen, man war aus der Krise.
Derzeit, in Zeiten der Rezession bietet es sich natürlich an, auf diese Geldeinnahme zu setzen. Und je angespannter weltweit die Lage ist, desto besser rollen der Rubel, der Dollar und der Euro.
Es ist wahrlich keine Ehre, wenn man bedenkt, wieviel Tod, Elend und Zerstörung angerichtet wird.
Die goldenen Friedenszeiten hier werden durch Kriegshandlungen, möglichst in fernen Ländern finanziert. Das hat man aus zwei Weltkriegen gelernt: Frieden zu halten für sich selber, dennoch die Krisengebiete der Welt als Rüstungsabsatzmärkte zu nutzen. In der Hoffnung, daß niemals der Krieg ausgeht.
Also wie man den Machtaufstieg Hitlers mit der Rüstungsindustrie begründen kann, ist mir ein Rätsel. Da müssen die Geschichtsbücher wohl grundlegend umgeschrieben werden. Wir laufen also jetzt Gefahr, zu einem totalitären System zu wechseln, weil wir als eines der exportstärksten Länder der Welt auch viel Militärmaterial exportieren?? Ein wenig paranoid ist das schon ;-)
Darum ist die Antwort auch ganz einfach: Gar nichts sollte dagegen getan werden! Deutsche Technik, auch Wehrtechnik, genießt weltweit einen guten Ruf. Ein marktrelevanter Aspekt, der wichtig für unsere Exporte ist. Wer unsere Panzer kauft, kauft auch gerne Kraftwerke und Motoren bei uns.
Moralisches Geschwafel darüber, wie wir damit das Elend der Menschheit unterstützen werden uns dabei bestenfalls auch wirtschaftlich in der Bedeutungslosigkeit versinken lassen. Wer Nachts nicht schlafen kann, weil wir Waffen exportieren, sollte sich vor Augen führen, dass es immer noch Menschen sind, die töten. Allein die menschliche Energie reicht aus, um Leid und Tod zu bringen. Hitler brauchte keine Hightech-Atombombe um Millionen in den Tod zu reißen!
Konflikte werden sich nie vollständig verhindern lassen, wenn sie über Jahre schwelen. Waffen bedeuten auch Abschreckung. Das Gleichgewicht der militärischen Kapazitäten bedeutet Frieden im Interesse aller Parteien. Und selbst wer anderer Meinung ist, kann schwerlich behaupten, dass ohne unsere Exporte keine Kriege mehr ausgefochten würden. Nicht mal ein einziger würde ausbleiben!
Haben wir also Teil am Geschäft mit Waffen und genießen unser Leben in Wohlstand und Frieden. Oder sind unsere Pazifisten auch gewillt, in Hunger und Armut am Rande der Existenz zu leben? Freiwillige vor!
Also wie man den Machtaufstieg Hitlers mit der Rüstungsindustrie begründen kann, ist mir ein Rätsel. Da müssen die Geschichtsbücher wohl grundlegend umgeschrieben werden. Wir laufen also jetzt Gefahr, zu einem totalitären System zu wechseln, weil wir als eines der exportstärksten Länder der Welt auch viel Militärmaterial exportieren?? Ein wenig paranoid ist das schon ;-)
Darum ist die Antwort auch ganz einfach: Gar nichts sollte dagegen getan werden! Deutsche Technik, auch Wehrtechnik, genießt weltweit einen guten Ruf. Ein marktrelevanter Aspekt, der wichtig für unsere Exporte ist. Wer unsere Panzer kauft, kauft auch gerne Kraftwerke und Motoren bei uns.
Moralisches Geschwafel darüber, wie wir damit das Elend der Menschheit unterstützen werden uns dabei bestenfalls auch wirtschaftlich in der Bedeutungslosigkeit versinken lassen. Wer Nachts nicht schlafen kann, weil wir Waffen exportieren, sollte sich vor Augen führen, dass es immer noch Menschen sind, die töten. Allein die menschliche Energie reicht aus, um Leid und Tod zu bringen. Hitler brauchte keine Hightech-Atombombe um Millionen in den Tod zu reißen!
Konflikte werden sich nie vollständig verhindern lassen, wenn sie über Jahre schwelen. Waffen bedeuten auch Abschreckung. Das Gleichgewicht der militärischen Kapazitäten bedeutet Frieden im Interesse aller Parteien. Und selbst wer anderer Meinung ist, kann schwerlich behaupten, dass ohne unsere Exporte keine Kriege mehr ausgefochten würden. Nicht mal ein einziger würde ausbleiben!
Haben wir also Teil am Geschäft mit Waffen und genießen unser Leben in Wohlstand und Frieden. Oder sind unsere Pazifisten auch gewillt, in Hunger und Armut am Rande der Existenz zu leben? Freiwillige vor!
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