Studie Wer lang arbeitet, schläft schlecht
Jeder vierte Arbeitnehmer mit einer 60-Stunden-Woche klagt über Schlafbeschwerden. Eine neue Studie warnt vor der Zunahme von Schicht- und Nachtarbeit
Lange Arbeitszeiten sorgen für schlechten Schlaf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund (BAuA). Das Institut hat hierfür Daten von mehr als 50.000 Befragten ausgewertet. Demnach leidet jeder vierte Beschäftigte mit besonders langen Arbeitszeiten von mehr als 60 Stunden pro Woche unter Schlafbeschwerden. Bei Beschäftigten in Vollzeit mit 35 bis 44 Wochenarbeitsstunden ist es jeder Fünfte.
Auch Probleme wie Rückenschmerzen oder Herzbeschwerden werden durch lange Arbeitszeiten begünstigt. Faktoren wie Schichtarbeit, variable Arbeitszeiten, Arbeit an Wochenenden oder schlechte Planbarkeit der Arbeitszeiten wirken sich verstärkend auf gesundheitliche Beschwerden aus.
Arbeitnehmer in Deutschland mussten sich zuletzt an flexiblere Arbeitszeiten gewöhnen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts erreichte der Anteil der Schicht-, Abend- und Nachtarbeit im Jahr 2007 ihren Höchststand. Seit Längerem vermuten Arbeitswissenschaftler einen Zusammenhang zwischen langen Arbeitszeiten und gesundheitlichen Beschwerden. Die nun vorliegende Untersuchung weist diesen erstmals anhand einer großen Stichprobe nach.
- Datum 04.05.2009 - 18:01 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Da hat das Insitut wohl keine Kosten und Mühen gescheut, um herauszufinden, dass Menschen mit hartem Arbeitsalltag, dass Menschen, die früh aufstehen müssen, schlechter (!!!) schlafen - wer, wer hätte das gedacht?
Respekt für das Ermitteln dieser revolutionären Erkenntnisse.
Übrigens: Ich habe als Studierender auch schlechter geschlafen als am Wochenende, bedingt durch einen auf 07:00 Uhr gestellten Wecker. Aber ohne diese bahnbrechenden Ergebnisse wäre ich selbst wohl nicht drauf gekommen.
Gehen wir mal von der normalen Arbeitszeit aus: 35 - 44 Wochenstunden = 20% der Befragten haben Schlafstörungen. (Wer aber 44 Wochenstunden arbeitet, arbeitet rein zeitmässig bereits 25% mehr als jemand der 35 Wochenstunden arbeitet.)
Legt man nochmals 25% drauf ist man bei der zweiten Gruppe. Dort haben SA-GEN-HAFTE 25% der Befragten Schlafstörungen. Es klingt ja auch viel besser wenn man sagt jeder vierte und jeder fünfte.
Ergo: 25% Mehrarbeit entspricht einem Anstieg des Anteils der Personen mit Schlafstörungen von 25%. Was will uns diese Studie und mit ihr dieser glänzende Artikel sagen? Bei den Personen die 160h pro Woche arbeiten haben dann auch 100% Schlafstörungen? Oder dass man lieber 35 wochenstunden statt 60 arbeiten sollte? Oder auch: gar nichts?
***
Also bei 8 h Schlaf die Woche würde ich auch von Schlafstörungen reden. ; )
Ich denke was uns die Forscher damit sagen wollen, ist das man auch mit einem sinnlosen Thema Forschungsgelder beantragen kann.
Also bei 8 h Schlaf die Woche würde ich auch von Schlafstörungen reden. ; )
Ich denke was uns die Forscher damit sagen wollen, ist das man auch mit einem sinnlosen Thema Forschungsgelder beantragen kann.
Also bei 8 h Schlaf die Woche würde ich auch von Schlafstörungen reden. ; )
Ich denke was uns die Forscher damit sagen wollen, ist das man auch mit einem sinnlosen Thema Forschungsgelder beantragen kann.
Je mehr Zeitdruck, je mehr Schichtdienst, je härter die Hierarchie, je länger die Arbeitszeit, desto gestresster der Patient: Schlafstörung, Unruhe, Angstzustände, Herzrasen, Potenzprobleme, Bluthochdruck, Fressattacken usw. usf.
Warum eigentlich Studien dazu? Da reicht es, mal 2 Stunden in der offeneren Sprechstunde eines Nervenarztes zuzuhören bzw. -gucken.
Wer im Dis-Stress ist, schläft schlecht, wer im Eu-Stress ist, dem geht's ( zumindest subjektiv ) gut. Wer es freiwillig tut, hat Spaß, wer gezwungen wird, nicht.
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