Drogenbericht Alkohol ist Freizeitdroge Nummer eins
Koma-Saufen bleibt besorgniserregend: Polizei und Rettungskräfte brachten 2008 mehr als 23.000 Kinder teils bewusstlos betrunken ins Krankenhaus – so viele wie nie zuvor

© Raul Arboleda/AFP/Getty Images
Sieht vielleicht cool aus, ist aber ungesund: Drogenkonsum
Koma-Saufen gehört trotz aller Warnungen vor den Risiken bei vielen Jugendlichen in Deutschland weiterhin zum Alltag. Mehr als ein Fünftel der Minderjährigen sei im vergangenen Jahr mindestens einmal pro Monat betrunken gewesen, sagte die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) bei der Vorstellung des neuen Drogenberichts am Montag in Berlin. Im Vorjahr trank sich jeder Vierte einmal monatlich an die Grenze des Ertragbaren heran.
Polizei und Rettungskräfte brachten mehr als 23.000 Kinder teils bewusstlos betrunken ins Krankenhaus – so viele wie nie zuvor. Das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko bleibe das Rauchen. Rund 16 Millionen Menschen rauchen – noch immer ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland.
Bätzing kritisierte die Ausnahme- Regelungen der Länder beim Nichtraucherschutz. Nicht wenige Länder ändern derzeit ihre Gesetze zugunsten kleinerer Kneipen, in denen Gäste wieder rauchen dürfen. Zuletzt war der Anteil jugendlicher Raucher im Sinken begriffen.
Bätzing warf dem Koalitionspartner Union vor, aus Wahlkampf- Gründen ein nationales Aktionsprogramm gegen den Alkoholmissbrauch zu blockieren. Rücksicht vor Wirtschaftsinteressen dürfe den Jugendschutz nicht überlagern.
Unter dem Strich sei bei Alkohol, Tabak und Cannabis das Ziel erreicht worden, die Konsum-Quoten bei Jugendlichen teils deutlich zu senken. So hätten 2001 noch 28 Prozent der Minderjährigen geraucht – 2008 seien es nur noch 15,4 Prozent gewesen. Beim Alkohol sank der Wert von 21,2 auf 17,4 Prozent. Zu Cannabis griffen noch 2,3 Prozent der Jugendlichen.
Der Konsum anderer Drogen wie Amphetaminen, Ecstasy, Kokain und Opiaten sei stabil oder habe sogar leicht abgenommen. In dem Bereich sei allerdings noch einiges zu tun, meint Sabine Bätzing. Während Heroinsüchtige beispielsweise oft eine Therapie oder Substitutionsbehandlung erhalten, werden Konsumenten von Amphetaminen, Ecstasy und Kokain seltener behandelt und sollten auch vermehrt durch Präventionsprogramme angesprochen werden.
- Datum 04.05.2009 - 18:22 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Zwangsweise auf alle Flaschen und Gläser das Konterfei der Drogenbeauftragten drucken.
Mehr muss dazu nicht gesagt werden
Es ist Schande dass man in Deutschland die Freude oder den Genuss mit Alkoholtrinken verbindet. Alkohol führt man zur Moralkorruption, einfach weil, in betrunkenem Zustand fühlt man sich keine Gewissensbisse etwas schlechtes zu tun. Auch, niemand würde bestreiten dass unzählige familienbeziehungen sind durch das Alkoholtrinken zerstört worden. Ja, viele schändliche Tätigkeiten scheinen ok unter dem Einfluß des Alkohols oder der Verstand-biegenden Drogen zu sein. Es ist eine perverse Vorstellung von Freude wenn man denkt dass nur durch Alkoholkonsum kann man das Leben richtig genießen.
Es ist Schande dass man in Deutschland die Freude oder den Genuss mit Alkoholtrinken verbindet. Alkohol führt man zur Moralkorruption, einfach weil, in betrunkenem Zustand fühlt man sich keine Gewissensbisse etwas schlechtes zu tun. Auch, niemand würde bestreiten dass unzählige familienbeziehungen sind durch das Alkoholtrinken zerstört worden. Ja, viele schändliche Tätigkeiten scheinen ok unter dem Einfluß des Alkohols oder der Verstand-biegenden Drogen zu sein. Es ist eine perverse Vorstellung von Freude wenn man denkt dass nur durch Alkoholkonsum kann man das Leben richtig genießen.
[Im Folgenden will ich überzeichnen - nicht um zu polemisieren, sondern um der Bündigkeit willen.]
Da gibt es offenbar einen Trend, der junge zunehmend in die Systemflucht drängt. Man schaltet sich mit Drogen ab oder flieht in andere Welten. Junge Menschen die überfordert, überreizt, desillusioniert oder hoffnungsarm sich ausgedehnte Pausen von der Realität gönnen sind vielleicht tatsächlich ein Problem.
Doch die vorgestellte Lösung erscheint mir sadistisch: Diese Pausen einfach unterbinden. Die Menschen sollen nicht in die innere Emigration fliehen, sondern ihre als zu trist empfundene Lage auskosten. Euphemistisch würde man entgegnen, dass sie sich ihren Problemen stellen sollten, doch es sind nicht ihre privaten Probleme, die sie dort meistern müssten, sondern gesellschaftliche: Schlechte Aussichten auf dem Arbeitsmarkt verbunden mit dem Leistungsdruck zumindest für sich selbst dort einen Platz zu ergattern. Wem dies zu viel ist, besäuft sich; wer kapituliert spielt WoW und wer sich dem stellt, nimmt Ritalin. Doch das ist ungesund, und bedeutet wirtschaftlichen Schaden. Die Zufluchtsorte werden Sperrgebiet.
Dieser Versuch, das Problem einfach zu verbieten, ähnelt einem Gesetz, das es einem See verbietet über die Ufer zu treten.
Ich moechte Ihnen da voll und ganz rechtgeben und noch einen Punkt hinzufuegen.
Wie soll heute ein junger Mensch sein "erwachsen werden" zeigen?
Nichts ist ihm erlaubt, eingebunden in Zwaenge und Regeln aufgestellt von Eltern, Lehrer, Gesellschaft, Gesetzen.
Auch ich hab zur Flasche gegriffen als ich sehr jung war, weil es eines der wenigen "Erwachsenen" Taetigkeiten war zu der ich zugang hatte.
Das Alkohol schlecht fuer mich war hab ich gewusst, ich war ja nicht bloed, doch das war mir egal, solange ich - in meine Augen - erwachsen sein kann.
Heute ist das noch viel schlimmer als vor 20 Jahren.
(NB. Ich hab mit 24 aufgehoert zu trinken weil es mir ums Geld zu schade war und weil meine Freundin - heute Frau - mich darum gebeten hat. Jeden Jugendlichen rate ich einen Taschenrechner zu nehmen und sich auszurechnen wieviel Geld er spart beim Nichttrinken/rauchen...)
Ich moechte Ihnen da voll und ganz rechtgeben und noch einen Punkt hinzufuegen.
Wie soll heute ein junger Mensch sein "erwachsen werden" zeigen?
Nichts ist ihm erlaubt, eingebunden in Zwaenge und Regeln aufgestellt von Eltern, Lehrer, Gesellschaft, Gesetzen.
Auch ich hab zur Flasche gegriffen als ich sehr jung war, weil es eines der wenigen "Erwachsenen" Taetigkeiten war zu der ich zugang hatte.
Das Alkohol schlecht fuer mich war hab ich gewusst, ich war ja nicht bloed, doch das war mir egal, solange ich - in meine Augen - erwachsen sein kann.
Heute ist das noch viel schlimmer als vor 20 Jahren.
(NB. Ich hab mit 24 aufgehoert zu trinken weil es mir ums Geld zu schade war und weil meine Freundin - heute Frau - mich darum gebeten hat. Jeden Jugendlichen rate ich einen Taschenrechner zu nehmen und sich auszurechnen wieviel Geld er spart beim Nichttrinken/rauchen...)
Ich moechte Ihnen da voll und ganz rechtgeben und noch einen Punkt hinzufuegen.
Wie soll heute ein junger Mensch sein "erwachsen werden" zeigen?
Nichts ist ihm erlaubt, eingebunden in Zwaenge und Regeln aufgestellt von Eltern, Lehrer, Gesellschaft, Gesetzen.
Auch ich hab zur Flasche gegriffen als ich sehr jung war, weil es eines der wenigen "Erwachsenen" Taetigkeiten war zu der ich zugang hatte.
Das Alkohol schlecht fuer mich war hab ich gewusst, ich war ja nicht bloed, doch das war mir egal, solange ich - in meine Augen - erwachsen sein kann.
Heute ist das noch viel schlimmer als vor 20 Jahren.
(NB. Ich hab mit 24 aufgehoert zu trinken weil es mir ums Geld zu schade war und weil meine Freundin - heute Frau - mich darum gebeten hat. Jeden Jugendlichen rate ich einen Taschenrechner zu nehmen und sich auszurechnen wieviel Geld er spart beim Nichttrinken/rauchen...)
weggebrochene Großfamilie mit vielseitigen Bezugspersonen , anonyme Nachbarschaft, Verbotsschilder seit Kind an, filterndes deutsches Schulsystem -es geht nicht immer nur um die wirtschaftlichen Perspektiven. Der seelische Zustand der deutschen Kinder und Jugendlichen ist besorgniserregend.
Die kranke, koma-saufende Jugend ist das Gegenstück zur kranken, Rettungsschirm-gepamperten Finanzwirtschaft. Die Alkohol saufende Jugend ist genauso krank wie die Rendite saufenden Manager und Spekulanten. (Und die ihnen hörigen Politclowns) Beide Fraktionen entfliehen der Realität, die sie nicht ertragen können.
Die Gesellschaft - und stellvertretend für sie, die Politiker, Wirtschafts- und Finanzbosse - können der Tatsache nicht ins Auge sehen, dass es kein immerwährendes Wachstum und keinen endlosen Profit gibt. Ihre Drogen sind Geld und Konsum. Die Menschen, die in diese Gesellschaft erst noch hinein wachsen wollen, ertragen es nicht, dass selbige ihnen keine verlässliche Grundlage mit menschlichen Werten bieten will. Ihre Droge ist die der Armut: Alkohol.
Koma-saufende Jugendliche müssten für die Leuten an den Schaltstellen dieser Gesellschaft wie ein Schlag vor den Kopf sein. Nicht nur, dass viele Menschen keine Kinder mehr in die Welt setzen. Jene die dennoch gezeugt werden, saufen sich später kaputt.
Ist es so schwer zu verstehen, dass man in einem Gemeinwesen, dessen Werte durch einen kranken, von Angst und Gier getriebenen Profit- und Wirtschaftwachstumsfetischismus vorgegeben, und dessen Normen von einer sogenannten "Elite" aus Abkömmlingen der Zombie-Zuchtanstalten von McKinsey & CO vorexerziert werden, nicht leben möchte?
Jugendliche, die Trost und Flucht in Drogen suchen, sind das unausweichliche Produkt der Wirtschafts- Finanz- und Gesellschaftspolitik der letzten Jahrzehnte, die sich am Zerrbild des "Homo oeconomicus" orientiert, und mit der Globalisierung und den Finanzeskapaden seit den 80er Jahren ihren Höhepunkt gefunden hat. Unser delirierender Nachwuchs ist die unschöne Kehrseite dessen, was diese Gesellschaft ihm vorlebt.
Jugendliche, die in komatösem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert werden, sind die direkte Folge der 25%-Rendite-Beschwörung von Joseph "Victory" Ackermann und der Deutschen Bank. Einen herzlichen Glückwunsch an die Verantwortlichen der letzten Jahre aus Politik, Wirtschaft und Verbänden. Vielen Dank für eine kranke, verarmte Gesellschaft und ihren komasaufenden Nachwuchs. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Einen herzlichen Glückwunsch an all die Wähler der letzten 60 Jahre, welche uns in der Mehrheit abwechseln immer die gleichen Nieten beschert haben, weil sie trotz aller Anzeichen zu satt und zu faul waren Alternativen zu bemerken oder sie nicht sehen wollten .
Ein Volk hat die Regierung, die es verdient .
Immer nur mit dem Finger auf andere zu zeigen ist schlicht zu kurz und zu einfach gedacht .
Gerade in Bezug auf die Erziehung der eigenen Kinder .
Immer wieder bekommt man mit ,das gerade die Eltern eben nicht vor Ort sind , wenn sich der teilweise 13 und 14 Jahre alte Nachwuchs die Birne zu macht .
Das größte Problem in Bezug auf Alkohol in dieser Gesellschaft ist das ständige zudrücken beider Augen von Eltern, Aufsichtspersonen, Verkäufern und Gastronomen .
Alkohol bei Jugendlichen wird als Kavaliersdelikt angesehen und daran sind wir alle Schuld .
Als Vater einer 15 jährigen Tochter bin ich gerade voll drin in dieser Problematik und auch noch jung genug um mich sehr gut daran zu erinnern , das wir in dem Alter auch "probieren" wollten .
Bestes Beispiel die gerade gelaufenen Konfirmationsfeiern , auf der Feier meiner Tochter gab es einen Sekt zum anstoßen und das war es an Alkohol .
Den Besuch einer anderen Feier hab ich meiner Tochter verboten , weil die Eltern dort schon im Vorwege jegliche Verantwortung ablehnten und ankündigten , das Alkohol getrunken werde .
Wir reden hier wohlgemerkt von 13-15 jährigen Jungs und Mädels .
Das Jugendschutzgesetz scheint solchen Leuten entweder egal oder nicht bekannt zu sein , man lässt es einfach laufen .
Ebenso bei Festivitäten wie Jahrmärkten ,da fragte mich meine Tochter letztens glatt ob das in Ordnung wäre wenn die Eltern einer Freundin sie und besagte Freundin um 23.00 Uhr vom Fest abholen würden .
Die Freundin ist gerade mal 14 Jahre alt !!!!
Als ich die Eltern fragte, ob ihnen zufällig bekannt wäre, das Kinder dieses Alters außer in wenigen Ausnahmefällen und in Begleitung einer Aufsichtsperson gar nix mehr zu suchen haben auf der Straße um diese Uhrzeit schauten die mich an , als wäre ich der letzte Dinosaurier .
Als ich dann noch die Dreistigkeit besaß mal auf das Jugendschutzgesetz aufmerksam zu machen , war ich dann gänzlich als Spießer geoutet .
Nur merkwürdig , wenn die Kinder dann besoffen irgendwo rumliegen ,dann ist plötzlich Ackermann, Politiker, Schule oder Leistungsstress Schuld .
Schön einfach immer eine Ausrede zu haben , wer sich da dann erdreistet darauf aufmerksam zu machen, das es die Eltern sind, welche die Aufsichtspflicht haben und KInder nicht unbedingt immer aus Perspektivlosigkeit saufen ,sondern einfach ihre Grenzen abchecken ,der pflegt Steinzeit Pädagogik , DAS wäre doch viel zu einfach .
Das der Nachwuchs vielfach sich vielleicht einfach deswegen ins Koma säuft ,weil ihnen der Zugang zum Stoff von ALLEN trotz Gesetz so einfach gemacht wird und sie dank der Interessenlosigkeit der Aufsichtspersonen alleine kein Maß finden ,schlicht weil es eben Kinder sind .........tja diese Erklärung ist wohl den heutigen Superpädagogen nicht komplex genug .
MfG Katana
Jede Gesellschaft hat die Jugend die sie verdient!
Einen herzlichen Glückwunsch an all die Wähler der letzten 60 Jahre, welche uns in der Mehrheit abwechseln immer die gleichen Nieten beschert haben, weil sie trotz aller Anzeichen zu satt und zu faul waren Alternativen zu bemerken oder sie nicht sehen wollten .
Ein Volk hat die Regierung, die es verdient .
Immer nur mit dem Finger auf andere zu zeigen ist schlicht zu kurz und zu einfach gedacht .
Gerade in Bezug auf die Erziehung der eigenen Kinder .
Immer wieder bekommt man mit ,das gerade die Eltern eben nicht vor Ort sind , wenn sich der teilweise 13 und 14 Jahre alte Nachwuchs die Birne zu macht .
Das größte Problem in Bezug auf Alkohol in dieser Gesellschaft ist das ständige zudrücken beider Augen von Eltern, Aufsichtspersonen, Verkäufern und Gastronomen .
Alkohol bei Jugendlichen wird als Kavaliersdelikt angesehen und daran sind wir alle Schuld .
Als Vater einer 15 jährigen Tochter bin ich gerade voll drin in dieser Problematik und auch noch jung genug um mich sehr gut daran zu erinnern , das wir in dem Alter auch "probieren" wollten .
Bestes Beispiel die gerade gelaufenen Konfirmationsfeiern , auf der Feier meiner Tochter gab es einen Sekt zum anstoßen und das war es an Alkohol .
Den Besuch einer anderen Feier hab ich meiner Tochter verboten , weil die Eltern dort schon im Vorwege jegliche Verantwortung ablehnten und ankündigten , das Alkohol getrunken werde .
Wir reden hier wohlgemerkt von 13-15 jährigen Jungs und Mädels .
Das Jugendschutzgesetz scheint solchen Leuten entweder egal oder nicht bekannt zu sein , man lässt es einfach laufen .
Ebenso bei Festivitäten wie Jahrmärkten ,da fragte mich meine Tochter letztens glatt ob das in Ordnung wäre wenn die Eltern einer Freundin sie und besagte Freundin um 23.00 Uhr vom Fest abholen würden .
Die Freundin ist gerade mal 14 Jahre alt !!!!
Als ich die Eltern fragte, ob ihnen zufällig bekannt wäre, das Kinder dieses Alters außer in wenigen Ausnahmefällen und in Begleitung einer Aufsichtsperson gar nix mehr zu suchen haben auf der Straße um diese Uhrzeit schauten die mich an , als wäre ich der letzte Dinosaurier .
Als ich dann noch die Dreistigkeit besaß mal auf das Jugendschutzgesetz aufmerksam zu machen , war ich dann gänzlich als Spießer geoutet .
Nur merkwürdig , wenn die Kinder dann besoffen irgendwo rumliegen ,dann ist plötzlich Ackermann, Politiker, Schule oder Leistungsstress Schuld .
Schön einfach immer eine Ausrede zu haben , wer sich da dann erdreistet darauf aufmerksam zu machen, das es die Eltern sind, welche die Aufsichtspflicht haben und KInder nicht unbedingt immer aus Perspektivlosigkeit saufen ,sondern einfach ihre Grenzen abchecken ,der pflegt Steinzeit Pädagogik , DAS wäre doch viel zu einfach .
Das der Nachwuchs vielfach sich vielleicht einfach deswegen ins Koma säuft ,weil ihnen der Zugang zum Stoff von ALLEN trotz Gesetz so einfach gemacht wird und sie dank der Interessenlosigkeit der Aufsichtspersonen alleine kein Maß finden ,schlicht weil es eben Kinder sind .........tja diese Erklärung ist wohl den heutigen Superpädagogen nicht komplex genug .
MfG Katana
Jede Gesellschaft hat die Jugend die sie verdient!
Interessant und wünschenswert an einer solchen Statistik fände ich erst, wenn sie auch Medikamentenmißbrauch erfassen würde, denn Drogen gibts nicht nur im Kiosk, Kneipe oder beim Dealer, sondern auch in der Apotheke auf Rezept und viele von ihnen sind schädlicher als mancheine 'echte' Droge. So hat aber ein Drogenbericht keine wirkliche Aussagekraft, denn er nimmt gerade den Bereich heraus, der in den letzten Jahren immer mehr zum Thema wurde und zwar die Leistungsmedikation - aber das ist ja auch keine Drogensucht im klassischen Sinne mehr.
Einen herzlichen Glückwunsch an all die Wähler der letzten 60 Jahre, welche uns in der Mehrheit abwechseln immer die gleichen Nieten beschert haben, weil sie trotz aller Anzeichen zu satt und zu faul waren Alternativen zu bemerken oder sie nicht sehen wollten .
Ein Volk hat die Regierung, die es verdient .
Immer nur mit dem Finger auf andere zu zeigen ist schlicht zu kurz und zu einfach gedacht .
Gerade in Bezug auf die Erziehung der eigenen Kinder .
Immer wieder bekommt man mit ,das gerade die Eltern eben nicht vor Ort sind , wenn sich der teilweise 13 und 14 Jahre alte Nachwuchs die Birne zu macht .
Das größte Problem in Bezug auf Alkohol in dieser Gesellschaft ist das ständige zudrücken beider Augen von Eltern, Aufsichtspersonen, Verkäufern und Gastronomen .
Alkohol bei Jugendlichen wird als Kavaliersdelikt angesehen und daran sind wir alle Schuld .
Als Vater einer 15 jährigen Tochter bin ich gerade voll drin in dieser Problematik und auch noch jung genug um mich sehr gut daran zu erinnern , das wir in dem Alter auch "probieren" wollten .
Bestes Beispiel die gerade gelaufenen Konfirmationsfeiern , auf der Feier meiner Tochter gab es einen Sekt zum anstoßen und das war es an Alkohol .
Den Besuch einer anderen Feier hab ich meiner Tochter verboten , weil die Eltern dort schon im Vorwege jegliche Verantwortung ablehnten und ankündigten , das Alkohol getrunken werde .
Wir reden hier wohlgemerkt von 13-15 jährigen Jungs und Mädels .
Das Jugendschutzgesetz scheint solchen Leuten entweder egal oder nicht bekannt zu sein , man lässt es einfach laufen .
Ebenso bei Festivitäten wie Jahrmärkten ,da fragte mich meine Tochter letztens glatt ob das in Ordnung wäre wenn die Eltern einer Freundin sie und besagte Freundin um 23.00 Uhr vom Fest abholen würden .
Die Freundin ist gerade mal 14 Jahre alt !!!!
Als ich die Eltern fragte, ob ihnen zufällig bekannt wäre, das Kinder dieses Alters außer in wenigen Ausnahmefällen und in Begleitung einer Aufsichtsperson gar nix mehr zu suchen haben auf der Straße um diese Uhrzeit schauten die mich an , als wäre ich der letzte Dinosaurier .
Als ich dann noch die Dreistigkeit besaß mal auf das Jugendschutzgesetz aufmerksam zu machen , war ich dann gänzlich als Spießer geoutet .
Nur merkwürdig , wenn die Kinder dann besoffen irgendwo rumliegen ,dann ist plötzlich Ackermann, Politiker, Schule oder Leistungsstress Schuld .
Schön einfach immer eine Ausrede zu haben , wer sich da dann erdreistet darauf aufmerksam zu machen, das es die Eltern sind, welche die Aufsichtspflicht haben und KInder nicht unbedingt immer aus Perspektivlosigkeit saufen ,sondern einfach ihre Grenzen abchecken ,der pflegt Steinzeit Pädagogik , DAS wäre doch viel zu einfach .
Das der Nachwuchs vielfach sich vielleicht einfach deswegen ins Koma säuft ,weil ihnen der Zugang zum Stoff von ALLEN trotz Gesetz so einfach gemacht wird und sie dank der Interessenlosigkeit der Aufsichtspersonen alleine kein Maß finden ,schlicht weil es eben Kinder sind .........tja diese Erklärung ist wohl den heutigen Superpädagogen nicht komplex genug .
MfG Katana
Meiner Meinung nach treffen Sie die Lage punktgenau. Diese komatöse, mit ach so vielen Problemen überladene Generation darf auch ich meine Eigene nennen.
Die ach so vielen Riegel der Gesellschaft; nichts weiter als der zwanghafte Versuch etwas auf pathetische Art und Weise mit tieferem Sinn zu versehen.
Man sauft, weil man es kann; ohne Grenzen, ohne Hemmungen, ohne Grund. Trinken, weil man die Leiden des Alltags hinwegschwemmen will, die Zukunftsängste, aus Depression einer ganzen Generation?! Ich bitte jeden, der das glaubt ein Stück mehr Bodenhaftung zurück zu erlangen. Alkohol in rauen Mengen hat immer noch den trivialen Reiz des Verbotenen, das Problem ist nur, dass es eben nicht verboten ist! Achja, soziale Inkompetenz kommt noch dazu, wenn Gespräche über Gott und die Welt erst ab 1 Promille möglich sind, davor - was soll man reden? Über Politik? Über die Gesellschaft? Über eben diesen Gott und diese eine Welt? Man mag mir vorwerfen, ich vergesse Minderheiten, die eben dies vermögen, aber diese gehen im allgemeinen Lallen unter. Gruppenzwang, Gesellschaftsdruck, Anpassung, Unmündigkeit, Selbstunbewusstsein mag man das nennen, aber sein eigen Glas hat am Ende jeder selber auszunuckeln, seit je her.
"Hallo, mein Name is FishbearD, bin unter 20 und ich trinke. Hab aber auch noch andere Hobbys."
Meiner Meinung nach treffen Sie die Lage punktgenau. Diese komatöse, mit ach so vielen Problemen überladene Generation darf auch ich meine Eigene nennen.
Die ach so vielen Riegel der Gesellschaft; nichts weiter als der zwanghafte Versuch etwas auf pathetische Art und Weise mit tieferem Sinn zu versehen.
Man sauft, weil man es kann; ohne Grenzen, ohne Hemmungen, ohne Grund. Trinken, weil man die Leiden des Alltags hinwegschwemmen will, die Zukunftsängste, aus Depression einer ganzen Generation?! Ich bitte jeden, der das glaubt ein Stück mehr Bodenhaftung zurück zu erlangen. Alkohol in rauen Mengen hat immer noch den trivialen Reiz des Verbotenen, das Problem ist nur, dass es eben nicht verboten ist! Achja, soziale Inkompetenz kommt noch dazu, wenn Gespräche über Gott und die Welt erst ab 1 Promille möglich sind, davor - was soll man reden? Über Politik? Über die Gesellschaft? Über eben diesen Gott und diese eine Welt? Man mag mir vorwerfen, ich vergesse Minderheiten, die eben dies vermögen, aber diese gehen im allgemeinen Lallen unter. Gruppenzwang, Gesellschaftsdruck, Anpassung, Unmündigkeit, Selbstunbewusstsein mag man das nennen, aber sein eigen Glas hat am Ende jeder selber auszunuckeln, seit je her.
"Hallo, mein Name is FishbearD, bin unter 20 und ich trinke. Hab aber auch noch andere Hobbys."
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