Markus Babbel "Heavy Metal ist eine Lebenseinstellung"
Manchmal wäre Markus Babbel gerne Rockstar. Der VfB-Trainer über seine Leidenschaft für Heavy Metal, Stuttgarter Stärken und Liverpooler Essgewohnheiten

© Alex Grimm/Getty Images
Mit Markus Babbel geht es beim VfB wieder in die richtige Richtung
ZEIT ONLINE: Herr Babbel, Sie sind Heavy-Metal-Fan. Müssen Sie sich deswegen oft rechtfertigen?
Babbel: Dafür muss man sich nicht rechtfertigen. Es ist ein Lebensgefühl und eine Lebenseinstellung.
ZEIT ONLINE: Gibt es Kollegen oder Freunde, die diesen Geschmack teilen?
Babbel: Ja natürlich. Wenn wir auf Konzerte gehen, sind wir eine Gruppe von vier, fünf Mann. Die sind alle in meinem Alter und mit der Musik aufgewachsen.
ZEIT ONLINE: Das sind also alles richtige Altmetaller?
Babbel: Ja richtig, Jüngere sind nicht mit dabei.
ZEIT ONLINE: Auf welches Konzert sind Sie zuletzt gegangen?
Babbel: Das war die aktuelle Tour von Judas Priest. Testament und Megadeth haben auch noch gespielt.
ZEIT ONLINE: Wie beurteilen Sie die Entwicklung von Metallica?
Babbel: Es gibt viele Fans, die sie nicht mehr so gut finden wie früher. Mir gefallen sie nach wie vor sehr gut. Für mich ist das die beste Band.
ZEIT ONLINE: Finden Sie nicht, dass der Geist von früher und die Authentizität verloren gegangen sind?
Babbel: Das ist Geschmacksache. Natürlich waren sie früher härter. Für mich sind sie aber immer noch eine sehr bewegende Band. Ich habe auch den Film Some kind of monster gesehen. Danach muss ich sagen: Hut ab, dass sie noch leben und noch zusammen spielen.
ZEIT ONLINE: Was bedeutet für Sie Authentizität im Trainerberuf?
- Datum 07.05.2009 - 12:18 Uhr
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