Tarifkonflikt Clement soll beim Bau schlichten
Sie verhandelten mehrere Stunden - ergebnislos: Die entscheidende dritte Lohnrunde für die rund 700.000 Beschäftigten in der Bau-Branche ist gescheitert
In der Hauptsache ging es der Gewerkschaft in den Gesprächen um eine Erhöhung des Mindestlohns "in akzeptabler Höhe". Für die 700.000 auf dem Bau Beschäftigten hatte die IG Bau neben der Anhebung der Ost-Löhne auf West-Niveau zudem sechs Prozent mehr Geld verlangt. Eine Einigung scheiterte, obwohl die Arbeitgeber ihrer Darstellung nach eine deutliche Anhebung des Mindestlohnes im Osten in zwei Schritten angeboten hatten.
Über weitere Themen wie eine neue Tarifstruktur oder eine potentielle Lohnerhöhung werde nun nicht weiter verhandelt, sagte eine Sprecherin der IG Bau. Nun überlege man, einen Schlichter zu bestellen. Im Gespräch ist der frühere SPD-Wirtschaftspolitiker Wolfgang Clement.
Die Gewerkschaft hatte in dem Tarifkonflikt bereits mit Streik gedroht. Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Frank Dupré, Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes zeigte sich enttäuscht. "Wir sind überrascht über die fehlende Verhandlungsbereitschaft der Gewerkschaft, hoffen aber, dass ein Weg gefunden wird, um eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zu erreichen."
- Datum 05.05.2009 - 19:53 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Warum Herr Clement? Denkt man nicht an die jüngere Vergangenheit dieses
Mannes. Was ist bloß los in dieser Gesellschaft. Es gibt doch nun wirklich andere
und vor allem, seriösere Alternativen.
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