Italien Berlusconis Frau will sich scheiden lassen
Basta! Mit einem Ehekrach wegen der Show-Girls im Umfeld Berlusconis hatte sie einen politischen Eklat provoziert. Nun will die Ehefrau von Italiens Premier die Scheidung

©Getty Images
Silvio und Veronica Berlusconi: Die 52-Jährige will die Scheidung
Nach fast 30-jähriger Beziehung und fast 20 Jahren Ehe wolle sie nun einen Schlussstrich ziehen, teilte Veronica Lario, die 52 Jahre alte Signora Berlusconi, am Sonntag über die Tageszeitungen La Repubblica und La Stampa der italienischen Öffentlichkeit mit.
"Ich kann nicht mit jemand leben, der sich mit Minderjährigen trifft", erklärte die First Lady in Anspielung auf Berichte, wonach ihr Mann extra nach Neapel gefahren ist, um bei der Geburtstagsparty einer 18-jährigen blonden Schönheit dabei zu sein. Der 72-jährige Ministerpräsident schwieg am Sonntag zu der Scheidungsankündigung. Die ehemalige Schauspielerin und der Medienzar haben drei erwachsene Kinder. Lario ist die zweite Frau des Milliardärs, der bereits zwei Kinder aus seiner ersten Ehe mit Carla Dell'Oglio hat.
In den vergangenen Tagen hatte Larios öffentlicher Protest gegen die von ihrem Mann ausgewählten Kandidatinnen für die anstehenden Europawahlen im Juni in Italien für Wirbel gesorgt. Silvio Berlusconi war dann in einer Nachtsitzung von seinen Parteifreunden überzeugt worden, seinen Vorschlag aufzugeben, drei junge Schönheiten - eine ehemalige TV-Ansagerin, eine Fernsehschauspielerin und eine Sängerin – für seine Partei "Volk der Freiheit" (PDL) ins Rennen zu schicken. Berlusconi sprach von linker Propaganda, der auch seine Frau wohl zum Opfer gefallen sei. Lario hatte über die Kandidatinnen empört von "schamlosen Ludern im Dienst der Macht" gesprochen, die einzig dazu dienten, den Herrscher zu amüsieren.
Sie habe bereits mit einer Anwältin gesprochen, wolle aber Medienrummel vermeiden, sagte Lario nun den Zeitungen. An eine Änderung der Wahlpräferenzen bei den anstehenden Europawahlen glauben Beobachter allerdings nicht. Für die einschlägigen Institute für Wahlumfragen liegt Berlusconi weiterhin klar vorne.
- Datum 04.05.2009 - 06:55 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, 03.05.2009
- Kommentare 4
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Nach 30 Jahren sagt sie:
"Ich kann nicht mit jemand leben, der sich mit Minderjährigen trifft"
Müsste er nicht eigentlich angeklagt werden wenn Sie Recht hätte (und damit nicht die 18-jährige aus dem Artikel meint, die ist doch gar nicht mehr minderjährig)?
Ist so ein Staatsmann noch tragbar? War er doch eigentlich nie.
Aber die haben offenbar nix anderes da?!
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"Shareholder-Value ist die blödeste Idee der Welt"
Ex-Manager Jack Welch über sein eigenes Konzept, nach dem Firmen nur zum Nutzen der Aktionäre handeln sollen
Er war kürzlich auf ihrem 18.Geburtstag, trifft sich aber wohl angeblich schon länger mit ihr.
Größten Respekt für diese Frau, die den Mut gefunden hat, diesen längst überfälligen Schritt zu machen. Veronica Lario gibt damit den Frauen in Italien ein Stück Würde zurück, die sie im Zuge des auf Busen und Hintern sexualisierten Berlusconi-Fernsehens und in Zeiten eines Ex-Pin-Up-Girls als amtierende Gleichstellungsministerin (Mara Carfagna) verloren haben.
In einem Land, das gerade im jährlichen Bericht von freedomhouse in der Pressefreiheit von "frei" auf "teilweise frei" zurückgestuft worden ist (zum ersten Mal überhaupt und als einziges westeuropäisches Land) und weltweit auf Rang 73 steht,
http://www.freedomhouse.o...
in einem Land, in dem ein großer Teil der Bevölkerung nicht mehr merkt, wie sehr er manipuliert und instrumentalisiert wird in einem korrupten, von einem übermächtigen (Schwer-?)Kriminellen angeführten System, sind Skandale wie die Nominierung von Ludern als Kandidatinnen für die Europawahlen und der Verdacht auf einen möglichen Missbrauch einer Minderjährigen durch den amtierenden Ministerpräsidenten nicht mehr als Fußnoten. Kritik daran und an den unendlich vielen weiteren Missständen in diesem gebeutelten Land werden von den (vielen) blinden Berlusconi-Anhängern getreu der vorgegebenen Linie ihres Imperators als Hetze der Linken abgetan, der Hinweis auf die ähnliche Berichterstattung im Ausland ignoriert.
Wie weit muss es noch kommen, bis gewisse nicht unbedeutende innenpolitische Anomalien eines der größten Mitgliedstaaten der Europäischen Union in derselbigen endlich wenigstens offiziell angesprochen werden? Der politische Verfall Italiens ist kein rein inneritalienisches Problem. Fast hätte das Europaparlament ab Juni 25jährige barbusige Tänzerinnen und Sängerinnen als neue stimmberechtigte Abgeordnete begrüßen müssen.
Als Italiener muss man sich nicht mehr nur wie schon seit Längerem abgrundtief schämen, sondern inzwischen auch einen starken Würgreiz unterdrücken, wenn man Nachrichten liest/schaut.
Er war kürzlich auf ihrem 18.Geburtstag, trifft sich aber wohl angeblich schon länger mit ihr.
Größten Respekt für diese Frau, die den Mut gefunden hat, diesen längst überfälligen Schritt zu machen. Veronica Lario gibt damit den Frauen in Italien ein Stück Würde zurück, die sie im Zuge des auf Busen und Hintern sexualisierten Berlusconi-Fernsehens und in Zeiten eines Ex-Pin-Up-Girls als amtierende Gleichstellungsministerin (Mara Carfagna) verloren haben.
In einem Land, das gerade im jährlichen Bericht von freedomhouse in der Pressefreiheit von "frei" auf "teilweise frei" zurückgestuft worden ist (zum ersten Mal überhaupt und als einziges westeuropäisches Land) und weltweit auf Rang 73 steht,
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in einem Land, in dem ein großer Teil der Bevölkerung nicht mehr merkt, wie sehr er manipuliert und instrumentalisiert wird in einem korrupten, von einem übermächtigen (Schwer-?)Kriminellen angeführten System, sind Skandale wie die Nominierung von Ludern als Kandidatinnen für die Europawahlen und der Verdacht auf einen möglichen Missbrauch einer Minderjährigen durch den amtierenden Ministerpräsidenten nicht mehr als Fußnoten. Kritik daran und an den unendlich vielen weiteren Missständen in diesem gebeutelten Land werden von den (vielen) blinden Berlusconi-Anhängern getreu der vorgegebenen Linie ihres Imperators als Hetze der Linken abgetan, der Hinweis auf die ähnliche Berichterstattung im Ausland ignoriert.
Wie weit muss es noch kommen, bis gewisse nicht unbedeutende innenpolitische Anomalien eines der größten Mitgliedstaaten der Europäischen Union in derselbigen endlich wenigstens offiziell angesprochen werden? Der politische Verfall Italiens ist kein rein inneritalienisches Problem. Fast hätte das Europaparlament ab Juni 25jährige barbusige Tänzerinnen und Sängerinnen als neue stimmberechtigte Abgeordnete begrüßen müssen.
Als Italiener muss man sich nicht mehr nur wie schon seit Längerem abgrundtief schämen, sondern inzwischen auch einen starken Würgreiz unterdrücken, wenn man Nachrichten liest/schaut.
nas das glaub man, dass sich Silvio schnell wieder einen Paragraphen bastelt, der die Verführung minderjähriger im Amt als Staatspräsident als straffrei behandelt.
Der Mann ist echt ein Alptraum!
Er war kürzlich auf ihrem 18.Geburtstag, trifft sich aber wohl angeblich schon länger mit ihr.
Größten Respekt für diese Frau, die den Mut gefunden hat, diesen längst überfälligen Schritt zu machen. Veronica Lario gibt damit den Frauen in Italien ein Stück Würde zurück, die sie im Zuge des auf Busen und Hintern sexualisierten Berlusconi-Fernsehens und in Zeiten eines Ex-Pin-Up-Girls als amtierende Gleichstellungsministerin (Mara Carfagna) verloren haben.
In einem Land, das gerade im jährlichen Bericht von freedomhouse in der Pressefreiheit von "frei" auf "teilweise frei" zurückgestuft worden ist (zum ersten Mal überhaupt und als einziges westeuropäisches Land) und weltweit auf Rang 73 steht,
http://www.freedomhouse.o...
in einem Land, in dem ein großer Teil der Bevölkerung nicht mehr merkt, wie sehr er manipuliert und instrumentalisiert wird in einem korrupten, von einem übermächtigen (Schwer-?)Kriminellen angeführten System, sind Skandale wie die Nominierung von Ludern als Kandidatinnen für die Europawahlen und der Verdacht auf einen möglichen Missbrauch einer Minderjährigen durch den amtierenden Ministerpräsidenten nicht mehr als Fußnoten. Kritik daran und an den unendlich vielen weiteren Missständen in diesem gebeutelten Land werden von den (vielen) blinden Berlusconi-Anhängern getreu der vorgegebenen Linie ihres Imperators als Hetze der Linken abgetan, der Hinweis auf die ähnliche Berichterstattung im Ausland ignoriert.
Wie weit muss es noch kommen, bis gewisse nicht unbedeutende innenpolitische Anomalien eines der größten Mitgliedstaaten der Europäischen Union in derselbigen endlich wenigstens offiziell angesprochen werden? Der politische Verfall Italiens ist kein rein inneritalienisches Problem. Fast hätte das Europaparlament ab Juni 25jährige barbusige Tänzerinnen und Sängerinnen als neue stimmberechtigte Abgeordnete begrüßen müssen.
Als Italiener muss man sich nicht mehr nur wie schon seit Längerem abgrundtief schämen, sondern inzwischen auch einen starken Würgreiz unterdrücken, wenn man Nachrichten liest/schaut.
Und nun noch die Krise im Schlafzimmer. Italien braucht fähige Politiker, die sich für das Land wirklich einsetzen, keine solchen Manipulatoren.
Und falls Veronika diesen Blog liest, hier ist meine Nummer : (Text von der Red. entfernt, bleiben sie sachlich).
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