Ende einer Traumfabrik
In den sechziger und siebziger Jahren wurden Chrysler-Wagen zu Filmstars: Endlos große Straßenkreuzer wie der Charger (Bild links), riesige Heckflossen die keinen Sinn hatten, außer die Modelle noch gigantischer aussehen zu lassen. Muscle Cars mit bärenstarken, blubbernden V8-Motoren, an denen alles auf maximale Beschleunigung ausgelegt war, röhrten auf leeren Highways durch die Wüste. Das Benzin war billig, über Abgaswerte und Klimawandel dachte niemand nach.
Doch die amerikanischen Autobauer bemerkten nicht, dass sich die Zeiten änderten. Während in Europa und Asien die Wagen sauberer und sparsamer wurden, hielten Chrysler, Ford und General Motors zu lange an den alten Konzepten fest und verpassten die technische Weiterentwicklung. So lange, bis sie hoffnungslos abgehängt waren. Chrysler ist der erste der drei, der sich per Insolvenz vor seinen Gläubigern schützen muss. Was bleibt, ist der Mythos der Marke. Wir zeigen noch einmal die spektakulärsten Modelle.
- Datum 01.06.2009 - 09:45 Uhr
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Wunderbar solche Autos kaufen und fahren zu können... Welch eine Verschwendung, welch eine Freude, welche Emotionen... Unvergleichbar was die US Konstrukteure sich ausgedacht und gebaut haben.
Für mich nach wie vor ein toller Weg zur Fortbewegung... Wenn auch nicht mehr so Zeitgemäss. Dafür fahren die US Autos locker 300'000km und von Zerfall und Rost keine Spur.
Tatsächlich verbrauchen mehr oder weniger moderne US Autos um einiges weniger Benzin als so mancher Zeitgenosse denkt... absolut und auch L/Kg. Gewicht. Aber auch dieses negative Image sind die US Autobauer nie so richtig los geworden.
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Wer wie ich das Glück hatte, in den 1970iger Jahren 3 mal für 6 Wochen im Käfer durch Europa fahren zu können, Schlafen im Zelt oder Auto und Kaffee trinken und frisches Baguette am Wegesrand von französichen, spanischen oder auf der anderen Seite Landstraßen nebst Autoput, kann nur eins:
Über den vermutlich zukünftigen Wegfall dieser opulenten Art der Fortbewegung und des Reisens erst recht in solchen Autos sein tiefstes Bedauern ausdrücken.
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