Geldpolitik Warum die Inflation kommt

Der Welt droht durch die Wirtschaftskrise eine Geldentwertung. Warum? Unter anderem, weil die Firmen im nächsten Aufschwung mit der Produktion nicht nachkommen werden.

Ein Arbeiter in einem Stahlwerk von Salzgitter: Im nächsten Boom wird die Nachfrage sprunghaft ansteigen

Ein Arbeiter in einem Stahlwerk von Salzgitter: Im nächsten Boom wird die Nachfrage sprunghaft ansteigen

Als wir vor zwei Wochen an dieser Stelle behauptet haben, dass schon bald die Inflationsraten steigen werden, war die Resonanz groß: Viele Leser legten Widerspruch ein und warnten angesichts der um sich greifenden Rezession vor Deflation, also einer Phase dauerhaft sinkender Preise.

Schauen wir noch einmal genauer hin. Eine der fundamentalen Gleichungen der Volkswirtschaftslehre lautet MV = PQ. M steht für die verfügbare Geldmenge, V ist die Umlaufgeschwindigkeit, P das Preisniveau und Q die verfügbaren Güter einer Volkswirtschaft. Anders formuliert: Hinter jedem Euro, der in einer Volkswirtschaft zirkuliert, sollte ein reales Gut stehen, das seinen Preis hat.

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Was passiert also, wenn die Notenbank die Geldmenge kurzfristig stark erhöht, die Produktion aber stagniert? Entweder die Preise müssen steigen – oder die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes sinken.

Diese misst, wie schnell die Banken die Euros, die ihnen zur Verfügung stehen, als Kredite in den Wirtschaftszyklus weiter reichen. Eine Bank gibt der anderen Kredit, wodurch diese wieder mehr Geld zur Verfügung hat, und so weiter. Je schneller sich das Karussell dreht, desto höher ist die Umlaufgeschwindkeit. Allerdings kann sie nicht unbegrenzt ansteigen, da die Banken einen geringen Mindestbetrag als Sicherheit vorhalten müssen, die Mindestreserve. Nur oberhalb dieser Grenze dürfen die Banken Kredite vergeben.

Was ist zuletzt geschehen? Die Notenbanken stellen den Banken Liquidität zur Verfügung. Sie haben also die Geldmenge M erhöht. Die Banken aber leihen sich untereinander weniger Geld, weil sie sich nicht über den Weg trauen. Auch Firmen bekommen weniger Kredit. V ist also gesunken, fast in dem gleichen Ausmaß wie M gestiegen ist. Die Gleichung kommt wieder ins Gleichgewicht.

Das Problem ist: M ist begrenzt steuerbar, V aber nicht. In "normalen" Zeiten ist die Umlaufgeschwindkeit des Geldes konstant, sie wird irgendwann wieder steigen. Reduziert die Notenbank bis dahin aber nicht die Geldmenge, droht Inflation.

Warum? Weil die rechte Seite der Gleichung MV = PQ ebenfalls steigen muss, wenn der linke Teil steigt. Die Produktion Q aber ist zuletzt gesunken, allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass die Konjunktur wieder leicht anzieht. Das würde bedeuten, dass auch Q wieder steigen könnte.

Leser-Kommentare
    • politz
    • 04.05.2009 um 15:36 Uhr

    Mit der überholten volkswirtschaftlichen Gleichung MV = PQ kommt man nicht wirklich weiter. Entscheidend ist, wofür das zusätzlich geschaffene Geld wirklich verwendet wird: für Transaktionen in der "realen Wirtschaft" oder für rein finanzielle Transaktionen (z.B. Immobilienmärkte). Wenn letzteres der Fall ist, gibt es lediglich eine Vermögenspreisinflation – die am BIP-Deflator gemessene Inflationsrate stagniert aber oder fällt sogar (und V sinkt).

    Die Inflation wird nur kommen, wenn die Bankkreditschöpfung wieder spürbar ausgeweitet wird. Dafür gibt es trotz Zinssenkungen und anderen geldpolitischen Maßnahmen keinerlei Anzeichen. Nur wenn die Wirtschaft sich sprunghaft und massiv erholen würde, drohten überhaupt Inflationsgefahren. Da aber die Löhne aufgrund steigender Arbeitslosigkeit noch länger unter Druck sind, ist auch das mehr als unwahrscheinlich.

  1. Im Aufschwung wird die Nachfrage sprunghaft ansteigen, etwa nach Stahl oder chemischen Produkten. So schnell können die Firmen ihre Produktion aber nicht wieder hochfahren

    Bei dem Satz alleine stellt es mir die Haare auf!

    Wenn - und das ist ein grosses wenn - es zu einem Aufschwung kommt dann ist der so langsam das etwailige Engpaesse sich leicht korrigieren lassen.
    Woher soll denn dieser sprunghafte Anstieg kommen?
    Woher sollen die Billarden kommen die dafuer noetig waehren?
    Und wer soll all das Zeug kaufen das angeblich so rasch produziert werden muss?

  2. Die Argumentation des LMU Professors ist richtig.
    1. Die EZB wird die Zinsen gar nicht so hoch schrauben können, wie die Wirtschaft anspringt.
    2.Werden auch die Regierungen in Europa nicht an einem Strang ziehen und sich das nun ausgegebene Geld durch höhere Steuern aus dem Wirtschaftskreislauf zurückholen. Vielmehr werden sie noch den Stabilitätspakt aufweichen und die "unabhängige" EZB unter Druck setzen, um ihre Schulden wegzudeflationieren.

  3. wie das funktionieren soll:
    "Eine der fundamentalen Gleichungen der Volkswirtschaftslehre lautet MV = PQ. M steht für die verfügbare Geldmenge, V ist die Umlaufgeschwindigkeit, P das Preisniveau und Q die verfügbaren Güter einer Volkswirtschaft." Dann steht auf der linken Seite als Einheit so etwas wie "Quadrateuro pro Zeiteinheit" ... in welchen Einheiten möchten Sie Preisniveau und Güter gemessen haben? Wo kommt die Zeit rein? Das scheint mir einfach Unsinn zu sein.
    Theo Rem

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    • Anonym
    • 04.05.2009 um 18:22 Uhr

    haben wir schon alle verloren.
    Was zählt ist Weiblick und gesunder praxisbezogener Menschenverstand.

    Orpheus

    Wenn Sie augenscheinlich nichts von Makroökonomie verstehen, dann unterlassen Sie bitte auch solch unqualifizierte Kommentare! Danke.

    • Anonym
    • 04.05.2009 um 18:22 Uhr

    haben wir schon alle verloren.
    Was zählt ist Weiblick und gesunder praxisbezogener Menschenverstand.

    Orpheus

    Wenn Sie augenscheinlich nichts von Makroökonomie verstehen, dann unterlassen Sie bitte auch solch unqualifizierte Kommentare! Danke.

    • gquell
    • 04.05.2009 um 16:16 Uhr

    Ich habe selten so eine naive neoliberale Vermutung gelesen (von einer Analyse kann man hier nicht sprechen).
    Zum einen ist die umlaufende Geldmenge schon lange nicht mehr an eine Menge von produzierten Gütern gebunden. Desweiteren brauchen wir für eine gesunde Volkswirtschaft ein gewisses Maß an Inflation. Ich spreche hier nicht von einer Hyperinflation, aber die größte Gefahr ist meiner Ansicht nach eine Deflation. Dann können wir uns nämlich allein nicht mehr aus der Rezession befreien, Japan hat es bis heute nicht geschafft, das Land befindet sich seit 1993 in einer Deflation!

    Eine Inflation hat den Vorteil, daß sie im Grunde ein Konjunkturprogramm darstellt, das Geld wird ausgegeben und nicht gehortet. Daher sollten wir über eine Inflation froh sein und uns bemühen, sie in sinnvollem Rahmen zu halten. Gleichzeitig hat eine Inflation den Vorteil, daß sie reine Kapitalvermögen entwertet. Und das ist gut, denn wenn diese nicht in der Realwirtschaft investiert werden, z.B. reine Spekulationsgelder, haben diese keinen volkswirtschaftlichen Sinn.

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    Na prima: Erzähl das mal allen Sparern, die geplant hatten ihren Lebensabend mit Hilfe einer Kapitallebensversicherung abzusichern.

    "Gleichzeitig hat eine Inflation den Vorteil, daß sie reine Kapitalvermögen entwertet. Und das ist gut, denn wenn diese nicht in der Realwirtschaft investiert werden, z.B. reine Spekulationsgelder, haben diese keinen volkswirtschaftlichen Sinn."

    • Olly66
    • 04.05.2009 um 17:25 Uhr

    ist das nicht. Es ist eher eine Metapher für so etwas wie eine Fundamentalgleichung. Die wiederum nur in abgeschlossenen Systemen mit einheitlicher Geldmenge und einheitlicher Güterproduktion/Preisentwicklung anwendbar ist.

    Ein geschlossenes makroökonmisches System ist gleichfalls eine Metapher.
    Es handelt sich bei wirtschaftswissenschaftlichen Modellen um grobe Approximationen, um idealistische Abstraktionen oder, bös gesagt: Um eine Wahnwelt mit eigenen Gesetzen - abgelöst von jeglicher Realität.

    Drum kann man mithilfe der Wirtschafts-"Wissenschaften" auch so schön Ideologien transportieren - in der zurückliegenden Dekade die neoliberale Ideologie beispielsweise.

    1. Sie haben neben den produzierten Gütern die Dienstleistungen vergessen. Dann stimmt die Gleichung.

    2. Inflation ist nicht notwendig. Sie ist die Folge der Geldgier der Marktteilnehmer. Preisstabilität muss gewollt sein und durch die Akteure der Preispolitik garantiert werden - denn sie erhöhen die Preise.

    3. Auch Deflation ist keine Gefahr, weil dann sowohl die Preise als auch die Löhne und Gewinne sinken. Die Gefahr ist nur gefühlt, in der Realität gibt es sie nicht. Gefährlich wird es erst, wenn die Gewinne der Unternehmer steigen und die Löhne der Arbeiter gleichzeitig sinken. Dann reisst irgendwann der Geduldsfaden. 1933ff ist das dann passiert. Aber damals waren die Ökonomen noch dümmer als heute. :-)

    4. Den Vorteil der Entwertung von Geldvermögen durch Inflation sehe ich auch. Geschädigt werden aber vor allem die Konsumenten durch höhere Preise. Das trifft vor allem die Armen - wie immer. Die Vermögenden können von ihrem Vermögen zehren. Das Problem der sozialen Ungerechtigkeit bleibt also nach wie vor. Wir sollten uns um Preisstabilität bemühen. Das ist Aufgabe der Unternehmer und der Manager.

    Gruss

    Na prima: Erzähl das mal allen Sparern, die geplant hatten ihren Lebensabend mit Hilfe einer Kapitallebensversicherung abzusichern.

    "Gleichzeitig hat eine Inflation den Vorteil, daß sie reine Kapitalvermögen entwertet. Und das ist gut, denn wenn diese nicht in der Realwirtschaft investiert werden, z.B. reine Spekulationsgelder, haben diese keinen volkswirtschaftlichen Sinn."

    • Olly66
    • 04.05.2009 um 17:25 Uhr

    ist das nicht. Es ist eher eine Metapher für so etwas wie eine Fundamentalgleichung. Die wiederum nur in abgeschlossenen Systemen mit einheitlicher Geldmenge und einheitlicher Güterproduktion/Preisentwicklung anwendbar ist.

    Ein geschlossenes makroökonmisches System ist gleichfalls eine Metapher.
    Es handelt sich bei wirtschaftswissenschaftlichen Modellen um grobe Approximationen, um idealistische Abstraktionen oder, bös gesagt: Um eine Wahnwelt mit eigenen Gesetzen - abgelöst von jeglicher Realität.

    Drum kann man mithilfe der Wirtschafts-"Wissenschaften" auch so schön Ideologien transportieren - in der zurückliegenden Dekade die neoliberale Ideologie beispielsweise.

    1. Sie haben neben den produzierten Gütern die Dienstleistungen vergessen. Dann stimmt die Gleichung.

    2. Inflation ist nicht notwendig. Sie ist die Folge der Geldgier der Marktteilnehmer. Preisstabilität muss gewollt sein und durch die Akteure der Preispolitik garantiert werden - denn sie erhöhen die Preise.

    3. Auch Deflation ist keine Gefahr, weil dann sowohl die Preise als auch die Löhne und Gewinne sinken. Die Gefahr ist nur gefühlt, in der Realität gibt es sie nicht. Gefährlich wird es erst, wenn die Gewinne der Unternehmer steigen und die Löhne der Arbeiter gleichzeitig sinken. Dann reisst irgendwann der Geduldsfaden. 1933ff ist das dann passiert. Aber damals waren die Ökonomen noch dümmer als heute. :-)

    4. Den Vorteil der Entwertung von Geldvermögen durch Inflation sehe ich auch. Geschädigt werden aber vor allem die Konsumenten durch höhere Preise. Das trifft vor allem die Armen - wie immer. Die Vermögenden können von ihrem Vermögen zehren. Das Problem der sozialen Ungerechtigkeit bleibt also nach wie vor. Wir sollten uns um Preisstabilität bemühen. Das ist Aufgabe der Unternehmer und der Manager.

    Gruss

  4. Eines der wichtigsten ökonomischen Thesen, kann auch in diesem Artikel nicht beantwortet werden.
    Nähmlich folgende:

    Wie kann ein Marktgleichgewicht hergestellt werden, wenn doch alles erdenkliche an Markttransaktionen durch ihren Mehrwert, die über die realen Kosten sind, weiterverkauft wird. Woher kommt also das Geld,
    was es nicht real gibt? Der gesamte Mehrwert aller Produkte eines Marktes ist eine variable, existentielle und kontinuierliche Grösse. Der kapitalistich moderierte Staat hegt dem freigeister des Marktes hinterher...
    Die Staatsschützer des Kapitalismus sind wie Prostituierte diesr Zuhälterzunft!!!

    Gruss
    Trizmachine

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    • Olly66
    • 04.05.2009 um 17:27 Uhr

    Hat das nicht schon der olle Karl Marx erschöpfend analysiert?

    Hallo Trizmaschine

    Der Markt ist immer im Gleichgewicht. Er ist automatisch stabil, wenn man die richtige Vorstellung von ihm hat. Ungleichgewichte gibt es nur in der Phantasie der Marktteilnehmer und im Zeitablauf der Wirtschaft:

    - Die Anbieter meinen, dass die Preise zu niedrig sind weil sie meinen, ihre Einkommen seien zu niedrig. Das ist nur bei Unternehmen kurz vor der Insolvenz der Fall. Und danach greift Hartz - kein Grund zur Panik.

    - Die Kunden meinen, der Markt sei im Ungleichgewicht weil sie zu wenig Geld oder zu wenig Zeit haben, um die von ihnen gewünschten Güter und Dienstleistungen zu kaufen oder weil sie mit dem Angebot aus psychologischen Gründen unzufrieden sind (Prestigekäufe, Prunksucht, Angst und Unsicherheit, allgemeine Lebensunzufriedenheit, Luxuskonsum...).

    - Zeitweise nicht abgesetzte Güter werden in einem Lager zwischengelagert oder in die Dritte Welt exportiert - wenn die genügend Geld hat, sie zu bezahlen. Und das ist ja neuerdings der Fall - siehe Beispiel China und Indien. In Zukunft wird das alles noch besser werden. Dazu kann die Presse jetzt schon ihren Beitrag leisten.

    • Olly66
    • 04.05.2009 um 17:27 Uhr

    Hat das nicht schon der olle Karl Marx erschöpfend analysiert?

    Hallo Trizmaschine

    Der Markt ist immer im Gleichgewicht. Er ist automatisch stabil, wenn man die richtige Vorstellung von ihm hat. Ungleichgewichte gibt es nur in der Phantasie der Marktteilnehmer und im Zeitablauf der Wirtschaft:

    - Die Anbieter meinen, dass die Preise zu niedrig sind weil sie meinen, ihre Einkommen seien zu niedrig. Das ist nur bei Unternehmen kurz vor der Insolvenz der Fall. Und danach greift Hartz - kein Grund zur Panik.

    - Die Kunden meinen, der Markt sei im Ungleichgewicht weil sie zu wenig Geld oder zu wenig Zeit haben, um die von ihnen gewünschten Güter und Dienstleistungen zu kaufen oder weil sie mit dem Angebot aus psychologischen Gründen unzufrieden sind (Prestigekäufe, Prunksucht, Angst und Unsicherheit, allgemeine Lebensunzufriedenheit, Luxuskonsum...).

    - Zeitweise nicht abgesetzte Güter werden in einem Lager zwischengelagert oder in die Dritte Welt exportiert - wenn die genügend Geld hat, sie zu bezahlen. Und das ist ja neuerdings der Fall - siehe Beispiel China und Indien. In Zukunft wird das alles noch besser werden. Dazu kann die Presse jetzt schon ihren Beitrag leisten.

    • Piepe
    • 04.05.2009 um 16:24 Uhr

    Inflation gibt es erst dann wenn gilt Lohnzuwachs > Inflationsrate + ANteil am Produktivitätswachstum.
    Die Entwicklung der Löhne bestimmt die Inflationsrate.
    Dand Herrn Franz werden auch in den nächsten 10 Jahren die Reallöhne sinken.

  5. Na prima: Erzähl das mal allen Sparern, die geplant hatten ihren Lebensabend mit Hilfe einer Kapitallebensversicherung abzusichern.

    "Gleichzeitig hat eine Inflation den Vorteil, daß sie reine Kapitalvermögen entwertet. Und das ist gut, denn wenn diese nicht in der Realwirtschaft investiert werden, z.B. reine Spekulationsgelder, haben diese keinen volkswirtschaftlichen Sinn."

    Antwort auf "Professor??"
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    • keox
    • 04.05.2009 um 21:42 Uhr

    "Na prima: Erzähl das mal allen Sparern, die geplant hatten ihren Lebensabend mit Hilfe einer Kapitallebensversicherung abzusichern."

    Ja, genau.

    Und dann fragen Sie doch mal die Herren Rürup, Riester, die cducsuspdfdp - gesamtdeutsche Koalition, was sie sich dabei gedacht haben, die Absicherung Ihres Lebensabends privaten Versicherern auszuliefern.

    Und ob es sich gelohnt hat, und für wen.

    • zetti
    • 05.05.2009 um 7:01 Uhr

    Oh, es wird den Sparern erzählt- nur wollen sie es nicht hören, von begreifen will ich hier gar nicht sprechen. Weil spätestens sein persönlicher Bankberater und Freund erzählt, das dies ja alles soooo "unsicher" sei, was über 3 % Zinsen erbringt und alles über 6 % entweder Rotlichtmilieu oder was mit der Mafia zu tun hat.

    Und wundert sich, daß trotz eisernen Sparens am Ende seiner Arbeitszeit nicht genügend Kapital für sein Restlebensurlaub übrig ist, sondern bestenfalls ein Mittelklasseauto. Bestenfalls.

    Zetti

    • keox
    • 04.05.2009 um 21:42 Uhr

    "Na prima: Erzähl das mal allen Sparern, die geplant hatten ihren Lebensabend mit Hilfe einer Kapitallebensversicherung abzusichern."

    Ja, genau.

    Und dann fragen Sie doch mal die Herren Rürup, Riester, die cducsuspdfdp - gesamtdeutsche Koalition, was sie sich dabei gedacht haben, die Absicherung Ihres Lebensabends privaten Versicherern auszuliefern.

    Und ob es sich gelohnt hat, und für wen.

    • zetti
    • 05.05.2009 um 7:01 Uhr

    Oh, es wird den Sparern erzählt- nur wollen sie es nicht hören, von begreifen will ich hier gar nicht sprechen. Weil spätestens sein persönlicher Bankberater und Freund erzählt, das dies ja alles soooo "unsicher" sei, was über 3 % Zinsen erbringt und alles über 6 % entweder Rotlichtmilieu oder was mit der Mafia zu tun hat.

    Und wundert sich, daß trotz eisernen Sparens am Ende seiner Arbeitszeit nicht genügend Kapital für sein Restlebensurlaub übrig ist, sondern bestenfalls ein Mittelklasseauto. Bestenfalls.

    Zetti

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