Verstaatlichung Flowers lehnt Übernahmeangebot für HRE ab
Der Großaktionär weigert sich, seine Aktien zu verkaufen. Die vorgesehene Enteignung will er juristisch stoppen. Das könnte dem Bund erhebliche Probleme verschaffen
Wochenlang hatte Christopher Flowers der Bundesregierung gedroht, nun macht er Ernst: Der Großaktionär der angeschlagenen Immobilienbank Hypo Real Estate, J.C. Flowers, wird das staatliche Übernahmeangebot nicht annehmen. Das teilte er am Donnerstag in München mit.
Damit läuft alles auf eine Enteignung des Investors heraus, der rund 22 Prozent der Anteile an der Bank hält. Finanzminister Peer Steinbrück sagte am Donnerstag in Berlin, wenn Flowers das Angebot nicht annehme, dann werde es eine Enteignung geben.Der Bundestag hatte Ende März ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, das auf die HRE zugeschnitten ist. Flowers kündigte an, gegen das Vorgehen der Regierung klagen zu wollen.
Zwar sind die Chancen einer Klage nach Ansicht von Juristen mehr als ungewiss. "Flowers hat langfristig eher schlechte Karten", sagt Marcus Lutter, Professor für Internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Bonn, ZEIT ONLINE. Wohl aber kann Flowers die Enteignung verzögern, indem er gegen den Enteignungsbescheid klagt, der in den kommenden Wochen eintreffen dürfte. Der Investor hat bereits angekündigt, bis vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ziehen zu wollen. Bis dieses entscheidet, können nach Ansicht von Lutter durchaus zwei Jahre vergehen. Vorher könne Flowers nicht enteignet werden.
Die Bundesregierung will aber unbedingt, dass der Investor seine Anteile verliert. Andernfalls, so die Sorge, würde Flowers von den öffentlichen Mitteln profitieren, die zur Rettung des Instituts nach der Verstaatlichung fließen sollen. Genau hierauf scheint Flowers zu spekulieren, der bei seinem Investment bei der HRE rund eine Milliarde Euro verbrannt hat. "Als längerfristig orientierte Investoren wollen wir das Unternehmen auf dem Weg in die Zukunft begleiten", ließ der Investor am Donnerstag wissen. Sollte der Kurs der Bank nach der staatlichen Sanierung wieder steigen, könnte Flowers seine Verluste begrenzen.
Der Bund hatte Mitte April allen Aktionären der HRE 1,39 Euro pro Wertpapier geboten – 10 Prozent mehr als er per Gesetz müsste. Für Flowers ist das Angebot gemessen an seinem Einstiegspreis ein schlechtes Geschäft: Als der Investor vor Monaten einstieg, stand der Kurs der Bank bei rund 22 Euro. Flowers würde mehr als 90 Prozent seines Einsatzes verlieren.
Der Bund wiederum hat die HRE inzwischen mit mehr als 100 Milliarden Euro an Finanzgarantien, Bürgschaften und Kapital gestützt, um sie vor der Pleite zu bewahren und will sich jetzt entsprechendes Mitspracherecht sichern. Inzwischen hält er 16,2 Prozent der Aktien und hat damit den bisherigen Anteil etwa verdoppelt, weil Altaktionäre sich bereit erklärt haben ihre Papiere abzugeben. Weil die HRE als "systemrelevant" für die Finanzbranche gilt, soll sie unbedingt gerettet werden.
- Datum 05.05.2009 - 06:50 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, pf, dpa
- Kommentare 26
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Ich wünsche Herrn Flowers viel Erfolg bei der Durchführung der jetzt notwendig gewordenen juristischen Schritte. Und ich wünsche dem Justizministerium ein möglichst blamables Ergebnis, hat dies doch gerade in diesem Fall keinerlei juristische Bedenken gegen diesen Enteignungsprozess geltend gemacht. Ich drücke auch allen Kleinaktionären die Daumen und rate von einem Verkauf der Aktien aus den gleichen Gründen, die Herr Flowers vorgebracht hat, ab.
Man sollte nicht den Fehler machen zu glauben, das die Aktien der HRE auch nur einne Cent wert wären, ohne das Einspringen des Staates hätte der Markt sich um dieses Institut "gekümmert" mit den Folgen das es zu 100% Bankrott gegangen wäre. Dann hätten die Kleinaktionäre und auch der feine Herr Großaktionär gar nichts mehr.... von daher ist dieses Angebot besser als der sprichwörtliche "tritt in den Arsch" - ich denke das jedes Gericht in Deutschland das so sehen wird.
Ich wünsche Herrn Flowers und seinen Brüdern im Geiste [...] und die daraus folgende Einsicht, dass man sich nicht alles mit Geld kaufen kann.
[Gekürzt, bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Danke. /Die Redaktion pt.]
Man sollte nicht den Fehler machen zu glauben, das die Aktien der HRE auch nur einne Cent wert wären, ohne das Einspringen des Staates hätte der Markt sich um dieses Institut "gekümmert" mit den Folgen das es zu 100% Bankrott gegangen wäre. Dann hätten die Kleinaktionäre und auch der feine Herr Großaktionär gar nichts mehr.... von daher ist dieses Angebot besser als der sprichwörtliche "tritt in den Arsch" - ich denke das jedes Gericht in Deutschland das so sehen wird.
Ich wünsche Herrn Flowers und seinen Brüdern im Geiste [...] und die daraus folgende Einsicht, dass man sich nicht alles mit Geld kaufen kann.
[Gekürzt, bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Danke. /Die Redaktion pt.]
Letztenendes wird der Bund nach dem Grundsatz, es sei Gefahr im Verzuge handeln und den aus der Enteignung Flowers entstehenden Rechtsstreit nachlagern müssen. Ob das dann alles juristisch wirklich einwandfrei ist, mag ich bezweifeln. Trotzdem muss man bedenken, dass ein sich vor der Gesamtübernahme der Bank ausbrechender Rechtsstreit vor Gericht zur Folge hätte, dass sich auf die Dauer die Bank für zahlungsunfähig erklären müsste, es sei denn, der Bund pumpt wieder Milliarden an EURO in Form von Bürgschaften und Krediten in die Bank. Wenn ich mir allerdings das Geeiere ansehe, das immer dann beginnt, wenn es um die Bilanzen der Bank geht, möchte ich nicht wissen, was sich sonst so alles noch darin verbirgt.
So ein listiger Schlingel aber auch...
Propagiert liberaliserte Märkte (ohne die sein Geschäftsmodell nicht funktionieren würde), braucht aber des Staates Krücken um tatsächlich noch mehr als 0 Euro (von den bereits eingeimpften +100Mrd?) rausholen zu können...
Privilegierte Position ! Nicht wahr? Sehr denkbar, das die im Hintergrund agierenden Investoren auch noch einige Interessen haben die mit dieser Taktik erhöhte Chancen haben mehr oder weniger befriedigt zu werden...
Schon mal ein Wort über das Befinden von den Agestellten der HRE gehört? Irgendwo? Wie es denen wohl geht...
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Mit einer kontrollierten Insolvenz hätte der Bund alle Möglichkeiten, die Pleitebank entsprechend zu filetieren, die guten Sparten auszugliedern und den Rest dahin zu schicken, wo er schon lange hingehört. Die Amis haben es mit Lehmans doch schon vorgemacht.
Andererseite hätte der Bund, statt das Geld den Gläubigern der HRE in de Rachen zu stopfen, 75% der Anteile der HRE übernehmen sollen und dem Flowers ein Angebot machen können, daß dieser nicht ablehnen kann. Bei der HRE gibt es schließlich keine Sperrminorität wie bei VW in Höhe von 20%.
Oder, wenn Steinbrück auch nur eine Spur von volkswirtschaftlichem Denken hätte, hätte er beide Vorgänge zusammen durchgeführt. Er hätte das überflüssige Kapital entsorgt und wäre wirklicher Hauptaktionär der HRE.
Man sollte nicht den Fehler machen zu glauben, das die Aktien der HRE auch nur einne Cent wert wären, ohne das Einspringen des Staates hätte der Markt sich um dieses Institut "gekümmert" mit den Folgen das es zu 100% Bankrott gegangen wäre. Dann hätten die Kleinaktionäre und auch der feine Herr Großaktionär gar nichts mehr.... von daher ist dieses Angebot besser als der sprichwörtliche "tritt in den Arsch" - ich denke das jedes Gericht in Deutschland das so sehen wird.
n ur schade das der herr flowers kein deutscher ist und erwirken kann das prozess in seinem heimatland stattfindet. viel glueck good germany
Maximus Successus
n ur schade das der herr flowers kein deutscher ist und erwirken kann das prozess in seinem heimatland stattfindet. viel glueck good germany
Maximus Successus
Ich suche derzeit Informationen darüber, warum eine Bank 'systemrelevant' ist und was das Wort eigentlich bedeutet.
Leider enden die meisten Argumentationen über die Bankbürgschaften der verschiedenen Staaten mit diesem Hinweis und der Feststellung, dass der Konkurs der Lehmann Brothers die Krise verschlimmert habe.
Gibt es irgendwo eine halbwegs - für einen Leihen - nachvollziehbare öffentliche Analyse, was für Folgen die Insolvenz einer 'systemrelevanten' Bank zu Folge hätte?
...Systemrelevanz, dass eine Pleite der HRE einem politischen und ökonomischen Offenbahrungseid gleich käme. Da man ja seit Jahren die "reine Lehre" eines untauglichen, betrügerischen Systems gepredigt und sich selbst politischerseits daran bereichert hat, würde ein Systemzusammenbruch das politische Ende der vielen Mietmäuler bedeuten. Mit dem größten Teil der heutigen politischen und ökonomischen Klasse könnte man nicht mehr weiter machen, ein Politikwechsel würde nur mit einem grundsätzlichen Personalwechsel vonstatten gehen können. Und seitens des heutigen Establishments hat man große Sorge, dass ein solcher Politik- und Personalwechsel für die alte, selbsternannte Elite gravierende strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Und sowohl die französische, als auch die russische Revolution haben ja klar gezeigt, was für Strafmaße dann zu erwarten sind.
Im wesentlichen bedeutet das Wort, dass die Bank für das System relevant ist.
Erdacht worden ist dieses Wort von den professionellen Volksverdummern als als Analogon zur "Basta-" oder "TINA(*)-Politik":
Es dient dazu, langwierige Diskussionen darüber zu vermeiden, ob wir Bürger eigentlich ein System fortführen wollen, das Sünnerklaas so richtig als untauglich und betrügerisch beschreibt. (Er ist immer so zurückhaltend diskret in seiner Wortwahl) Selbstverständlich wollen wir Bürger das; Herr Steinbrück hat das so bestimmt.
Man verstehe mich nicht miss:
Ich wäre sehr interessiert an der Liste systemrelevanter Banken. Da wüssten wir denn ja, welche wir untergehen lassen müssen, um zu einem anderen, einem besseren Bankensystem zu kommen.
----------------------
(*)
"TINA There is no alternative"
Wird bezeichnenrderweise gern von Politikern verwendet, die nicht bis drei zählen können. Ja, nicht einmal bis zwei.
Im wesentlichen bedeutet das Wort, dass in dieser Bank Menschen beschäftigt sind, die für das System relevante Informationen besitzen; diese sie aber nicht ausplaudern sollen.
Erdacht worden ist dieses Wort von trickreichen Ökonomen zur Abwicklung der Schweigegeld-Zahlungen. Es ist daher auch unmöglich, diese Banken pleite gehen zu lassen - "kontrollierte Insolvenz" und so ein Unfug.
Herr Flowers ist ja nun leider nicht bei der Bank beschäftigt - da muss man also andere Wege finden, ihm sein Geld zukommen zu lassen.
...Systemrelevanz, dass eine Pleite der HRE einem politischen und ökonomischen Offenbahrungseid gleich käme. Da man ja seit Jahren die "reine Lehre" eines untauglichen, betrügerischen Systems gepredigt und sich selbst politischerseits daran bereichert hat, würde ein Systemzusammenbruch das politische Ende der vielen Mietmäuler bedeuten. Mit dem größten Teil der heutigen politischen und ökonomischen Klasse könnte man nicht mehr weiter machen, ein Politikwechsel würde nur mit einem grundsätzlichen Personalwechsel vonstatten gehen können. Und seitens des heutigen Establishments hat man große Sorge, dass ein solcher Politik- und Personalwechsel für die alte, selbsternannte Elite gravierende strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Und sowohl die französische, als auch die russische Revolution haben ja klar gezeigt, was für Strafmaße dann zu erwarten sind.
Im wesentlichen bedeutet das Wort, dass die Bank für das System relevant ist.
Erdacht worden ist dieses Wort von den professionellen Volksverdummern als als Analogon zur "Basta-" oder "TINA(*)-Politik":
Es dient dazu, langwierige Diskussionen darüber zu vermeiden, ob wir Bürger eigentlich ein System fortführen wollen, das Sünnerklaas so richtig als untauglich und betrügerisch beschreibt. (Er ist immer so zurückhaltend diskret in seiner Wortwahl) Selbstverständlich wollen wir Bürger das; Herr Steinbrück hat das so bestimmt.
Man verstehe mich nicht miss:
Ich wäre sehr interessiert an der Liste systemrelevanter Banken. Da wüssten wir denn ja, welche wir untergehen lassen müssen, um zu einem anderen, einem besseren Bankensystem zu kommen.
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(*)
"TINA There is no alternative"
Wird bezeichnenrderweise gern von Politikern verwendet, die nicht bis drei zählen können. Ja, nicht einmal bis zwei.
Im wesentlichen bedeutet das Wort, dass in dieser Bank Menschen beschäftigt sind, die für das System relevante Informationen besitzen; diese sie aber nicht ausplaudern sollen.
Erdacht worden ist dieses Wort von trickreichen Ökonomen zur Abwicklung der Schweigegeld-Zahlungen. Es ist daher auch unmöglich, diese Banken pleite gehen zu lassen - "kontrollierte Insolvenz" und so ein Unfug.
Herr Flowers ist ja nun leider nicht bei der Bank beschäftigt - da muss man also andere Wege finden, ihm sein Geld zukommen zu lassen.
Aus Sicht von Herrn Flowers Geldbörse ist sein Bestreben zu verstehen, die Sanierung der Bank durch den Staat abzuwarten und dann bei besseren Kursen die Kasse wieder zu füllen.
Als Bürger dieses Staates frage ich mich, wo die Verantwortung der Eigentümer der Banken für deren Verbindlichkeiten bleibt.
Wenn Herr Flowers sich mit Milliarden an der Begleichung der Schulden beteiligt soll er gerne Eigentümer bleiben. Ist er dazu nicht bereit, weiß ich nicht was er eigentlich noch raushaben will.
Ich wünsche Herrn Flowers und seinen Brüdern im Geiste [...] und die daraus folgende Einsicht, dass man sich nicht alles mit Geld kaufen kann.
[Gekürzt, bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Danke. /Die Redaktion pt.]
...nämlich J.C. Flowers. Und die Politik wird dankbar darauf einschwingen, kann man doch mit dem Finger auf ihn zeigen. Dabei vergisst man allerdings geflissentlich, dass man selbst zu einem erheblichen Teil Mitschuld an dem Deseaster hat: nämlich durch die ganze Dereguliererei, der Abschaffung von Aufsichtsbehörden und dem blinden Folgen und Verteidigen der 'reinen Lehre'. Ist es schon vergessen? Noch vor nicht all zu langer Zeit stellte man schon leiseste Kapitalismuskritik in die terroristische, im Zweifelsfall antisemitische oder islamistische Ecke... Ich erinnere nur an die Hausdurchsuchungen im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm, von Demonstranten enttarnte staatliche Agents Provocateurs und Strafverfahren, bei denen sich der Terroristen- und Staatsfeind-Vorwurf sehr schnell in Luft auflöste. Schuld waren danach immer die anderen. Und im Falle eines Zusammenbruchs der HRE läuft dasselbe Prinzip dann ab - die alleinige Schuld dafür, dass die ganzen schönen privaten Altersvorsorgen der einfachen Bürger weg sind, wird dann J.P. Flowers in die Schuhe geschoben. Auf ihn wird man mit dem Finger zeigen, vergisst dann aber voll und ganz, dass dabei vier Finger auf einen zurück zeigen.
Ich meine: lasst Euch nicht ins Bockshorn jagen. Aus meiner Sicht läuft hier ein abgekatertes Spiel, bei dem es am Ende nur einen Verlierer gibt: die Menschen auf der Straße. Herr Flowers wird nach einem Zusammenbruch der HRE unauffindbar sein - und die Damen und Herren Politiker werden wieder einmal ihre Hände in Unschuld waschen: man habe das alles nicht gewollt und von allem nichts gewusst.
Ich meine, alle sollten jetzt besonders wachsam sein und nicht auf betrügerische Schmierenkomödien rein fallen!
...nämlich J.C. Flowers. Und die Politik wird dankbar darauf einschwingen, kann man doch mit dem Finger auf ihn zeigen. Dabei vergisst man allerdings geflissentlich, dass man selbst zu einem erheblichen Teil Mitschuld an dem Deseaster hat: nämlich durch die ganze Dereguliererei, der Abschaffung von Aufsichtsbehörden und dem blinden Folgen und Verteidigen der 'reinen Lehre'. Ist es schon vergessen? Noch vor nicht all zu langer Zeit stellte man schon leiseste Kapitalismuskritik in die terroristische, im Zweifelsfall antisemitische oder islamistische Ecke... Ich erinnere nur an die Hausdurchsuchungen im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm, von Demonstranten enttarnte staatliche Agents Provocateurs und Strafverfahren, bei denen sich der Terroristen- und Staatsfeind-Vorwurf sehr schnell in Luft auflöste. Schuld waren danach immer die anderen. Und im Falle eines Zusammenbruchs der HRE läuft dasselbe Prinzip dann ab - die alleinige Schuld dafür, dass die ganzen schönen privaten Altersvorsorgen der einfachen Bürger weg sind, wird dann J.P. Flowers in die Schuhe geschoben. Auf ihn wird man mit dem Finger zeigen, vergisst dann aber voll und ganz, dass dabei vier Finger auf einen zurück zeigen.
Ich meine: lasst Euch nicht ins Bockshorn jagen. Aus meiner Sicht läuft hier ein abgekatertes Spiel, bei dem es am Ende nur einen Verlierer gibt: die Menschen auf der Straße. Herr Flowers wird nach einem Zusammenbruch der HRE unauffindbar sein - und die Damen und Herren Politiker werden wieder einmal ihre Hände in Unschuld waschen: man habe das alles nicht gewollt und von allem nichts gewusst.
Ich meine, alle sollten jetzt besonders wachsam sein und nicht auf betrügerische Schmierenkomödien rein fallen!
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