Sozialsysteme Gesundheitsfonds fehlen drei Milliarden Euro
Fehlstart für den Gesundheitsfonds: Die Wirtschaftskrise hat zu einem Milliarden-Defizit geführt. Die Krankenkassen müssen erneut den Staat anpumpen
Die gesetzlichen Krankenkassen benötigen in diesem Jahr weitere Steuermittel in Höhe von rund 2,9 Milliarden Euro. Das ergaben Berechnungen des Schätzerkreises für die gesetzliche Krankenversicherung, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Kreisen des Gremiums erfuhr. Im Schätzerkreis sind Vertreter des Gesundheitsministeriums, des Bundesversicherungsamtes und des Kassen-Spitzenverbandes versammelt.
Die Finanzexperten gehen demnach von einem Defizit in dieser Höhe für den Gesundheitsfonds aus. Als Ursachen werden die Wirtschaftskrise und wegbrechende Einnahmen im laufenden Jahr genannt. Ausgleichen muss das Defizit der Bund, indem er dem Gesundheitsfonds ein weiteres Darlehen zur Verfügung stellt.
Dieses Darlehen muss der Fonds nach den bisherigen Planungen bis 2011 zurückzahlen. Einige Kassen halten dies allerdings für kaum machbar und fordern, die Frist noch einmal zu verlängern.
Nach bisheriger Planung fließen 2009 bereits Bundesmittel in Höhe von rund 7 Milliarden Euro in den Gesundheitsfonds. Mit 4 Milliarden soll pauschal ein Teil der versicherungsfremden Kassenleistungen wie etwa die Mitversicherung der Kinder bezahlt werden. 3,2 Milliarden Euro werden gebraucht, damit der Beitragssatz wie geplant am 1. Juli um 0,6 Punkte auf 14,9 Prozent sinken kann. Dies soll die Konjunktur stärken. Der Fonds hat ein Gesamtbudget von rund 167 Milliarden Euro.
Der Schätzerkreis tagt viermal im Jahr, um zu prognostizieren, wie sich die Beitragseinnahmen der gesetzlichen Krankenkassen sowie die Ausgaben für Ärzte, Kliniken und Arzneimittel entwickeln. Der Kreis ist auf Genauigkeit in der Prognose verpflichtet und soll eher vorsichtig statt optimistisch rechnen.
Auf die Beiträge der Krankenkassen hat die Berechnung des Schätzerkreises keinen unmittelbaren Einfluss. Mittelfristig ist aber nicht ausgeschlossen, dass der Einheitssatz von derzeit 15,5 Prozent angehoben werden muss. So deutete der Vorsitzende des Ersatzkassenverbands Vdek, Thomas Ballast, in der Welt an, der Einheitssatz müsse steigen oder die Kassen müssten Zusatzbeiträge erheben, falls das Bundesdarlehen nicht in einen rückzahlungsfreien Zuschuss umgewandelt würden.
- Datum 30.04.2009 - 15:48 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Es ist ein Fakt: Frauen ziehen ein mehrfaches an Leistung aus dem System als Männer (*). Bei Männern wird bereits rationiert; die Frauen sind die nächsten.
In Zukunft muss ein privates System her, das die Beiträge anhand der Leistungsbeanspruchung (Fehltage etc.) bemisst. So ein System könnte weitaus effizienten mit den 300 Mrd. Euro umgehen als der heutige Moloch.
(*)Kleines Beispiel Mann mit Prostatakrebs ist nach der OP kein Mann mehr. Frau bekommt nach BrustkrebsOP eine SchönheitsOP obendrauf.
nochn Beispiel (eine ganz bes. Blüte der BRD-Realität): BusenOp wider Willen und trotzdem unzufrieden: .
Oh der Link http://www.focus.de/gesun...
ganz einfach:
a) private krankenkassen sofort verbieten. alle risiken beteiligen sich am system, damit das prinzip versicherung wieder funktioniert.
b) vorschläge der lobby verbände der pharma & gesundheitsbranche & arztlobby werden nur noch nach bewertung durch gesundheitsökonomen zu gelassen
c) jegliche beinflussung der politik durch oben genannte instiutionen wird transparent gemacht, doppelte funktionen (politiker, lobbiyst)
d) rauchen komplett verbieten, wer raucht, zahlt überproportional in die versicherung ein
et voila..damit wäre ein großes stück bereits geschafft.. ;)
"d) rauchen komplett verbieten, wer raucht, zahlt überproportional in die versicherung ein"
Laut einer Studie im Auftrag des US-Kongresses subventionieren Raucher Nichtraucher schon jetzt, und zwar dadurch, daß sie früher sterben und mit abnehmender Gesamtlebensdauer auch entsprechend weniger Leistungen in Anspruch nehmen. Hinzu kommen noch entsprechende Effekte bei der Rente, der privaten Vorsorge etc.
Normalerweise sollte man das Rauchen also im Gegenteil eher steuerlich absetzbar machen.
"d) rauchen komplett verbieten, wer raucht, zahlt überproportional in die versicherung ein"
Laut einer Studie im Auftrag des US-Kongresses subventionieren Raucher Nichtraucher schon jetzt, und zwar dadurch, daß sie früher sterben und mit abnehmender Gesamtlebensdauer auch entsprechend weniger Leistungen in Anspruch nehmen. Hinzu kommen noch entsprechende Effekte bei der Rente, der privaten Vorsorge etc.
Normalerweise sollte man das Rauchen also im Gegenteil eher steuerlich absetzbar machen.
"d) rauchen komplett verbieten, wer raucht, zahlt überproportional in die versicherung ein"
Laut einer Studie im Auftrag des US-Kongresses subventionieren Raucher Nichtraucher schon jetzt, und zwar dadurch, daß sie früher sterben und mit abnehmender Gesamtlebensdauer auch entsprechend weniger Leistungen in Anspruch nehmen. Hinzu kommen noch entsprechende Effekte bei der Rente, der privaten Vorsorge etc.
Normalerweise sollte man das Rauchen also im Gegenteil eher steuerlich absetzbar machen.
und die studie zur studie:
vielmehr geht es wahrscheinlich um die enormen steuereinahmen für den staat, dass man rauchen nicht krasser reglementiert.
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