1. Mai Gewerkschaften wettern gegen "Casino-Kapitalismus"
Die Wirtschaftskrise beherrscht die Kundgebungen zum 1. Mai. Der DGB verlangt strenge Finanzmarkt-Reformen, die IG-Metall einen Schutzschirm für Arbeitnehmer
Forderungen nach dem Erhalt von Arbeitsplätzen in der derzeitigen Wirtschaftskrise und nach Änderungen am Gesellschaftssystem haben die traditionellen Gewerkschaftskundgebungen zum 1. Mai dominiert. Auf der zentralen Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bremen ging DGB-Chef Michael Sommer vor allem mit Bankmanagern hart ins Gericht: "Finanzhaie, Hedgefondsmanager, gierige Besitzer großer Aktienpakete, gegelte Boni-Jäger mit Jachten und eigenen Inseln und nicht zuletzt die, in deren Auftrag sie spekuliert und gezockt haben, haben unverantwortlich gehandelt", sagte er vor rund 7000 Menschen, die laut Gewerkschaftsangaben an der Kundgebung teilgenommen haben.
"Nun geht es darum, diese Spekulationen einzudämmen und zu kontrollieren", sagte der Gewerkschaftsboss weiter. Angesichts eines "Casino-Kapitalismus" müssten strenge Finanzmarkt-Reformen noch in dieser Legislaturperiode durchgesetzt werden. "Ich fordere die Bundesregierung auf, sofort mit der Regulierung des Banken- und Investmentsektors ernst zu machen". Auch der Finanzsektor müsse nun über wirksame Transaktionssteuern – wie die Börsenumsatzsteuer – an den Kosten der Krise beteiligt werden. Reiche und Superreiche sollten sich ebenfalls an der Rettung in Schwierigkeiten geratener Unternehmen beteiligen. Dafür sollte von ihnen eine Zwangsanleihe erhoben werden.
Trotz der Beschlüsse des Weltfinanzgipfels in London habe sich in diesem Bereich bisher kaum etwas getan. Unterdessen setze sich die allgemeine Talfahrt rapide fort. "Machen wir uns nichts vor. Die Krise ist so tief, wie sie sich niemand hat vorstellen können. Es ist leider noch kein Licht am Ende des Tunnels", machte Sommer wenig Hoffnungen auf ein rasches Ende des Konjunktureinbruchs. "Die von skrupellosen Casino-Kapitalisten und gewissenlosen Spekulanten ausgelöste weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise bedroht mittlerweile zig-Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in ihrer Existenz".
An den Gewerkschaftsdemonstrationen sollen nach Angaben des DGB bis zum frühen Nachmittag bundesweit fast 500.000 Menschen teilgenommen haben. "Der 1. Mai ist heute mit Sicherheit kein Feiertag. Es ist ein Kampftag im Kampf gegen die Krise", sagte der Chef der IG Metall, Bertold Huber, in Saarbrücken. "In den Betrieben kämpfen wir jetzt um jeden Arbeitsplatz, das ist das Gebot der Stunde". Der Vorsitzende der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Metall, Hubertus Schmoldt, forderte in Hannover: "Wir wollen diese Krise ohne Entlassungen durchstehen."
In diesem Ziel sind sich alle Gewerkschaften einig. So forderte IG Metall-Chef Berthold Huber einen Schutzschirm für Arbeitnehmer. Die Politik müsse ihre Anstrengungen zur Rettung von Arbeitsplätzen erhöhen. "Nicht nur Banker, sondern alle Menschen haben ein Recht auf Zukunft". Es sei wichtig, dass der Staat eingreife, wenn Unternehmen oder Branchen in Gefahr gerieten. Die Gewerkschaften und die Arbeitnehmer würden in den kommenden Monaten Gegenwehr leisten, um den Erhalt von Arbeitsplätzen zu sichern.
Unterstützung bekommen die Gewerkschaften von führenden Politikern der Sozialdemokraten. SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sagte auf einer Kundgebung in Ludwigshafen, die Krise sei die Folge von Gier, Unvernunft und Verantwortungslosigkeit. Das müsse beendet werden. "Wir brauchen Neuorientierung, wir brauchen einen neuen Kurs". Zugleich stimmte er die Bürger auf schwere Zeiten ein. "Vor uns liegt eine verdammt schwere Zeit. Sechs Prozent Wachstum minus, das ist eben mehr als nur irgendeine Zahl". Konkret bedeute dies weniger Arbeit und weniger Einkommen für viele.
Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat sich unterdessen erneut für Mindestlöhne ausgesprochen. Mindestlöhne, auch für Zeit- und Leiharbeiter, seien die einzige Antwort auf ungleiche Bedingungen von Arbeitnehmern, sagte er am Freitag in Wuppertal bei einer Maikundgebung des DGB. "Es gibt in Deutschland sittenwidrig niedrige und sittenwidrig hohe Löhne", sagte der Parteichef vor rund 1000 Menschen.
Müntefering sprach sich darüber hinaus für die "Austrocknung internationaler Steueroasen" und die "deutliche Reduzierung der Manager-Gehälter" aus. Mit der Erhöhung des Spitzensteuersatzes ab einem Einkommen von mehr als 10.000 Euro im Monat wolle die SPD bessere Bildung finanzieren: "Die zusätzlichen drei Milliarden Euro investieren wir dann in Kinder". "Den Ackermanns sagen wir: Sorgen Sie dafür, dass Sie mit Ihren Banken den kleinen und mittlere Unternehmen Kredite geben", rief Müntefering mit Blick auf Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann.
Moderatere und optimistischere Töne kamen dagegen von Bundespräsident Horst Köhler. Er rief in der Bild-Zeitung dazu auf, die Krise als Chance zu nutzen. Dabei verwies er auf knapper werdende Ressourcen sowie den Klimawandel und erklärte: "Hier entstehen weltweit neue Arbeitsplätze, und unser Land kann sich da mit deutscher Qualität und Innovation einen großen Anteil sichern. Hier haben wir die Nase vorn".
- Datum 01.05.2009 - 19:22 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Das muß wohl so sein - der Seele wegen:
"Finanzhaie, Hedgefondsmanager, gierige Besitzer großer Aktienpakete, gegelte Boni-Jäger mit Jachten und eigenen Inseln und nicht zuletzt die, in deren Auftrag sie spekuliert und gezockt haben, haben unverantwortlich gehandelt", kritisierte Sommer.
Gottseidank wissen die Gewerkschaften ja, wie man es richtig macht: Coop, Neue Heimat, Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden (AHBR) sind die leuchtenden Beispiele des Gewerkschaftmodells für erfolgreiches, verantwortliches, langfristig orientiertes Unternehmertum und Management.
....richtig macht: Coop, Neue Heimat, Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden (AHBR) sind die leuchtenden Beispiele des Gewerkschaftmodells für erfolgreiches, verantwortliches, langfristig orientiertes Unternehmertum und Management....
Nebst den tausenden von Konkursen und Entlassungen bei Privatrechtlichen Systemen vermutlich eher Nebensache... Keine Nebensache aber ist, das auch diese angeblich so überragend wirtschaftenden Entitäten von ihrer träumerisch Neoliberalen Einstellung abweichen um vom Staat ein paar Krücken zu erhalten die noch dazu vom ganzen Rest finanziert werden
Dabei sollte niemand vergessen das bereits etliche Krücken verteilt wurden die nicht so offensichtlich sind... Subventionen, Steuererleichterungen, Exportgarantien... etc. Genützt hat all das wohl nicht sehr viel, trotz das gerne mit offenen Händen genommen wurde was nur ging.
Wohin wohl das Geld verschwunden ist? Nicht etwa in die Steuroasen... oder doch?
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
....richtig macht: Coop, Neue Heimat, Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden (AHBR) sind die leuchtenden Beispiele des Gewerkschaftmodells für erfolgreiches, verantwortliches, langfristig orientiertes Unternehmertum und Management....
Nebst den tausenden von Konkursen und Entlassungen bei Privatrechtlichen Systemen vermutlich eher Nebensache... Keine Nebensache aber ist, das auch diese angeblich so überragend wirtschaftenden Entitäten von ihrer träumerisch Neoliberalen Einstellung abweichen um vom Staat ein paar Krücken zu erhalten die noch dazu vom ganzen Rest finanziert werden
Dabei sollte niemand vergessen das bereits etliche Krücken verteilt wurden die nicht so offensichtlich sind... Subventionen, Steuererleichterungen, Exportgarantien... etc. Genützt hat all das wohl nicht sehr viel, trotz das gerne mit offenen Händen genommen wurde was nur ging.
Wohin wohl das Geld verschwunden ist? Nicht etwa in die Steuroasen... oder doch?
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Hat Herr Sommer auch dargelegt, wie hoch sein jährliches - bescheidenes oder gieriges ? - Gesamt-Einkommen (mit allen Nebenverdiensten) ist ?
Von Kanzlerin Merkel ist bekannt, dass sie ein Jahreseinkommen von ca. 200 000 € hat.
US-Präsident OBAMA, der ja auch ein bisschen Verantwortung trägt, erhält für seinen Job 400 000 Dollar pro Jahr.
Diese transparenten Maßstäbe sind doch sehr hilfreich.
In Zukunft sollten auch die anderen Politiker, Banker, Wirtschaftsleute, Gewerkschaftsbosse usw. ihr Gesamtjahreseinkommen angeben,
so dass unmittelbar deutlich wird, wieviel mehr sie als BK MERKEL oder OBAMA leisten.
Von Ackermann kann ja mittlerweile jeder berechnen, um das Wievielfache er OBAMA überragt - "Leistung muss sich wieder lohnen" - wieviele OBAMAs er also verkörpert.
Von Kanzlerin Merkel ist bekannt, dass sie ein Jahreseinkommen von ca. 200 000 € hat.
US-Präsident OBAMA, der ja auch ein bisschen Verantwortung trägt, erhält für seinen Job 400 000 Dollar pro Jahr.
Diese transparenten Maßstäbe sind doch sehr hilfreich.
In Zukunft sollten auch die anderen Politiker, Banker, Wirtschaftsleute, Gewerkschaftsbosse usw. ihr Gesamtjahreseinkommen angeben,
so dass unmittelbar deutlich wird, wieviel mehr sie als BK MERKEL oder OBAMA leisten.
Von Ackermann kann ja mittlerweile jeder berechnen, um das Wievielfache er OBAMA überragt - "Leistung muss sich wieder lohnen" - wieviele OBAMAs er also verkörpert.
dass zwar große Reden von Politikern geschwungen werden aber dem dann keine tatsächlichen Aktionen folgen? Wenn ausgerechnet diejenigen, die für die Schaffung von Regeln zuständig sind, auch zu den größten Nutznießern dieser unfairen Regeln gehören?
Ständig darf man sich anhören, dass jeder selbst für sein finanzielles Glück verantwortlich ist. Aber, wie inzwischen immer deutlicher wird, wer bereits mit dem goldenen Löffel geboren wird, einfach Glück hat oder absolut skrupellos ist, gehört in diesem Spiel zu den Gewinnern. Alle anderen beißen die Hunde. Das hat absolut nichts mit Chancengleichheit zu tun. Es ist schließlich eine altbekannte Tatsache, dass die Regeln so beschaffen sind, dass Geld zu Geld kommt. Wers nicht in ausreichendem Maße hat dass die Exponentialmaschinerie bei ihm greift und dazu gehört nun Mal der gesamte Durchschnitt, der kann sich ein Leben lang für Brotkrumen abstrampeln.
Man betrachte nur einmal die, ach so tolle, Steuererleichterung in Österreich. Der Durchschnittsverdiener mit 1000€ netto im Monat kann sich ganze 50€ im Jahr sparen. Während der Ausgezeichnetverdiener mit 5000 - 7000€ sich gleich 1000€ sparen kann. Ganz schön fair. Dadurch wird bestimmt die Wirtschaft angekurbelt. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Durchschnitt die Mehrheit stellt während der Ausgezeichnetverdiener eine ziemliche Minderheit darstellt.
Naja, wie es scheint sind Politik und Wirtschaft geistig nicht dazu in der Lage 1+1 zusammenzuzählen und aus der Geschichte zu lernen. Wenn die Mehrheit es satt wird sich vorführen zu lassen und es nichts mehr zu verlieren gibt - wozu wohl die Tatsache beitragen wird, dass der Mittelstand nicht mehr den Durchschnitt repräsentiert - wird wohl wieder der große Gleichmacher zuschlagen.
Insofern ist es verständlich wenn Großverdiener sich mit Boni belohnen. Irgendwie müssen sie ja ihre Festungen bauen lassen und die Armeen bezahlen die sie vor dem gerechten Zorn der Allgemeinheit schützen sobald es so weit ist.
Wollen manche Gewerkschaften einen Personenkreis für sich gewinnen, der Druck auf der Straße machen kann? Ich meine damit keine Rentner.
Das wird nicht gelingen, da die Gewerkschafter im Grunde bessere Besitzstandswahrer sind als z.B. der Beamtenbund. Mit den progressiveren Linken verbindet sie kaum etwas. Ein Stückchen BRD am sterben.
Sehr frech und unwahr, zu behaupten der Gewinn komme vom Investmantbanking.
Wir werden die Bilanz von 2009 und 2010 lesen.
Gewerkschafter sollten sich nicht hinter Ihn stellen, sondern etwas für Arbeitslose und Kurzarbeiter tuen.
Die Kanzlerin sollte Ihn eher heiraten, statt den Verurteilten an den Kabinettstisch zu holen. Herr Zwickel ist auch nicht am Tisch.
Die Deutsche Bank hat Auschwitz finanziert und nicht entschuldigt...?
Die Gewerkschaften haben sicher auch ihre Leichen im Keller, aber in diesen Zeiten sind sie und die Linkspartei fast die einzigen Kräfte, die eine tiefgreifende Veränderung des "Glasperlenspiels" (Hermann Hesse/Heiner Flassbeck) namens "Finanzmarktkapitalismus" herbeiführen möchten. Die anderen politischen Akteure haben doch in den zurückliegenden Jahrzehnten nichts Besseres zu tun gehabt, als den Zockern und Finanzhaien sämtliche Hürden und Widerstände aus dem Weg zu räumen, auf das das goldene Zeitalter des Kapitalismus Wirklichkeit werde. Die Rauchsäulen an den Opferstätten der heiligen Dreifaltigkeit des freien Marktes - Liberalisierung, Deregulierung, Privatisierung - waren gewaltig.
Es muss einen Linksruck in Deutschland geben, damit unseren herschenden Kreisen der Arsch mit Grundeis geht.
....richtig macht: Coop, Neue Heimat, Allgemeinen Hypothekenbank Rheinboden (AHBR) sind die leuchtenden Beispiele des Gewerkschaftmodells für erfolgreiches, verantwortliches, langfristig orientiertes Unternehmertum und Management....
Nebst den tausenden von Konkursen und Entlassungen bei Privatrechtlichen Systemen vermutlich eher Nebensache... Keine Nebensache aber ist, das auch diese angeblich so überragend wirtschaftenden Entitäten von ihrer träumerisch Neoliberalen Einstellung abweichen um vom Staat ein paar Krücken zu erhalten die noch dazu vom ganzen Rest finanziert werden
Dabei sollte niemand vergessen das bereits etliche Krücken verteilt wurden die nicht so offensichtlich sind... Subventionen, Steuererleichterungen, Exportgarantien... etc. Genützt hat all das wohl nicht sehr viel, trotz das gerne mit offenen Händen genommen wurde was nur ging.
Wohin wohl das Geld verschwunden ist? Nicht etwa in die Steuroasen... oder doch?
;-)
“When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara
Wohl kaum, denn es dürfte ein extrem hoher Prozentsatz der gewerkschaftseigenen Unternehmen in die Pleite gegangen sein. Korrigieren Sie mich, wenn es anders ist. COOP - Handel, Neue Heimat - Immobilien und AHBR - Finanzwirtschaft: also drei große Firmen in drei unterschiedlichen Märkten. Das ist signifikant, zumal die Gewerkschaften immer mit wohlfeilen Ratschlägen vorpreschen, weil sie glauben alles besser zu wissen. Sie haben gezeigt, dass sie es nicht wissen.
Das Widerliche ist, dass in dieser Krisensituation Herrn Sommer und Genossen nichts anderes einfällt, als Schuld zuzuweisen, auf die ewigen Gegener dieser Ewiggestrigen einzudreschen. Gleichzeitig rufen sie nach der Politik, die als Eigentümer der Landesbanken selber als Bock und nicht als Gärtner im Finanzgarten gewirkt hat. Sie selbst aber haben außer abgestandenen Kampfparolen und Plattitüden nichts anzubieten - auf keinen Fall bessere Konzepte.
Dieser undifferenzierte Populismus schein ja auszureichen, um dort an der Macht zu bleiben und so kann man getrost einer tieferen Debatte ausweichen. Man degeneriert dann halt zur Randerscheinung.
Wohl kaum, denn es dürfte ein extrem hoher Prozentsatz der gewerkschaftseigenen Unternehmen in die Pleite gegangen sein. Korrigieren Sie mich, wenn es anders ist. COOP - Handel, Neue Heimat - Immobilien und AHBR - Finanzwirtschaft: also drei große Firmen in drei unterschiedlichen Märkten. Das ist signifikant, zumal die Gewerkschaften immer mit wohlfeilen Ratschlägen vorpreschen, weil sie glauben alles besser zu wissen. Sie haben gezeigt, dass sie es nicht wissen.
Das Widerliche ist, dass in dieser Krisensituation Herrn Sommer und Genossen nichts anderes einfällt, als Schuld zuzuweisen, auf die ewigen Gegener dieser Ewiggestrigen einzudreschen. Gleichzeitig rufen sie nach der Politik, die als Eigentümer der Landesbanken selber als Bock und nicht als Gärtner im Finanzgarten gewirkt hat. Sie selbst aber haben außer abgestandenen Kampfparolen und Plattitüden nichts anzubieten - auf keinen Fall bessere Konzepte.
Dieser undifferenzierte Populismus schein ja auszureichen, um dort an der Macht zu bleiben und so kann man getrost einer tieferen Debatte ausweichen. Man degeneriert dann halt zur Randerscheinung.
Von Kanzlerin Merkel ist bekannt, dass sie ein Jahreseinkommen von ca. 200 000 € hat.
US-Präsident OBAMA, der ja auch ein bisschen Verantwortung trägt, erhält für seinen Job 400 000 Dollar pro Jahr.
Diese transparenten Maßstäbe sind doch sehr hilfreich.
In Zukunft sollten auch die anderen Politiker, Banker, Wirtschaftsleute, Gewerkschaftsbosse usw. ihr Gesamtjahreseinkommen angeben,
so dass unmittelbar deutlich wird, wieviel mehr sie als BK MERKEL oder OBAMA leisten.
Von Ackermann kann ja mittlerweile jeder berechnen, um das Wievielfache er OBAMA überragt - "Leistung muss sich wieder lohnen" - wieviele OBAMAs er also verkörpert.
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