Bundesliga Magath bestätigt Wechsel zu Schalke 04
Jetzt ist es offiziell: Felix Magath verlässt den VfL Wolfsburg. Nächste Saison wird er das Team aus Gelsenkirchen leiten - als Trainer und Manager in Personalunion
Es sei ihm nicht leicht gefallen. Dennoch denkt Felix Magath, dass es "für alle Beteiligten das Beste" ist. Der 55 Jahre alte Fußball-Lehrer wird Trainer und Manager beim FC Schalke 04. Seine Mannschaft des VfL Wolfsburg hatte er schon am Vormittag über seinen Wechsel unterrichtet. Um 12 Uhr wurde per Pressekonferenz der Rest der Welt informiert.
Eigentlich sollte die Entscheidung über den neuen Trainer des FC Schalke 04 erst am 23. Mai bekannt gegeben werden. Doch so lange wollte nach den vielen Spekulationen der vergangenen Woche nun niemand mehr warten.
Am 1. Juli tritt Felix Magath seinen neuen Posten in Gelsenkirchen an. "Ich glaube nicht, dass man in diesem Geschäft langfristig arbeiten kann", sagt Magath. Nach zwei Jahren beim VfL ist Schluss. "Wir haben die uns gesteckten sportlichen Ziele wesentlich schneller erreicht, als wir es gemeinschaftlich im Sommer 2007 bei meinem Amtsantritt formuliert haben", gibt Magath zu bedenken. Die "Wölfe" stehen auf Platz 1 der Bundesliga-Tabelle und haben beste Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft.
Auf Magath kommt nun wieder ein großes Stück Arbeit zu. Im Gegensatz zu Wolfsburg hat Schalke 04 diese Saison auf ganzer Linie enttäuscht. Die Gelsenkirchener stehen lediglich auf Rang 7 der Tabelle. Am 9. März wurde in Gelsenkirchen zunächst Manager Andreas Müller beurlaubt, wenig später musste auch Trainer Fred Rutten gehen. Als Interimstrainer wurden Mike Büskens und Youri Mulder eingesetzt. Eine Lösung auf Dauer war das nicht.
Als Anwärter auf den frei werdenden Trainerposten beim VfL Wolfsburg sind nun Armin Veh, Mirko Slomka und Hoffenheim-Trainer Ralf Rangnick im Gespräch.
- Datum 06.05.2009 - 15:49 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, sg, dpa
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Magath wird ein Fuchs genannt. Leider werden alle Füchse
zur Strecke gebracht, früher oder später. Besonders in unübersichtlichen Fuchsbauten. Schade denn ich mag Ihn.
Wie Sie bereits andeuteten, birgt dieser Wechsel ein nicht unerhebliches Risiko.
Ich könnte aber fast wetten, dass Magath die Schalker Rumpelkammer, ähnlich wie in Wolsburg, in Rekordtempo auf Vordermann bringen wird.
Schalke ist am Boden und wird Messias Magath alle Freiheiten gewähren, die er als richtig und notwendig erachtet. Der finanzielle Background, die Fankultur, die Tradition und das Schalker Stadion geben alles her, um ein Spitzenteam zu formen.
Schalke hat ein gewisses Standing, welches ihm bei der Werkself aus Wolfsburg zu fehlen scheint und nachdem er seine Ziele dort um einiges schneller als geplant erreicht hat, ist der Schritt zu einem großen Verein zu wechseln nur allzu logisch. Er möchte sich am FCB rächen und dies nicht nur kurzfristig. Er möchte den Bayern langfristig ihren Rang in Deutschland ablaufen und das ist nur dort möglich, solange er dort in Ruhe seinen Job machen kann. Wolfsburg wird spätestens übernächste Saison einen Ausverkauf erfahren, da sie eben nicht über diese Tradition verfügen, die Spieler dazu veranlassen kann, Angebote von europäischen Spitzenklubs auszuschlagen.
Bravo Herr Magath, ich wünsche Ihnen viel Glück auf Ihrem Weg an die Spitze. Ihrem "Projekt" Wolfsburg wünsche ich natürlich auch, dass ihm der schnelle Absturz von der Sonnenseite der Bundesliga erspart bleibt. Die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft dort haben Sie allemal geschaffen.
Wie Sie bereits andeuteten, birgt dieser Wechsel ein nicht unerhebliches Risiko.
Ich könnte aber fast wetten, dass Magath die Schalker Rumpelkammer, ähnlich wie in Wolsburg, in Rekordtempo auf Vordermann bringen wird.
Schalke ist am Boden und wird Messias Magath alle Freiheiten gewähren, die er als richtig und notwendig erachtet. Der finanzielle Background, die Fankultur, die Tradition und das Schalker Stadion geben alles her, um ein Spitzenteam zu formen.
Schalke hat ein gewisses Standing, welches ihm bei der Werkself aus Wolfsburg zu fehlen scheint und nachdem er seine Ziele dort um einiges schneller als geplant erreicht hat, ist der Schritt zu einem großen Verein zu wechseln nur allzu logisch. Er möchte sich am FCB rächen und dies nicht nur kurzfristig. Er möchte den Bayern langfristig ihren Rang in Deutschland ablaufen und das ist nur dort möglich, solange er dort in Ruhe seinen Job machen kann. Wolfsburg wird spätestens übernächste Saison einen Ausverkauf erfahren, da sie eben nicht über diese Tradition verfügen, die Spieler dazu veranlassen kann, Angebote von europäischen Spitzenklubs auszuschlagen.
Bravo Herr Magath, ich wünsche Ihnen viel Glück auf Ihrem Weg an die Spitze. Ihrem "Projekt" Wolfsburg wünsche ich natürlich auch, dass ihm der schnelle Absturz von der Sonnenseite der Bundesliga erspart bleibt. Die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft dort haben Sie allemal geschaffen.
Wie Sie bereits andeuteten, birgt dieser Wechsel ein nicht unerhebliches Risiko.
Ich könnte aber fast wetten, dass Magath die Schalker Rumpelkammer, ähnlich wie in Wolsburg, in Rekordtempo auf Vordermann bringen wird.
Schalke ist am Boden und wird Messias Magath alle Freiheiten gewähren, die er als richtig und notwendig erachtet. Der finanzielle Background, die Fankultur, die Tradition und das Schalker Stadion geben alles her, um ein Spitzenteam zu formen.
Schalke hat ein gewisses Standing, welches ihm bei der Werkself aus Wolfsburg zu fehlen scheint und nachdem er seine Ziele dort um einiges schneller als geplant erreicht hat, ist der Schritt zu einem großen Verein zu wechseln nur allzu logisch. Er möchte sich am FCB rächen und dies nicht nur kurzfristig. Er möchte den Bayern langfristig ihren Rang in Deutschland ablaufen und das ist nur dort möglich, solange er dort in Ruhe seinen Job machen kann. Wolfsburg wird spätestens übernächste Saison einen Ausverkauf erfahren, da sie eben nicht über diese Tradition verfügen, die Spieler dazu veranlassen kann, Angebote von europäischen Spitzenklubs auszuschlagen.
Bravo Herr Magath, ich wünsche Ihnen viel Glück auf Ihrem Weg an die Spitze. Ihrem "Projekt" Wolfsburg wünsche ich natürlich auch, dass ihm der schnelle Absturz von der Sonnenseite der Bundesliga erspart bleibt. Die Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft dort haben Sie allemal geschaffen.
Für mich ist Magath eine sehr gute Wahl. So eine "große Lösung" haben wohl die wenigsten Tönnies und dem Schalker Vorstand zugetraut. Bis auf das Treffen mit Kahn, das zudem – wie jetzt klar wurde – von Kahn und nicht von Tönnies öffentlich gemacht wurde, kann man Tönnies aus meiner Sicht ohnehin nichts vorwerfen.
Trotzdem: Vier Jahre Vertrag und sportlicher Manager und Trainer in Personalunion ist für mich als Schalker etwas gewöhnungsbedürftig, wahrscheinlich weil das in Deutschland (keineswegs in anderen Ländern wie u.a. England erfolgreich praktiziert) immer noch sehr ungewöhnlich ist. Wenn man aber so etwas macht, dann ist es auch konsequent und folgerichtig, wenn man längerfristig plant und kontrahiert.
Magaths schwerste Aufgabe wird sein die zum Teil über Jahre verhätschelten Schalker Spieler zu disziplinieren und einen echten und fairen Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft zu gewährleisten. Wenn einer dafür der richtige Mann ist, dann Magath!
Wie auch immer, da Schalke die Champions League und wohl auch den UEFA-Cup verpasst, wird es Einschnitte im Etat für den Spielerkader geben müssen. Es muss deshalb jedem - bei aller Emotionalität - auf Schalke klar sein, dass sich vorerst nicht so schnell große sportliche Erfolge einstellen werden.
Auch deshalb halte ich Magath mit seinem Realismus, Understatement und seiner Bescheidenheit gerade im emotionalen und irrationalen Umfeld auf Schalke für eine gute Wahl: Magath wird sich - wie er es immer gemacht hat - gegen zu hohe und unrealistische Ansprüche und Erwartungen, die dann wieder zwangsläufig nur enttäuscht werden können, wehren. Auch das tut Schalke gut!
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