Nato-Übung Manöver im Hinterhof
Ab morgen will die Nato in Georgien eine Übung abhalten. Russland sieht sich dadurch provoziert – und befürchtet schwindenden Einfluss im Kaukasus

© Ibragim Chkadua/AFP/Getty Images
Streitpunkt: Russische Einheiten kontrollieren jetzt offiziell die Grenzen Südossetiens und Abchasiens zu Georgien. Im Bild ein russischer Soldat an einem Grenzposten bei der Stadt Gal
Die Manöver, so Russlands Präsident Dmitri Medwedjew, seien schlichtweg eine "Provokation". Dmitri Rogosin, Moskaus Nato-Botschafter, droht mit Boykott des Russland-Nato-Rates: Wieder einmal fühlt Russland sich von der Nato bedroht, diesmal von ein paar Hundert Soldaten, die ab Mittwoch in Georgien an einem Nato-Manöver teilnehmen sollen.
Russland werde die Entwicklungen in der Krisenregion sehr aufmerksam beobachten und gegebenenfalls "diese oder jene Entscheidung treffen". Worten folgten Taten: Moskau unterzeichnete letzte Woche mit Südossetien und Abchasien Abkommen, wonach deren Grenzen zu Georgien von russischen Einheiten geschützt werden. Das und die Tatsache, dass Russland in beiden Regionen Stützpunkte einrichtet, wo bis zu 9000 Soldaten stationiert werden sollen, wertete Georgien als Provokation.
Auch die Kritik an dem Manöver kann man in Tiflis nicht verstehen: Als Einmischung in innere Angelegenheiten Georgiens und Versuch Russlands, der internationalen Gemeinschaft seinen Willen zu diktieren, bezeichnete das Außenministerium die Moskauer Protestnote.
- Datum 05.05.2009 - 15:44 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Die Nato rückt immer näher an Rußland heran!
"Verteidigungsauftrag"?
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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]
Wer bedenkt heute schon, dass die Erweiterung der NATO und die Bestrebungen hinsichtlich Ukraine und Georgien weitgehend den Stoßrichtungen entspricht, denen entlang Nazi-Deutschland nach Rußland marschierte.
Die wenigen hellsichtigen Beobachter wie Helmut Schmidt oder Peter Scholl-Latour gehen in der NATO-treuen Berichterstattung (zu der auch dieser Artikel gehört) unter.
Eine bündnisfreie Pufferzone zwischen NATO und Rußland wäre in unser aller Interesse - man stelle sich vor, Georgien wäre vor dem Konflikt im Sommer 2008 bereits NATO-Mitglied gewesen. Die Beistandspflicht hätte unter anderem Deutschland in eine militärische Auseinandersetzung mit Rußland hineinziehen können.
Die Erweiterung der NATO wird von Rußland zu recht als Aggression betrachtet und weckt zu recht schreckliche Erinnerungen an längst vergangen geglaubte Machtphantasien.
Wenn Adolf damals gewußt hätte, dass Wüstenfuchs Erwin seine Truppen über riesige Ölquellen hin und herschiebt, hätte er sich nicht bis nach Georgien vorgewagt. Der Aufmarsch der Nato Truppen ins asiatische Hinterland ist überflüssig wie ein Kropf und eine Agression Russlands gegenüber. Die Nato hat in Asien gar nichts zu suchen. Übungs-Aufmarschgebiet unserer amerikanischen Freunde ist wahrscheinlich Deutschland, denn hier sind noch immer über 50.000 US-Marines stationiert. Kürzlich noch die Diskussion um die Aufstellung der US-Raketen in Polen, als Schutzschild gegenüber eventuellen iranischen Raketenüberfällen. Will man die Teufelsdinger demnächst in Georgien aufstellen, denn dort sind sie geografisch noch günstiger an Iran und hat zusätzlich Russland in der Zange ? Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde. So langsam kann man sagen : Amy go home.
Die Unterstutzung der Amis sind die einzige Garantie fuer die Sicherheit der georgischen Bevoelkerung. und falls sie uns "verlassen" wer soll uns von der russischen Agression verteidiegen? die Europear?- die fuer russische Gas und Oel alles misachtet haben worauf die Europaeische so genannte zivilmacht stehet: Menchenrechtsverletzungen, Etnische Saeuberungen(Tschetschenien, Abchasien, Sud-Ossetien) Soeverenitaetsverletzung(Georgien) Verletzung allen Internationale Gesetzen, Misachtung mehreren Vertraegen.
Seit dem zweiten Weltkrieg sind die Amis die einzigen die Europa von der Russischen Agression verteidigt haben und bleiben noch als garant der Sicherheit dieser Region. Georgien ist kein Asien, aber falls es waere, die georgische Bevoelkerung hat auch recht, wie die Europaer nach dem zweiten Weltkrieg Partner auszusushen und an die Mitgliedschaft der europaeischen Verteidigungssystem zu streben.
Die Unterstutzung der Amis sind die einzige Garantie fuer die Sicherheit der georgischen Bevoelkerung. und falls sie uns "verlassen" wer soll uns von der russischen Agression verteidiegen? die Europear?- die fuer russische Gas und Oel alles misachtet haben worauf die Europaeische so genannte zivilmacht stehet: Menchenrechtsverletzungen, Etnische Saeuberungen(Tschetschenien, Abchasien, Sud-Ossetien) Soeverenitaetsverletzung(Georgien) Verletzung allen Internationale Gesetzen, Misachtung mehreren Vertraegen.
Seit dem zweiten Weltkrieg sind die Amis die einzigen die Europa von der Russischen Agression verteidigt haben und bleiben noch als garant der Sicherheit dieser Region. Georgien ist kein Asien, aber falls es waere, die georgische Bevoelkerung hat auch recht, wie die Europaer nach dem zweiten Weltkrieg Partner auszusushen und an die Mitgliedschaft der europaeischen Verteidigungssystem zu streben.
...genauergesagt die Pipeline von Baku in Richtung EU.
Wer den Kaukasus kontrolliert, kontrolliert den Oelfluss vom Kaspischen Meer.
Das die Ukraine und Weissrussland nicht in die NATO gehoeren, das unterschreibe ich gerne. Russland hat ein Recht auf Sicherheit und eine Pufferzone zwischen NATO und Russland ist eine ideale Loesung.
Wenn nur das Oel nicht waehre......
...zurecht äusserst misstrauisch betrachtet, ja, dies sogar als feindseligen Akt der USA betrachten muss, kann eigentlich nur denjenigen verwundern, der historische Zusammenhänge einfach nicht erkennen kann und will.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an Theo Sommers hervorragenden Artikel, den er anlässlich des "saudummen" Krieges des Sakaschwili gegen Südossetien verfasste. Ich zitiere daraus:
...Ein größenwahnsinniger georgischer Präsident, der sich als Demokrat ausgibt und glaubt, er könne Russland im Windschatten der Olympischen Spiele den Fehdehandschuh hinwerfen. Ein amerikanischer Vizepräsident, der den Größenwahn Saakashwilis unterstützt und zu einem neuen Kalten Krieg hetzt. Ein wiedererwachendes Russland, das die amerikanische Einkreisung an seinem „weichen Unterleib“, und vor allem die – gegen eine Abmachung von 1990 verstoßende – Ausdehnung der NATO in sein near abroad nicht länger hinnimmt, und schon gar nicht die Missachtung und Misshandlung seiner Landsleute in den Randzonen...
und
...Das sind die Ingredienzien einer Regionalkrise. Es könnte eine Weltkrise daraus werden, wenn die Hetzer obsiegen. Aber es muss nicht so kommen, wenn die Vermittler – in erster Linie Sarkozy und Merkel – zur Deeskalation beitragen können.
Angesichts des törichten georgischen Angriffs auf Südossetien – unzweifelhaft der Auslöser der gegenwärtigen Krise – darf sich die Bundeskanzlerin übrigens im Nachhinein völlig gerechtfertigt fühlen: Solchen Hasardeuren wie Saakashwili darf nicht das Tor zur NATO, geschweige denn zur Europäischen Union geöffnet werden. Gut, dass Angela Merkel da George W. Bush bei der NATO-Konferenz in Bukarest in den Arm gefallen ist...
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Historiker dieses Manöver als ersten grösseren strategischen Fehler Obamas bewerten werden.
Auch wenn deutsche Soldaten an diesem unsinnigen Manöver nicht teilnehmen, ist zu bedenken, dass Deutschland Mitglied der NATO ist. Die Möglichkeiten, dieses Manöver zu verhindern, wurden nicht genutzt.
Fehler zu begehen, kann immer geschehen. Fehler wissentlich nicht verhindern, ist töricht.
...Georgien:
Saakaschwili wirft Russland Verschwörung vor
In einer Kaserne meuterten Soldaten, angeblich planten Offiziere einen Putsch: Einen Tag vor Beginn eines Nato-Manövers steigt die Nervosität in Georgien. Präsident Saakaschwili wirft Russland vor, die Unruhen in seinem Land zu schüren - der Kreml dementiert.
http://www.spiegel.de/pol...
Wer sich mit irrlichternden Figuren wie Saakaschwili gemein macht, darf sich nicht wundern, wenn mit solch fragwürdigen Gerüchten und Methoden versucht wird, die Nato-Staaten zur Durchsetzung der politischen Ziele des Georgiers zu zwingen.
...Georgien:
Saakaschwili wirft Russland Verschwörung vor
In einer Kaserne meuterten Soldaten, angeblich planten Offiziere einen Putsch: Einen Tag vor Beginn eines Nato-Manövers steigt die Nervosität in Georgien. Präsident Saakaschwili wirft Russland vor, die Unruhen in seinem Land zu schüren - der Kreml dementiert.
http://www.spiegel.de/pol...
Wer sich mit irrlichternden Figuren wie Saakaschwili gemein macht, darf sich nicht wundern, wenn mit solch fragwürdigen Gerüchten und Methoden versucht wird, die Nato-Staaten zur Durchsetzung der politischen Ziele des Georgiers zu zwingen.
Merkwuerdierweise kommen von der NATO immer nur Beschwichtigungen, was dieses Uebungsmanoever NICHT als Zweck hat.
Aber was ist denn ueberhaupt der Grund dafuer, dass diese Uebung in Georgien abgehalten werden muesste? Der wird nirgendwo genannt. Und was spricht dagegen, Ruecksicht auf die Situation an Krisenherden zu nehmen? Auch dazu sagt die NATO nichts.
Bei allem Misstrauen gegenueber dem Kreml - von einer Organisation, deren Laender fuer sich in Anspruch nehmen, Demokratie und Freiheit zu vertreten, fuer die sollte es selbstverstaenlich sein, diese Fragen offen und unaufgefordert zu beantworten. Ansonsten disqualifiziert sie sich selbst und damit alle teilnehmenden Laender.
Wenigstens nimmt Deutschland nicht teil.
Wer Manöver abhält, statt zum Gespräch einzuladen, zeigt Schwächen, die keine Bewaffnung aufwiegen kann.
Die Lage der Welt ist ernst genug, um einen gemeinsamen Weg zu suchen. Klirrende Säbel nützen vor allem, wenn nicht nur noch dem Waffengeschäft.
Wie lange noch kann sich der Einfluss der "Waffenwelt" so über eines der dringendsten Gebote dieser Weltkrise hinwegsetzen?
...Georgien:
Saakaschwili wirft Russland Verschwörung vor
In einer Kaserne meuterten Soldaten, angeblich planten Offiziere einen Putsch: Einen Tag vor Beginn eines Nato-Manövers steigt die Nervosität in Georgien. Präsident Saakaschwili wirft Russland vor, die Unruhen in seinem Land zu schüren - der Kreml dementiert.
http://www.spiegel.de/pol...
Wer sich mit irrlichternden Figuren wie Saakaschwili gemein macht, darf sich nicht wundern, wenn mit solch fragwürdigen Gerüchten und Methoden versucht wird, die Nato-Staaten zur Durchsetzung der politischen Ziele des Georgiers zu zwingen.
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