Amokfahrt in Apeldoorn Königin-Attentäter tot

Der Mann, der versucht hat einen Anschlag auf die niederländische Königin zu verüben, ist tot. Er starb an den Folgen seiner Verletzungen nach der Amokfahrt

Ein niederländischer Fernsehsender meldete am Freitagmorgen den Tod des 38-Jährigen. Er sei nach einer Operation gestorben. Karst T. war am Donnerstag bei einem Umzug zum niederländischen Nationalfeiertag in der Stadt Apeldoorn mit seinem Kleinwagen auf den offenen Festbus der Königin zugerast. Er durchbrach Absperrungen und riss 17 Menschen zu Boden.

Drei Männer und zwei Frauen wurden getötet. Zwölf Menschen erlitten Verletzungen – unter ihnen der Amokfahrer.

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Der Attentäter verfehlte jedoch das Fahrzeug mit der Königin, Kronprinz Willem-Alexander und dessen Frau Máxima. Sein Auto prallte unweit von dem Bus gegen ein Denkmal. Bevor er ohnmächtig wurde, sagte der Mann Polizisten, er habe die königliche Familie treffen wollen.

Genaueren Aufschluss über das Motiv und den Hergang der Tat hatten sich die Ermittler von weiteren Befragungen des Mannes erhofft. Sie können jetzt nicht mehr stattfinden. In Medienberichten war der Mann als verzweifelter Arbeitsloser beschrieben worden. Die Ermittler prüfen unter anderem, ob es im Falle einer längeren Planung der Tat Mitwisser gab.

Derweil haben Zehntausende Niederländer in Kondolenzbüchern sowie auf Internetseiten ihr Beileid mit den Opfern und deren Hinterbliebenen bekundet. Auch aus allen Teilen der Welt seien Beleidsschreiben eingegangen, teilte ein Regierungssprecher mit.

In Apeldoorn wurde für Freitag zu einem Gedenkgottesdienst eingeladen. Bereits in der Nacht hatten viele Menschen am Ort des Geschehens Kerzen entzündet und Blumen niedergelegt.
 

 
Leser-Kommentare
  1. und wir mittendrin.

    Hallo, ein "Anschlag" mit einem Auto, dass weder Waffen noch Sprengstoff enthält und gegen einen grossen Bus(!!) fahren will???

    Der Typ war vielleicht durchgeknallt, aber daraus einen "Anschlag" zu machen, halte ich schon für sehr bedenklich. Aber da können wir schon die nächste Sau durchs Dorf jagen. Und ob der Typ das wirklich vorhatte ( wie auch immer ) kann jetzt auch nicht mehr beantwortet werden.

    Traurig für die Verletzten und Toten, ja das schon, aber was da wieder von den Medien produziert wird, grenzt nicht mehr an Volksverdummung, das ist schon Volksverblödung!

    Mal sehen, ob nach dieser "Amokfahrt" auch Autos verboten werden.

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    >>Mal sehen, ob nach dieser "Amokfahrt" auch Autos verboten werden.<<

    Alles kann zur Waffe werden, wenn der Wille zum Missbrauch vorhanden ist.

    Was den Vorfall in den Niederlanden angeht: Es ist halt immer besonders medienwirksam, wenn "königliche Personen" involviert sind. Das macht aus der Tat eines durchgeknallten Einzelgängers ein Staatsdelikt.

    >>Mal sehen, ob nach dieser "Amokfahrt" auch Autos verboten werden.<<

    Alles kann zur Waffe werden, wenn der Wille zum Missbrauch vorhanden ist.

    Was den Vorfall in den Niederlanden angeht: Es ist halt immer besonders medienwirksam, wenn "königliche Personen" involviert sind. Das macht aus der Tat eines durchgeknallten Einzelgängers ein Staatsdelikt.

    • KHJ
    • 01.05.2009 um 12:20 Uhr

    Nach dem 5 Menschen, an einem nationalen Feiertag in den Niederlanden, auf grausamer Weise ums Leben gekommen sind, stirbt jetzt auch der Attentäter. Seine Beweggründen sind oft die gleichen gewesen, wie bei jemand der nicht mehr weiter weißt. Das Angriffsziel war in diesem Fall die Königsfamilie, die dann, die weiteren Feierlichkeiten aus verständlichen Gründen absagte. Wieder ein unerträglicher Trauertag für die Niederländer.

    Pin Fonteynen, Theo van Gogh und jetzt der 30.04.2009, der Anschlagsversuch auf die Königsfamilie. Die Niederlande scheint nicht zu Ruhe zukommen.

    Dagegen haben die Feierlichkeiten in Berlin und Hamburg erst begonnen. Trotdem einen schönen Tag noch?

    KHJ aus Köln

  2. Bestimmt hat der Typ mit Carmageddon geübt. Diese bösen Zocker...

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    • fennek
    • 01.05.2009 um 19:09 Uhr

    Ganz klar, Ego-Car-Shooter gehören verboten. Ebenso wie die Formel 1. Counterstrike und Michael Schumacher - die Vorbilder dieses auf der schiefen Bahn abgerutschten Einzelfalls. Ja - wird es überhaupt ein Einzelfall bleiben? Wann kommen die Trittbrettfahrer? Selbstmordattentäter mit dem Auto - Potentiale für Al-Kaida Anschläge?

    ***

    • fennek
    • 01.05.2009 um 19:09 Uhr

    Ganz klar, Ego-Car-Shooter gehören verboten. Ebenso wie die Formel 1. Counterstrike und Michael Schumacher - die Vorbilder dieses auf der schiefen Bahn abgerutschten Einzelfalls. Ja - wird es überhaupt ein Einzelfall bleiben? Wann kommen die Trittbrettfahrer? Selbstmordattentäter mit dem Auto - Potentiale für Al-Kaida Anschläge?

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  3. >>Mal sehen, ob nach dieser "Amokfahrt" auch Autos verboten werden.<<

    Alles kann zur Waffe werden, wenn der Wille zum Missbrauch vorhanden ist.

    Was den Vorfall in den Niederlanden angeht: Es ist halt immer besonders medienwirksam, wenn "königliche Personen" involviert sind. Das macht aus der Tat eines durchgeknallten Einzelgängers ein Staatsdelikt.

    • fennek
    • 01.05.2009 um 19:09 Uhr

    Ganz klar, Ego-Car-Shooter gehören verboten. Ebenso wie die Formel 1. Counterstrike und Michael Schumacher - die Vorbilder dieses auf der schiefen Bahn abgerutschten Einzelfalls. Ja - wird es überhaupt ein Einzelfall bleiben? Wann kommen die Trittbrettfahrer? Selbstmordattentäter mit dem Auto - Potentiale für Al-Kaida Anschläge?

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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  • Schlagworte Amokfahrt | Regierungssprecher | Bus | Fahrzeug | Denkmal | Arbeitslose
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