NS-Militärurteile Späte Ehre für die "Kriegsverräter"Seite 2/2

Doch die Unions-Fraktion scheint – anders als der Verteidigungsminister – weiter auf ihrer Linie zu beharren, dass Kriegsverräter in der Regel den eigenen Kameraden geschadet hätten. Einer Aufhebung der Urteile könne es deswegen nur nach gründlicher Prüfung im Einzelfall geben.

So hatte das im Übrigen auch die SPD lange gesehen. Als 2002 die von den NS-Militärrichtern gefällten Urteile gegen Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aufgehoben wurden, wurden die wegen Landesverrat verurteilten Soldaten auf ihr Bestreben ausgenommen. Aufgrund der neuen Forschungsergebnisse unter anderem von Wette habe man diese Position nun revidiert, sagt der zuständige SPD-Abgeordnete Carl-Christian Dressel.

Gegen den Willen der Union will die SPD allerdings nicht mit der Linkspartei und den Grünen für eine Gesetzesänderung stimmen. Stattdessen suche man nun nach einem Weg, der "mit dem Koalitionsvertrag vereinbar" sei, sagt Dressel.

Das Bundesjustizministerium hat mittlerweile einen eigenen Gesetzentwurf vorbereitet. Die inhaltlichen Unterschiede zum Vorschlag der Linkspartei beschränken sich zwar auf die Gesetzesbegründung. Der Großen Koalition bliebe so allerdings erspart, einem Antrag der Linken zuzustimmen. Sollte die Unionsfraktion jedoch an ihrer Ablehnung festhalten, bliebe letztlich nur die Möglichkeit, die Abstimmung freizugeben und einen überfraktionellen Gruppenantrag einzubringen.

Der Abgeordnete der Linkspartei, Jan Korte, ist derzeit jedenfalls trotz des Streits der beiden großen Parteien eher optimistisch, dass er sich mit dem Anliegen, für das er nun seit dreieinhalb Jahren kämpft, schließlich doch noch durchsetzen wird. Auch wenn es wohl nicht sein Antrag sein wird, der am Ende eine Mehrheit findet. "Da bewegt sich was", sagt er. Den Fluchthelfern Friedrich Rath und Friedrich Winking und vielen anderen könnte so – nach mehr als 60 Jahren – doch noch eine späte Rechtfertigung zuteil werden. 

 
Leser-Kommentare
  1. welche Art von chronischen Sympathien mancherorts in der "christlichen" Volkspartei für die Handlungen des deutschen Unrechtsreiches bestehen. Z.B.:

    http://de.wikipedia.org/w...

    In Köln-Ehrenfeld erinnert seit dem 9. November 2003 eine Gedenktafel an die hingerichteten Edelweißpiraten. Die Tafel ist an den Bögen der Bahnunterführung in der Schönsteinstraße, Nähe Venloer Straße, angebracht – in der Nähe, in der heutigen Bartholomäus-Schink-Straße, hat die Hinrichtung stattgefunden. Die Tafel war schon Jahre vorher fertiggestellt worden, aber auf Druck der CDU wieder abgenommen worden. Die CDU hat seit Kriegsende die Anerkennung der Edelweißpiraten als Widerstandskämpfer zu verhindern versucht, teilweise mit Argumenten, die direkt aus Gestapo-Verhörprotokollen zitiert wurden.

  2. in dem Artikel nicht benannt wird, wer in der CDU/CSU-Fraktion die alten Urteile belassen will.

    Kann oder will die ZEIT dies in einem solchen Artikel nicht leisten?

  3. Gestandene Frauen und Männer wurde der persönliche Mut Menschen in Not zu helfen
    von der Nazijustiz hingebogen als Kriegsverräter und mit dem Tode bestraft. Schande, Schande.
    Es ist wirklich an der Zeit diese Menschen zu rehabilitieren!

  4. um Menschen die sich in der Nazizeit nicht staatstragend verhalten haben, und noch unglaublicher, welchen Bodensatz an Fundamentalisten eine staatstragende Partei wie die CDU beinhaltet.

    • TDU
    • 13.05.2009 um 18:58 Uhr

    in dieser Sache, selbstverständlich müssen die Helfer rehabilitiert werden, aber die Skeptiker des Vorhabens samt CDU werden schon in die braune Ecke gedrängt und Deserteure, Widerstandskämpfer vermutlich alle in einen Topf. So wie in Köln diejenigen die kritische Fragen zur Moschee stellen wollten, allesamt zu Ausländerfeinden und Braunen erklärt wurden. Viel Spaß noch.

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    • carol
    • 13.05.2009 um 23:26 Uhr

    das meinen sie doch selbst nicht ernst was sie da geschrieben haben? warum wünschen sie "viel spass noch"?
    anstatt die christdemokraten zu entlasten und die kritiker in die ecke der moschee "spinner" zu stellen, sollten sie lieber versuchen eine bezeichnung für die symphatie der christdemokraten für die rechtsstaatlichkeit im dritten reich zu finden.

    • carol
    • 13.05.2009 um 23:26 Uhr

    das meinen sie doch selbst nicht ernst was sie da geschrieben haben? warum wünschen sie "viel spass noch"?
    anstatt die christdemokraten zu entlasten und die kritiker in die ecke der moschee "spinner" zu stellen, sollten sie lieber versuchen eine bezeichnung für die symphatie der christdemokraten für die rechtsstaatlichkeit im dritten reich zu finden.

  5. Aber wie´s so geht, die fetten Pensionen und den Dank des Vaterlandes bezogen die willigen Helfer und Mordgesellen des Vernichtungskrieges. Die Deserteure und „Kriegsverräter“ hingegen wurden über den Krieg hinaus geschmäht, verachtet und drangsaliert.
    Eine immerwährende Schmach dieses „Rechts“staates.
    Wir sind Freudschland.

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    US-Außenminister Baker, 1992 (vgl. "Der Spiegel, 13, 1992)
    "Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war."
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Generalmajor J.F.C. Fuller, Historiker, England (vgl. "Der Zweite Weltkrieg", Wien 1950)
    "Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlaß war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst."
    --------------------------------------------------------------------------------
    Der polnische Westmarkenverband 1926
    "Die natürliche Grenze Polens ist im Westen die Oder, im Osten die mittlere und untere Düna ..."
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Das zensierte und der polnischen Militärdiktatur nahestehende Blatt Mosarstwowiecz 1930, also noch drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung
    "Wir sind uns bewusst, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Grunwald in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dieses Grunwald in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein."
    --------------------------------------------------------------------------------
    Ward Hermans, flämischer Schriftsteller, 3.8.1939
    "Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Landkarten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen, Mähren, Slowakei und ein riesiger Teil Rußlands in der überaus reichen Phantasie der Polen bereits annektiert sind, muss denken, daß Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist."
    --------------------------------------------------------------------------------
    Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren, Sommer 1939
    "Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte."
    franzose

    [Bitte stellen Sie eine solch willkürliche Aneinanderreihung aus dem Zusammenhang gerissener Zitate nicht im Forum der ZEIT ein. Dies ist kein Platz um die Verbrechen der NS-Diktatur auch nur ansatzweise zu relativieren/ Redaktion; svb]

    verrät leider schon die allgemeine deutsche Denkweise. Denn es geht hier nicht um die Ehrung (von "Verrätern") sondern um die Einstellung zu ihrer Kriminalisierung. Das Parteien wie die Christlichen die Urteile auch heute noch für gerechtfertigt halten, sollte man den gläubigen Christen beider Fraktionen jeden Sonntag mal von der Kanzel herab erläutern.
    Aber, letztlich ist doch Alles nur parteipolitisches Kalkül. Die C-Parteien wissen ganz genau, wie ihre Rentner ticken und wählen. Also: konservare bis zur Bahre! Erst wenn in 10 Jahren die letzten Fähnleinführer, Ortsbauernführer und Blockwarte ihrem großen Vorsitzenden in die ewigen Wolfsschanzen gefolgt sein werden, wird man nach ethischen und rechtlichen Maßstäben urteilen können.

    US-Außenminister Baker, 1992 (vgl. "Der Spiegel, 13, 1992)
    "Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war."
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    Generalmajor J.F.C. Fuller, Historiker, England (vgl. "Der Zweite Weltkrieg", Wien 1950)
    "Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlaß war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst."
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    Der polnische Westmarkenverband 1926
    "Die natürliche Grenze Polens ist im Westen die Oder, im Osten die mittlere und untere Düna ..."
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    Das zensierte und der polnischen Militärdiktatur nahestehende Blatt Mosarstwowiecz 1930, also noch drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung
    "Wir sind uns bewusst, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Grunwald in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dieses Grunwald in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein."
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    Ward Hermans, flämischer Schriftsteller, 3.8.1939
    "Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Landkarten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen, Mähren, Slowakei und ein riesiger Teil Rußlands in der überaus reichen Phantasie der Polen bereits annektiert sind, muss denken, daß Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist."
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    Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren, Sommer 1939
    "Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte."
    franzose

    [Bitte stellen Sie eine solch willkürliche Aneinanderreihung aus dem Zusammenhang gerissener Zitate nicht im Forum der ZEIT ein. Dies ist kein Platz um die Verbrechen der NS-Diktatur auch nur ansatzweise zu relativieren/ Redaktion; svb]

    verrät leider schon die allgemeine deutsche Denkweise. Denn es geht hier nicht um die Ehrung (von "Verrätern") sondern um die Einstellung zu ihrer Kriminalisierung. Das Parteien wie die Christlichen die Urteile auch heute noch für gerechtfertigt halten, sollte man den gläubigen Christen beider Fraktionen jeden Sonntag mal von der Kanzel herab erläutern.
    Aber, letztlich ist doch Alles nur parteipolitisches Kalkül. Die C-Parteien wissen ganz genau, wie ihre Rentner ticken und wählen. Also: konservare bis zur Bahre! Erst wenn in 10 Jahren die letzten Fähnleinführer, Ortsbauernführer und Blockwarte ihrem großen Vorsitzenden in die ewigen Wolfsschanzen gefolgt sein werden, wird man nach ethischen und rechtlichen Maßstäben urteilen können.

  6. Also ganz sicher bin ich mir nicht, ob eine Rehabilitierun wirklich noetig waere. Ich mein, die NSDAP hat damals diese Leute als Kriegsverraeter hingestellt, nicht die heutige Regierung.

    Ich wuerde daher vorschlagen, stattdessen eine Ehrung der betreffenden Personen vorzunehmen, um sich eindeutig von der Zeit zu distanzieren und deutlich zu machen, wessen Interessen man vertritt.

  7. US-Außenminister Baker, 1992 (vgl. "Der Spiegel, 13, 1992)
    "Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war."
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    Generalmajor J.F.C. Fuller, Historiker, England (vgl. "Der Zweite Weltkrieg", Wien 1950)
    "Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlaß war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst."
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    Der polnische Westmarkenverband 1926
    "Die natürliche Grenze Polens ist im Westen die Oder, im Osten die mittlere und untere Düna ..."
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    Das zensierte und der polnischen Militärdiktatur nahestehende Blatt Mosarstwowiecz 1930, also noch drei Jahre vor Hitlers Machtergreifung
    "Wir sind uns bewusst, daß der Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. Die heutige Generation wird sehen, daß ein neuer Sieg bei Grunwald in die Seiten der Geschichte eingeschrieben wird. Aber wir werden dieses Grunwald in den Vorstädten von Berlin schlagen. Unser Ideal ist, Polen mit Grenzen an der Oder im Westen und der Neiße in der Lausitz abzurunden und Preußen vom Pregel bis zur Spree einzuverleiben. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen, es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein."
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    Ward Hermans, flämischer Schriftsteller, 3.8.1939
    "Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Landkarten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen, Mähren, Slowakei und ein riesiger Teil Rußlands in der überaus reichen Phantasie der Polen bereits annektiert sind, muss denken, daß Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist."
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    Rydz-Smigly, Generalinspekteur der polnischen Armee in einem öffentlichen Vortrag vor polnischen Offizieren, Sommer 1939
    "Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte."
    franzose

    [Bitte stellen Sie eine solch willkürliche Aneinanderreihung aus dem Zusammenhang gerissener Zitate nicht im Forum der ZEIT ein. Dies ist kein Platz um die Verbrechen der NS-Diktatur auch nur ansatzweise zu relativieren/ Redaktion; svb]

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    • Manu84
    • 13.05.2009 um 20:50 Uhr

    Ihr Beitrag ist bezeichnend für ihre geistige Haltung, und es ist einfach nur beschämend, wie uninformiert man heutzutage noch sein kann. Und die Kronzeugen, die sie als Beleg für ihre wirren Thesen anführen:

    (zitat wikipedia)
    J.F.C. Fuller
    Nach seinem Ruhestand 1933 und durch seine Unzufriedenheit mit der, wie er annahm, Unfähigkeit einer Demokratie militärische Reformen umzusetzen, engagierte er sich in der britischen Faschistenbewegung unter Sir Oswald Mosley. Als Mitglied der British Union of Fascists war er am Vorstand der Partei beteiligt und war einer der engsten Vertrauten von Mosley.

    Polen hat den Krieg mit Deutschland provoziert? Mit einer polischen Armee, die auf Pferden (!) in den Kampf geritten ist? Jemals von dem gefährlichen Hasen gehört, welcher den Wolf gefressen hat?

    Aber alles klar, Gehirnwäsche...
    [Rest entfernt, bitte vermeiden Sie Beleidigungen/ Redaktion; svb]

    ist Hirn zwingend notwendig. Bei Ihrem Kommentar nicht. 1000 Jahre haben nichts übrig gelassen - falls je vorhanden.

    Die Aneinanderreihung der Zitate ist nicht unbedingt willkürlich oder aus dem Zusammenhang gerissen. Die Aussagen sind auch tatsächlich.
    Es möchte sicherlich auch niemand NS- Verbrechen relativieren oder bestreiten.
    Es wird hierbei aber immer gerne vergessen das es zum eigentlichen Konflikt zwischen Deutschland und Polen nicht erst 1939 kam, sondern bereits ab etwa 1250, wo durch polnischen Imperialismus vorangetrieben, die Deutschen immer mehr aus ihren Siedlungsgebieten vertrieben wurden.
    Diese permanenten Vertreibungen und die umfangreiche Tötung deutscher Bevölkerung zur Schaffung absoluter Tatsachen fand dann, nach einem kurzzeitigen Höhepunkt zwischen den Weltkriegen seinen Abschluß nach 1945. Mit und durch die konsequenten Maßnahmen von polnischer Seite, welche millionen Deutsche ihr Leben, zumindest aber ihre Heimat kosteten.

    • Manu84
    • 13.05.2009 um 20:50 Uhr

    Ihr Beitrag ist bezeichnend für ihre geistige Haltung, und es ist einfach nur beschämend, wie uninformiert man heutzutage noch sein kann. Und die Kronzeugen, die sie als Beleg für ihre wirren Thesen anführen:

    (zitat wikipedia)
    J.F.C. Fuller
    Nach seinem Ruhestand 1933 und durch seine Unzufriedenheit mit der, wie er annahm, Unfähigkeit einer Demokratie militärische Reformen umzusetzen, engagierte er sich in der britischen Faschistenbewegung unter Sir Oswald Mosley. Als Mitglied der British Union of Fascists war er am Vorstand der Partei beteiligt und war einer der engsten Vertrauten von Mosley.

    Polen hat den Krieg mit Deutschland provoziert? Mit einer polischen Armee, die auf Pferden (!) in den Kampf geritten ist? Jemals von dem gefährlichen Hasen gehört, welcher den Wolf gefressen hat?

    Aber alles klar, Gehirnwäsche...
    [Rest entfernt, bitte vermeiden Sie Beleidigungen/ Redaktion; svb]

    ist Hirn zwingend notwendig. Bei Ihrem Kommentar nicht. 1000 Jahre haben nichts übrig gelassen - falls je vorhanden.

    Die Aneinanderreihung der Zitate ist nicht unbedingt willkürlich oder aus dem Zusammenhang gerissen. Die Aussagen sind auch tatsächlich.
    Es möchte sicherlich auch niemand NS- Verbrechen relativieren oder bestreiten.
    Es wird hierbei aber immer gerne vergessen das es zum eigentlichen Konflikt zwischen Deutschland und Polen nicht erst 1939 kam, sondern bereits ab etwa 1250, wo durch polnischen Imperialismus vorangetrieben, die Deutschen immer mehr aus ihren Siedlungsgebieten vertrieben wurden.
    Diese permanenten Vertreibungen und die umfangreiche Tötung deutscher Bevölkerung zur Schaffung absoluter Tatsachen fand dann, nach einem kurzzeitigen Höhepunkt zwischen den Weltkriegen seinen Abschluß nach 1945. Mit und durch die konsequenten Maßnahmen von polnischer Seite, welche millionen Deutsche ihr Leben, zumindest aber ihre Heimat kosteten.

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