OECD-Studie Steuerlast in Deutschland besonders ungerecht verteilt

Eine neue Studie beweist: Deutsche Gering- und Durchschnittsverdiener tragen die höchste Steuer- und Abgabenlast in ganz Europa. Der Steuerstreit geht in eine neue Runde

In Deutschland ist nicht nur die Steuerbelastung so hoch wie in kaum einem anderen Industrieland, die Steuern und Abgaben sind auch noch besonders ungerecht verteilt. Das ist das Ergebnis einer Länderstudie der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), die in Paris veröffentlicht wurde. Demnach müssen Geringverdiener in Deutschland mehr Steuern und Abgaben schultern als in den meisten anderen Industrieländern. Auch Singles und Doppelverdienerhaushalte werden in Deutschland stärker zur Kasse gebeten als in den meisten anderen der 30 OECD-Staaten. Bei Spitzenverdienern sinkt dagegen die Belastung wieder.

Gewerkschaften und Opposition finden das ungerecht – und fordern die Bundesregierung auf, Gutverdiener stärker in die Pflicht zu nehmen. Die Studie dürfte nicht allen gelegen kommen: Mit Blick auf die Bundestagswahl im September hat die Union zwar Steuersenkungen in Aussicht gestellt, dass diese später aber auch umgesetzt werden, gilt als unwahrscheinlich. Zu hoch ist die Belastung der Staatskasse durch milliardenschwere Konjunkturpakete. Zudem dürften wegen der Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosenzahlen die Steuereinnahmen im kommenden Jahr massiv wegbrechen. Das lässt wenig Spielraum.

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Laut OECD-Studie zwackt der Staat bei einem alleinstehenden Geringverdiener derzeit 47,3 Prozent des Einkommens für Steuern und Sozialabgaben ab. Nur in Belgien sei die Belastung noch höher. Bei Besserverdienern sinke die Belastung ab einer gewissen Einkommensgrenze dagegen wieder, schreiben die Autoren. Während ein Single mit 63.000 Euro Jahreseinkommen in Deutschland die höchsten Abzüge hat (53,7 Prozent), zahle ein Single mit 110.000 Euro Jahreseinkommen "nur" noch 50 Prozent für Steuern und Sozialabgaben.

Das liegt daran, dass für alle über eine bestimmte Grenze ("Beitragsbemessungsgrenze") hinausgehenden Einkünfte keine Sozialversicherungsbeiträge mehr anfallen. "Auch bei Paaren und Familien unterscheidet sich die Verteilung der Abgabenlast in Deutschland von der anderer OECD-Länder", heißt es in der Studie. Wenn beide Partner arbeiteten, liege Deutschland bei der Abgabenlast an der Spitze. Insgesamt sei die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland 2008 aber leicht gesunken.

"Die Studie bestätigt, wie ungerecht das System ist", sagte Wolfgang Strengmann-Kuhn, Sozialpolitiker der grünen Bundestagsfraktion, dem Tagesspiegel. Spitzenverdiener müssten durch Kappung der Beitragsbemessungsgrenze künftig stärker belastet werden, fordert er. Während Unternehmen und Spitzenverdienste vergleichsweise geschont würden, seien die Arbeitnehmer die "Packesel der Nation", schimpft Klaus Matecki, Vorstandsmitglied beim Deutschen Gewerkschaftsbund. Wenn Deutschland Unternehmen und Vermögen auf dem Niveau des OECD-Durchschnitts besteuern würde, kämen 75 Milliarden Euro mehr in die Staatskasse. Der DGB fordert, die wirtschaftlich Leistungsfähigen über die Anhebung des Spitzensteuersatzes und Wiedereinführung der Vermögenssteuer stärker zur Kasse zu bitten.

Die Union weist die Forderungen zurück. "Für mich ergibt sich kein Handlungsbedarf", sagte CDU-Sozialpolitiker Ralf Brauksiepe. Der deutsche Sozialstaat sei erfolgreich, ein Vergleich mit anderen Ländern wegen völlig unterschiedlicher Steuer- und Sozialsysteme nur bedingt möglich. Eine stärkere Belastung von Spitzenverdienern lehnt Brauksiepe genauso ab wie eine stärkere Entlastung von Alleinerziehenden. "Schon jetzt werden umfangreiche Transferzahlungen geleistet". Und dass Doppelverdiener auch mehr Abgaben zahlten, sei "selbstverständlich gerecht".

Ökonomen teilen diese Meinung nicht. Die deutschen Sozialsysteme seien nach wie vor auf die vierköpfige Standardfamilie mit zwei Kindern und einem Alleinverdiener zugeschnitten, sagte Stefan Kooths vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. "Der Sozialstaat muss sich auf veränderte soziale Bedingungen einstellen." De facto gebe es immer mehr Alleinerziehende und Singlehaushalte. Weil der Staat zu Neutralität verpflichtet sei, dürfe er nicht bestimmte Lebensformen bevorzugen.

 
Leser-Kommentare
  1. Daß die Steuerbelastung für sich genommen in Deutschland noch nie das Problem war, ist seit langem bekannt. Es ist die Kombination an Steuern und Abgaben, die gerade in dem Bereich zuschlägt, wo er am meisten wehtut, nämlich im Bereich der abhängig Beschäftigten im mittleren Einkommensbereich.

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    ist Teil des Problems! Woran forschen unsere Wirtschaftsweisen? Was untersuchen unsere investigativen Medien?

    Eine ZEITung, die der Regierung Dampf macht indem sie die Öffentlichkeit kritisch informiert, anstelle mit den Mächtigen zu klüngeln, bräuchte sich über Leserschwund keine Sorgen zu machen.

    "Pflanzt die schwarzrotgoldne Fahne auf die Höhe des deutschen Gedankens, macht sie zur Standarte des freien Menschtums, und ich will mein bestes Herzblut für sie hingeben."

    Deutschland. Ein Wintermärchen
    _______________________________________________________
    Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein. [J. W. Goethe]

    ist Teil des Problems! Woran forschen unsere Wirtschaftsweisen? Was untersuchen unsere investigativen Medien?

    Eine ZEITung, die der Regierung Dampf macht indem sie die Öffentlichkeit kritisch informiert, anstelle mit den Mächtigen zu klüngeln, bräuchte sich über Leserschwund keine Sorgen zu machen.

    "Pflanzt die schwarzrotgoldne Fahne auf die Höhe des deutschen Gedankens, macht sie zur Standarte des freien Menschtums, und ich will mein bestes Herzblut für sie hingeben."

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    • eras
    • 12.05.2009 um 18:33 Uhr

    "Für mich ergibt sich kein Handlungsbedarf", sagte CDU-Sozialpolitiker Ralf Brauksiepe. Merke: CDU-Sozialpolitiker, das ist ein Widerspruch in sich selbst.

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    beginnt mündige Bürger auch erst beim Lohnsteuerzahler. Etwa 1/3 der Bevölkerung wird von ihnen nicht für voll genommen weil sie nur Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Kfz.-Steuer, ... zahlen. Ich möchte nicht noch ausfallend werden, daher breche ich hier ab.

    Michel Katzentisch

    beginnt mündige Bürger auch erst beim Lohnsteuerzahler. Etwa 1/3 der Bevölkerung wird von ihnen nicht für voll genommen weil sie nur Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Kfz.-Steuer, ... zahlen. Ich möchte nicht noch ausfallend werden, daher breche ich hier ab.

    Michel Katzentisch

  2. -

    Glückliche Sklaven sind die schlimmsten Feinde der Freiheit.
    (Marie von Ebner-Eschenbach)

  3. Jedes Volk hat das Steuersystem, das es verdient. Als vor der letzten Bundestagswahl ein Ex-Verfassungsrichter, der für mehrere familienfreundliche Urteile verantwortlich zeichnete, für ein einfacheres und gerechteres (Abschaffung aller Ausnahmeregelungen, die größtenteils den Besserverdienenden nützen) Steuersystem warb, gelang es dem damaligen Bundeskanzler, die sich bis dahin abzeichnende Wahlniederlage durch eine Kampagne gegen den "Professor aus Heidelberg" noch abzuwenden.
    Die Politiker aller Parteien haben also gelernt, was Schröder damals instinktsicher erkannte: Die Vorstellung eines einfacheren und gerechteren Steuersystems ist beim Wähler etwa so willkommen wie es 2002 der Irak-Krieg George W. Buschs war. Dadurch wird über Jahrzehnte hinweg ein gerechteres Steuermodell in keiner Partei mehr eine Chance bekommen.

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    • Piepe
    • 12.05.2009 um 21:07 Uhr

    Alle Aufwendungen um Einkommen zu erzielen müssen bei der Berechnung der Steuern berücksichtigt werden.
    Auch Kirchhoff kann sich nicht darüber hinwegsetzen.
    Was die Jahrhundertsteuerreformen 1982-2008 für den Arbeitsmarkt gebracht haben, jedesmal hat sich die Arbeitslosigkeit verdoppelt.
    Bitte 10 Jahre keine Steuerreform mehr!

    • Piepe
    • 12.05.2009 um 21:07 Uhr

    Alle Aufwendungen um Einkommen zu erzielen müssen bei der Berechnung der Steuern berücksichtigt werden.
    Auch Kirchhoff kann sich nicht darüber hinwegsetzen.
    Was die Jahrhundertsteuerreformen 1982-2008 für den Arbeitsmarkt gebracht haben, jedesmal hat sich die Arbeitslosigkeit verdoppelt.
    Bitte 10 Jahre keine Steuerreform mehr!

  4. Aber wehe wenn die Linke fordert, den Gutverdienern mehr abzuknöpfen, Finanztransaktionen zu besteuern oder die Vermögenssteuer wieder einzuführen...dann geht wieder sofort das Geschreie los von "Enteignung der Leistungsträger" oder Ähnliches...

    ...warum zahlt jemand, der sein Geld aussschliesslich durch Zinsen verdient nur einen Bruchteil von dem an Steuern, was jemand mit wertschöpfender Lohnarbeit zahlt?

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    Wie gehabt... man schaue hier die dank farbenreichen Rauchbomben dramatisierte Szenerie von entlassenen Arbeitern des Stahlkonzerns Arcor... Gründe für die Aktionen dieser Menschen gibt es genug, speziell der eine der als Text zu Bild 6 zu lesen ist...

    Wenn Stahlarbeiter zu Berserkern werden FT Deutschland.

    Mir komplett egal ob dadurch und naürlich wie immer mit Hilfe entsprechender Gesetze (die geplante EU Verfassung schreibt das fest) die Leute vor den Toren des Unternehmens illegalisiert und somit zur Räson gebracht werden können... Einbruch, Eigentum, Sachbeschädigung, unerlaubtes versammeln, nicht bewilligte Demonstration und was weiss ich noch alles...
    die letzten Reste des einstigen Sozialstaates reduziert auf den Schutz von Eigentum machen es möglich... +20 Jahre Neoliberaler Indoktrination haben inzwischen das für den Shareholderkapitalsmus nötige Verständis in den Medien geschaffen. Zustimmung bei Mehrheiten hatte das abzocken noch nie...

    Wieiviele % der Bevölkerung hat schon Aktien und verdient sich durch Dividenen dumm und dämlich?

    Legal, Illegal...

    Bei + 9Mrd Profiten davon +1 Mrd. an Dividenden welche eben genau nicht als Einkommen versteuert werden sondern als vor dem Steuramt speziell behandelte Einnahmen...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    Wie gehabt... man schaue hier die dank farbenreichen Rauchbomben dramatisierte Szenerie von entlassenen Arbeitern des Stahlkonzerns Arcor... Gründe für die Aktionen dieser Menschen gibt es genug, speziell der eine der als Text zu Bild 6 zu lesen ist...

    Wenn Stahlarbeiter zu Berserkern werden FT Deutschland.

    Mir komplett egal ob dadurch und naürlich wie immer mit Hilfe entsprechender Gesetze (die geplante EU Verfassung schreibt das fest) die Leute vor den Toren des Unternehmens illegalisiert und somit zur Räson gebracht werden können... Einbruch, Eigentum, Sachbeschädigung, unerlaubtes versammeln, nicht bewilligte Demonstration und was weiss ich noch alles...
    die letzten Reste des einstigen Sozialstaates reduziert auf den Schutz von Eigentum machen es möglich... +20 Jahre Neoliberaler Indoktrination haben inzwischen das für den Shareholderkapitalsmus nötige Verständis in den Medien geschaffen. Zustimmung bei Mehrheiten hatte das abzocken noch nie...

    Wieiviele % der Bevölkerung hat schon Aktien und verdient sich durch Dividenen dumm und dämlich?

    Legal, Illegal...

    Bei + 9Mrd Profiten davon +1 Mrd. an Dividenden welche eben genau nicht als Einkommen versteuert werden sondern als vor dem Steuramt speziell behandelte Einnahmen...

    ;-)

    “When I give food to the poor, they call me a saint. When I ask why the poor have no food, they call me a communist." — Dom Hélder Câmara

    • Katana
    • 12.05.2009 um 19:01 Uhr

    Nur merkwürdig wenn man da die Statements vom grünen Politiker und dem Gewerkschafter liest , das bei den Herrschaften die Studie nur dazu dienen soll die Steuergerechtigkeit herzustellen in dem man Reichen TIEFER in die Tasche greift .

    Von Entlastung der Anderen ist da auch keine Rede .

    MfG Katana

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    • Daaje
    • 12.05.2009 um 19:08 Uhr

    Mir ist es schleierhaft, wie uns die CDU glauben machen will, dass Steuererleichterung _irgendwie_ möglich sein sollte, eine Steuererhöhung finde ich erheblich plausibler. Sollten wir die Steuern erhöhen, wem sollten wir dann in die Tasche greifen? Da haben Gewerkschafter und Grüne die realistischere Antwort: Bei den "Kleinen" wird zunehmend wenig zu holen sein.

    • Daaje
    • 12.05.2009 um 19:08 Uhr

    Mir ist es schleierhaft, wie uns die CDU glauben machen will, dass Steuererleichterung _irgendwie_ möglich sein sollte, eine Steuererhöhung finde ich erheblich plausibler. Sollten wir die Steuern erhöhen, wem sollten wir dann in die Tasche greifen? Da haben Gewerkschafter und Grüne die realistischere Antwort: Bei den "Kleinen" wird zunehmend wenig zu holen sein.

  5. beginnt mündige Bürger auch erst beim Lohnsteuerzahler. Etwa 1/3 der Bevölkerung wird von ihnen nicht für voll genommen weil sie nur Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Kfz.-Steuer, ... zahlen. Ich möchte nicht noch ausfallend werden, daher breche ich hier ab.

    Michel Katzentisch

    Antwort auf "Überraschung!"
    • Daaje
    • 12.05.2009 um 19:08 Uhr

    Mir ist es schleierhaft, wie uns die CDU glauben machen will, dass Steuererleichterung _irgendwie_ möglich sein sollte, eine Steuererhöhung finde ich erheblich plausibler. Sollten wir die Steuern erhöhen, wem sollten wir dann in die Tasche greifen? Da haben Gewerkschafter und Grüne die realistischere Antwort: Bei den "Kleinen" wird zunehmend wenig zu holen sein.

    Antwort auf "Hmmh :-))"
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    • Katana
    • 12.05.2009 um 19:34 Uhr

    Ich denke nicht , das wir Steuern generell erhöhen müssen in diesem Land .

    Dem Verwaltungswasserkopf mit 16 Länderparlamenten , Schulbehörden und was nicht noch alles so langsam mal zu Leibe zu rücken , wäre in meinen Augen der bessere Weg .

    Bevor ich allen tiefer in die Tasche greife, sollte dieses Land erstmal auf eine effektivere Verwaltung getrimmt werden .

    Dazu sollten alle Bürger in die Solidarkassen einzahlen ,ohne Ausnahme .
    Im Krankenkassen Sektor sollten 90 % der heutigen Krankenkassen verschwinden ,eine Menge wie die jetzige bewirkt nur eins und das sind Kosten .
    Auch hier könnte eine radikale Straffung der Verwaltung schätzungsweise locker 4-5 Prozentpunkte bei den Beiträgen einsparen .

    Des weiteren Pensionsansprüche von Politikern zum Beispiel müssen auf ein normales Niveau runter gefahren werden, lebenslange Rentenansprüche
    jenseits von Gut und Böse für gerade mal eine Legislatur Periode politisches
    Amt ist ein Ding der Unmöglichkeit .

    Familienbeihilfe sollte sich darin äußern , das diese Menschen von vorne herein mehr Geld auf dem Konto behalten und nicht wie jetzt aus der Tasche gezogen bekommen , dann die Hälfte in der Verwaltung versickern lassen und den Rest dann als Alimentierung wieder an die Menschen zurück zu zahlen .

    Unser Land ist fast in jeder Hinsicht ineffektiv , jede behördliche Aktivität wird für den Bürger zum Krampf , ein Gang zur Behörde kostet einen Berufstätigen noch immer meistens einen Tag Urlaub wegen völlig idiotischer Öffnungszeiten der Ämter .

    Die Liste könnte man endlos weiter führen , Steuererhöhungen sind da aber absolut unnötig .

    MfG Katana

    • Katana
    • 12.05.2009 um 19:34 Uhr

    Ich denke nicht , das wir Steuern generell erhöhen müssen in diesem Land .

    Dem Verwaltungswasserkopf mit 16 Länderparlamenten , Schulbehörden und was nicht noch alles so langsam mal zu Leibe zu rücken , wäre in meinen Augen der bessere Weg .

    Bevor ich allen tiefer in die Tasche greife, sollte dieses Land erstmal auf eine effektivere Verwaltung getrimmt werden .

    Dazu sollten alle Bürger in die Solidarkassen einzahlen ,ohne Ausnahme .
    Im Krankenkassen Sektor sollten 90 % der heutigen Krankenkassen verschwinden ,eine Menge wie die jetzige bewirkt nur eins und das sind Kosten .
    Auch hier könnte eine radikale Straffung der Verwaltung schätzungsweise locker 4-5 Prozentpunkte bei den Beiträgen einsparen .

    Des weiteren Pensionsansprüche von Politikern zum Beispiel müssen auf ein normales Niveau runter gefahren werden, lebenslange Rentenansprüche
    jenseits von Gut und Böse für gerade mal eine Legislatur Periode politisches
    Amt ist ein Ding der Unmöglichkeit .

    Familienbeihilfe sollte sich darin äußern , das diese Menschen von vorne herein mehr Geld auf dem Konto behalten und nicht wie jetzt aus der Tasche gezogen bekommen , dann die Hälfte in der Verwaltung versickern lassen und den Rest dann als Alimentierung wieder an die Menschen zurück zu zahlen .

    Unser Land ist fast in jeder Hinsicht ineffektiv , jede behördliche Aktivität wird für den Bürger zum Krampf , ein Gang zur Behörde kostet einen Berufstätigen noch immer meistens einen Tag Urlaub wegen völlig idiotischer Öffnungszeiten der Ämter .

    Die Liste könnte man endlos weiter führen , Steuererhöhungen sind da aber absolut unnötig .

    MfG Katana

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