Nahost-Reise Und doch, der Papst hielt eine große Rede
Die Rede des Papstes in Jad Vashem wurde in Israel harsch kritisiert. Doch das Urteil ist ungerecht. Es kommentiert ZEIT-ONLINE-Reporter Alexander Schwabe, Jerusalem.

© Uriel Sinai/Getty Images
Papst Benedikt XVI. in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vashem in Jerusalem
Die Gastgeber sind enttäuscht. In Israel ist die Rede des Papstes in Jad Vashem auf scharfe Kritik gestoßen. Avner Shalev, Direktor der Holocoaust-Gedenkstätte, wunderte sich: Der Papst sei doch ein menschliches Wesen, da müsse er doch über seine persönlichen Erfahrungen im Dritten Reich reden und "Nazis und Deutsche" viel "stärker verurteilen". Überlebende des Holocausts waren verärgert: Sie nannten Benedikts Rede "lauwarm".
Juden in aller Welt hatten sehr konkrete Vorstellungen davon, worüber der Papst während seines Besuchs reden sollte. Gewünscht waren erstens Worte über den Holocaust-Negierer Richard Williamson, einer von vier Bischöfen der abtrünnigen Pius-Bruderschaft, die der Papst zurück in die Kirche holen wollte. Zweitens erhofften sie sich eine Erklärung zur Zulassung einer Karfreitagsliturgie, in der gebetet wird, die Juden sollen Jesus Christus als ihren Heiland erkennen, damit sie gerettet werden. Und drittens verlangten sie einen Hinweis zur möglichen Seligsprechung von Pius XII., des Papstes, der nach Ansicht seiner Kritiker zu wenig gegen den Massenmord an den Juden getan hat.
Nichts davon erwähnte Benedikt in seiner Rede, die von Meinungsmachern, aber auch Angehörigen des Vatikans bereits im Vorfeld als diejenige ausgemacht wurde, die über Wohl und Wehe von Benedikts Pontifikat entscheiden würde. Die Kritiker des päpstlichen Auftritts in Jad Vashem – und seiner Person insgesamt – sehen sich nun zusätzlich bestätigt, legte Benedikt in der "Halle der Erinnerung" in Jad Vashem in der Tat keinen großen Auftritt hin. Er nahm sich nur eine halbe Stunde Zeit, um der Schoah zu gedenken. Der Begegnung mit sechs Überlebenden haftete Alibihaftes an. Sein Vortrag in Englisch war – wieder einmal – so, dass die Qualität des Inhalts die Adressaten nur mangelhaft erreichte. Auch wirkte Benedikt angespannt und nervös. Starr und etwas verloren stand er da, wie eingeigelt, wohl um die Wucht der Geschichte von sich abzuhalten. So wirkte die Feier wie abgespult.
Und trotz aller Einwände und offensichtlicher Mängel: Es war eine exzellente Rede, Benedikt at it's best: als Theologe und Philosoph. Nicht als Politiker, nicht als Darsteller. Man muss hinzufügen: nicht als Deutscher, sondern als Papst.
Statt Worte zu machen, lieferte er Reflexionen über den Begriff des Namens, gemäß der Benennung des Mahnmals (Jad: Erinnerung, Shem: Name). Unweit der "Halle der Erinnerung" ist das "Denkmal für die Kinder". In dem unterirdischen Raum, in dem totale Finsternis herrscht, wird an die 1,5 Millionen jüdischen Kinder gedacht, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. In der Dunkelheit werden Kerzen so reflektiert, dass ein Sternenhimmel entsteht. Wie aus dem Nichts werden die Namen der Kinder gerufen, ihr Alter und der Geburtsort, sie hallen durchs All - unendlich.
Das meint der Papst, wenn er über die sechs Millionen Opfer der Schoah sagt: "Sie haben ihr Leben verloren, doch sie werden nie ihre Namen verlieren." Der Name hat unendliche Bedeutung, weil er für die Person steht und das Individuum allererst konstituiert. Er allein hat Bestand, weil er für das Unverwechselbare, das Einmalige steht, für die Würde jedes Einzelnen.
- Datum 14.05.2009 - 15:21 Uhr
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Ich möchte mich bedanken. Da schreibt einer, der es versteht sich in einen stillen, tief denkenden Menschen hineinzuversetzen, der sich deutlicher durch das gesprochene oder geschriebene Wort zeigt und nicht durch aufgesetzte Betroffenheitsgestik oder-mimik. Er zeigt sein unverstelltes wahres Gesicht und das läßt den tiefen Schmerz und Kummer in seinem Herzen ahnen.
Dieser Artikel versöhnt und macht mein Herz ruhig.
Ich schließe mich frohen Herzens an...
Ich schließe mich frohen Herzens an...
lassen sich nicht berechnen. Der jüdische Mystiker Friedrich Weinreb sagt ein dem paradoxen Buch "Die Freuden des Hiob": "Wer nicht glaubt, muss rechnen." Er zeigt damit die extremsten Gegenpole von Gottvertrauen und Berechnung. Gottvertrauen komme aus der Dimension über der Raumzeit, Berechnung komme aus dem Gefangensein in der Raumzeit.
Vor allem die religiösen Kritiker des Papstes sollten mehr glauben und weniger rechnen.
Der Papst aber sollte nicht eine Instanz sein, die immer etwas verurteilt, sondern eine, die segnet. Das Verurteilen sollte er den Juristen und Aufrechnern überlassen.
Und was die Geschichte betrifft: Die Vergangenheit wird nicht besser dadurch, dass man sie verurteilt, sondern dadurch, dass man sie heilt. Der Versuchung nachzugeben, aus der Vergangenheit Kapital zu schlagen, wäre ein fataler Fehler.
"Die Vergangenheit wird nicht besser dadurch, dass man sie verurteilt, sondern dadurch, dass man sie heilt."
Im Zusammenhang mit lebendigen Verbrechensopfern mag dieser Satz durchaus richtig sein. Aber im Zusammenhang mit 6 Millionen fabrikmässig ermordeter Männer, Frauen und Kinder? Wie heilt man Tote?
Ich denke, einer solchen Vergangenheit begegnet man am Besten, in dem man es sich zur Aufgabe macht, die Erinnerung an die Toten wachzuhalten und dafür zu sorgen, dass ein solches Verbrechen nie wieder geschieht. Das heißt auch, den geistigen Brandstiftern von heute entschieden entgegen zu treten. Besonders, wenn man die moralische Instanz des Papsttums verkörpert und wenn man derartige "Sünder" gerade wieder in die Kirche aufgenommen hat.
"Vor allem die religiösen Kritiker des Papstes sollten mehr glauben und weniger rechnen."
Was soll das heißen? Dass man als Katholik doch bitte seine Vernunft an der Kirchentür abgeben soll? Seit wann steht der aufgeklärte Mensch wieder zur Disposition?
danke für den schönen Kommentar - erinnern möchte ich an dieser Stelle an Blaise Pascal, den großen französichen Mathematiker, Physiker und Philosophen und an seine "Pascalsche Wette", die in Richtung Weinreb argumentiert (bezüglich des Rechens) - ich zitiere aus wikipedia:
"Pascal argumentiert, es sei stets eine bessere „Wette“, an Gott zu glauben, weil der Erwartungswert des Gewinns, der durch den Glauben an Gott erreicht werden könnte, stets größer sei als der Erwartungswert im Falle des Unglaubens. Zu beachten ist, dass das kein Argument für die Existenz Gottes ist, sondern eines für den Glauben an Gott. Mit diesem Argument zielte Pascal besonders auf jene Menschen ab, die durch traditionelle „Gottesbeweise“ nicht zu überzeugen waren."
Sehr guter Kommentar! kann ihnen nur zustimmen.
mfg
"Die Vergangenheit wird nicht besser dadurch, dass man sie verurteilt, sondern dadurch, dass man sie heilt."
Im Zusammenhang mit lebendigen Verbrechensopfern mag dieser Satz durchaus richtig sein. Aber im Zusammenhang mit 6 Millionen fabrikmässig ermordeter Männer, Frauen und Kinder? Wie heilt man Tote?
Ich denke, einer solchen Vergangenheit begegnet man am Besten, in dem man es sich zur Aufgabe macht, die Erinnerung an die Toten wachzuhalten und dafür zu sorgen, dass ein solches Verbrechen nie wieder geschieht. Das heißt auch, den geistigen Brandstiftern von heute entschieden entgegen zu treten. Besonders, wenn man die moralische Instanz des Papsttums verkörpert und wenn man derartige "Sünder" gerade wieder in die Kirche aufgenommen hat.
"Vor allem die religiösen Kritiker des Papstes sollten mehr glauben und weniger rechnen."
Was soll das heißen? Dass man als Katholik doch bitte seine Vernunft an der Kirchentür abgeben soll? Seit wann steht der aufgeklärte Mensch wieder zur Disposition?
danke für den schönen Kommentar - erinnern möchte ich an dieser Stelle an Blaise Pascal, den großen französichen Mathematiker, Physiker und Philosophen und an seine "Pascalsche Wette", die in Richtung Weinreb argumentiert (bezüglich des Rechens) - ich zitiere aus wikipedia:
"Pascal argumentiert, es sei stets eine bessere „Wette“, an Gott zu glauben, weil der Erwartungswert des Gewinns, der durch den Glauben an Gott erreicht werden könnte, stets größer sei als der Erwartungswert im Falle des Unglaubens. Zu beachten ist, dass das kein Argument für die Existenz Gottes ist, sondern eines für den Glauben an Gott. Mit diesem Argument zielte Pascal besonders auf jene Menschen ab, die durch traditionelle „Gottesbeweise“ nicht zu überzeugen waren."
Sehr guter Kommentar! kann ihnen nur zustimmen.
mfg
Der Papst gedachte in würdiger und auf spirituelle Weise den Toten und enttäuschte alle diejenigen, welche den Anlass und die Toten politisch instrumentalisieren wollten. Die ersten, hysterischen Reaktionen sind den Urhebern nun offenbar selber ein wenig peinlich (http://www.spiegel.de/pol...) - dass dies zu einem Umdenken führen wird ist aber wahrscheinlich zuviel gehofft. Und daher wird man beim nächsten Staatsbesuch in Israel wiederum seine Toten vorführen und an den Lippen des jeweiligen Regierungschefs hängen, ob er auch die richtigen Worte spricht.
All diejenigen, die nur auf bestimmte buzz words gewartet, um bei deren Ausbleiben gleich hysterisch zu werden und los zu plappern: "Er hat es nicht gesagt, buh!", sollten sich jetzt wie die größten Trottel vorkommen angesichts der tatsächlichen Worte.
Wird aber nicht passieren.
Diese penentranten Englischlehrer nerven.
Wenn Ihnen die englische Sprache so gut gefällt,
schreiben Sie doch bitte in einem englischsprachigen Forum.
vielen Dank.
Diese penentranten Englischlehrer nerven.
Wenn Ihnen die englische Sprache so gut gefällt,
schreiben Sie doch bitte in einem englischsprachigen Forum.
vielen Dank.
Auch ich kann mich mit der Papst-Rede in Yad Vashem anfreunden. Es ist nicht mal sechs Wochen her, als ich selbst diese Gedenkstätte besucht habe. Auf dem Weg in die Synagoge, in der Papst Benedikt seine Ansprache hielt, passiert man einige symbolische Bauten (z.B. die sechs riesigen Säulen im Eingangsbereich, die an die sechs Millionen getöteten Juden erinnern. Ebenso 2000 Bäume auf dem weiteren Weg, die an 2000 Menschen erinnern sollen, die in irgendeiner Art und Weise versucht haben, den Holocaust zu verhindern).
Die Synagoge selbst ist ein Ort der Dunkelheit und Stille. Jenseits einer Absperrung bewegt man sich am Rande des Raums und ist beeindruckt und bestürzt zugleich. In der Mitte brennt ein kleines Feuer, daneben befindet sich das Grab des unbekannten Soldaten und rings herum die Orte aller KZs der NS-Zeit.
Wie erwähnt befindet sich wenige Meter entfernt ein Raum, gesponsert von einer amerikanischen Familie, die zwischen 1939 und '45 ihren Sohn verlor und die "Halle der Kinder" erbauen ließ, welche nicht weniger Eindruck beim Besucher erweckt - eben durch ihre Schlichtheit und gleichzeitig den Glanz, den sie in den Gedanken der Besucher hinterlässt.
An einer Stätte wie dieser eine Rede zu halten, in der man Richard Williamson verurteilen, Stellungnahme zu Pius XII. oder anderen Themen geben soll, wäre schlichtweg unangebracht. Im Bewusstsein der Wichtigkeit dieses Ortes eine spirituelle Rede zu halten, zeigt hingegen Größe. Insbesondere, nachdem man bereits zu Beginn gegen die Verbreitung von Antisemitismus aufgerufen hat.
So bleibt es der Kirche letztlich selber überlassen, in den vorhandenen Streitpunkten zu handeln und somit weitere deutliche Zeichen zu setzen im Kampf gegen Menschenhass und Antisemitismus.
schöner artikel von hr. schwabe.... und in der übersetzung der rede vom papst, muss ich sagen respekt....
ich bin ja wirklich kein freund des vatikans, aber das war mal wirklich aufrechter als die betroffenheitsklauseln von den reisepolitkern sonst...
wenn sich die oberrabbiner aufregen, das manche fakten nicht erwähnt wurden bzw. gewürdigt, dann ist das nicht zwingend nötig, das der ort schon alles sagt... stille ist macnhmal besser als irgendwelche blabla-wörter.... und wenn es die geistlichen führer in israel stört, dann sollen sie eine vorgefertigte rede an alle besucher verteilen... dann brauchen sie sich nicht zu beschweren....
"Die Vergangenheit wird nicht besser dadurch, dass man sie verurteilt, sondern dadurch, dass man sie heilt."
Im Zusammenhang mit lebendigen Verbrechensopfern mag dieser Satz durchaus richtig sein. Aber im Zusammenhang mit 6 Millionen fabrikmässig ermordeter Männer, Frauen und Kinder? Wie heilt man Tote?
Ich denke, einer solchen Vergangenheit begegnet man am Besten, in dem man es sich zur Aufgabe macht, die Erinnerung an die Toten wachzuhalten und dafür zu sorgen, dass ein solches Verbrechen nie wieder geschieht. Das heißt auch, den geistigen Brandstiftern von heute entschieden entgegen zu treten. Besonders, wenn man die moralische Instanz des Papsttums verkörpert und wenn man derartige "Sünder" gerade wieder in die Kirche aufgenommen hat.
"Vor allem die religiösen Kritiker des Papstes sollten mehr glauben und weniger rechnen."
Was soll das heißen? Dass man als Katholik doch bitte seine Vernunft an der Kirchentür abgeben soll? Seit wann steht der aufgeklärte Mensch wieder zur Disposition?
"Ich denke, einer solchen Vergangenheit begegnet man am Besten, in dem man es sich zur Aufgabe macht, die Erinnerung an die Toten wachzuhalten und dafür zu sorgen, dass ein solches Verbrechen nie wieder geschieht."
Lesen Sie doch bitte: Genau dies hat der Papst in seiner Rede versprochen.
Erras schreibt: "Seit wann steht der aufgeklärte Mensch wieder zur Disposition?" Nein, der steht nicht zur Diposition, zumal die "Zeit der Aufklärung" im Englischen "Age of Enlightenment" heißt und die Katholiken für die Erleuchtung der Juden beten.
Zur Disposition steht der berechnende Mensch, d e r etwa, der eine Rasse züchten will - eben die Frankenstein-Monster von gestern und heute.
Was ich noch von Weinreb und seinem Koan "Wer nicht glaubt, muss rechnen" gelernt habe: Nur ein Mensch, der glaubt, kann entspannt sein. Und nur ein Mensch, der entspannt ist, kann glauben. (Da muss ich aber leider frei nach Nietzsche sagen: "Die Christen müssten mir entspannter aussehen.")
Und ich gebe Ihnen Recht. Wir müssen uns schon fragen, warum die christliche Sozialisation ein NS-Regime hervorgebracht hat, ungefähr zu der Zeit, als eine indische Familie einen Gandhi hervorgebracht hat...
"Ich denke, einer solchen Vergangenheit begegnet man am Besten, in dem man es sich zur Aufgabe macht, die Erinnerung an die Toten wachzuhalten und dafür zu sorgen, dass ein solches Verbrechen nie wieder geschieht."
Lesen Sie doch bitte: Genau dies hat der Papst in seiner Rede versprochen.
Erras schreibt: "Seit wann steht der aufgeklärte Mensch wieder zur Disposition?" Nein, der steht nicht zur Diposition, zumal die "Zeit der Aufklärung" im Englischen "Age of Enlightenment" heißt und die Katholiken für die Erleuchtung der Juden beten.
Zur Disposition steht der berechnende Mensch, d e r etwa, der eine Rasse züchten will - eben die Frankenstein-Monster von gestern und heute.
Was ich noch von Weinreb und seinem Koan "Wer nicht glaubt, muss rechnen" gelernt habe: Nur ein Mensch, der glaubt, kann entspannt sein. Und nur ein Mensch, der entspannt ist, kann glauben. (Da muss ich aber leider frei nach Nietzsche sagen: "Die Christen müssten mir entspannter aussehen.")
Und ich gebe Ihnen Recht. Wir müssen uns schon fragen, warum die christliche Sozialisation ein NS-Regime hervorgebracht hat, ungefähr zu der Zeit, als eine indische Familie einen Gandhi hervorgebracht hat...
"Ich denke, einer solchen Vergangenheit begegnet man am Besten, in dem man es sich zur Aufgabe macht, die Erinnerung an die Toten wachzuhalten und dafür zu sorgen, dass ein solches Verbrechen nie wieder geschieht."
Lesen Sie doch bitte: Genau dies hat der Papst in seiner Rede versprochen.
genau dazu sind eben solche Leute weder willens noch in der Lage: Die können nur noch reflexartig auf gesagte oder auf fehlende Schlüsselwörter reagieren. Wer die Papst-Rede mißverstehen will, der tut das dann auch.
Der Papst "verspricht" jetzt, was in der Zukunft passieren wird?? Sind hier alle noch zu retten? Wenn der Onkel Josef Nadeln in Voodoopuppen stecken würde oder Kaffeesatz lesen würde, würden wir ihn als reif für die Klapse bezeichnen. Aber wenn er sich in seinen schicken Mäntelchen kleidet und auf einen goldenen Thron setzt, die Finger ineinander verschränkt und greint "Ich bete für Euch", dann ist das normal und hilfreich? Ich finde dass sogar viel gefährlicher, denn hier offenbart sich ein riesiger Schwachpunkt der katholischen Kirche: Sie helfen den Menschen nicht, sondern veranlassen Passivität, weil die katholische Kirche selber passiv ist und nur redet und betet und "verspricht", aber nicht selbst aktiv vermittelt.
genau dazu sind eben solche Leute weder willens noch in der Lage: Die können nur noch reflexartig auf gesagte oder auf fehlende Schlüsselwörter reagieren. Wer die Papst-Rede mißverstehen will, der tut das dann auch.
Der Papst "verspricht" jetzt, was in der Zukunft passieren wird?? Sind hier alle noch zu retten? Wenn der Onkel Josef Nadeln in Voodoopuppen stecken würde oder Kaffeesatz lesen würde, würden wir ihn als reif für die Klapse bezeichnen. Aber wenn er sich in seinen schicken Mäntelchen kleidet und auf einen goldenen Thron setzt, die Finger ineinander verschränkt und greint "Ich bete für Euch", dann ist das normal und hilfreich? Ich finde dass sogar viel gefährlicher, denn hier offenbart sich ein riesiger Schwachpunkt der katholischen Kirche: Sie helfen den Menschen nicht, sondern veranlassen Passivität, weil die katholische Kirche selber passiv ist und nur redet und betet und "verspricht", aber nicht selbst aktiv vermittelt.
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