Twitter Plapper-BarometerSeite 2/2

"Auf Twitter sind diejenigen unterwegs, die viel im Netz kommunizieren", sagt Lobo. Diese Multiplikatoren hätten einen entscheidenden Einfluss auf die politische Meinung von anderen Nutzern. Auch auf die von Politikern, hofft Lobo, der die SPD in Internetfragen berät. "Viele aus den Parteien gucken da schon drauf und machen sich Gedanken darüber, warum sie gut oder schlecht ankommen."

Grund dazu hatte am Montagnachmittag die CDU. Nach den Twitter-Aufrufen für die Online-Petition gegen von der Leyens Internetsperren erhielt die Partei in wenigen Stunden fast zweitausend "Minus"-Stimmen.

 
Leser-Kommentare
  1. Was man im Internet auf jeden Fall beobachten kann ist eine starke Abneigung gegen die aktuelle Politik.
    Während der typische Internetnutzer schärfste Aversionen gegen Freiheitseinschränkungen hat, erdreistet sich die regierende Politik, diese sogar noch zu verschärfen.

    Beispiel: Zensurdiskussionen, Überwachungsstaat, Killerspieldiskussion

    Das Perverse daran: Internetnutzer, die bereits einige Jahrzehnte nach der Hitlerdiktatur geboren wurden, sind eher der Meinung, dass Freiheitsbeschränkungen abgebaut werden sollten.
    Artikel, die eine Aufhebung des Cannabisverbotes fordern oder irgendwie nur darüber berichten, finden z.B. auf Freizeit-Bookmarkseiten (z.B. Yigg, Webnews) besondere Beachtung. Dem Bürgergeld geht es ähnlich.

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